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Vengeance – Trailer zu einem Racheactionfilm finally done right

12. 4. 2009, Renington Steele, 11 Kommentare


(First Showing Direktvengeance)

Hier der Trailer zu „Vengeance“ von Hong Kong-Filmer Johnnie To und der macht im Gegensatz zu gewaltverherrlichendem Rachefilmdreck wie „96 Hours“ einiges richtig. Denn „Vengeance“ zeigt Gewalt und davon viel, überschreitet aber nie die Grenze zur Gewaltverherrlichung, zumindest nach dem Trailer zu urteilen. Außerdem kontrastiert er sie mit Film-Noir-Stimmungen und Comic-Elementen, stilisiert sie somit. Kann man so machen.

  • Ingmar 12. 4. 2009 an 13:55

    Ich mag ja Mashups aber „Racheactionfilm“, das geht wirklich nicht.
    96 hours habe ich noch nicht gesehen. Der Trailer sieht subjektiv brutaler aus. Vengeance zeigt im Vergleich fast Understatement.

  • Kiran 12. 4. 2009 an 13:27

    Ähm…Renington? Ich würde erstmal abwarten und den Film sehen, bevor ich mich über Dinge wie „Gewaltverherrlichung“ äußere. Der Trailer zeigt überhaubt nicht dass dieser Film versucht es anders als z.B. 96 hours zu machen.

  • kasi 12. 4. 2009 an 13:27

    okay wie kann man bitte vom trailer her sagen ob der film gewalt verherrlichend is oder nicht…

  • Irreversibel 12. 4. 2009 an 13:33

    Sieht interessant aus aber wie man aus diesem Trailer die gelungene Gratwanderung zwischen Gewalt & Gewaltverherrlichung ableiten kann ist mir ebenfalls ein Rätsel……

  • Ulrik 12. 4. 2009 an 17:33

    @PlayStar
    Bei Johnnie To mache ich mir da weniger Sorgen, zumindest wenn die Filme im Gangstergenre bleiben.

  • PlayStar 12. 4. 2009 an 16:36

    Feiner Trailer, hoffentlich wird’s auch ein feiner Film.

  • Andreas Port 12. 4. 2009 an 17:36

    „…Außerdem kontrastiert er sie mit Film-Noir-Stimmungen und Comic-Elementen, stilisiert sie somit…“
    Komisch. Ich dachte immer, dass das stilisieren von Gewalt auch eine Form von Verherrlichung sei.

    Der Trailer macht, vom widersprüchlichen Text mal abgesehen, aber auf jeden Fall einen sehr guten Eindruck.

  • stb247 12. 4. 2009 an 19:39

    Schließe mich den anderen an.

    Der Trailer hält nicht, was der Text verspricht.

  • Binding 13. 4. 2009 an 11:09

    Dass Johnnie To ein filmisches Qualitätsprodukt liefern wird, steht außer Frage. Aber Stilisierung von Gewalt kann – wie weiter oben auch schon gesagt – sowohl verherrlichend als auch verharmlosend wirken. Mir fallen zum Trailer eher die guten alten John-Woo-Filme ein. Die waren brutal wie Sau und ästhetisierten die Gewalt auch ohne Ende – aber die Filme sind Kult und waren hinsichtlich der Ballereien für die Neunziger und bis heute absolut stilprägend. Das Genre hieß bzw. heißt sogar „Heroic Bloodshed“ – Gewalt gehört also zwingend dazu. Woo und To kam bzw. kommt es allerdings auch immer sehr auf die Figurenkonstellationen und das dramatische Potenzial der Story an. Allerdings: Wie soll man denn nun Woos „Hard Boiled“ einstufen? Ich sage: Geiler Film und zumindest choreografisch/actionmäßig auch Woos Meisterwerk. Aber auf einer anderen Ebene funktioniert er doch auch genauso wie „96 Hours“, oder? Macht ihn das schlechter?

  • Björn 13. 4. 2009 an 17:12

    Wäre jetzt noch im Hintergrund „Lux Aeterna“ gelaufen, wäre der Film dann auch noch episch?

    Wenn man Filme zum Heruntermachen braucht, dann bedient euch doch bitte bei Herrn Sandler, aber „96 Hours“ war okay (für mich sogar sehr fut) und diesem Fim aufgrund des Trailers und der, wie soll ich sagen, fast schon typischen Hong-Kong-Kinobilder (bin auch Fan derer), da jetzt wegen Regen und dunkler Bilder Noir-Ästhetik und Stilisierung dank Effekten irgendeinen Vergleich herzuholen ist doch total neben der Spur.

    Hier geht Gewalt wieder in Ordnung und „96 Hours“ ist das allerböseste und letzte. Ist klar!

  • Wochenrückblick | electru.de 14. 4. 2009 an 14:21

    […] Vengeance – Trailer zu einem Racheactionfilm finally done right | fünf filmfreunde […]

  • DraMaticK 14. 4. 2009 an 16:24

    Oder bedienen Sie sich zur Gewaltverherrlichung bei Olaf Ittenbach. Wahrscheinlich war die Tastur mal wieder schneller als der Denkreflex.