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Kurzkritiken: Shutter Island, #9, Percy Jackson – Diebe im Olymp, In meinem Himmel, Nine, Mitternachtszirkus – Cirque du Freak (Review)

27. 2. 2010, Batzman (Oliver Lysiak), 50 Kommentare

So… nach der kurzen Dienstreise melde ich mich zurück mit den Reviews die ansonsten zu kurz gekommen wären.

Heute dabei: Shutter Island +++ #9 +++ Percy Jackson – Diebe im Olymp +++ Nine +++ Mitternachtszirkus – Cirque du Freak +++ In meinem Himmel

Shutter Island – USA 2010

Ein FBI-Ermittler (Leonardo DiCaprio)besucht die ambitionierte Irrenanstalt für gemeingefährliche Patienten, die auf der abgelegenen Insel Shutter Island beheimatet ist. Zusammen mit seinem neuen Kollegen, soll er das Verschwinden einer Patientin aufklären. Doch die Insel bietet noch mehr Geheimnisse…

Rein stilistisch und schauspielerisch ist Martin Scorceses neuem Werk wenig vorzuwerfen. Shutter Island will ein edler B-Film sein, eine klassische Mystery-Geschichte mit klischeehaften Figuren, die alle dem Kino der 50er und 60er Jahre entsprungen scheinen. Schneidige Männer mit Hüten, voller Machismo und Entschlossenheit. Unheimliche deutsche Psychologen. Kriegstrauma und Verschwörungstheorien. Geifernde Irre und geheime Botschaften. Alles soweit ganz schön und effektiv.

Bis auf ein paar häßliche Blue-Screen-Effekte zu Beginn und am Ende, kann sich der Film auch optisch sehen lassen, bringt die düstere, surreale Welt von Shutter Island effektvoll auf den Punkt. Das Problem des Films ist nicht, wie einige deutsche Kollegen feststellten, das sich der Film sehr ernst nähme und dabei doch nur ein Big-Budget-B-Film sei. Denn Scorcese setzt sehr bewußt auf dieses Look&Feel, die Klischees und Stilisierungen klassischer Pulp-Filme. Das ist alles Teil des Konzepts und somit stört es auch nicht, wenn die Figuren nicht gerade Musterbeispiel tiefschürfender Charakterentwicklung sind.

*SPOILER AHEAD*

Was weit mehr stört ist, die absolute Vorhersehbarkeit des Ganzen, denn Scorceses ist sich leider nicht zu schade die abgeschmackteste Auflösung zu wählen, die diese Geschichte haben kann. Schlimmer noch: Er verkauft sie tatsächlich als überraschenden Twist, auch wenn jeder der den Trailer gesehen hat sich wahrscheinlich schon denken kann, was es wirklich mit Dicaprios Figur auf sich hat. Von Anfang an schwankt dieses Gefühl mit, spätestens ab der Mitte steuert der Film sehr eindeutig auf diese Auflösung zu und ich hoffte im Kino wirklich, das es dabei nicht bleiben würde. Das noch irgendeine wirklich überraschende Wendung nach dem Twist käme, die die Geschichte im Kopf nochmal herumdrehte.

Dem ist leider nicht so. Das mag der Buchvorlage geschuldet sein, aber da Hollywood auch sonst keine Bedenken hat, Bücher für die Adaption umzuschreiben, kann das alleine als Entschuldigung nicht gelten. Nicht nur das Scorceses diese hundertfach in Spielfilmen, TV-Serien und Büchern gesehene Auflösung als Überraschung verkauft, er verschenkt das Ende auch komplett darauf diese offensichtliche Wendung noch mal ausführlich aufzuklären, fast so als würde er sein Publikum für zu beschränkt halten, diese banale Wendung zu kapieren. Das ist ärgerlich, denn bisher war Scorcese kein Regisseur der seine Zuschauer so von oben herab behandelt und eher darauf bedacht war sie herauszufordern. Mit Shutter Island liefert er einen toll gespielten, streckenweise sehr stimmungsvollen und spannenden Film ab, der durch seine Auflösung und den letzten Akt leider mit dem Arsch einreißt, was die Hände vorher kunstvoll aufgebaut hatten. Kein Totalausfall, aber gemessen an Scorceses eigenem Werk schon ein kleine Enttäuschung.

Und noch ein Wort zur deutschen Filmkritik aus dem Stern, in dem die Kollegin Sophie Albers folgendes schrieb: “Shutter Island ist ein Trip, fast eine Odyssee durch die Geschichte des Kinos und des Menschseins. Scorsese denkt in einem eher kleinen Krimi über die ganz großen Fragen nach. (…) Was ist eine Gesellschaft? Welcher Kitt hält sie zusammen? Welche Regeln halten uns am Leben und welche töten? Shutter Island ist ein brillanter Nachfolger für Scorseses Mobsterdrama Departed: Unter Feinden”

Ich weiß nicht was in der STERN-Redaktion geraucht wird oder ob in den Premierenhäppchen bei Shutter Island was verschreibungspflichtiges drin war, aber das nächste Mal hätte ich auch gern was von dem Zeug.

#9 – USA/ UK 2009

Preis: EUR 1,72

Nachdem Atomschlagsonnabend der die Menscheit weiträumig entfernt hat, irrt die Sackpuppe 9 durch die apokalyptische Welt auf der Suche nach dem Sinn seines Daseins und sucht eine Möglichkeit die Welt doch noch zu retten…

9 sieht fantastisch aus und das Design der Kreaturen und Sets macht es schwer nicht beeindruckt zu sein. Leider versagt der Film erzählerisch vollkommen mit einer anspruchslosen Story und Figuren die keinerlei Charakter besitzen, keine Entwicklung durchmachen und denen nie genug Ruhe gegönnt wird, tatsächlich Stimmung, Atmosphäre und Nähe zu generieren.

Die Dialoge sind hochgradig banal, die Geschichte macht keinen Sinn und bleibt hinter ihrem Setting zurück, der ganze Film wirkt mit seinen knapp 80min viel zu gehetzt, stolpert von einer Actionszene in die Nächste ohne dabei echte Spannung aufkommen zu lassen. Ein trauriger Fall bei dem grandioses optisches Talent, dem erzählerischen und dramaturgischen um Lichtjahre hinterherhinkt. Es bleibt ein Film dessen Bilder viel zu gut sind, um an solch eine lahme Story verschwendet zu werden.

Oder wie es ein US-Kollege formulierte: Im wesentlichen wird hier Doom mit Socken-Puppen nacherzählt. Schade. Sehr Schade.

Percy Jackson – Diebe im Olymp (Percy Jackson and the Lightening Thief) – USA 2010

aber ganz knapp!

Der junge Percy Jackson (Logan Lehrman), seit kleinauf mit Dylexie und ADS geschlagen, erfährt das er ein Halbgott ist: Der Sohn Poseidons. Ehe er es sich versieht wird er beschuldigt Zeus sein Blitze gestohlen zu haben und dutzende Monster sind in auf den Fersen.

Es hätte viel schlimmer kommen können. Chris Columbus versaut Percy Jackson nicht ganz so arg, wie den ersten Teil von Harry Potter. Und doch bleibt der Film weit unter seinem Potential, weil er die Götterwelt nie so richtig ernst nimmt und damit auch die ihr zugrunde liegende Faszination, Grausamkeit und den Witz den die – zugegeben nicht sehr anspruchsvolle – Vorlage durchaus besitzt vernachlässigt.

Die Figuren generell etwas älter zu als im Buch ist vertretbar, aber mit dem Alter müssten auch die Herausforderungen zu wachsen. Hier müssen die Helden weniger erkämpfen und erleiden als ihre 12jr Vorbilder und viele Ambivalenzen werden gnadenlos glattgebügelt. Da wird Poseidon zum Weichei mit zitternder Unterlippe der sich beim Sohn entschuldigt und Hades natürlich zum bösen Höllenfürsten statt zum Herrscher der Totenwelt. Die echte Bedrohung weicht flapsigen Sprüchen nachdem auch der schüchterne Nerd-Satyr Grover zum coolen Chris Rock-Verschnitt umgedeutet wurde. Was die Ballance des Trios ziemlich über den Haufen wirft.

Es gibt witzige Momente und ein paar ganz hübsche Tricks, aber es fehlt an der echten Faszination, die wie bei Harry Potter das Gefühl ermöglicht in eine eigene Welt einzutauchen. Dazu müsste Columbus seine Geschichte allerdings etwas ernster nehmen und seinen passablen Hauptdarstellern mehr Raum zur Charakterentfaltung lassen.

Nette Schauwerte, die durch eine grottige Dramaturgie zunichte gemacht werden. Schade eigentlich.

Nine – UK/It/USA 2010

Preis: EUR 3,20

Angelehnt an Fellinis 8 1/2 wird die Geschichte eines Regisseurs erzählt, der in einer Schaffenskrise steckt..

Glatter Glamourfilm, ohne Herz, Hirn und – was schlimmer ist – ohne gute Songs. Die Besetzung bemüht sich zwar, aber es will sich nie ein echtes Gefühl von Italien einstellen. Die Besetzung spricht Italo-Akzent im Ausverkauf und wie schon in Chicago zersplittert Marshall seine Tanznummern in Fragmente, die sich nie zu einem beeindruckenden oder schwungvollen ganzen zusammenfügen wollen.

Wo Baz Luhrmann aus Musik, Montage und Choreographie eine neue Filmsprache generiert, liefert Marshall mit viel Aufwand einfallsloses Chargieren, gegen das die Musical-Episode aus „Hercules“ noch nach Busby Berkeley aussieht. Day-Lewis, der ja gerne mal überlebensgroß am Rande eines Pacino grimassiert, ist als Fellini-Verschnitt etwa so treffend besetzt wie Rosie O’Donell in einer Kate-Moss-Biographie. Was aber auch egal ist, denn die bulemisch dünne Geschichte, lässt selbst einen Musical-Nerd wie mich kalt.

Und bei Gott, was ist mit der Musik los? So uneingängige, mit dünnen Stimmchen in schlechte Arangements gehustete Songs finden sich sonst nur im Unterstufen-Schülertheater.

Furchtbar, seifig, falsch und in seiner prominenten Besetzung erstarrt ist Nine tatsächlich das schaurigste Musical seit einigen Jahren – dessen schwunglos Eröffnungsnummer den schläfrigen Tonfall für den Rest dieser Passion Guidos bereitet. Und das sagt jemand, der sogar HSM 1 noch ganz okay fand.

In meinem Himmel (The lovely bones) – USA/NZ 2010

Das junge Mädchen Susie Salmin (Saoirse Ronan), das von einem Serienkiller mißbraucht und ermordet wird, beobachtet aus ihrem privaten Himmelreich, wie die Menschen die sie liebte mit dem Verlust umgehen…

Peter Jackson macht hier leider fast alles falsch, was er in „Heavenly Creatures“ damals richtig machte. Dort ordnete er die phantasievollen Effekte der Geschichte unter, nutzte sie geschickt um die Gedankenwelt der beiden Mädchen greifbar und anschaulich zu machen und sie als Charaktere glaubhafter zu gestalten.

Hier verheizt er eine wirklich gute Besetzung, die nie die Spielfläche bekommt die sie brauche würde um die Tragödie tatsächlich mit Leben zu füllen. Es scheint fast, als habe er keinen Zugang zum eigentlichen Drama der zerfallenden Familie gefunden, die in der Vorlage den Kern der Erzählung ausmachen. Statt dessen konzentriert er sich auf den Mörder, stellt die Frage seiner Bestrafung in den Mittelpunkt und lässt die überkitschten Himmelsphantasien als unnütze „Meanwhile back in the afterlife…“-Episoden erscheinen, die nicht dazu angetan sind wirkliche Nähe zur Figur der Susie zu ermöglichen. Was schade ist, denn Saoirse Ronan ist eine sympathische und talentierte Darstellerin, die wie ihre erwachsenen Kollegen hier ständig unterfordert wird.

Außer Stanley Tucci, der als Biedermann-Mörder eine wahrlich creepige Performance abgeben darf und wohl die besten Szenen des Films für sich verbuchen kann, müssen sich die restlichen Darsteller mit Skizzen zufriedengeben, die ohne viele Subtilitäten im schlimmsten Fall ihre gefühlslage platt aussprechen – wie man es ansonsten nur aus Telemovies für die 50+-Zielgruppe kennt. Selbst Susan Sarandon bleibt als Schwiegermutter unnötiges Comic-Relief, als nachvollziehbares Element im Gefühlschaos der betroffenen Familie.

Wie schon in einigen Momenten aus „King Kong“ flüchetet sich Jackson in Kitsch und Rührseeligkeit, wo echte Gefühle gefragt wären. Bleibt dort schwammig wie genaues Hinsehen erforderlich wäre und vergisst in seiner Effektbegeisterung, die erzählerische Motivation. Vielleicht blieb ja wirklich vieles im Schnitt auf der Strecke, vielleicht hätte die angeblich existierende 3h Schnittfassung vor der Studiointervention mehr Sinn gemacht. So bleibt am Ende, wenn die schwurbelige Narration verklungen ist, ein unausgegorenes Mischmasch, das mit dem schlechten Geschmack zurücklässt statt echtem Drama nur Sacharin-süßen Schmalz gesehen zu haben, von einem Regisseur der zur Romanvorlage keinen wirlklichen Zugang fand.

Mitternachtszirkus (Cirque du Freak – The Vampires Apprentice) – USA 2009

Durch einen dummen Zufall – um das Leben seines besten Freundes zu retten – wird Darren von einem guten Vampirfürsten gebissen, der ihn als seinen Nachfolger ausbilden will. Doch damit fangen seine Probleme erst so richtig an…

Twilight für Jungs? Durchaus und doch auch nicht. Paul Weitz liefert einen interessanten Film ab, der nicht wirklich gelungen ist, aber eine Menge Potential hat. Reilly gibt in einer untypischen Rolle einen faszinierenden Obervampir ab und Michael Cerveris darf als Mr. Tiny sardonischen Charme entfalten.

Auch Patrick Fugit als Schlangenjunge und Josh Hutcherson als Steve sind ansehnliche Nebenfiguren. Dazu kommt die durchaus originelle Grundprämisse und das fantasievolle Ambiente des Zirkus, der mit einer Vielzahl an sehenswert getricksten Freaks bestückt ist, die Anklänge von Todd Brownings Klassiker bis hin zu Phantasm erkennen lassen.

Das es bisweilen erfrischend brutal und deftig zugeht – vom Genickbruch bis zum rausgerissenen Herz und abgetrennten Gliedmaßen – hebt den hübsch designten Streifen ebenfalls über den Durchschnitt horrorthematischer Teeniefilme. Das Phantastische wird greifbar und taugt durchaus als nette Eskapismus-Phantasie für zwischendurch. Wo sonst dürfen wir Salmy Hayek mit Bart bewundern?

Was ihm gewaltig schadet sind die schlampigen Brüche zwischen bedrohlicher Stimmung und Klamauk die rastlose Art des Films – der immerhin drei der Bücher zu verdichten sucht – die wenig Zeit lässt Darrens Wandlung auch emotional greifbar zu machen.
Was nicht zuletzt aber auch an der fehlbesetzten Hauptrolle liegt, denn der Langweiler Chris Massoglia verlässt sich ausschließlich auf seinen glatten All-American-Boy-Appeal und bleibt als Darren eine blasse, Ecken-, Kanten und Nuancenlose Figur die hinter den schillernden (und wesentlich sympathischeren Freaks) hoffnungslos verblasst.

Das antiklimatische Ende lässt zudem mit dem Gefühl zurück nur einen Pilotfilm gesehen zu haben, der aber – und das ist ja nicht schlecht – Lust auf mehr macht. Auch Harry Potter brauchte ja drei Anläufe, bis aus der Buchvorlage ein gelungener Film wurde.

  • Ave 27. 2. 2010 an 15:54

    Achja bei „In meinem Himmel“ gehe ich komplett mit. Hatte mir wesentlich mehr erhofft. Ich fand den Film teilweise richtig nervig.

  • Liz 27. 2. 2010 an 15:23

    Hmm, also ich fand „Mitternachtszirkus“ wirklich grottenschlecht. Entweder müsste man das Buch gelesen haben, damit die Story verständlich und rund ist oder es müsste wirklich demnächst ein zweiter Teil kommen. Ich hätte nur maximal 2 Sterne vergeben. Wenn überhaupt.

  • Dachsman 27. 2. 2010 an 15:38

    Ich kann die verhältnismäßig hohen Wertungen für „In meinem Himmel“ und „Percy Jackson“ absolut nicht nachvollziehen.
    Was hätte denn bei Percy noch schlimmer kommen können? Noch mehr grausiges Overacting von gestandenen Schauspielern (Brosnan und Thurman)? Noch blassere Hauptcharakter? Noch weniger Spannung, weil die Jagd auf die Perlen nie, wirklich zu keinem Zeitpunkt eine echte Herausforderung ist? Ein noch nervigerer Sidekick? Noch unspektakuläreres Einbinden der Mythologie?

    Und „In meinem Himmel“ fand ich noch schlimmer. Bei dem Film passte irgendwie gar nichts zusammen, alles wurde irgendwie in einen Pott geschmissen und dann sollte etwas draus werden und das ging nicht auf. Und nichtmal die Schauwerte (also das, was Jackson sonst ja kann) waren wirklich gut, nur die Flaschenschiffe waren in meinen Augen beeindruckend, der Rest wirklich lahm. Ehrlich, der ganze Jenseitsplot hätte aus dem Drehbuch geschmissen werden können und man hätte sich auf die Gegenwart konzentrieren können (allerdings gilt hier, die Klischees, die Klischees), dann wäre das vielleicht was geworden, aber so, bisher in meinen Augen die Gurke des Jahres und Peter zeigt, dass er außer „Herr der Ringe“ nichts wirklich überragendes auf die Beine gestellt hat.

    btw. Zu „In meinem Himmel“, habe ich das eigentlich richtig verstanden am Ende:
    Achtung; SPOILER
    „Hey, ist doch halb so wild, dass du vergewaltigt und ermordet worden bist. Immerhin bist du jetzt mit den anderen netten Opfern im schönen Himmel und die Menschen, die du zurückgelassen hast, die sind an dieser Erfahrung gewachsen und haben viel positives darauß mitgenommen.
    Oh, und der Böse, joa, der wird von Mutter Natur schon noch zur Rechenschaft gezogen.“
    Ehrlich, was für ein Mistfilm.

  • Detronic 27. 2. 2010 an 15:38

    hab über Mitternachtszirkus vor kurzem gelesen dass er auf Grund schlechtem Einspiels nicht fort gesetzt wird, glaub das stand am Anfang des Filmstarts-review.

  • omfg 27. 2. 2010 an 15:39

    Ohne Mist. Ich weiß nicht wie oft das jetzt hier schon erwähnt wurde und es fällt immer besonders bei dir auf, Batz, aber die Reviews (durchaus toll und interessant) stecken voller Fehler, die einem das Lesevergnügen doch zum Teil schwer vermiesen. Ändert das mal.

  • Ave 27. 2. 2010 an 15:52

    Also mir hat Shutter Island sehr gefallen und mich hat hat diese eine Wendung sehr überrascht. Ich hab bis zum Schluss daran geglaubt das sie ihm das alles nur einreden und ihn manipulieren.

  • Markus 27. 2. 2010 an 16:48

    Diebe im Olymp – Kinderfilm, den man ab 14 Jahren nun wirklich nicht schauen kann

  • justus_jonas 27. 2. 2010 an 16:48

    Shutter Island hält sich sehr dicht an die Romanvorlage und weicht nur in einem Punkt davon ab: Die Geschichte mit der Befreiung Dachaus kommt im Buch nicht vor. Und ganz ehrlich? Sie dient auch irgendwie keinem wirklich narrativem Zweck. Irgendwie eine befremdliche Entscheidung von Scorsese…

  • Gunther 27. 2. 2010 an 18:12

    Ich wusste teilweise nicht, was ich mit „In meinem Himmel“ anfangen sollte. Das war irgendwie ein heilloses Mischmasch aus Genren mit einem echten Anti-Ende, bei dem ich auf eine richtig schöne Konfrontation gewartet habe.

    Danke für den Hinweis, dass Scorsese für Shutter Island eine Art Pulp-Look entwickeln wollte. Mir kam der Look beim Ansehen teilweise doch etwas komisch vor, der mit diesem Wissen plötzlich Sinn macht. Ach ja: obwohl ich nicht einen einzigen Trailer gesehen oder mich sonst irgendwie mit dem Film beschäftigt habe, war mir schon nach kurzer Zeit klar, worauf es hinauslaufen würde. Eine echte Enttäuschung…

  • Lino 27. 2. 2010 an 20:06

    Die drei Sterne für Percy Jackson kann ich auch nicht verstehen. War einer der schlechtesten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe (und es waren einige schlechte dabei!). Am schlimmsten war es, als ich nach Lektüre einer Zusammenfassung des Buches feststellte, dass da die Geschichte viel logischer zu sein scheint. Nicht nur aus mythologischer Sicht ist das zum „bösen Höllenfürsten“ umdeuten Schwachsinn, auch die Logik, warum alle Percy für den Dieb halten, wird hier zerstört. Das 3-er-Duo (Streberin, Dummkopf und „der Auserwählte) war doch zu sehr dem Potter-Erfolgsmodell entlehnt. Alles in allem: War IRGENDWAS (abgesehen von schauspielerischen Einzelleistungen) an dem Film gut?

    P.S.: Erste Amtshandlung einer – im Original noch jüngeren – Bande: Medusa töten, ihr den Kopf abtrennen und als Trophäe mitführen. Das ist doch Amerika.

  • Nico 27. 2. 2010 an 19:09

    Was mir an Shutter Island gefallen hat, war das man trotz des – zugegeben – offensichtlichen Twists am Ende in der letzten Szene eine Andeutung eines intelligenten Endes dringelassen hat. Wenigstens eine ein bisschen intelligente Wendung am Ende (den offensichtlichen Twist kommentierten eine Gruppe von eindeutig im falschen Film sitzenden Typen neben mir mit „Ey krass Mann, der ist voll verrückt, Mann!“, den von mir gemeinten Dialog haben sie wohl nicht verstanden (was für den Gedanken dahinter spricht)).

  • Moep 27. 2. 2010 an 19:26

    Am Besten war Percy Jackssons weiblicher Sidekick: Angelegt als intelligente Kampfstrategin und erfahrene Kriegerin und dann war sie ja doch mehr so das menschliche Stück Brot…
    Also falls das eine toughe Powerfrau in Tribut an die Emanzipation darstellen sollte, dann wars ja doch mehr so ein Schritt in die falsche Richtung. Die Frau war doch echt für die Handlung so wichtig wie ein Blumenkübel….

    3 Sterne sind ein bisschen viel für den Film…

  • genervt 27. 2. 2010 an 20:44

    Ich hab ja nach dem Shutter Island-Trailer vermutet, daß die da alle irre sind und sich selbst verwalten und der Chefarzt der Oberirre. Wäre auch ein schöner Twist gewesen.

    @Nico
    Was wäre das intelligente Ende? Daß er nur gespielt hat, damit das ein Ende hat?

  • Schwarzmaler 27. 2. 2010 an 20:55

    Shutter Island nur als Kurzreview? Irgendwie war der Film ja schon gut, und sei es nur die Umsetzung. Spannend, fesselnd, paranoide Bilder und stimmige Szenen. Die Auflösung lag leider nahe, näher als ein paranoides Nazilabor oder… Nachdem ich gelesen hatte, daß KZ-Szenen vorkommen, dachte ich ja in eine Richtung „Das Leben ist schön“. Alles nur ein paranoider Traum eines KZ-Insassen. Was ich Scorcese übelnehme ist die Eindeutigkeit der Auflösung (oder ich habe es nicht verstanden) – da blieb wenig Vermutung, daß diese Ebene der Realität eben nicht die wahre Realität sein könnte. Wie man das besser machen kann zeigte der geniale Erschaffer von Buffy, wenn denn, nachdem die Slayerin wieder geheilt ist und wieder in Sunnydale ist, als letzte Einstellung der Blick auf eine Irrenanstaltszelle gezeigt wird.

  • GhostDog 28. 2. 2010 an 12:21

    eine Frage zu Shutter Island: sind euch ebenfalls die massiven Continuity-Fehler im Schnitt aufgefallen? sollte das auch eine Art Hommage and das B-Film Genre sein, oder haben die das wirklich verpatzt?

  • Batzman 28. 2. 2010 an 15:08

    @grabowski

    Das Ende war auch der Ausschlag für die 3 Sterne statt zweieinhalb. Das Leo am Ende eine bewusste Entscheidung trifft, rettet den Film etwas. Wenn nur vorher nicht dieser extrem arme Twist wäre…

  • Grabowski 28. 2. 2010 an 15:01

    Joa n paar Ungereimtheiten gabs in Shutter Island dann doch schon. Auch wenn der Film teilweise übelste Längen hatte (was wohl auch daran lag das ich die „Horror-Einlagen“ ziemlich lahm fand) und das Ende vorhersehbar war hatt es mir die Endszene nach dem Twist angetan. Und ich glaub genau wegen der Szene wird der Film stark polarisieren. Wer die versteht findet den Film nich mehr gaaanz so B-Movie, für alle anderen wirds n langweiliger Streifen ohne Bonbon am Ende

  • robgordon 28. 2. 2010 an 15:47

    @ Ghostdog: Die Continuityfehler (z.B. gleich zu Beginn auf dem Schiff) sind mir auch aufgefallen. Ganz extrem war die Szene, in der die Patientin beim Verhör ein Glas Wasser verlangt und anschließend ganz offensichtlich beim Trinken kein Glas in der Hand hält. Aber im Kontext mit dem Twist hat das für mich im Nachhinein schon einen Sinn ergeben.

  • Batzman 28. 2. 2010 an 17:15

    @stocki

    Das ist zwar klar und eine nette Ausrede für dieses verschusselte Drehbuch, macht die Handlung aber nicht besser. Bei 9 wird mit immensem Aufwand eine völlig banale und unterentwickelte Geschichte ohne echte Wendungen erzählt, die sich völlig auf ihren Look und die Daueraction verlässt.

  • stocki1328 28. 2. 2010 an 16:58

    Also was mich sehr stoert, ist dass bei wirklich vielen 9 Reviews das mit dem Charakteren missverstanden wird….
    Ist doch wirklich nicht so schwer zu erkennen, dass die einzelnen Figuren teile der Seele des Wissenschaftlers darstellen und deshalb auch keine Charakter-Entwicklung durchmachen koennen.
    Zum Beispiel Symbolisiert 1 Furcht… der Dicke Gewalt usw.
    Die Charaktere sind also festgelegt… wenn man das mal begriffen hat macht vielleicht auch die Story mehr Sinn…

  • Irreversibel 28. 2. 2010 an 20:05

    „9“ erzählt sicherlich keine anspruchsvolle Geschichte (man mag sie auch als banal bezeichnen) aber ich muss sagen, dass ich mich trotzdem durchgehend gut unterhalten gefühlt habe. Sehr schöne Optik und den Ansatz eine simple Doom-artige Story zu erzählen anstatt unbedingt tiefe Emotionen/Einsichten zu vermitteln fand ich für dieses Genre eigentlich ganz erfrischend und sympathisch. Sicherlich kein großer Film aber mMn auch kein schlechter.

  • stb247 28. 2. 2010 an 22:32

    Shutter Island kann man nicht einfach über seinen Stil retten. Das ist ein Film, wie er vor 50 Jahren bahnbrechend gewesen wäre.

    Aber irgendwer hätte Marty mal sagen sollen, dass inzwischen 50 Jahre rum sind und er sowas heutzutage nicht mehr erntshaft bringen kann. Speziell nachdem ihn die Trailerfirma so verarscht hat und seinen Twist quasi in 1,5 Minuten zusammenfasst. Unglaublich!

    Ich trauere dem guten Film nach, den er stattdessen hätte drehen können. Das war für alle Beteilgten doch reine Zeitverschwendung.

    Die Continuity-Fehler, die von eingen bemerkt wurden dürften zum größten Teil Absicht sein (das Glas!), sind ansonsten aber schon Markenzeichen von Scorsese.

  • Grabowski 1. 3. 2010 an 9:58

    @Batzmann

    Joa deine Wertung is auch ganz passend geworden. Rein handwerklich ist der Film solider als so manches anderes was ich mir in letzter Zeit im Kino antun musste. Der Film vermittelt dem Zuschauer durch sein Drehbuch recht gut die „Therapie“ für DiCaprios Charakter. Anfangs wirkt die Geschichte stimmig, nach einigen (der häufigen, sehr sehr häufigen Mystery Moments) wirkt alles sehr bizarr und unwirklich. So unwirklich das jedem klar wird der Kerl hat se nich mehr alle. Und genau das rettet den Film, tötet jedoch den Twist, trotzdem jedem der Wahnsinn des Protagonisten deutlich vor Augen geführt wird hofft man bis zum Schluss auf eine andere Erklärung. In diesem Zusammenhang wirkt der Twist natürlich sehr lahm und enttäuschend, eventuell is das aber genau die Aussageabsicht…

    …oder ich wurd einfach mal wieder von der Bullshit-Mücke gestochen

  • Chris 1. 3. 2010 an 14:45

    Also zu Shutter Island muss ich ganz ehrlich gestehen, dass ich bis 3min vorm Ende komplett auf dem Holzweg war… Für mich war es ein absolut überraschender Twist in dem Film den ich nicht erwartet hatte. Ich schaue eigentlich viele Krimis, Thriller etc, aber da hat es mich sehr kalt erwischt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es daran liegt das ich jegliche Vorberichterstattung über Shutter Island absichtlich ignoriert habe. Bis auf die streckenweise technischen Eigenarten war ich absolut angetan und mitgerissen vom Film. Meine persönliche Wertung würde demnach deutlich höher ausfallen… Ich denke es ist etwas Glückssache bei der Story.

  • Jesmatic 1. 3. 2010 an 19:15

    Ich fand „In meinem Himmel“ bis auf ein paar Kleinigkeiten (zu kitschig, zu viel „jeder-Charakter-darf-nochmal-bewegt-in-die-Kamera-gucken- Endszenen= Peter Jackson) ziemlich großartig, aber gut, vielleicht ist dieser Stil einfach nicht Jedermanns Sache..

    Eine Frage nur: wie kommt ihr drauf, dass Mädel würde auch vergewaltigt worden sein? Ich mein, ok, bei WIKI steht es so drin, aber im Film hab ich davon nichts mitbekommen und auch auf „thelovelybones.com“ geht es nur um Mord. Hab ich was verpasst?

  • Sag Was? Klar! 1. 3. 2010 an 20:20

    @genervt (#13)

    > Ich hab ja nach dem Shutter Island-Trailer vermutet, daß die da
    > alle irre sind und sich selbst verwalten und der Chefarzt der
    > Oberirre.

    haha, cool, genau das war auch meine Theorie nach dem Trailer. Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass es soo banal wird, …

    …so banal und vorhersagbar, weil man das halt so oft auch schon gesehen hat. „Der Maschinist“ mit Christian Bale sei hier mal als Beispiel für eine sehr souveräne Umsetzung der Idee genannt.

  • GunGrave 2. 3. 2010 an 15:25

    … die will ich alle noch guggn. Verdammt „NINE“ und „Shutter Island“ so abgeschossen?! Die hätte ich höher eingestuft, naja warten wir ab – Geschmäcker sind verschieden! ^_^

  • Mario 3. 3. 2010 an 15:37

    ich spiele da die ganze Zeit mit einer Idee die ich hier mal in die Runde werfen will. Wäre Shutter Island in den Händen von z.B einem Christopher Nolan nicht besser aufgehoben gewesen? Nichts gegen Scorsese aber in meinen Augen hat Nolan ein besseres Händchen für solch „verzwickte“ Geschichten. Also dann haut in die Tasten Jungs…

  • lpknz 4. 3. 2010 an 18:09

    nein was sollte nolan den bitte besser inszenieren? das drehbuch ist scheisse.

  • Martin 5. 3. 2010 an 14:38

    Zu „Shutter Island“ sind wir ins Kino gerannt, weil ein Scorsese immer gute Filme macht. Die 140 Minuten Langeweile pur waren dann schon echt hart. Überraschung? Ja, das war das einzige, warum wir nicht vorher aus dem Kino gerannt sind – aber sie blieb aus. Zum Schluss waren alle der Meinung: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Soll heissen – mach lieber Polizei/Mafia-Filme und keine Thriller.

  • Stefan 8. 3. 2010 an 16:48

    Also Nine fand ich so langweilig, dass ich ihn nur 30 Minuten ertragen konnte!

  • Troy McClure 11. 3. 2010 an 13:16

    Drei Sterne für Percy Jackson sind wahrlich lächerlich… der bisher schlechteste Film des Jahres … (1 Stern)

  • bale 11. 3. 2010 an 13:27

    ya, schon schade… aber aus shutter island hätte man wahrlich mehr machen können als diese offensichtliche auflösung, die sinnlos eingebrachten dachau szenen usw.

    spoiler!

    die continuityfehler kommen imho davon das dicaprio sich die story ja quasi selbst zusammenspinnt und da können schon mal ein paar lücken in den gedankengängen vorkommen. ist also schon ganz gut von scorcese gelöst! das ende was einige hier nochmal als twist verkaufen wollen ist doch eigentlich offensichtlich zu verstehen oder? dicaprio sieht ein das er verrückt ist, will sich aber von der schuld erlösen und faked einen rückfall um die erinnerung an seine taten weg-lobotomiert zu bekommen.

    naja, wirklich nur knapp über durchschnitt.

  • knalltüte 12. 3. 2010 an 20:47

    Ich fand shutter island besser, als 3 sterne. Hätte 3,5 bis 4 gegeben. Die auflösung – ja klar- irgendwie vorhersehbar war sie schon, aber beim schauen hätte ich es auch für möglich gehalten, dass leo in action-manier die fähre stürmt, nach hause kommt und den ganzen laden auffliegen lässt. Kann ja wohl keiner von der hand weisen, dass es auch so hätte passieren können. Also: soooo vorhersehbar war das ende nun auch wieder nicht.

    Würd auch mal gerne was zum rechtschreib-problem sagen: ich bin kein erbsenzähler, aber es stört schon sehr den lesefluss bei der masse an fehlern. wenn ihr 5 ff texte schreibt, um sie zu veröffentlichen, dann müsstet ihr schon euer handwerkszeug beherschen, oder? no offense…

  • knalltüte 12. 3. 2010 an 20:50

    Äääääähem, mein rechtschreibfehler in dem wort „beherRschen“ war ein dramaturgisches stilmittel, um meinen standpunkt klarer zu machen…hüstel…

  • susesusi 15. 3. 2010 an 13:10

    ich fands nicht eindeutig und mich haben die vielen konstruktionen gestört, die je nach interpretation des falles so unwahrscheinlich werden. a beautiful mind fand ich wesentlich schlüssiger. ich werd mir den film aber nochmal im o-ton ansehen, auch bei beautiful mind war ich erst beim zweiten mal erschrocken, wie gut alles passt mit dem wissen der lösung.
    wie herum auch immer der fall allerdings interpretiert wird, es gibt eine menge logische ungereimtheiten, die ich für unter scorsese’s niveau halte (der natürlich auch der buchvorlage bis zu einem gewissen grad unterworfen ist, wenn er das zulässt). ich kann da bei bedarf mal ein paar aufzählen.
    mich hat der film auf grund dieser ganzen holprigkeiten über die maßen beschäftigt, das hat mich hauptsächlich geärgert.

  • Flüge 17. 3. 2010 an 10:06

    Der Film hat mich wirklich beeindruckt. Schon lange haben ich keinen Film in solch einem Format mehr gesehen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich das Ende nicht verstanden habe und das wurmt mich jetzt. Im Prinzip gibt es doch drei verschiedene Varianten des Endes, oder?
    Was meint Ihr?

  • Lenox 19. 3. 2010 an 0:37

    Percy Jackson:
    Hat sich noch jemand an den Kopf gefasst als der Main-Plan eröffnet wurde 3 Perlen zu beschaffen um mit 4 Leuten aus der Hölle zu fliehen? Mir ist noch nicht klar ob das ein Scherz im Film sein sollte.
    Hölzerne Charaktere, unreife, dumme und langweilige Story.
    1 Stern für die Anwesenheit von Pierce Brosmann und für die Denkanstöße in Richtung griechische Mythologie.

    Shutter Island:
    Am meisten stört mich in Filmen wenn ich nach 10min weiß wie es ausgeht, wer geht, wer bleibt…… ;) , bin etwas geschockt gewesen als ich die Kritik im nachhinein gelesen habe. Ich hab den Film bis zur Auflösung nicht durchschaut, für mich mal wieder ein echtes Filmerlebnis, zusammen mit Leos letztem Satz ein guter runder Film. Ohne meine totale Unwissenheit wärs wohl nicht so toll gewesen, von daher kreide ich mir das mal selber nicht an. 3-4 Sterne für mich absolut Gerechtfertigt.

  • bla 21. 3. 2010 an 17:17

    @lenox
    zu percy genau das selbe hab ich mir auch gedacht, hatte allerdings mit nem fehler gerechnet z.b. dass dann mit einer perle 2 leute reisen oder so weil ich mir dachte sonst wäre es einfach nur zu dumm, aber da der film eh für 10 jährige gemacht zu sein scheint hofft man wohl darauf dass die genauso weit denken können wie die truppe im film. hatte ja auf ne schöne umsetzung einiger sachen aus der grichischen mythologie gehofft aber daraus wurd ja mal garnix und die effekte waren leide auch nit so prall.
    alles in allem ein wirklich mießer film auf den ich mich eigentlich gefreut hatte… hab mich wirklich geärgert dafür geld ausgegeben zu haben kino.xx hätte es auf jedenfall getan und max ein *

    zu shutter island.
    wenn ich nich im kino gesessen hätt hät ich vermutlich nach dem ersten drittel abgebrochen. fand den film doch sehr langatmig

  • JackTower 23. 3. 2010 an 2:25

    Shutter Island.

    Ich muss sagen ich bin ein wenig hin und her gerissen.
    Einerseits das recht frühe erkennen was wirklich sache ist und dann das doch sehr geile Ende mit dem gespielten Rückfall.

    Na jut. Ich find ihn geil. Hat mich sehr gut unterhalten.
    Vor allem auch weil ich bis zum Schluss gedacht habe das er manipuliert wird.

  • goines 24. 3. 2010 an 17:25

    ich persönlich habe mit diesem film so meine probleme.
    zum einen steht da der große name scorceses. alleine dies hat bei mir große erwartungen geschnürt.finde ich seine vorherigen filme durch die bank weg wirklich gut.
    aber am ende war ich mehr als entäuscht.
    im grunde gab es nichts was mir an diesem film gefallen hat.
    mir ist das unglaube mangelhafte set bzw. licht schon auf dem schiff aufgefallen. der hintergrund sah einfach nur unecht aus. dies wiederholte sich leider viele male.jetzt wird das licht natürlih absicht gewesen sein, passt aber aus meiner sicht nun wirklich nicht zum rest des filmes.
    nach 20 min war klar wer dort der verrückte ist.
    es wurde permanent, gerade am anfang, versucht mit der musik eine stimmung bzw. spannung aufzubauen die aber niemals einen höhepunkt fand und sehr oft auch überhaubt nicht gepasst hat.
    dann gab es oft schnittfehler. in der einen einstellung war der kopf unten, zigarette im mund, person nach links gedreht und ZACK schnitt und alles war auf einmal anders. der film birgt aus meiner sicht leider keine wirklichen überraschungen. so hätte ich mir seine träume weseltich „heftier“ gewünscht. dramatisch und stimmungsvoller. aber sie wirkten leider immer etwas langweilig.
    scorceses hat sich wohl zum ersten mal in diesem psycho-thriller genre ausprobiert und aus meiner sicht leider versagt. es gibt viel viel bessere streifen aus diesen genre.würde der name scorceses oder leonardo nicht auf dem paket stehen würde der film in der eingetrüben grauen hollywood-masse einfach verschwinden. für mich bekommt der film max 1 stern.

  • Charakterathlet 30. 3. 2010 an 16:56

    Shutter Island ist für mich so ein Film wo man Leonardo Dicaprio (oder ein anderer berühmter Star) benutzen musste damit der Film überhaupt auffällt und man denkt „der Film muss gut sein“, aber hätte da jetzt so ein B-Movie Hans Wurst Typ mitgespielt dann wäre der Film untergegangen! Das Ende (natürlich) rettet den Film und man muss wirklich darüber nachdenken wer in den Film die wahrheit sagt!!

  • Alan Smithee 6. 4. 2010 an 16:11

    zu shutter island.

    – vorsicht spolier. (wenn man den film überhaupt spoilern kann)

    der film fängt an. man sieht ein schiff im nebel.
    man sieht leo der n komischen pflaster am kopf hat, dass den ganzen film
    (unglaublich wie blöd das ist) an seinem kopf bleibt, was spätetestens aber der
    mitte des films verdächtig ist.
    seinen partner, der auftaucht, kennt er noch nciht – hm komisch.. und er hat die ganze
    zeit kopfschmerzen – noch komischer. wohin ist er nochmal unterwegs?
    achja, zu einer insel auf der geistig gestörte Verbrecher behandelt werden.
    das mit dem Herrn Ruffalo was nciht stimmt, ist spätestens klar, wenn er es nciht schafft
    seinen Halfter vom gürtel zu bekommen.

    Im grunde ist jeder im Film verdächtig, und wenn einem das auffällt, hats mans auch schon
    kapiert.

    Dass der film komplett vorrausehbar ist, bzw. eine geschichte in der art erzäht, wie
    man sie 100 mal gehört/gesehen hat, müsste ja garnicht unbedingt schlimm sein,
    wenn wenigstens einzelne szenen spannend und einfallsreich wären.
    okay. der film soll eine hommage sein, kann sein. aber auch eine hommage muss nciht langeweilig sein und man kann
    etwas neues einbauen oder?

    zugegeben, ich wusste zu beginn des films nciht, warum leo, wenn er patient auf der insel
    ist, gerade auf nem schiff dorthinfahren sollte. die Auflösung das alles nur ein Rollenspiel war
    ist mir wohl nicht eingefallen weil sie zu albern wirkt, sogar wenn Mark Ruffalo die ganze zeit
    genauso so aussieht und spielt wie in Brothers Bloom, wo ja ein gewisser zusammenhang zum charakter
    erkennbar ist.

    Dass Leo allerdings Patient auf der Insel sein könnte, war dann ja ziemlich schnell klar.
    aber man hofft wie in der renzension geschrieben, die ganze zeit dass es nciht so ist.

    da fand ich beim lesen übrigens ziemlich genau meine empfindungen beschrieben.

    „er verschenkt das Ende auch komplett darauf diese offensichtliche Wendung noch mal ausführlich aufzuklären, fast so als würde er sein Publikum für zu beschränkt halten, diese banale Wendung zu kapieren“

    Die Leuchttturmszene hat mir den Rest gegeben. das Ben Kingsley tatsächlich ne Tafel rausholt auf der die Anagramme aufgelistet sind.

    .. aber all sowas könnte man ja verzeihen, wenn die verschiedenen Szenen die diese Story transportieren, spannender wären.
    Da gibts aber die ganze zeit nur action und spannungsszenen wie aus nem Computerspiel (dunkle gänge in einem psychologischen thriller – wow!) und Traumsequenzen und Halluzinationen die so offensichtlich von der Realität zu unterscheiden sind, dass man anfängt sich auszudenken wie viel interessanter soetwas z.b. David Lynch gemacht hätte. aber man ist ja nciht im Kino um sich einen Lynch film anzugucken, oder auszudenken. aber was anderes bleibt einem ja nicht übrig..

    naja. was solls.

  • buzz 12. 4. 2010 an 18:21

    Was mir zu Shutter Island noch einfällt: Ging es nur mir so, oder war der Film auch alles andere als spannend? Die Grusel-Momente haben mich an keiner Stelle an den Stuhl gefesselt, was auch an Leos sehr schwachen Performance gelegen haben kann. Insgesamt hätte ich den Film deutlich schlechter bewetet. Lahme Story mit noch lahmerem Twist, keine überzeugende Schauspielerische Leistung, keine Atmosphäre … was hatte der Film eigentlich?
    Und mal ehrlich: Scorsese muss sein Publikum wirklich für grenzdebil halten, wenn die Hinweise im Film so eindeutig sein müssen. Es gibt ja viele Filme mit aha-Effekt (allen voran Dédales) aber keiner hats bisher so versaut.

  • burns 17. 4. 2010 an 0:41

    „Nette Schauwerte, die durch eine grottige Dramaturgie zunichte gemacht werden. Schade eigentlich.“
    Glaub ich sofort.
    Aber: Wuahahaa!, warum dann drei Sterne? Warum nur?…

  • CineMan 5. 7. 2010 an 11:02

    zu Shutter Island:
    3 Sterne auch von mir.
    Ein (wie schon in der Review erwähntes) leider sehr vorhersehbares Finale/ Ende/ Auflösung. Die Regie, die Schauspieler & die Kamera reisen es aber raus. Was mich noch in einigen Szenen sehr gestört hat, war die Mvöllig überzogene Musik – was vielleicht der Hommage an die B-Movies entspringt.

    zu Percy Jackson:
    War der schlecht!

  • Stollentroll 22. 7. 2010 an 8:34

    Shutter Island

    also ich dachte bis zum schluss die haben leo irgendwie unter drogen gesetzt damit er glaubt, er sei ein patient und sein partner war in den plan eingeweiht. naja aber richtig spannend war es irgendwie nie so richtig.

    Percy Jackson

    achtung spoiler überall

    nee, der film geht ja mal gar nicht. da ist potter 100 mal besser. von mir einen stern. schon die anfangssequenz, poseidon kommt 20m groß aus dem meer, der angler ganz perplex. hat nur noch gefehlt, dass der angler seine in papier eingewickelte flasche wegwirft und sagt:“ich muss aufhören mit saufen“. da wusst ich schon der film geht in die hose.

    dann das erste gespräch zwischen poseidon und zeus sinngemäß:
    „du hast meinen blitz geklaut!“, „nein, hab ich nicht!“, „dann wars dein sohn, bring mir den blitz oder es gibt krieg!“ äh, was wie wer? was soll das denn. also ich kenn das buch nicht, aber so doof kann es nicht sein.

    dann das klischee der hausarbeitenden mutter, sie bügelt und muss ihrem assi freund der stinkt ein bier aus dem kühlschrank holen…..oh armer
    percy. dass der freund stinkt wird später nochmal erklärt und ist wichtig für die story. oh mein gott.

    naja wo waren wir, ah ja. percy ein HALBGOTT, dessen einzige gottähnlich fähigkeit es ist griechisch lesen und 7min unter wasser luft anhalten zu können….ähm ja super. und er hat einen humpelden freund, der schwarz ist, und lustige sprüche reist. was soll der schwarze auch sonst machen.

    und hier nochmal die erklärung für den stinkenden freund der mutter: er soll stinken damit er den geruch von percy überdeckt, damit die anderen ihn aus welchen gründen auch immer nicht finden. das hab ich mir nicht grad ausgedacht, das ham die wirklich so gesagt. wahnsinn.

    ja klar, die mutter läßt sich von einem gott schwängern um dann ihr leben mit einem stinkenden assi zu verbringen damit ihr kind nicht gefunden wird. is klar. und in dem camp wieviele jugendliche halbgötter waren da, 50? haben die götter nichts anderes zu tun als kinder zu zeugen?

    naja soviel zur story und die charactere waren auch nich besser. an keiner stelle fiebert man irgendwie mit den darstellern mit. es ist einem ja schon irgendwie egal. und deswegen nur 1 stern.

  • Gnadenlos KzumO 16. 8. 2010 an 0:34

    Ich sehe eure Denkweiße über Shutter Island sehr Einspurig auf das Ende bezogen. Habt ihr mal daran gedacht das LeodiCap überhaupt nicht verrückt ist, sondern wie er auch glaubt da ist um einen Fall aufzuklären. Oder wie erklärt ihr euch die Frau in der Höhle, warum im Abspann nochmal der Leuchtturm eingebledet wird oder warum er sich nicht an seinen Psychologen erinnern kann(.. usw )?
    Naja vllt täusch ich mich ja auch…

  • gary 28. 8. 2010 an 21:06

    kurz zu SHUTTER ISLAND: gewohnt solider scorsese-film, wie immer großartiger di caprio; allerdings muss ich, was die originalität des filmstoffes betrifft, die überbordenden posivtiven kritiken stark runterbremsen, da eine ähnliche thematik vor jahren in IDENTITÄT mit john cusack wesentlich besser gelöst war.

  • gary 28. 8. 2010 an 21:10

    kurz zu THE LOVELY BONES: der allgemin negativ beurteilte „kitsch“ des filmes ist wahrscheinlich frage der postion, der sichtweise, die man einnimmt. ich bin von beruf künstler und habe tagtäglich mit farben und kontrasten zu tun, dies seit jahrzehnten. ich glaube zu erkennen, dass jackson hier absichtlich das grauen mit kitsch kontrastiert. für mich ist genau aus diesem grund der film (dank des angesprochenen kitsches und damit verbundenen kontrastes) umso intensiver.