Review

Predators (Review)

6. 7. 2010, Jet Strajker, 51 Kommentare

„This planet is a game reserve. And we’re the game.“

Originaltitel: Predators
Herstellungsland: USA 2010
Regie: Nimród Antal
Darsteller: Adrien Brody, Topher Grace, Danny Trejo, Laurence Fishburne, Walton Goggins, Alice Braga, Derek Mears, Brian Steele
Jet Strajker
Batzman

Zurück im Dschungel, zurück im Schlamm, zurück im Actionkino der 80er Jahre. Eine kernige Männergruppe kämpft sich hier mit schwerem Waffengeschütz durchs Gebüsch. Die One Liner sitzen, die Knarren sowieso, und der gemeinsame unsichtbare Feind macht die grundverschiedenen Kerle zu Verbündeten.

Aus einem geschickten Set-Up, das die ahnungslosen Männer unvermittelt auf einem fremden Planeten zu sich kommen lässt, generiert der Film einen effizienten Handlungsverlauf: Wo sind wir, warum wurden wir hierher gebracht und was sind das wohl für Monster, die hier ihr Unwesen treiben? Die Predators, außerirdische Jäger und Trophäensammler, haben es auf die beinharten Männer abgesehen. Alles weitere bleibt der Film dem Zuschauer schuldig.

Nach einem erstaunlich stimmungsvollen ersten Drittel hat „Predators“ genau damit ein Problem: Sein offensives Konzept der Rückbesinnung und damit Reduktion läuft ins Leere, als der Film seine überlange Exposition an Action- und Spannungsmomente abgeben muss. Man mag darüber streiten können, ob es überhaupt sinnvoll ist, ein durch vier Kinofilme, eine Comicserie und diverse Videospiele hinreichend bekanntes Monster innerhalb der Handlung bis zum ersten Auftritt derart lange anzukündigen, aber offensichtlich setzen Produzent Robert Rodriguez und Regisseur Nimród Antal alles auf Retro, auf ein Gefühl wie beim ersten Mal: Im Geist eines Remakes, das keines sein will, spielen sie noch einmal den ersten „Predator“-Film von John McTiernan nach. Das geht eine ganze Weile gut, ehe sich Laurence Fishburne stellvertretend für die eigentliche Ideenarmut des Films auf die Leinwand quetscht.

Ihm gelingt es tatsächlich, das Projekt komplett auszuhebeln. Wie ein parodistisches Relikt des Originals fährt seine Figur in Wort und Tat alle nur erdenklichen Trash-Geschütze auf. Er behindert den Fluss des Films, stoppt ihn geradezu, und lässt auch keinen Raum für die ausbleibende Plot- und Figurenmotivation, die das elliptisch strukturierte Drehbuch nachzureichen versprach.

Von hier an kippt „Predators“ um: Statt auf angekündigte Höhepunkte hinzuarbeiten, ergeht er sich in popeligen Verfolgungsjagden und lediglich angedeuteten Actionszenen. Die Inszenierung, völlig aus dem Ruder gelaufen, bewegt sich fortwährend auf dem Niveau von Schadensbegrenzung. Weniger soll dabei augenscheinlich mehr bedeuten, und so steuert der Film überraschend spannungs- und vor allem actionarm auf ein müdes Finale zu, in dem Adrien Brody die Spargeltarzanversion von Arnold Schwarzenegger gibt.

Dadurch erschöpft sich „Predators“ im nicht einmal bemühten Neuerfinden eines Franchises, das eigentlich nie eines war. Die kommerzielle Lebenserhaltung der Figur ist nach dem finanziell eher enttäuschenden Sequel von Stephen Hopkins lediglich der Verknüpfung mit einer ungleich komplexeren Monsterkreation zu verdanken: Ohne „Alien vs. Predator“ und die dazugehörigen amüsant-doofen Filme würde das einst von Special-Make-Up-Guru Stan Winston entwickelte Rastalockenviech längst in Rente geschickt.

Dieser Film hier, ob nun Remake, Reboot oder Reimagening, erweist sich lediglich als verkrampfter und liebloser Versuch, das „Predator“-Franchise auszubauen oder überhaupt tragfähig erscheinen zu lassen. Da muss das Publikum dann gar mit falschen Tatsachen geködert werden: Statt Dutzender Predators im Trailer zählt man im fertigen Film nicht einmal eine Handvoll, und die auf blutiges Goregekröse hoffende Fanfraktion dürfte sich auf der verzweifelten Suche nach harten Actionszenen auch maßlos enttäuscht zeigen.

[gravatar email=“kadewe1@gmx.de“ size=“96″] Batzman meint:

-„We need to work as a team.“
-„Does this look like a team orientated group of individuals to you?“

Als Predator-Sequel ist der Film nur okay. Aber als Season Finale von LOST ist er großartig.

Predators ist nach dem luschigen, kinderfreundlichen AvP und dem gorig-trashigen AvP 2 durchaus ein Lichtblick. Optisch kann er sich sehen lassen, fängt er doch die grisselige-grobkörnige Optik des Originals ganz trefflich ein. Das Creaturedesign geht auch in Ordnung (obwohl die großangekündigten Predator-Hunde nach einem winzigen und nur bedingt logischen Intermezzo quasi keine Rolle mehr spielen) und die Figuren erinnern zumindest entfernt an den ersten Teil, auch wenn es nach wie vor seltsam anmutet, das Adrian Brody ausgewählt wurde um Arnies schwitzige Unterwäsche aufzutragen.

Some Spoilers Ahead

Die Kandidatenzusammenstellung ist passabel, erinnert aber weniger an die gestandene Soldatentruppe des Originals, als an Cube oder Saw oder einen schlechten Tresenwitz. Kommen ein Russe, ein Ungar, ein Mexikaner, ein Japaner, ein Vergewaltiger, ein Arzt und eine Frau auf einen fremden Planeten. Sagt der Mexikaner Hallo. Isser tot.

Nichtsdestotrotz stellt sich gerade in den ersten zwei Akten durchaus ironisch-gesprenkeltes Testosterongefühl ein, auch wenn die Typen alle irgendwie nicht so hart sind wie sie tun und Arnies Truppe sie wahrscheinlich als Sparringpartner zum Frühstück verknupsert hätte. Dennoch Adrien Brody müht sich redlich, channelt den Kehlkopf von Christian Bale, grunzt und guckt böse und geht überraschend doch irgendwie als Soldat durch. Alice Braga ist als zweite Hauptfigur ebenfalls okay, auch wenn sie immer ein bißchen wie ein Platzhalter von Michele Rodriguez wirkt, für die die Rolle eigentlich geschrieben scheint.

Nimrod Antal bemüht sich zumindest den Franchise ernst zu nehmen, ihn nicht gewaltsam zu rebooten, sondern im Sinne des ersten Teils weiterzuführen. Es gibt viele hübsche Zitate auf das Original und es erfrischt, dass der Streifen sich Zeit lässt und an keiner Stelle zu einer Effektorgie verkommt. Die Predatoren sind einigermaßen konsequent weiterentwickelt, auch wenn einige ihrer Marotten vielleicht etwas albern wirken und der Großer Bruder, Kleiner Bruder Zwist jetzt nicht ursächlich zur Handlung beiträgt. Old Pussyface bleibt ein Mean Motherfucker und sein Bruder mit dem Unterbiss sieht allenfalls ein Jota fieser aus.

Was dem Film ein bisschen fehlt ist echte Spannung und Zug – zu selten entsteht das treibende Gefühl, die Hauptfiguren wirklich gejagt zu sehen – und zum anderen schaden einige dramaturgische Schlenker, die wenig zur Handlung beitragen und irgendwie nur im Film sind um Strecke zu machen. Ist Danny Trejos an einen Gastauftritt gemahnendes Frühableben noch ein kleiner Schock, dauert es danach ein bisschen zu lange ehe es mal wirklich brenzlig wird. Antal nimmt sich Zeit Brodys und Bragas Figuren näher auszuleuchten und zu definieren, bleibt aber bei allen anderen Figuren im Holzschnitt stecken, was den emotionalen Impakt der späteren Tode durchaus trübt.

Nikolai ist der liebenswerte Fleischberg mit dem Einwort-Ausdruck, der verrückte Vergewaltiger ist verrückt.. und der Arzt auch.. und Laurence Fishburne, der den ziemlich verschwendeten Kurzauftritt als durchgeknallter Überlebender hinlegt ist ebenfalls verrückt. Predatoren mögen wohl durchgeknalltes Wild. Das ist okay, macht aber jeden Ansatz von Charakterentwicklung zunichte und lässt den Versuch, den Filmtitel als doppeldeutig sowohl auf die Menschen, als auch auf die Predatoren zu beziehen, ziemlich ins Leere laufen. Wir wissen seit Graf Zarof, dass die Menschenjagd “the most dangerous game” ist – aber Predators leuchtet leider kein Glühwürmchen weit in die menschliche Psyche.

Lieber telegrafiert Antal zukünftige Entwicklungen mit der roten Kelle durch, damit auch jedem Zuschauer klar wird, was passieren wird. Der Japaner ist natürlich nur da, um sich einen absolut dämlichen Schwertkampf mit einem Predator zu liefern… und der Doktor bedient sich natürlich des in Großaufnahme in Gift getauchten Skalpells, wenn er sein wahres Gesicht zeigt. An diesen Stellen schwächelt der Film, weil er sich in unnötigen Details verliert und die Handlung aufbläht, wo er sich lieber auf die simple Story konzentrieren sollte. Es braucht keine Fancy-Fights nach asiatischem Ehrritus. Es braucht keinen “netten Typ” der plötzlich den Psycho herausholt. Die Szenen könnten komplett getilgt werden und würden den Film nur straffer und spannender machen. Die Stärke des Originals und in weiten Teilen auch der Fortsetzung war ein Mann, gegen einen technisch und körperlich scheinbar übermächtigen Gegner antreten zu lassen.

Im Finale bekommt Antal dann zum Glück auch nochmal halbwegs die Kurve und liefert einen nicht überwältigenden, aber soliden Schlussfight ab, der zwar ohne schicke Baumfallen auskommen muss, aber ein paar nette Momente bereithält. Das fatalistische Ende ist ebenfalls ganz hübsch anzuschauen, führt aber dennoch auch die Begrenztheit des Franchise vor Augen. Ewig viel ist aus dem Thema Jagd nicht herauszuholen, was wohl auch ein Grund sein mochte, warum es nie einen Predator 3 gegeben hat und der Franchise bis zu den Crossoverfilmen auf Eis lag. Predatoren sind smart, sehen cool aus – aber ohne drastische Veränderungen bieten sie nicht viel abwechslungsreiches Erzählpotential. Sind die Aliens eine subversive und metaphernschwangere Spezis, die vom Kammerspiel bis zum Krieg eine Menge Variationen kennen und durch ihre Mischung aus fremdartiger Intelligenz und schierer Brachialität durchaus noch Variationspotential bieten, sind die Predatoren letztlich einfach nicht fremdartig genug um als außerirdische Bedrohung dauerhaft zu funktionieren.

Im Rahmen des Machbaren hat Nimrod Antal jedoch einen soliden Film abgeliefert, der der Serie keine Schande macht, dessen unzweifelhafte Schwächen ihn aber auch davor bewahren der Serie einen dauerhaft neuen Kick zu geben. Die Idee eines Sequels, welches die Geschichte von Laurence Fishbourne erzählt wäre vermutlich einer der wenigen Wege etwas originelles aus dem Setting herauszupressen – und macht sogar ein bißchen traurig, weil das was er erlebt zu haben scheint, soviel spannender und interessanter klingt, als das was in Predators passiert – der sich bemüht und viele schöne Ansätze erkennen lässt, aber letztlich doch oft zu verhalten, blutleer und auf Nummer sicher spielend daherkommt ehe er beinah mit einem Antiklimax endet.

Es war schön die alte Mösenvisage mal wiederzusehen, aber für die nächsten Jahre reichts dann auch mal wieder.

  • Philgrooves 6. 7. 2010 an 22:23

    Filmstarts.de gibt 3,5/5 Sternen – wird geguckt.

  • Dax 6. 7. 2010 an 22:32

    Ich hasse Filmstarts, seitdem die nur noch bis 5 Sterne bewerten. 10 Sterne war viiiel besser.

  • Philgrooves 6. 7. 2010 an 23:01

    Jo ich fand die 10 Sterne auch besser.

    Btw, weil oben im Text „Entäuschung“ steht: Was für Erwartungen kann man denn überhaupt noch an dieses Francise haben? Es kann nur besser werden.

  • TopF 6. 7. 2010 an 23:54

    jet macht immer subjektive previews.. somit bin ich auch schon etwas überrascht dass predators durchfällt :/

    aber ich werd ihn mir angucken allein um brody mal als soldat zu erleben :)

  • Hai-Zung 7. 7. 2010 an 1:46

    schade. und ich dachte das würde ein schönes geschnetztel werden :-( hätte mir den fast im kino angesehn. son scheiss!

  • k-d 7. 7. 2010 an 2:26

    jo und der neue twilight ist besser als das hier, alles klar.

    ansonsten:
    „Remake, Reboot oder Reimagening“
    noch immer sequel.

  • Jet Strajker 7. 7. 2010 an 6:49

    @k-d:

    Der Film ist alles, aber kein Sequel.

  • Michael 7. 7. 2010 an 9:12

    @2 und 3
    Filmstarts bewertet immer noch in 10er Schritten, weil halbe Sterne dabei sind, also hat sich gar nichts geändert, rein gar nichts.

    Warum die Filmfreunde auch auf die 10er Skala schwören wundert mich etwas, weil doch einer von euch auch gepostet hatte, warum diese Skala nichts taugt.

    Noten wären wohl noch die beste Lösung.

  • Jotte 7. 7. 2010 an 10:04

    naja, ich halte grundsätzlich in den letzten jahren meine erwartungen weeeiiit unten aber man sollte sich den film erstmal ansehen bevor man sich auf die seite eines kritikers schlägt. als kleine ablenkung unter männern wird der film schon seinen dienst erfüllen. es war doch vorher schon klar das se das rad nicht neu erfinden werden. aber ich finde das es eins der coolsten horror aliens in der filmgeschichte es verdient hat mit was anderem in den ruhestand zu gehen als AvP (eines der grössten verbrechen überhaupt).

  • Ranor 7. 7. 2010 an 10:20

    Ich gehe morgen rein und bin immer noch gespannt, wenn ich auch sehr niedrige Erwartungen habe.

    @ Jet
    Wie war denn der Score? Die Ausschnitte die ich bisher im Netz von Debneys Arbeit gefunden habe klangen jedenfalls sehr gut, mit vielen Anspielungen auf Silvestris Originalkomposition.

  • Dax 7. 7. 2010 an 10:37

    10 sterne ist aber einfach knackiger und präziser als 3,5 oder sowas, auch wenn es das gleiche ist.

  • Thomas 7. 7. 2010 an 11:11

    Schade, der Trailer sah vielversprechend aus, aber das ist ja auch dessen Job.

  • Dr.Strangelove 7. 7. 2010 an 12:18

    Kann man nicht mal den Namen des Regisseurs mit in die Headline oder darunter packen. Das wäre nett.

  • Jet Strajker 7. 7. 2010 an 14:35

    @Ranor:

    Stellenweise fand ich ihn ok, aber insgesamt eher zusammengeschustert. Mehr als die Silvestri-Einschübe sind mir die unfassbar dreisten ALIEN-Zitate (Goldsmith) aufgefallen.

  • nixx 7. 7. 2010 an 14:35

    Wird selbstverständlich gesichtet.

    Aber bei 1,5 Sternen wohl eher als R5 denn im Kino :(

    Wirklich so scheisse?
    Mit
    „Er behindert den Fluss des Films, stoppt ihn geradezu, und lässt auch keinen Raum für die ausbleibende Plot- und Figurenmotivation, die das elliptisch strukturierte Drehbuch nachzureichen versprach.“
    kann ich wenig anfangen.

  • AgentCarltonDial 7. 7. 2010 an 15:21

    weiss ja nicht, aber bei solchen filmen warte ich dann doch auf die bewertung von mr. steele^^

  • bruemmer 7. 7. 2010 an 17:07

    schliesse mich #15 an: haette auch gern verstanden, was Fishburnes suende ist. kannst du das bitte erlaeutern?
    ankucken werde ich den sowieso weil’s PREDATOR ist & ich’s einfach wissen will & im kino – falls er wirklich so schlecht ist wird der film auf meinem fernseher eher nicht besser. dass soll nicht heissen, dass mir die review her egal ist (ist sie nicht) sondern nur, dass ich mir alles was Predator, Alien, Terminator & Rambo ist grundsaetzlich ankucke ”¦ womit ich, wenn ich so drueber nachdenke, wahrscheinlich an einigen kinosuenden der letzten jahre nicht ganz unschuldig bin. sorry.

  • Jet Strajker 7. 7. 2010 an 17:13

    Fishburne spielt eine völlig sinnlose Figur, die genauso sinnlos auftaucht wie sie auch wieder verschwindet. Trotzdem schaffen er bzw. seine Figur es, den Film ganz plötzlich entgleisen zu lassen. Ob er nun wirklich daran Schuld hat oder nicht – keine Ahnung. Zumindest steht sein Auftritt sinnbildlich für die Bruchlandung, die der Film in der zweiten Hälfte erleidet. Dem großen Rätselraten zu Beginn, wer die Männer sind (besonders der spätere Bösewicht unter ihnen) und wie sie letztlich dorthin kamen, folgen keine Antworten – das ist alles ganz schlecht entwickelt und nicht auserzählt.

  • bruemmer 7. 7. 2010 an 19:17

    @jet: danke fuer die erlaeuterung.

  • cru 8. 7. 2010 an 0:14

    Habe den Film heute gesehen, und in der tat ist Fishburne nicht der Kracher , aber der Rest ist durchaus anschaubar=).

    Die Action ist gut, die Predatoren sind top und endlich mal ein paar andere Alienviecher mit dabei.

    Für mich gute Popcornkost und im Kino allemal anschaubar.
    Zusätzlich hat die Kopie in 35mm einen Bomben Ton.

  • k-d 8. 7. 2010 an 16:33

    „@k-d: Der Film ist alles, aber kein Sequel.“

    doch, sowohl im ersten script stadium, noch mit schwarzenegger in der hauptrolle, als auch in der finalen version mit bezügen auf die ereignisse des ersten films. was hast du eine definition von sequel?

  • Binding 8. 7. 2010 an 17:11

    Der Film funktioniert im Prinzip grob gesagt wie „Cube“ trifft „The Tournament“ auf einem fremden Planeten – ohne aber so gut wie die genannten Titel zu sein. Adrien Brody macht sich in der Action-Rolle zwar nicht schlecht, aber alles wirkt irgendwie trotzdem, als würde die Hauptfigur fehlen. Ich habe mich teilweise sehr gelangweilt und kann der Kritik an der megagrottigen Fishburne-Sequenz nur beipflichten.

    k-d hat übrigens recht. „Predators“ ist zwar ein sehr „dünnes“ Sequel, aber streng genommen ist es eins.

    Ich habe mir jetzt auch extra nochmal „Predator 2“ angesehen. Obwohl er schon 20 Jahre auf dem Buckel hat, ist er nicht schlechter als „Predators“. Das sagt doch schon alles, oder? Dazu aber noch eine Frage an die Experten: Sind die subjektiven Predator-Ansichten die wirkliche Predator-Wahrnehmung oder nur ein „Helm-Modus“? Eigentlich dachte ich immer Letzteres, aber in „Predator 2“ sieht man diese subjektive Darstellung auch noch, nachdem der Predator den Helm nicht mehr auf dem Kopf hat. Oder war das damals ein Fehler? Immerhin wird ja eigentlich auch immer noch die Tonspur visualisiert. Muss also wohl der Helm sein. Ich bin trotzdem verwirrt …

  • Jimmy Papadokulos 8. 7. 2010 an 18:23

    @Binding(#22)

    Predators muss also besser sein als Predator 2, weil dieser schon 20 Jahre alt ist? Was hat das Alter eines Films bitte mit seiner Qualität zu tun? Gerade was Action- und Suspense-Filme angeht waren die 80er qualitativ um Welten ergiebiger, als der meiste Rotz, der einem heute in dem Bereich vorgesetzt wird.

  • Binding 8. 7. 2010 an 18:34

    @ # 23: Nee, so war das natürlich nicht gemeint. Aber die Sehgewohnheiten ändern sich nunmal – vor allem auch im Actiongenre -, und wenn da ein 20 Jahre alter Film noch mit einem aktuellen mithalten kann, spricht das doch Bände.

  • Ranor 8. 7. 2010 an 23:42

    Argh! Was für ein riesiger Haufen Bockmist. Die 1,5 Sterne sind da immer noch zu viel. Es wäre schön wenn man jetzt nach DREI grottigen Filmen den Predator endlich in Ruhe lassen würde…

  • TopF 9. 7. 2010 an 1:17

    ich fand den film richtig gut
    es ist ein sequel steel:
    das mädel erzählt doch das was im ersten teil passiert ist und wie er den auserirdischen ausgetrickst hat.
    demzufolge ist es eine fortsetzung.

    brody mit rauher stimme war das einzig nervige. ansonsten fand ich die fishburne szene eher als eine verschnaufspause als ein kippen der story.
    danach dreht der film doch erst auf.

  • Sir Statrick Pewart 9. 7. 2010 an 2:35

    @ Binding

    Was die Predator Wahrnehmung angeht, ich muss gestehen das ich vom zweiten Teil was das angeht nur noch die Sequenz in Erinnerung habe als er die verschiedenen Visualisierungseinstellungen in dem Kühlhaus durchgeht, also wo er die Maske trägt, wie es da aussah als er sie nicht mehr auf hatte weiß ich nicht mehr.
    Im ersten Teil hat man allerdings ganz deutlich gesehen dass diese Wärmebild Sicht eindeutig die durch die Maske ist, als er sie am Ende abnimmt sieht man das er wirklich alles nur in sehr starken Rottönen sieht, was darauf schließen lässt dass es bei den Jungs um die Sehkraft scheinbar nicht so gut bestellt ist, deswegen wohl auch die Masken ;-)

    Andererseits, schon irgendwie komisch das eine so auf Jagd spezialisierte Spezies so Kontrastarm sieht…wie soll das gewesen sein als sie die Masken noch nicht hatten, muss ja auch irgendwann mal so gewesen sein…irgendwie seltsam das…

  • Batzman (Oliver Lysiak) 9. 7. 2010 an 2:35

    ein totalausfall ist der film nicht, aber leider auch zu weit weg von richtig gut. hab meine two-cents mal oben ergänzt.

  • Predators - Trailer + Kinostart - Blokster 9. 7. 2010 an 10:36

    […] Update: Eine Kritik zu Predators, gibt´s bei den Fuenf Filmfreunden. […]

  • Ranor 9. 7. 2010 an 11:12

    Doch, das Ding ist ein Totalausfall. Antal fällt doch außer ständigen, wirklichen ständigen „Zitaten“ des ersten Teils (Ripoffs wäre wohl passender) nicht ein. Die neuen Predatoren sind langweilig und wirken auch nicht „besser“ oder more badass, die „Teammitglieder“ sind alles Luschen, es gibt zu wenig und viel zu unspektakuläre Action und der Film hat (gerade in der Mitte) einige wirkliche grausige Längen.

    Was für mich als großer Fan des Originals aber am schlimmsten ist: In wirklich JEDER Fortsetzung haben sie es geschafft den Predator immer dümmer und harmloser werden zu lassen. Das ist ja hier nicht anders, wobei der Tiefpunkt allerdings der unfassbar grottige AvP 2 war.

  • Chris 9. 7. 2010 an 11:17

    Machte die unangestoßene Rotation des Blattes in der Pfütze Sinn?
    Komisches Indiez, um auf einen fremden Planeten zu verweisen.

    Hoffen wir auf Ridley Scott, dass er dem Alien-Universum wieder mehr Würde verleiht.

  • AC 9. 7. 2010 an 14:26

    Fishburne, also der Charakter, den er darstellt, lebt seit Jahren auf einem anderen Planten, ist ständig auf der Flucht und muss gegen Predatoren kämpfen … und wie sieht er aus? Fett, rund und dick wie eine Kugel. Macht für mich überhauptkeinen Sinn.

  • bugenhagen 9. 7. 2010 an 23:45

    ganz ganz schlimmer film.das schlimmste ist,das er das original schändet.als brody sich zum schluss schlammverschmiert zum endfight stellt,wusste man nicht ob man weinen oder lachen soll.ärgerlich,hoffentlich floppt der film total.

  • Art Vandelay 10. 7. 2010 an 13:40

    Nettes Review, dass mir an vielen Stellen aus der Seele spricht. Der Film geht richtig gut los, dann der gelungene Auftritt der Alienhunde: Fast das ganze Pulver verschossen und dabei war noch nicht einmal ein Predator zu sehen. Das war schon spannend. Die Charaktere waren gelungen – finde ich. Poncho, Hawkins oder Blain hatten auch nicht mehr Tiefe als der Russe oder der Yakuza. Letzterer hat mir von allen fast am besten gefallen, nur schade, dass seine Billy-Hommage mehr wie ein Plagiat als eine Huldigung wirkte (nicht zuletzt des Scores wegen). Lediglich Fishburne war komplett überflüssig. Hätte er nicht einfach auch Mitglied der Truppe sein können, anstatt den Film mit seiner viel zu lang erzählten Story dermaßen zu lähmen? Das hätte man sich von Terminator abgucken können: Reese erzählt Sarah während der Verfolgungsjagden und Schießereien von seiner Geschichte. In Predators passiert das leider am Feuerchen vorm Schlafengehen … Echt schade, auch wenn ich am Film meinen Spaß hatte. Wer Predator-Fan ist, findet seinen Gefallen zumindest an den vielen Zitaten und am Score. Letzterer ist unverschämterweise schon fast komplett übernommen worden …

  • Binding 10. 7. 2010 an 18:59

    @ Chris: Das Blatt in der Pfütze ist zumindest ein Hinweis darauf, dass was nicht stimmt, denn normalerweise (also auf der Erde) würde es sich wie ein Kompass nach Norden ausrichten. Ist doch so, oder?

  • name 11. 7. 2010 an 1:44

    was mir nur grad aufgefallen ist:
    Adrien Brody hat ja eine schiefe Nase.
    Und die Plakatdesigner haben scheinbar probiert, eine Hälfte seines Gesichtes zu zeigen. Aber das ist irgendwie schiefgegangen. Weil die Nase schief ist. Und weil mensch, wenn es „nicht“ schiefgegangen wäre, nur noch den Nasenrücken sehen würde.
    ist mir grad nur so aufgefallen

  • nixx 13. 7. 2010 an 21:02

    @ Binding:
    Nein, es würde sich wie ein Blatt in einer Pfütze verhalten.
    @ Chris
    Und abermals Nein, es macht nicht den geringsten Sinn.
    Weder die Coriolis-Kraft noch die Monde des Planeten könnten die Ursache für diese Drehung sein. Jedenfalls nicht, wenn man diese Kräfte nicht auch an sich selber spüren würde.
    Und auch die Schusswaffen machen dann wenig Sinn, denn unter solchen Bedingungen träfe man selbst mit der Mini-Gun höchstens ab und zu.

  • Geno 13. 7. 2010 an 22:00

    Gutes Popcorn Kino…….. Aber das is ja immer noch Geschmackssache auch AVP und AVP2 fand ich nicht so schlimm…… gewöhnt Euch daran…. gute SF Filme wie früher wird es nicht mehr geben……

  • Micha 14. 7. 2010 an 6:20

    @AC
    War es nicht so, dass Fishburn einen Kanibalen darstellt
    (zu dem er offensichtlich geworden ist, nachdem er selbst mal gejagt wurde), welcher sich seinen „Happen“ in jeder“ Jagdsaison“ erhascht?

    Letztlich fliegen am Ende des Films ja schon die nächsten Kandidaten vom Himmel. Da ist jede Menge potential für nen fetten Bauch:o)

    So alles in allem, fand ich den Film recht unterhaltsam und denke nicht, dass man da all zu lange über ein sich im Wasser drehendes Blatt nachdenken sollte. Es sieht Cool aus und funktioniert auf der Erde nicht.
    Nur das wollte man damit ausdrücken.

    Das Ende war mir nur etwas abgehackt und ich hab mich gefühlt, als müsste da noch etwas kommen, um das ganze irgendwie abzuschliessen.

    Naja.

  • Kiran 14. 7. 2010 an 9:40

    @ nixx: Aber sie hat doch ne Haarnadel auf das Blatt gelegt. Diese wurde durch das magnetische Feld beeinflußt und somit dreht sich das Blatt.Mit der coroliskraft hat dass erst recht nix zu tun. Das sollte wohl nur anzeigen das der Planet keinen definierten magnetischen Pol hat. Ergo -> nicht die Erde. Jedenfalls hab ich dass so verstanden.

    Der Film war ansich in Ordnung, nur ein paar dinge haben gestört.

    1. Warum sind die Predatoren wieder klobige langsame Wesen? Im ersten Teil war der Predator schnell und ziemlich schmal gebaut. Dagegen wirkten diese Predatoren wie aus der Mukkibude.

    2. Weshalb lassen sich die Predator einfach so von Menschen erledigen. Mit jedem neuen Predator Film scheinen die Predator selbst schwächer zu werden. Ich dachte das wären die besten Jäger des Universums? Können Aliens mit nem Messer erledigen aber gegen nen Yakuza mit nem Katana haben sie keine Chance? Blödsinn. Abseits von dieser Unlogik hat mir die Schwertkampfszene gut gefallen.

    3. Warum wurde das Thema „andere Beute“ , die sich mit den Menschen auf dem Planeten befindet, nur so kurz behandelt. Da hätte man doch gut was daraus machen können!?

    4. Warum redet Adrien Brody wie Batman in TDK :)

    5. Weshalb sieht Laurence Fishburne aus wie nen dicker Frosch statt wie nen magerer aber fitter Überlebenskünstler? Der war da doch 10 Jahre auf dem Planeten. Gibt es da nen Burger King oder wie!? Die figur hätten sie echt besser rauslassen sollen. Der hat doch bestimmt einiges gekostet.

  • nixx 14. 7. 2010 an 11:43

    @ Kiran:
    Hat sie? Gar nicht gesehen. Bin eine schlechte Cam angefangen (Flawless), hab dann aber recht bald ausgemacht.
    Mit Nadel geht`s natürlich (wenn sie magnetisiert wurde).

  • Kiran 14. 7. 2010 an 12:07

    @nixx: Das rauflegen hat man nicht gesehen, allerdings lag da eineHaarklammer drauf.

  • sebastian 15. 7. 2010 an 13:12

    @Kiran:

    wie kommst du auf 1o jahre? er spricht doch von 1o jagdsaisons. und da am ende des films scheinbar die nächste beginnt kann er doch durchaus erst ein, zwei monate vor ort sein.

    mir hat der film überhaupt nicht gefallen. meine geringe erwartung wurde sogar noch unterboten.

  • Kiran 16. 7. 2010 an 10:40

    @ sebastian: Mmmhhhh…zwei Monate? Ne etwas zu kurze Zeit , oder? Ich bin einfach davon ausgegangen dass die Jagdsaison einmal im Jahr stattfindet. Das mit der neuen Beute am Ende fand ich aber auch seltsam.

  • Arschbommel 17. 7. 2010 an 23:07

    Ein unfassbar beschissener und totlangweiliger Film. Ich hatte mich echt gefreut, zumal ja Rodriguez eigentlich für recht unterhaltsames Kino steht (auch wenn er hier nur als Produzent am Werkeln war), aber das war absolut nichts. Ich finde, ein Stern hätte auch gereicht. Absolut ärgerlich. Jetzt ruhen die Action-Hoffnungen auf A-Team und The Expandables oder was?

  • Flexius 21. 7. 2010 an 23:01

    Man, man man. Also ich habe ihn mir auch nur reingezogen, weil ich davon gehört habe, dass er ansehnlich sein soll. Ok. Was für eine Scheisse. Absolute Scheisse. Zunächst die gesamte Aufstellung – wiedermal so typisch. Das die Frau und der Typ zum Schluss nicht vorne am Galgen auf der Titanic gehangen haben – habs eigentlich sogar erwartet. Der typische Asiat, der dann wieder Kung-Fu ins Spiel bringt. Dieser Grimmige Typ und natürlcih der Russe, der da mit seiner Super-Gatling total abgeht. Dabei ist auch richtig geil, dass der Typ in den ersten Scenen sein ganzen verdammtes Magazin entleert und nachher dann immer mal wieder juste 2 Minuten in die Menge ballern kann, ohne dass die Muni ausgeht. Super. Zum Schluss natürlich noch der Arzt. Haha, ja… ich bin Arzt lasst mich durch – nene: Er hat ja noch nicht einmal irgendwem geholfen, oder habe ich da etwas nicht mitbekommen? Nun gut. Scheint wohl der versteckte Killer (letze Scene) zu sein.

    Die Sprüche. Noch viel schlimmer! Warte… sagt der Regisseur zum Drehbuchautor: Also, wir brauchen einen coolen Spruch übers Überleben, einen der abwertend über Frauen ist und noch einen der irgendwas über die ultimative Härte des Hauptcharakters aussagt. Ach stimmt, die Kinder von dem Russen heissen überigends Ilja und Sascha. Leute… und ich saß davor und dachte… ok, „Was hast’n da?“. „Das sind meine Kinder“… wirklich ich dachte: Und einer von denen heißt Sascha. Oh mein Gott.

    Nebenbei bemerkt finde ich es im Moment schrecklich, dass im Kino immer wieder diese Nummer zu finden sind: „Ach ja, wir brauchen einen der nur ballert, einen der der harte Kerl ist und eine Frau, die zum Schluss überlebt und vom Hauptcharakter geküsst wird“. Die Leute werden dafür auch noch bezahlt und die anderen Leute bezahlen dafür?! Krasse Scheisse.

    Ich meine, einigen Kommentatoren und Kommentatiorinnen scheint es ja in Ansätzen schon aufgefallen zu sein, aber eines kommt mir immer wieder seltsam vor auch nachdem ich gelesen habe, wie die Predators immer „schlechter“ werden: Also, als ich irgendwann mit dem Spiel AvP angefangen habe, war es so, dass man vielleicht 1 Predator gegen 3 Aliens und 8-15 Marines oder so kämpfen lassen hat. Einen. Dann kam halt Alien und Aliens raus und da war es dann so, dass die Aliens bzw. das Alien eine hammerharte Brut war und man mit diesen Viechern echt zu kämpfen hatte. Dann kam doch AvP als Film und soweit ich mich errinnern kann, waren da irgendwie 5-10 Menschen und ein paar Predators und jede Menge Aliens, die alle von den Predators platt gemacht wurden? (AvP 2 habe ich mir erspart) So nun kommen 3 Predators auf den Planeten, die übelsten Killer. Können sich unsichtbar machen und so und schaffen es nciht einmal gegen diese mikrigen Menschen zu gewinnen? WTF? Das ist einfach das Geilste an dem Film. Unlogisch hoch – na ja sagen wir – 1 Mio?

    Hab eben noch aufgeschnappt: „Für Männer wirds wohl was sein“. Erm, nein!

    Man bin ich enttäuscht – auch wenn ncihts anderes zu erwarten war.

  • Kira 23. 7. 2010 an 14:43

    Mein Highlight:

    Der schwer verletzte „Arzt“, der mit Karacho in eine „nicht tödliche“ Bärenfalle getappt ist, lähmt die Frau, die ihn beschützt und begleitet hat. Daraufhin offenbart er sich als Mörder, um mit der Feststellung zu schließen:
    „Mir gefällt es hier, ich möchte bleiben“.

    WTF

  • bale 23. 7. 2010 an 17:36

    ich fand den richtig geil cheesy! der brody mit seiner „big bad actionstar-stimme“ …. DER knaller! :)

    mir hat die billy-yakuza-hommage echt gut gefallen! der rest nicht so der rede wert aber ganz ok und 10000x besser als der avp dreck!!!

  • MAC 24. 7. 2010 an 12:45

    Sou auch geguckt… man man da schraubt man seine Erwartungen schon ins Bodenlose aber ich hab wenigstens auf einen kleinen dreckigen Predator Film gehofft der wenigstens gute Action liefert.
    Und: Ich wurde trotzdem maßlos enttäuscht. Was bitte ist das für ein Schrott gewesen??
    Ich bin froh das die nicht noch nen irren Massenmörder der zufällig in einer Bank arbeitet da rein gepackt haben.
    Sonst hätten die noch einen im Banker Outfit mit Küchenmesser da rumlatschen lassen.
    Die Dialoge ? Noch unter T-Salvation und Power Ranger Niveau.
    Die Action ? Ahh die Predator Schosshündchen platzen also wie Ballons wenn man drauf schiesst. Und im nächsten Augenblick kann ein einzelner die Teile umtreten? Aha! Die haben wohl sehr leichte Knochen und die Haut ist aus Gummi !
    Nach den ersten Sekunden dachte ich: Wenn der Typ jetzt ohne Fallschirm einfach nur auf ein Gebüsch knallt und dann wieder aufsteht ,steh ich auf und geh aus dem Kino.
    Hatte mich schon drauf eingestellt und war bereit zu gehen.
    Noch mal Glück gehabt..aber auch nur um dann aufs Übelste verarscht zu werden.
    Dämlichster Film dieses Jahr so far… aber ich warte erst mal ab.

  • squibby 7. 8. 2010 an 12:01

    Jäger und Gejagte! Wie immer bei Predator. Darum kann nicht so viel Inhalt und Tiefe gebaut werden.Täter und Opfer…oder sind die Opfer der Täter eigentlich doch auch Täter? Es ist ein Spiel. Spannung, Effekte, Action!
    Ich fand ihn gut, da er seiner Linie treu geblieben ist ;-)

  • lastfox 19. 9. 2010 an 23:52

    SPOILER AHEAD:
    Also das Ende hat ja wohl gar kein Sinn gemacht? Die Predatoren sind tot, dan wäre diese Saison doch erstmal vorbei? Warum dann die „neue Beute“.
    Ich dachte dieses „Alles-fängt-wieder-von-vorne-an-ENDE“ war doch schon in den 80ern veraltet.

    Und „Laurence Fatburne‘ s“ Gastauftritt war so überflüssig wie die Eier eines Eunuchen. Ich hab gelesen dass, das ja eigentlich Danny Glover für diese Rolle vorgesehen war. Dann hätte ich es ja noch verschmerzen können, da er dann die Abreibung bekommt die er in Predator 2 verdient hätte.
    Und so hätte Arnolds Cameo aussehen sollen:
    http://www.worstpreviews.com/headline.php?id=18249

    auch nicht der Hammer, aber dann wär’s immerhin ein trashiger Abschluss. Das hätte ich auf jedenfall lieber gesehen als den öden 40Sek. Gastauftritt bei The Expendables.

  • Sockenschuss 26. 9. 2010 an 7:51

    Ich habe mir den Film auch mal zu Gemüt geführt und war eigentlich positiv überrascht.
    Klar waren die Dialoge hölzern und narrativ ist einiges auf der Strecke geblieben. Als schon anfangs die „Hunde“ kamen und Brody cool brummte, die seien nur geschickt worden, um ihre Position zu ermitteln dachte ich: „Hmm, die wurden doch schon die ganze Zeit beobachtet“, was dem Farbigen sichtlich Unbehagen bereitete. Die Liste der kleinen Ungereimtheiten könnte man noch weiter fortführen, auch die sichtliche Demontage der Überlegenheit der Predatoren, aber was soll’s.

    Nach den unzähligen üblen Verrissen war meine Erwartungshaltung so weit heruntergeschraubt, dass ich mit einem zufriedenen Gefühl den Abspann betrachtete. Schönes Popcornkino mit relativ guter Optik und dosierter Action, das zu unterhalten weiß. Kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber kurzweilig.
    Ich würde am ehesten der Kritik von Batzmann zustimmen. Zu Strajkers Kritik hat k-d schon das passende gesagt – Twighlight: Eclipse ist besser als Predators, ja ne ist klar Madame ;)