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Die kommenden Tage – Trailer

5. 10. 2010, Renington Steele, 12 Kommentare


(Youtube Direkttage, via Filmaddicts)

Hier der Trailer zu „Die kommenden Tage“, einer Art SciFi-Kriegs-Protest-Terrorismus-Film mit Bernadette Heerwagen, Daniel Brühl, August Diehl, Johanna Wokalek und Jürgen Vogel. Sieht mir für die Terrorstory etwas zu gelackt aus (weshalb ich schon Gattaca nicht leiden konnte, den aus irgendeinem Grund alle mögen) und visuell seltsam unstringent, außerdem macht mir der Film zu sehr auf Schmonzette. Aber mal abwarten. Von der Website zum Film:

DIE KOMMENDEN TAGE erzählt die Lebenswege von zwei Schwestern aus der Gegenwart in eine durchaus realistische, nahe Zukunft, in eine Zeit der Unsicherheit und der großen Veränderungen. Laura Kuper (Bernadette Heerwagen) muss sich am Ende ihres Studiums zwischen ihrem Wunsch nach Kindern und Hans (Daniel Brühl), der großen Liebe ihres Lebens, entscheiden. Ihre Schwester Cecilia (Johanna Wokalek) treibt die unerfüllte Liebe zu Konstantin (August Diehl) in die Abgründe eines neu aufkommenden Terrorismus. Mit Ängsten und Hoffnungen begegnen die zwei Schwestern in einer destabilisierten Welt ihrer Zukunft.

  • stb247 5. 10. 2010 an 9:11

    Keine Ahnung, warum der dich jetzt an Gattaca erinnert.

    Meine Enttäuschung über das Gesehene hält sich in Grenzen, da der Text dazu schon ziemlichen deutschen Scheiss andeutete. Mein Gott, kann nicht mal jemand einen guten Sci-Fi-Film probieren?

  • Comedian 5. 10. 2010 an 11:44

    Was heisst ein guter Sci-Fi-Film? Offensichtlich soll es doch hier um gesellschaftliche Entwicklungen, ausgehend von unserer Gegenwart, gehen, also eher eine Utopie/Dystopie. Das scheint mir der Trailer auch zu erfüllen.

  • Hanno 5. 10. 2010 an 11:49

    Sieht wirklich gut aus, das könnte intelligentes „was wäre wenn“ Kino werden. Mal abwarten.

  • Kai 5. 10. 2010 an 16:42

    Zeppeline? WTF? Da geht ’se hin, meine suspension-of-disbelief….
    Ein nahe Zukunft mit Zeppelinen, not gonna happen!

  • reeft 5. 10. 2010 an 18:17

    Schaut doch gut aus. Mir ist dabei jedoch wichtiger, dass sowas überhaupt mal in Deutschland produziert wird als ob es jetzt der beste Sci-Fi-Film ever ist. Er wird seinen Kitsch haben und nur an der Oberfläche der Thematik kratzen, aber das verzeihe ich dem Film. Immerhin muss er das um nicht komplett zu floppen bei dem deutschen Publikum…

  • Detronic 5. 10. 2010 an 18:22

    also ich finde das gezeigte durchaus Interessant und werde das weiter beobachten!

  • KanüleSchnüle 5. 10. 2010 an 19:58

    no. 5 hat meine vollste zustimmung. wann gab es eigentlich den letzten deutschen film, der sich an einer zukunftsdystopie versucht hat? welt am draht? der war von fassbinder und ist fast doppelt so alt wie ich. das gehört geändert!

  • Spack Bencer 5. 10. 2010 an 21:36

    @7. Vor ca. 5 Jahren gabs einen Film mit Franka Potente namens Blueprint. Der war mal so richtig, richtig, richtig, richtig scheiße. Das Problem an diesen Filmen ist, dass sie nicht primär Sci-Fi bzw. utopische Filme sind, sondern vor allem solche typisch deutschen „Wir-sind-so-schlau-und-nehmen-alles-total-ernst“-Filme, bei denen noch die blödesten Nichtigkeiten total bedeutungsschwanger rüberkommen müssen. Naja, werd ihn mir morgen in der PV anschauen, dann weis ich mehr, vielleicht werde ich ja positiv überrascht.

  • armond white 6. 10. 2010 an 0:18

    was ist das denn bitte? der baader meinhof komplex mit retrofuturismus und dialogen wie „unsere liebe ist das wichtigste was es für mich gibt…“ und daniel „ichspielmichselbstalsbiolek“ brühl. schauder.

  • Die Kommenden Tage Trailer - PEWPEWPEW 6. 10. 2010 an 12:33

    […] via: F5 […]

  • Joni 13. 10. 2010 an 2:24

    Leute, bitte seht euch diesen Film an!!!! Keine falschen Vorurteile!
    Hab ihn in der Sneak gesehen…

  • Bernd 6. 11. 2010 an 2:38

    90% typisches Fernsehfilm Beziehungsdrama von der Stange. 10% gute Ansätze für ein spannendes „was wäre wenn“ Szenario… welche aber leider völlig Vernachlässigt werden und bestenfalls als Bühne diehnen. Selten soviel vergeudetes Potential gesehen.

  • Simone 12. 11. 2010 an 14:21

    Das Konzept des Filmes ist vielversprechend, wurde aber nicht gelungen übermittelt. Trotzdem hat den Film sein Ziel erreicht, er regt zum Nachdenken über das Leben und über den Sinn des Lebens an.