Review

Machete (Review)

5. 11. 2010, Jet Strajker, 102 Kommentare

„Machete don’t text.“

Originaltitel: Machete
Herstellungsland: USA 2010
Regie:Robert Rodriguez, Ethan Maniquis
Darsteller: Danny Trejo, Michelle Rodriguez, Jessica Alba, Robert De Niro, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Jeff Fahey, Steven Seagal, Don Johnson, Cheryl Chin, Tom Savini
Jet Strajker
Renington Steele
Batzman

Stunt-Casting, nächste Runde. Danny Trejo gibt Machete, Steven Seagal den Drogenkönig, Don Johnson einen viehischen Grenzsheriff, Robert De Niro ’nen bösen Senator, Cheech Marin ist als Priester zu sehen, Michelle Rodriguez wie immer als Amazone, Lindsay Lohan als drogenabhängige Blondine (was sonst), aber auch als Nonne (was sonst²). Und die CGI-Brüste von Jessica Alba spielen auch mit. Zusammen ergibt das ein wüstes Gemisch aus korrupten texanischen Politkern und einer mexikanischen Untergrundbewegung, die sich ab und an mal eins auf die Mütze geben. Am Ende saust Machete für 10 Sekunden mit einem ballernden Motorrad durch die Luft. Sonst passiert im Grunde nichts.

„Machete“ ist der unter Tarantino- und Rodriguez-Jüngern lang erwartete Film zum Fake-Trailer ihres Schmuddel-Doubles. Ein Überbleibsel aus dem Konzept Pseudo-Grindhouse, das Billiges teuer zu imitieren versuchte. Das Schlechte im Guten, das Naive im Kalkulierten, das Unfreiwillige im Freiwilligen, das Ausstellen und Nachahmen der eigenen Exploitation-Vorbilder auf höherem Niveau.

Und damit ein einziges Missverständnis: Intendierter Trash ist nur halber Trash, wenn überhaupt. Rodriguez und Tarantino mögen mit ihrem Grindhouse-Projekt anständigen Filmulk verzapft haben, an der Mentalität und vor allem Rezeption ihrer Vorbilder haben sie allein mit ungleich höherwertigen Produktionsumständen vorbei inszeniert. Trash wollen heißt nicht unbedingt Trash machen, Trash rezipieren heißt Entdecken, vorbei denken, gegen den Strich gucken. „Machete“ ist genauso gewollter Spaß wie „Planet Terror“ und damit ziemlich unspaßig.

Müßig wohl, dem Film seine belanglose Handlung, sein Drehbuch ohne Höhepunkte, seine stinklangweilige Regie zum Vorwurf zu machen, schließlich ist’s ja Trash und damit zur Schlechtigkeit legitimiert, nicht wahr. Aber dass Machete in keiner Weise eine tragfähige Titelfigur ist, das wird man sagen dürfen. Dass Danny Trejo nicht grundlos seine gesamte Karriere über nur Neben- und Minidarsteller war, das wohl auch. Jemandem, der kaum eine Treppe hochsteigen kann, nimmt man einen derartigen Actionpart nicht ab, auch wenn er dabei mit Steven Seagal, der es offenbar nicht einmal mehr hinbekommt, sich um sich selbst zu drehen, zweifellos gute Gesellschaft an der Seite hat.

Und selbst für einen Trash-Film, der sich ja offenbar alles erlauben darf, weil Scheiße Programm zu sein scheint, sind drei, vier etwas wildere, etwas launige Momente zu wenig, um sich derart cool abzuklären wie „Machete“ mit all seiner aufgesetzten cheasy Attitüde. Herz fehlt hier vor allem, die Liebe zum B-Film bleibt Behauptung, statt Liebe höchstens Vorliebe, Rodriguez’ Ego-Trip eben. Gewollt billig hin oder her, der Mann kann das Bild künstlich verfremden und verschlechtern, Jump-Cuts hier und Anschlussfehler da einbauen wie er möchte: Echt ist das alles nicht. Und charmant – wie die Vorbilder – schon gar nicht.

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[gravatar email=“rene.walter@gmail.com“ size=“96″]Renington Steele meint: Machete Cortez‘ ist mexikanischer Ex-Cop und illegaler Einwanderer in den USA, hält sich mit Straßenkämpfen und einfachen Arbeiten über Wasser und wird von zwielichtigen Gestalten dafür angeheuert, ein Attentat auf den texanischen Senator McLaughlin zu verüben. Das Attentat ist fingiert und soll McLaughlin zur Wiederwahl verhelfen, Machete wird angeschossen und fortan von Polizei und McLaughlins Leuten gejagt, bis Machete den Spies umdreht und mit seiner Bande und jeder Menge Klingen auf Rachefeldzug geht.

Rodriguez‘ „Machete“ ist die Liebeserklärung an den Action-Trash der 70er genau wie „Planet Terror“ eine Liebeserklärung an den Horrorschlock der 80er war. Danny Trejo als Machete geht nicht, er rollt Dampfwalzenartig über die Leinwand und er ist wohl sicherlich der einzige, der diese Rolle ausfüllen kann, Alternativen gibt es nicht. Seine freilich begrenzten Ausdrucksfähigkeiten als Schauspieler passen in diesem Film wunderbar ins Bild und so stapft die vernarbte mexikanische Riese von einer Szene zur nächsten, eine absurder als die andere, oft völlig overthetopgore, immer mit einem Augenzwinkern in der absoluten Ernsthaftigkeit, wie das alles vorgetragen wird.

Man merkt der Cast an, welchen Spaß sie bei den Dreharbeiten hatte. DeNiro als Bush-Verschnitt und reaktionärer Republikaner ist eine einzige Augenweide, selbst die Staffage namens Lindsay Lohan hinterlässt hier einen sympatischen Eindruck.

Man merkt dem Film natürlich sein dann doch begrenztes Budget an und die Dramaturgie ist vernachlässigenswert, wobei beides natürlich ebenfalls die Merkmale seiner Vorbilder sind, denn anders, als unsern Jet es oben suggerieren will, ist der Trash, in dem Machete seine Wurzeln hat sehr wohl absichtlich billig produziert und schnell runtergedreht. Ich könnte auch schreiben: Nur intendierter Trash ist ganzer Trash.

In diesem Sinne funktioniert „Machete“ prächtig: Gewalttätige Bilder, die weh tun, die markigen Sprüche, die sitzen und PULP in großen, fetten Lettern. Toll!

Batzman meint:

Ein Film der genau das liefert was die Trailer so unnachahmlich versprachen: Mexploitation wie sie sein soll: Böse, blutig, ein bißchen sleazy und over the top, gewürzt mit einer groben satirischen Breitseite gegen die US-Xenophobie. Rodriguez hat seinem Kumpel Danny Trejo endlich die verdiente Hauptrolle auf den Leib geschrieben. Machete ist eine Naturgewalt in einem Film voller guter Schauspieler, die sich allesamt mit Inbrunst in ihre Klischee-Rollen schmeißen. Und trotz aller Gewalt und ausufernder Brutalität ist Machete wie immer bei Rodriguez auch ein Film mit Herz!

  • TK 5. 11. 2010 an 0:48

    hö? was is denn das für ein review? gewollter trash nur halber trash? zu wenig herz und unspaßig? „unnötig“ auf story und co. einzugehen? wie soll man da nachvollziehen warum du denn Film zu scheiße fandst?

  • TK 5. 11. 2010 an 0:54

    keine sorge das habe ich, trotzdem finde ich deine ausführungen viel zu oberflächlich um sie nachvollziehen zu können :)

  • Hitmanski 5. 11. 2010 an 1:15

    War letztendlich keine große Überraschung, dass es nix wird. Das „Grindhouse“ war in seiner Attitüde schon nervtötend und in seinem Versuch verkultet zu werden, geradezu erbärmlich.

    „Trash wollen heißt nicht unbedingt Trash machen, Trash rezipieren heißt Entdecken, vorbei denken, gegen den Strich gucken. “
    Genau das ist es. Mit ähnlichem Konzept ist ja erst Aja bei seinem „Piranha“-Versuch baden gegangen…

  • Hitmanski 5. 11. 2010 an 1:22

    Da müssen wir aber langsam das Sparen anfangen – doppelter Kindesunterhalt geht ganz schön ins Geld.

  • Hitmanski 5. 11. 2010 an 1:30

    Versuche ja auch immer einen lernwilligen und wissbegierigen Padawan abzugeben :)

  • Hitmanski 5. 11. 2010 an 1:43

    @ Jet

    Deal. Ich muss mich ja nebenher sowieso noch um Padme kümmern ;)

    (Ich bin ganz erstaunt, wie sehr ich mich mit diesem dubiosen Sternenkrieg-Universum auskenne :D)

  • Hansi 5. 11. 2010 an 0:43

    heul doch! story is scheiße. und? wen interessierts?
    darsteller? mir doch egal, wen lindsay logan spielt?
    ich wurde grag gut unterhalten, hab mich sehr oft gefreut (sexmachine!!! 0-180-hitman) und bin mit nem grinsen ausm kino gegangen.
    1,5 sterne sind definitiv zu wenig für den film.
    wenn du n zweiten „from dusk till dawn“ erwartet hast, dann is es sicherlich gerechtfertigt.

  • Jet Strajker 5. 11. 2010 an 0:46

    Habe ich gewiss nicht.

    Obwohl das tatsächlich der eigentliche, konsequentere Grindhouse-Film war.

    Haste mal ’nen Taschentuch für mich?

  • Jet Strajker 5. 11. 2010 an 0:49

    Lesen wäre z.B. eine Möglichkeit.

  • Jet Strajker 5. 11. 2010 an 0:55

    Also wie der Film.

  • getchaos 5. 11. 2010 an 1:04

    Hmm,
    interessant….scheint ja wieder einer dieser „lieben“ oder „hassen“ Filme zu sein…gibt durchaus eine Menge gemixter Reviews…ich werd ihn mir aus purem Interesse trotzdem ansehen ;-)

    „Planet Terror“ fandest du auch nicht gut, lese ich aus dem Review. Ich zu meinem Teil fand den damals sehr spassig…wenn das in die selbe Richtung geht, ist das für mich in Ordnung. Jedem seine eigene Meinung!

  • Jet Strajker 5. 11. 2010 an 1:09

    Den fand ich auch nervig hoch zehn, ja. Aber insgesamt einen ganzen Deut besser als MACHETE. Hingegen mochte ich DEATH PROOF, weil er ziemlich geil inszeniert war, wenn auch viel zu komplex für das, was es ja angeblich sein wollte. Aber als „intellektuelle Exploitation“ fand ich DEATH PROOF super, PLANET TERROR war Kinderquatsch mit Robert. Das Pendant zu stinkenden Bauern auf DVD-Börsen: Geil, Blut, uncut.

  • Jet Strajker 5. 11. 2010 an 1:20

    Ich möchte schon wieder ein Kind von dir.

  • getchaos 5. 11. 2010 an 1:23

    ^^ nun gut…für geistreiche Inszenierungen war Herr Rodrguez ja nie bekannt…ich sag nur „Spy Kids“. Die „Tiefe“ muss man da schon jemandem wie Tarantino überlassen.

    Aber den Anspruch hat „Machete“ ja auch gar nich‘. Ich persönlich mag an Rodriguez Filmen aber durchaus die brachiale Atmosphäre…Gehirn abschalten und rein. „Desperado“ z.B. war ja so tiefgründig, wie ein Stück Weißbrot und so sinnfrei, wie Bruce Willis mit Haaren, aber atmosphärisch sehr dicht.

    Wie gesagt…was anderes erwartet man von „Machete“ ja auch gar nicht und gerade DAS ist ja bekanntlich Geschmackssache, wie man ein deinen Ausführungen merkt ;-)

  • Jet Strajker 5. 11. 2010 an 1:24

    @Hitmanski:

    Ja man, scheiße.

    Egal, du gehörst zu den guten. Die Macht ist stark in dir.

  • Jet Strajker 5. 11. 2010 an 1:34

    Wenn du so weiter machst fühle ich mich schneller wie Alec Guinness als mir lieb ist. Lass‘ mich noch ’ne Weile Ewan sein. :)

  • Flx 5. 11. 2010 an 1:40

    Geschmäcker sind verschieden, das ist klar. Aber ich versteh nicht ganz, warum jemand der planet terror schon nicht mochte und von der art des trash-tributes, welche meiner meinung nach aus reinem spass an der Arbeit mit freunden entstand, diesem film ne review verpasst. Da ist die schlechte bewertung ja schon vorprogrammiert. Was hast du denn bitte erwartet?
    Ich wurde absolut gut unterhalten und hab lange nicht mehr so gelacht. Dazu noch die ganzen unerwarteten auftritten alter bekannter. Mir ist das alles sehr sympathisch, aber wie schon gesagt: Geschmäcker sind verschieden (weshalb ich mir auch keine rom-coms angucke)…

  • Jet Strajker 5. 11. 2010 an 1:44

    Sag‘ nichts gegen STAR WARS, sondern sind unsere Kinder ganz schnell Halbwaisen. :P

  • Hitmanski 5. 11. 2010 an 1:53

    Nicht doch. Jede Beziehung setzt Opfer voraus. Solange ich mich nur an Leuchtstoffröhren und kleine grüne Männchen gewöhnen muss, werde ich mich da voll dem Kindeswohl unterordnen :)

  • Silent Rocco 5. 11. 2010 an 2:22

    Was hat denn der Jet Falsches gefrühstückt.
    Musstest Du Dein Kinoticket wohl ausnahmsweise mal bezahlen?

    Habe ihn heut auch gesehen und wurde ziemlich gut unterhalten. Sein einziges aber großes Manko ist, dass einem alle, aber auch wirklich alle Charaktere und deren Schicksal relativ egal sind. Das Problem hatte ich auch schon mit „Irgendwann in Mexico“ – eigentlich alles toll, aber es juckt einen nicht. „Planet Terror“ halte ich für unglaublich großartig, da kommt „Machete“ nicht ran. Aber er war keine Sekunde langweilig, hatte ausgiebigst Action (und die schön überzeichnet brutal) und einige gute One-Liner zu bieten. Das gepaart mit ein paar Brüsten und herrlichem Anwichs ans konservative Amerika. Ich habe VIELE schlechtere Filme gesehen. Und auch, wenn der Ritt emotional relativ egal war, hat er doch gerockt. Kein Meilenstein, aber gut für ’nen schicken Abend. Ich geb 3,5 von 5. Jet, schreib einfach, dass Du Rodriguez generell zum Kotzen findest und spar dir das weitere Leiden :)

  • Silent Rocco 5. 11. 2010 an 2:25

    (Und „Death Proof“ ist der letzte Dreck mit 4-12 Minuten guten Film drin versteckt. Dagegen ist dann „Machete“ doch wieder ein Meilenstein. Hau.)

  • Michael 5. 11. 2010 an 3:37

    Ich hab so ziemlich genau das bekommen was ich erwartet habe und war zufrieden damit.

    Die kommentare des bloggers fühlen sich reichlich nach getrolle an. Kindergarten.

  • schokakola 5. 11. 2010 an 3:44

    „Ein Überbleibsel aus dem Konzept Pseudo-Grindhouse, das Billiges teuer zu imitieren versuchte. Das Schlechte im Guten, das Naive im Kalkulierten, das Unfreiwillige im Freiwilligen, das Ausstellen und Nachahmen der eigenen Exploitation-Vorbilder auf höherem Niveau.“

    Gratulation, das kommt in etwa so gezwungen rüber wie der Film selber.

    „Musstest Du Dein Kinoticket wohl ausnahmsweise mal bezahlen?“
    Musste lachen.

  • Mogadan 5. 11. 2010 an 7:18

    Gestern war es nach der langen Wartezeit endlich soweit und ich durfte Machete im Kino bewundern.

    Der Film hielt genau (!) das was der Fake Trailer der Grind House Filme versprach. Nicht mehr, nicht weniger. Und genau deswegen fand ich ihn einfach super.

    Wobei ich positiv die vielen bekannten Gesichter hervorheben möchte. Selbst Lohan, die ich sonst soweit nichte, das ich bis gestern nicht wusste wie sie aussieht (gut das im Intro die Darsteller gezeigt wurden ;) ) hat Sympathien bei mir gewonnen, einfach weil Sie bei dem Quatsch mitgemacht hat und ihr eigenes Leben hat verarschen lassen!

    Grundsatzdiskussion ob gewollter Trash überhaupt Trash sein kann hin oder her, wer den Faketrailer gut fand und diesen auf Filmlänge gestreckt sehen möchte, der wird nicht enttäuscht werden!

    Und warum der Urheber dieses Reviews nicht mehr auf konstruktive Kommentare eingeht, sondern lieber mit seinem Fanboy chattet muss ich nicht verstehen oder?!

  • gon 5. 11. 2010 an 7:27

    ”Musstest Du Dein Kinoticket wohl ausnahmsweise mal bezahlen?”
    hahaha

  • Schlodz 5. 11. 2010 an 8:01

    Also mich würde da ja ehrlichgesagt noch eine zweite Review von z.B. Batzmann brennend interessieren. :D

  • Thomas 5. 11. 2010 an 9:07

    Der Stil in dem hier vom Autor auf manche Kommentare reagiert wird ist wirklich grenzwertig. Wenn du schon was ins Internet schreibst, solltest du vielleicht damit rechnen, dass es Menschen gibt, die anderer Meinung sind. Vor allem bei dem hingeschluderten Text.

    Aber Leuten die Fähigkeit lesen zu können abzusprechen hat ja auch schon in der Grundschule geklappt…

  • seppsepp 5. 11. 2010 an 8:35

    Alter!!! Du solltest dich auch definitiv darauf konzentrieren ein Kind von deinem Lover zu ergattern – Filme sind wohl nicht so deine Welt… 1 1/2 Sterne??? Heute morgen habe ich diese Seite aus genau einem Grund besucht: Ich will endlich lesen wie jemand „wir sind die Nacht“ in 1000 Fetzen zerreißt! Aber, Scheiße: Sogar der wird mehr Sterne bekommen als „Machete“!
    Allein die technische Umsetzung ist schonmal einen Stern mehr wert. Und wenn man den Herrn Rodriguez auch nur einmal von seinen Filmen hat reden hören, dann weiß man, dass für ihn das Kino der größte Spielplatz der Welt ist. Und wenn viel mehr Leute so drauf wären und sich ihre möchtegern „Tiefe“, die möchtegern „Dramaturgie“ und die möchtegern „Plots“ einfach anal einführen würden, dann hätten wir vielmehr zu Lachen im Kino.
    Und btw, Tarantino eine Tiefe in Sachen Figuren und Handlung zu unterstellen ist schon mehr als nur grob fahrlässig.
    Eieiei… Das Schlimmste an den meisten von euch „Filmkritikern“ ist, dass ihr selber einfach gescheiterte möchtegern Regisseure seid.
    Goddamn it!!!

  • GelberSack 5. 11. 2010 an 8:45

    Wozu Reviews lesen, wenn man sie am Ende nicht akzeptiert? OHNE den Film gesehen zu haben, ist er mir schon wegen Michelle Mexikanischer Nachname suspekt. Und letztlich verhält es sich doch bestimmt wie mit Dispandables: Künstlerisch nicht wertvoll und doch ist man ganz gut unterhalten, wenn man nicht zu viel erwartet.
    Jet’s Review liest sich wie von jemandem geschrieben, der die guten alten Zeiten wieder haben will ;)

  • Ranor 5. 11. 2010 an 10:08

    Weiß jemand, ob Machete in Dtl. nur einen begrenzten Kinostart hat? Im Leipziger Cinestar, dem einzigen Kino hier welches man noch besuchen kann wen man auch auf Technik wert legt, läuft er bspw. nicht…

  • braaains 5. 11. 2010 an 9:16

    hm, also ich fand machete auch eher enttäuschend, wenn aus anderen gründen. ich hab nichts gegen inszenierten trash, aber machete war dramatourgisch einfach unausgegoren. da war platnet terror viiiel besser

    hat aber schon seine momente

  • Hitmanski 5. 11. 2010 an 10:19

    „Und warum der Urheber dieses Reviews nicht mehr auf konstruktive Kommentare eingeht, sondern lieber mit seinem Fanboy chattet muss ich nicht verstehen oder?!“

    Hell yeah! Bei soviel fundierter Kritik an der Kritik wirkt unser obiges Gespräch wirklich reichlich fehl am Platz. Man möge mir/uns/wieauchimmer diese Infantilität gnädigst verzeihen.

    „Allein die technische Umsetzung ist schonmal einen Stern mehr wert. Und wenn man den Herrn Rodriguez auch nur einmal von seinen Filmen hat reden hören, dann weiß man, dass für ihn das Kino der größte Spielplatz der Welt ist. Und wenn viel mehr Leute so drauf wären und sich ihre möchtegern ”Tiefe”, die möchtegern ”Dramaturgie” und die möchtegern ”Plots” einfach anal einführen würden, dann hätten wir vielmehr zu Lachen im Kino. Der Film hielt genau (!) das was der Fake Trailer der Grind House Filme versprach. Nicht mehr, nicht weniger. Und genau deswegen fand ich ihn einfach super.“

    So hat ein gutes Review auszusehen. Chapeau – viel besser als die dahingeschluderten Texte der „Filmkritiker“ :)

  • Svennö 5. 11. 2010 an 9:23

    Tarantino hätte statt Death Proof ins Kino zu bringen, die Verfolgungsjagd am Schluss einfach auf youtube hochladen sollen. Pretentious little motherfucker.

  • Eraserfred 5. 11. 2010 an 9:27

    „Jet just f**ked with the wrong Mexican!“

  • Alan Turing 5. 11. 2010 an 9:28

    Hätte ich hier ’n Like-Button, würde ich folgenden Kommentar liken:

    Der Film hielt genau (!) das was der Fake Trailer der Grind House Filme versprach. Nicht mehr, nicht weniger. Und genau deswegen fand ich ihn einfach super.

  • slowcar 5. 11. 2010 an 9:29

    Ich fand den Film total großartig. Habe mich bestens Unterhalten gefühlt. Das einem die Charaktere etwas egal waren stimmt leider, das lag wohl daran das jeder einzelne mit Eiern aus Stahl rumlaufen musste, auch die Frauen ;)

  • seppsepp 5. 11. 2010 an 10:05

    thank u mr. steele
    Und: „Pretentious little motherfucker.“ Hell yeah!!!

  • Achi 5. 11. 2010 an 10:25

    …Machete…auf Technik wert legt…
    hahahahahaha

  • Johnny 5. 11. 2010 an 10:41

    Meine ich das nur oder wird Steven Seagal wirklich immer fetter? Mit der Zeit kriegt der Fettsack seinen Arsch nicht mehr auf die Kloschüssel. Echt jetzt: wenn das so weiter geht, dann stirbt der Kerl bald an Herzverfettung.

    Habt ihr euch schonmal seine voll albernen Filme (vor allem die neuen) reingezogen? Da kann er kaum noch die Arme bewegen, daher wirken die Actionsequenzen derart lächerlich, dass ihn selbst der hartgesottenste Trash-Fan nicht mehr ernst nehmen kann.

  • Raúl 5. 11. 2010 an 10:41

    Meine Fresse, ich bin ja selten Jet’s Meinung, aber bei den grenzwertigen Kommentaren zu seinem Review (und damit zu seiner Meinung), bin ich ja mal sofort bei ihm.
    Er findet den Film scheiße. So what? Ich finde seine Begründungen dafür (ausnahmsweise) mal wirklich fundiert.
    Renington findet ihn super (was zu erwarten war) und hat aus seiner Sicht ebenso gute Argumente.
    Beeindruckend wie schnell sich eine Kommentarspalte in einen Kindergarten verwandeln kann (Hansi & seppsepp I’m looking at you)

  • doodles 5. 11. 2010 an 10:50

    ist doch typisch, was hier grad wieder abgeht: film wird schlecht bewertet, fanboys rennen amok.

  • spawnferkel 5. 11. 2010 an 10:50

    Also ich fand den Film auch klasse, wer sich vorher auch nur einen Trailer angeschaut hat, wußte was auf ihn zukommt. Die sinnfreie Story, die vielen bekannten Gesichter, die übertriebene Brutalität – und das ganze serviert mit einem Augenzwinkern. Natürlich darf man hier keinen tiefgründigen Meilenstein des Actionkinos erwarten, deshalb kann ich das Review auch nicht ganz nachvollziehen.. aber jeder hat da seine eigene Meinung (;

    Was folgendes angeht:
    ”Und warum der Urheber dieses Reviews nicht mehr auf konstruktive Kommentare eingeht, sondern lieber mit seinem Fanboy chattet muss ich nicht verstehen oder?!”
    Kann ich eigentlich nur zustimmen.. das gegenseitige Eiergeschaukel hat schon recht seltsam anmuten lassen :)

  • Mayhem 5. 11. 2010 an 10:59

    Kann mich auch irren, aber es wirkt so, dass Jet es nicht akzeptieren kann, wenn man nicht seiner Meinung ist bzw. seine Reviews kritisiert. Sein dauerndes und dauerhaftes verweisen „richtig zu lesen“ ist nervig und auch nicht wirklich hilfreich, denn, unter uns, ich denke, hier sind ohnehin nur Leute, die richtig lesen können. Sonst würde sich ja keiner über Jets Review aufregen, schließlich versteht man ja, was der gute Kerl da verzapft ;)

    1,5 Sterne? Nein, zu hart. 2-3,5 ja, aber auch nicht mehr. Der Film ist eben wie sein damaliger Fake-Trailer. Witzig, aber auch nichts großartiges. Gut gemeinter Trash, punktet hier und da, aber lässt einen letzten Endes doch in jeglicher Hinsicht kalt. Aber mit paar Kollegen am Abend mal anschauen geht mit dem Streifen auf jeden Fall klar.

  • dlb 5. 11. 2010 an 11:25

    Als großer Rodriguez-Fan (auch die Kiddie-Filme) war ich ein wenig enttäuscht von „Machete“ als ganzem! Mir kam es so vor, als ob wirklich JEDE sehenswerte Szene schon im Trailer und im zweiten Gore-Trailer zu sehen war. Ne Story hab ich bei „Machete“ nicht erwartet, aber schon ein wenig mehr, als das, was man zu sehen bekommen hat. Zumindest war der Film bei weitem nicht so dicht, wie die „Desperado“s etc. und eben auch „Planet Terror“. Hab mich an vielen Stellen etwas gelangweilt und auch den Auftritt der Zwillinge hätt ich gern länger gehabt, wurde er doch vollmundig angekündigt. Die Optik und der sog. „Trash“ gingen jedoch voll in Ordnung. Dass Robert das aber kann, hat er schon oft genug bewiesen. Ne, für den großen „Machete“ waren meine Erwartungen nach der langen Warterei wohl einfach zu groß. Keine Ente, aber eben nicht der erhoffte große Wurf. Der Soundtrack fällt auch ein wenig dünn aus, was ich persönlich am schlimmsten finde.

  • Silent Rocco 5. 11. 2010 an 11:27

    @41 … schau Dir den Film doch erstmal an!
    Wenn ich ein Fanboy bin, dann höchstens vom Kino selbst… :)

  • dlb 5. 11. 2010 an 11:27

    EDIT:
    Ich bin dennoch schwer dafür, dass solche Filme unterstützt werden! DIE Art von Unterhaltung finde ich nämlich eigentlich ziemlich stylisch und sehr amüsant. Mit ein bisschen mehr „neuer“ Action, ein wenig mehr Tempo und einer richtigen Chingon Soundtrack CD wär’s nämlich für mich ein großer Knaller geworden.

  • seppsepp 5. 11. 2010 an 11:37

    Also, ich wollte gar nicht so arg stänkern. Ich mag diese Seite. ABER: Ich finde, das Filme und deren Macher manchmal auf sehr arrogante Weise runtergeputzt werden. Und Rodriguez kann einfach Filme machen. Filme, die definitv keinerlei Dramaturgie beinhalten geschweige denn Figuren mit denen man sich identifizieren kann. Ich meine, mal ehrlich, die Geckos konnte man bestimmt schnell am liebsten von all seinen Figuren gewinnen – und selbst die waren einem total egal. Diese Filme machen Spaß. Sie sind einfach cool. Vielleicht wollen sie das zu sehr sein, ok… Aber ich finde, rein technisch kann man der Crew keinen Vorwurf machen, und 1 1/2 Sterne gehen ja wirklich in Richtung „da hat fast gar nichts gepasst“. Aber der Film will unterhalten. Und ganz nebenbei auf ein aktuelles Problem aufmerksam machen. Und das ist gelungen! Ohne einfach nur alles zu hypen was der Herr Rodriguez da so macht. Aber aus sicht eines Filmemachers (ich bin gewiss kein großer) macht das alles richtig viel Spaß. Da hat man einfach Lust die Kamera zu packen und loszulegen.

    Also, Jet, sorry wegen des Kommentars. Aber bitte bleib fair – und wirf dem Film nicht seine plumpe Handlung oder den nicht ganz so professionellen Hauptdarsteller vor. Das gehört dazu. Und das wusste jeder.

    Rodriguez erfährt mit seinen Jünger ebenso einen Hype wie Tarantino mit den seinen. Da gibt es die, die beide mögen. Und dann welche die einen von beiden hassen. Du hasst Rodriguez, ich hasse Tarantino. Fair enough…

  • Justus 5. 11. 2010 an 11:50

    @Flx: Genauso sehe ich das auch. Zwar stelle ich mir den Film genauso vor, wie er hier beschrieben und bewertet wurde, trotzdem ist es ein Fehler einen Film von Jemandem bewerten zu lassen, der von anderen Titeln des gleichen Regisseurs schon vorbelastet ist. Das ist vollkommen unprofessionell.

    BTT: Die Bewertung kann ich aber nachvollziehen. Stört mich also weniger. (Hätte man hier objektiver bewertet wäre evtl. ein halber Stern dazugekommen. Uih, wow!)
    Ich selbst erwarte jedenfalls nicht viel von dem Film, ich habe den Trailer gesehen und sehe, es ist typische Rodriguez-Action – nicht mehr und auch nicht weniger. Ich finde viele Filme von dem Regisseur klasse, dazu gehören auch Desperado 1 und 2 und Planet Terror. Aber irgendwann ist das Thema ausgelutscht.

    Ich werde mir den Film trotzdem ansehen, allein wegen der Starbesetzung mit Robert De Niro, Jessica Alba und Steven Seagal.

    @seppsepp: Und du bist ein großer Filmprofi und hast das Recht zu entscheiden, ob Tarantinos Figuren tiefsinnig sind? Na vielen Dank xD

  • seppsepp 5. 11. 2010 an 12:22

    Nein, kein Filmprofi. Das Recht zu entscheiden habe ich selstverständlich auch nicht. Tiefe erkenne ich jedoch wirklich in keiner einzigen seiner Figuren. Die kümmern einen in jedem Film doch genauso wenig die von Rodriguez. Das ist ja auch ok – jedoch habe ich immer den Eindruck, dass Herr Tarantino immer denkt seine Figuren seien bsonders wertvoll und übercool. Ich vermisse bei ihm oft (abgesehen von Uma Thurman in Kill Bill) dieses gewisse Augenzwinkern seine Charaktere betreffend. Und bei Rodriguez kommt das – meiner Meinung nach – sehr viel ungezwungener rüber.

    Naja, sei es wie es wolle. Ich habe mich doch entschuldigt.

  • nurah-Bielefeld 5. 11. 2010 an 12:44

    Machete improvisiert…..wie er dann die Tasten tippt….ich hau mich weg..hahahhahahahahaha

  • Andi 5. 11. 2010 an 12:51

    Was ist denn jetzt eigentlich damit, dass „Machete“ eine Trilogie wird? Steht das noch, oder wurde das mittlerweile verworfen? Oder wird das spontan entschieden, je nach Kinoerfolg?

    „Danny Trejo als Machete geht nicht, er rollt Dampfwalzenartig über die Leinwand und er ist wohl sicherlich der einzige, der diese Rolle ausfüllen kann, Alternativen gibt es nicht.“

    Ich habe den Film zwar noch nicht gesehen, aber ich denke, das werde ich nach Sicht des Films genau so sehen.
    Es gibt glaube ich zwei Schauspieler, die ihre Bad-Ass-Rollen so intensiv spielen, dass ich auch im Real-Life vor denen Angst hätte. Dies sind Danny Trejo und Joe Pesci (lebt der eigentlich noch?).

  • Stan 5. 11. 2010 an 13:14

    Jeder hat eben einen anderen Geschmack und ich habe Machete genau das bekommen, was ich erwartet habe und wurde gut unterhalten. Dafür konnte ich mit dem hier hochgelobten Scott Pilgrim Film überhaupt nichts anfangen und fand ihn extrem öde

  • pain in your ass 5. 11. 2010 an 13:43

    zuerst vorfreude und dann mittelprächtig unterhalten. rodriguez konnte den trash level über spielfilmlänge nicht halten. aber der mitte wurde es immer zäher. der film lebt von diesen gewissen trashmomenten die immer weniger wurden bzw über die dauer des films immer schwächeren eindruck hinterließen.
    ich muss sagen ich hatte mit jonah hex mehr spaß. auch die grindhouse geschichte fand ich besser inszeniert.

  • bale 5. 11. 2010 an 15:33

    „Hätte ich hier ”˜n Like-Button, würde ich folgenden Kommentar liken:

    Der Film hielt genau (!) das was der Fake Trailer der Grind House Filme versprach. Nicht mehr, nicht weniger. Und genau deswegen fand ich ihn einfach super.“

    – dann scheint ihr mit echtem grindhouse nicht soviel anfangen zu können! denn beim „real deal“ ist der trailer IMMER besser als der eigentliche film. :)

    egal, „machete“ hat mich wie erwartet fantastisch entertained! und die bewertung rührt nun mal daher, das der jet den rodriguez strunzkacke findet (warum auch immer..) dasselbe würde mir z.b. auch passieren wenn ich filme von solchen „stümpern“ wie tim burton und wes anderson reviewen müsste (oder noch schlimmer!!!) irgend so einen drollig, infantilen dreck von pixar! ;D

  • kumi 5. 11. 2010 an 18:22

    Ich bin ja ein großer Denglish-Freund, aber »”¦ hat mich wie erwartet fantastisch entertained« sieht nicht nur bekloppt aus, sondern klingt auch so (und hat die gleiche Anzahl Buchstaben wie »unterhalten«). :-)

  • Kuchenkind 5. 11. 2010 an 19:32

    Jet Straijker on****t auf sein denglisch das wissen wir doch schonlange

  • Jet Strajker 5. 11. 2010 an 19:34

    Also erstens wird’s jetzt wirklich etwas kindisch. Und zweitens war ich damit gar nicht gemeint, liebes Kuchenkind.

  • rettich 5. 11. 2010 an 21:25

    warum hat machete rasierte achseln? –
    halte ich für eine viel wichtigere frage :-/

  • picknicker 5. 11. 2010 an 22:36

    Wir sollten diese Gehirn-Rausschmelz-Sache lieber für uns behalten, ok?

    denn ich denke machete ist ein film frei nach dem motto:

    Wenn es blutet, können wir es töten”¦

    und das ist gut so für die dies mögen, aber gedisse weil jet den film nicht mag und flirtereien mit dem fanboy sond doch irgendwie… …bizarr

  • TopF 5. 11. 2010 an 23:31

    batz mit guter bewertung? ich glaub ich fress n besen Ö_ö
    den muss ich mir unbedingt ansehen

  • TopF 5. 11. 2010 an 23:33

    4!!!!!! sterne vom batzman
    batz ich liebe dich XDDDDDD

  • Dr. Love 6. 11. 2010 an 2:27

    Diese typisch deutsche Erbsenzählerei kann einen schon ziemlich auf die Palme bringen. Deshalb liest man vermutlich auch so gerne Filmreviews, naja ich zumindest. Würde überall stehen, dass Machete großartig wäre, würde es keine interessante Diskussion geben. Das gilt auch für alle anderen Filme, die hier zerrissen werden. Da das grob geschätzt circa 99% sind, scheint das zum Konzept der Website zu gehören und deshalb schau ich auch gerne hier vorbei. Ist eben mal was anderes. Allerdings vermisse ich hierbei Antworten vom Autor auf die Reaktionen zum Beitrag. Irgendwann keinen Bock mehr, über den Film zu schwafeln? Oder zu angepisst, wegen der überwiegenden Meinung? Ich würds gern wissen :)

  • john 6. 11. 2010 an 11:39

    jet strayker sollte besser einen bogen um solche filme und v.v. die zugehörigen reviews machen.
    stichwort: themaverfehlung

  • shawn 6. 11. 2010 an 14:40

    Das Enttäuschendste an Machete ist ja, dass der Film einem sogar vorführt, wie gut er hätte sein können. Die Szenen vor dem Vorspann sind grandios, danach verliert der Film an Momentum und endet schließlich als ziemlicher fader Kackhaufen.

  • Silent Rocco 6. 11. 2010 an 14:52

    Ja, hätte mir auch gewünscht, dass der Style vom Intro durchgezogen wird. Das war wirklich umwerfend gut.

  • stecornized 6. 11. 2010 an 16:03

    Mir hat MACHETE viel Spaß bereitet und ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird ;)

  • Claas 6. 11. 2010 an 16:44

    geil!
    hab bock!!!

  • Akuya 6. 11. 2010 an 23:57

    Laufen eure Reviews zu populären Filmen neuerdings immer so ab, das für jeden etwas dabei sein soll (gut/schlecht)?

    Jedenfalls hat Jet im Vergleich zu Renington nicht das geschrieben, was zu erwarten war. Naja, paar Klicks mehr.. Glückwunsch ;)

  • Kansas 7. 11. 2010 an 0:15

    Fand den Film auch öde. Danny Trejo ist genial in Nebenrollen, like in Breaking Bad. Kurz scheinen, Kopf ab, auf Schildkröte geklebt und finally etwas splatter candy. Spricht Bände *lol*

  • exactlythesame 7. 11. 2010 an 0:37

    Schon komisch, hier ständig diese „mimimi…du magst den Film nicht, du, du … bist inkompetent“-Kommentare zu lesen. Offenbar können es einige Leute echt nicht verarbeiten, andere Sichtweisen geboten zu kriegen und müssen ihr Entsetzen dann auf diese Weise artikulieren. Wozu lest ihr eigentlich KRITIKen, wenn ihr damit nicht klarkommt ?

  • exactlythesame 7. 11. 2010 an 0:37

    Schon komisch, hier ständig diese „mimimi…du magst den Film nicht, du, du … bist inkompetent“-Kommentare zu lesen. Offenbar können es einige Leute echt nicht verarbeiten, andere Sichtweisen geboten zu kriegen und müssen ihr Entsetzen dann auf diese Weise artikulieren. Wozu lest ihr eigentlich KRITIKen, wenn ihr damit nicht klarkommt ?

  • Red Dox 7. 11. 2010 an 13:25

    Film gesehen und wurde gut unterhalten. Mal ehrlich, man hat genau das bekommen was jegliche Trailer inklusive des ersten „eigentlich Fake und wird dann doch echt“ Trailer versprochen haben. Story kaum vorhanden, Dialoge platt, Gewalt over the top und dazu noch paar sexy Ladies in hautengen Klamotten (oder direkt nackt). Wer mehr erwartet hat, dürfte sich wohl die Trailer nicht angesehen haben oder hat ein übermäßig optimistische Erwartungen (solche Personen sollten sich dann umbedingt auch Ottos Eleven im Kino ansehen, der Trailer fürfte den Optimismus ja nicht beeinträchtigt haben). In dem Sinne könnten man jetzt den Grindhouse Faketrailer von „Werwolf women of the SS“ eigentlich noch umsetzen. Würd Nicolas Cage gerne als Dr.Fu Manchu sehen ^^

  • Jet Strajker 7. 11. 2010 an 22:54

    Der sehr kluge ofdb-Autor Adam Kesher hat den Film ganz wunderbar zusammengefasst:

    „Ein absichtlich mit Verschleißspuren dekorierter Vorspann, ein betont unmoderner Einzelkämpfer, der sich mit Handwaffen durchschlägt, und vollbusige Kampfmiezen, die verdatterte Schurken aufreiben – selten hat ein postmoderner Actionfilm so unermüdlich und deutlich darauf hingewiesen, dass sein Quell der Inspiration im Bahnhofskino der 70er Jahre liegt. Schon für einen Erstversuch wäre eine solche Anhäufung ironischer Sperenzien alles andere als eine Zierde; für einen Spätzünder, der sich hinter so vielen Vorgängern einreihen muss, in denen die Masche bereits weidlich breitgetreten wurde, wirkt das ganze Getue nur noch anbiedernd und ermüdend. Was noch schwerer wiegt: Im Grunde besteht der Hauptunterschied zwischen “Machete” und seinen mutmaßlichen Vorbildern nicht einmal darin, dass der Film den Ironieanteil so maßlos übersteigert, sondern eher darin, dass er heimliche Schlauheit gegen freiwillige Blödheit eintauscht.“

  • Jet Strajker 7. 11. 2010 an 23:05

    @Akuya:

    Wie meinst du das?

    Wir haben doch öfter mal mehrere Stimmen zu einem Film?

    @exactlythesame:

    Danke. Das dachte ich die ganze Zeit auch. Schreibt man mal ein paar schlechte Worte über ’nen Quatschfilm wie MACHETE, muss mal wohl damit rechnen, von übereifrigen Fans an den Pranger gestellt zu werden wie ein Massenmörder. Relation und so…

  • TopF 7. 11. 2010 an 23:06

    und genau deshalb ist der film spaßig ;P

  • DoughNut 8. 11. 2010 an 13:05

    Die ganzen Vergleiche zu irgendwelchen Actionfilmchen der 70er sind doch völlig sinnlos und interessieren hier keine Sau. Entweder man mag den Film oder nicht. Ist doch völlig egal, ob er Vorbilder hatte, denn die haben auch viele sehr viel bessere Filme und ich weiß wirklich nicht, wieso daraus, dass einer das Rad nicht neu erfindet, immer so gern ein Vorwurf gemacht wird.
    Und ob Rodriguez nun schlauer oder dümmer als deine Vorbilder ist, who cares? Am Ende zählt, ob der Film hält, was er verspricht.
    Und das tut er imo zumindest die ersten zwei Drittel.
    Als die Guten dann aber in trashigster Mad-Max-Manier mit ihren getuneten Karren in den Krieg zogen, war bei mir irgendwie die Luft raus. Weiß auch nicht, warum. Denke mal, der Film war wirklich etwas zu sehr gestreckt und weniger wäre mehr gewesen.
    Außerdem fand ich die finalen Szenen mit der Rodriguez irgendwie uninspiriert, über dieses Actionfilm-Klischee, dass da zelebriert wird, kann ich schon lange nicht mehr lachen.
    Ansonsten fand ich den Streifen aber ganz gut, wenn auch nicht überragend. ;)

  • DoughNut 8. 11. 2010 an 13:05

    meinte „als seine Vorbilder“, nicht deine^^

  • Binding 8. 11. 2010 an 13:09

    Ich verstehe die negativen Meinungen zu „Machete“ absolut nicht, denn es war – wie bereits öfter schon erwähnt – von vorneherein klar, was zu erwarten war. Wenn man sowas nicht mag oder Rodriguez‘ Fake-Trash-Filme als längst abgehakten und somit überflüssigen Mist eines „Spätzünders“ betrachtet, dann okay. Allerdings finde ich den oben geäußerten Vergleich mit Ajas „Piranha“ genau deswegen total falsch, weil Ajas Film tatsächlich ein negatives Beispiel ist, während Rodriguez‘ Film stattdessen ein hohes Niveau hat – so paradox das jetzt in diesem Zusammenhang vielleicht auch klingt. Das fängt bei den Schauspielern an und trifft auch auf die Story zu, die – nebenbei gesagt – keinen Deut schlechter ist als bei den meisten Hollywood-Actionthrillern der A-Kategorie.
    Mich wundert ohnehin, dass überhaupt niemand auf die Immigranten-Debatte im allgemeinen und das mexikanisch-amerikanische Verhältnis im besonderen eingegangen ist. In dieser Hinsicht ist der Film nämlich auf intelligent-groteske Weise eine scharfe politische Satire. Ich hatte das gar nicht erwartet und war von dieser zusätzlichen Ebene ziemlich beeindruckt. Als ich die Pressevorführung sah, war die Sarrazin-Debatte gerade noch topaktuell – das passte da wie die Faust aufs (Sarrazin-)Auge!
    Also ich bin jedenfalls ganz bei Renington und Batzman. Ich gehe aber noch weiter: „Machete“ ist ein postmodern-subversives Arthouse-Movie, das auf augenzwinkernde Weise gleichzeitig als Trash-Hommage, Politsatire und Action-Film hervorragend funktioniert und unterhält. Ich kann nicht nachvollziehen, dass man diese Qualitäten nicht erkennt.

  • DoughNut 8. 11. 2010 an 13:51

    Wer sagt, dass Jet das nicht erkennt, Binding? Vielleicht gehts ihm einfach nur wie mir und die politischen Untertöne des Films gehn ihm am Arsch vorbei? ;)
    Ja, die Amis haben ne Doppelmoral, die sich gewaschen hat. Ja, sie sind unfassbar dummdreist, wenn sie meinen, ihr Land wäre ohne ungebremste Einwanderung so groß geworden wie es jetzt ist und sie wären was Besseres als die Mexikaner, auf die sie so gern herabsehen.
    Und ja, man kann Bezüge zur Ausländerdebatte bei uns herstellen, wenn man unbedingt will.
    Sarrazin und seine Anhänger werden sich bloß leider nicht angesprochen fühlen von all dem, denn dafür ist der Film zu übertrieben in seiner klischeehaften Darstellung der Bösewichter. Und den Amis wirds auch nicht anders gehen. Eine Jagd auf Illegale machende Bürgerwehr mag es vllt. wirklich geben, keine Ahnung, aber ich bin mir doch sehr sicher, dass die niemanden erschießen. Die Rechte in den Staaten mag zwar ein Bande Arschlöcher sein, aber die halten sich selbst alle für lammfromm und wenn man sie so grotesk überzeichnet, erkennen sie sich garantiert nicht wieder. Und damit ist der gesellschaftskritische Wert des Films gleich null, denn mit einer derartigen Pöbelei auf Zelluloid kann man keine Debatten starten.
    Also, was warn das noch gleich für Qualitäten, die du da zu sehen meinst? ^^

  • Binding 8. 11. 2010 an 14:13

    @ DoughNut: Es geht hier doch um die Bewertung eines künstlerischen Produkts, das sich mit einer bestimmten Ästhetik und einer bestimmten Methode präsentiert und Statements abgibt. Ob sich jemand darin erkennt oder davon zum Guten bekehren lässt, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Was wäre das denn außerdem bitte für ein seltsames Kriterium??? Wenn Rodriguez damit einfach nur provoziert oder den Rechten damit den Mittelfinger zeigt, ist es halt so (meiner Meinung nach ist es allerdings mehr).
    Genauso krude ist auch die Aussage, dass jemandem „die politischen Untertöne des Films am Arsch vorbei gehen“. Das mag ja sein, und es ist auch das gute Recht jedes Zuschauers. Für die Bewertung des Films darf man es aber nicht ausklammern oder unterschlagen, sonst wird man ihm nicht gerecht. Man kann zwar auch ohne diesen Punkt sagen, dass der Film gut oder schlecht ist. Aber wenn man das Thema weglässt, ist die Sache halt nicht ganz rund. Und es einfach wegdiskutieren zu wollen, geht schonmal gar nicht. So nach dem Motto: Was mich nicht interessiert, existiert nicht.

  • Doughnut 8. 11. 2010 an 15:25

    Er wollte den Rechten „einfach nur den Mittelfinger zeigen“, ja.
    Und genau das ist einfach etwas zu billig für mich, sorry. Damit kann man mich nicht ködern und dafür gibts von mir keine Anerkennung, ganz einfach. Außerdem machts du es dir sehr einfach, wenn du aus meinem Kommentar lediglich 2 Stellen rauspickst und dann so tust, diese verkürzten und verzerrten Zitate würden meine Aussage zusammenfassen.
    Aber egal, mich würd viel mehr interessieren, was du mit „meiner Meinung nach ist es allerdings mehr“ meinst. Was soll das Ganze sonst sein als ein prinzipiell sehr simpel gestrickter Trashfilm mit eindeutig zugewiesenen Rollen für Gut und Böse und mit nem kräftigen Seitenhieb in Richtung Rechte?

  • Doughnut 8. 11. 2010 an 15:26

    Ach und wie ich oder die Autoren dieser Seite Filme bewerten, lass mal unsere Sorge sein. ;)

  • We didn’t cross the border. The border crossed us. » neues aus der roiberhöhle 8. 11. 2010 an 17:22

    […] imdb | wikipedia | fünffilmfreunde | Verwandte Artikeldie erste fixfotokabinekurze wahrheiten #2kurz verlinktdas gesetz der seriemy […]

  • Thomsen 9. 11. 2010 an 1:18

    Werden Kommentare ab einer gewissen Länger hier nicht gespeichert? Habe bereits vor drei Tagen hier etwas geschrieben, das dann nicht angezeigt wurde. Und auch jetzt saß ich zehn Minuten vorm Rechner und habe einen Beitrag geschrieben, der offensichtlich im Nirvana verschwunden ist.

  • Binding 9. 11. 2010 an 19:50

    @ Doughnut: Der „Mehrwert“ war das, was ich im letzten Absatz von # 78 gesagt hatte. Man kann es teilweise auch Meta-Ebene nennen. Mir ist klar, dass der Film von vielen Leuten gar nicht so betrachtet wird. Aber das ändert nichts an dem Fakt, dass er so gedacht ist und daher auch unter diesem Aspekt bewertet werden muss. Reden wir überhaupt über denselben Film??? Dir scheint da etwas Grundlegendes entgangen zu sein, denn „Machete“ ist vom künstlerischen Konzept her tatsächlich mehr „als ein prinzipiell sehr simpel gestrickter Trashfilm mit eindeutig zugewiesenen Rollen für Gut und Böse und mit nem kräftigen Seitenhieb in Richtung Rechte“! Muss ich das hier wirklich nochmal erklären?

    Und übrigens: Wie soll denn überhaupt noch eine Diskussion zustande kommen, wenn ich nicht auf die User oder die Autoren eingehen darf? Oder was wolltest Du mir mit # 82 sagen?

  • Doughnut 10. 11. 2010 an 10:47

    Ich wollte damit sagen, dass es kein Regelbuch für richtiges Bewerten von Filmen gibt und es unsere Sache ist, ob wir einem Film die Existenz von „Metaebenen“ zu Gute halten oder nicht. ;)
    Bei dem Film hier seh ich nicht, was so originell an Rodriguez‘ Satire auf die xenophobe Rechte in den USA sein soll. Das ist alles schon da gewesen und die in Machete zelebrierte Art von Polemik halte ich sowieso für nichts weiter als eine Art eitle Selbstbefriedigung der Linken ohne echte Substanz und ohne gesellschaftliche Auswirkungen.
    Das ist Hollywood der alten Schule, immer ganz links bei den Guten und voller moralischem Sendungsbewusstsein, aber am Ende leider selbst zu sehr vom Hass auf ein selbstgebasteltes und höchstens einer verschwindend kleinen Minderheit der Rechten gerecht werdendes Feindbild besessen, als dass irgendwas Nachdenkenswertes daraus entstehen könnte.
    Und falls du mit dem „Mehrwert“ meinst, dass sich der im Film vom rassistischen Pöbel gewählte Senator als Marionette für eiskalte Geschäftemacher entpuppt, das lockt auch keinen Hund mehr hinterm Ofen hervor.

  • Binding 10. 11. 2010 an 14:57

    Wen bitte meinst Du denn mit „uns“? Bin ich etwa ein Außerirdischer??? Abgesehen davon, dass es immer genausoviele Interpretationen eines Films gibt wie Zuschauer, gibt es aber dennoch Fakten, die man nicht einfach so übergehen kann – unabhängig von der politischen Haltung eines Films und wie man ihn bewertet. Zum Beispiel: „Machete“ ist ein Fake-Trash-Film. Und dieser Umstand verbietet es, ihn auf der oberflächlichen Ebene als reinen Actiontrash ernst zu nehmen. Und das ist – wie oft soll ich es eigentlich noch sagen? – der Mehrwert (egal ob man das als gelungen oder nicht betrachtet). Du scheinst aber von all dem überhaupt keine Notiz zu nehmen. Hallo, jemand zuhause?

  • special-edition 10. 11. 2010 an 15:40

    Ich finde das auch sehr extrem, Doughnut… Kann es sein, dass du einfach was gegen den Regisseur und dessen Filme hast? Klar, er hat das Rad nicht neu erfunden – hatte es aber auch niemals behauptet! Eine Art eitle Selbstbefriedigung der Linken? Ich meine, HALLO, der Mann heißt Rodriguez! Und er sieht aus wie ein Mexikaner! Und er dreht oft in Mexiko! Und seine besten Kumpels sind wahrscheinlich… richtig! MEXIKANER! Das ist doch nicht irgendeine Art eitle Selbstbefriedigung der Linken ohne echte Substanz und ohne gesellschaftliche Auswirkungen! Da muss ich auch sagen: Hallo, jemand zuhause?

  • Doughnut 10. 11. 2010 an 16:16

    Mit „uns“ meine ich Jet, mich und jeden sonst, der dem Film nicht abkauft, er wäre ein als Action-Trash verpacktes doppelbödig-subversives Kunstwerk. ^^

    Und woher nimmst du die Behauptung, die Fließband-Actionregisseure, die Rodriguez hier zu persiflieren behauptet, hätten nicht selbst gewusst, dass ihre Filme nicht viel taugen und hätten leichtbekleidete Damen, übertriebene Explosionen und Gewalt, klischeehafte Überzeichnung der Bösewichter und all die anderen Besonderheiten dieser Art Film nicht ebenso augenzwinkernd in ihre Werke eingebettet?
    Diese ganze angebliche ironische Hommage ist imo nix weiter als uninspiriertes Nachäffen, nur dass man heute nicht mal mehr versucht, die Story mit einer gewissen Ernsthaftigkeit zu verkaufen, sondern dass in jeder Szene der Filmnerd durchkommt, der auf dem Regiestuhl vor sich hinkichert und sich nen Ast freut, dass er diese Stilmittel noch viel cooler inszenieren kann als seine Vorbilder.
    Und das macht mir alte Actionfilme der 80er (aus den 7oern kenne ich kaum welche) um so vieles sympathischer als alle Rodriguez-Filme zusammengenommen. Die haben sich im Gegensatz zu Rodriguez und Tarantino nicht geschämt für den Murks, den sie verzapfen, sondern haben das ganz ohne Stilbrüche durchgezogen und sich nicht im gleichen Moment wieder ironisch davon distanziert.
    Ich will hier gar nicht behaupten, der Film sei schlecht, das ist er imo nicht.
    Nur ist er eben auch nicht besser als seine Vorbilder, eher schlechter, denn diese haben wenigstens eine gewisse scheinbare (und bei manchen wie z.B. der Rambo-Reihe echte) unfreiwillige Komik, die Rodgriguez‘ Film leider völlig abgeht.
    Die karikaturartigen Übertreibungen sind da kein Ersatz, ob es um leichtbekleidete Krankenschwestern mit Uzis geht, um einen schießwütigen Priester, um die Spender des Senators, denen eine bestimmte Aktion von ihm angeblich gefallen würde usw, das ist alles nicht wirklich lustig, weil es eben so gezwungen wirkt und als linke Antwort auf Propaganda-Actionfilmchen der Rechten (also z.B. alles von und mit Chuck Norris) nicht wirklich funktioniert. Von Rechten entworfene Zerrbilder ihrer Feinde sind lustig, weil ich mich über deren Schöpfer lustig machen kann. Von Linken entworfene Zerrbilder der Rechten sind für mich deutlich weniger belustigend, denn ich steh eher links und bin nicht begeistert, wenn von da dieselbe dumpfe Pöbelei kommt wie von rechts. Man kann sich auf dieses Niveau begeben, man muss es aber imo nicht.
    … Arthouse, dass ich nicht lache. XD

    Zur Frage, ob jemand zu Hause sei:
    Ja, danke der Nachfrage. Nach der Frage von dir kannst du dich hier übrigens ab sofort ungestört weiter produzieren und mir mal so richtig die Meinung geigen, wie blöd ich doch bin, denn ich klink mich an der Stelle aus. ;)

  • Binding 10. 11. 2010 an 17:52

    Danke für die endlich mal erhellenden Worte (das meine ich ernst, denn damit konnte ich jetzt mal konkret was anfangen). Ist will auch gar nicht mehr viel kontra geben, aber auf zwei Punkte, die ich für falsch halte, muss ich nochmal eingehen: Das mit den politischen Einordnungen würde ich eher gerne weglassen, weil ich das Ganze lieber unter den Begriffen „Groteske“ und „Satire“ – also künstlerischen Kategorien – verorten würde. Dass es bei diesem Thema (bzw. genauer: bei der speziellen Perspektive der Story) nach links tendiert, liegt halt in der Natur der Sache. Und weil Rodriguez ja auch selbst Mexikaner ist, bekommt alles allein deshalb auch schon wieder was Doppelbödiges. Als dumpfe Pöbelei würde ich das übrigens nicht betrachten, es ist einfach nur augenzwinkernd überzeichnet.
    Dass die echten Trash-Regisseure ebenfalls ironisch mit ihren eigenen Werken umgegangen sind, mag im Einzelfall zutreffen. Das wird man dann aber an der Art der Inszenierung nachweisen können. Es ist nämlich ein Unterschied, ob jemand was Billiges schlecht macht, was Billiges gut macht oder was Teures bewusst auf schlecht trimmt. Aber genau Letzteres ist ja bei Rodriguez gegeben und spätestens seit dem Grindhouse-Projekt auch bekannt. Also muss man es mitberücksichtigen, sonst passt am Ende nichts mehr zusammen. Das alles ist aber noch keine Aussage darüber, ob das Ganze dann auch gelungen ist oder funktioniert. Ich finde allerdings ja, und da ich den Film als Hommage sehe, gibt es auch keinen Grund, dass sich sein Regisseur für was Besseres hält, und man kann ohne Bauchschmerzen dabei lachen. Das mit dem Arthouse-Etikett war vielleicht ein wenig übertrieben und bewusst provokant formuliert – aber strenggenommen passt es bei „Machete“ tatsächlich.

  • Dr. Love 10. 11. 2010 an 23:31

    Doughnut, sag doch einfach, dass Du den Film nicht gut findest, anstatt zu sagen, er sei nicht gut ;) Geschmäcker sind nämlich verschieden und deshalb hat sich auch der ganze Kinosaal prächtig amüsiert in der Vorstellung, die ich besuchte. Also von wegen er funktioniert nicht, er ist halt für eine Zielgruppe, zu der Du vielleicht nicht gehörst. Jedem das seine.

  • Doughnut 11. 11. 2010 an 13:32

    @Binding:
    Okay, dann will ich mal nicht so sein und schreib doch noch was. ^^
    Theoretisch geb ich dir ja in allem Recht, nur hab ich bei dem Film offenbar nicht denselben Eindruck wie du und sehe ihn nicht als die Hommage an, die er zu sein behauptet.

    „Das wird man dann aber an der Art der Inszenierung nachweisen können. Es ist nämlich ein Unterschied, ob jemand was Billiges schlecht macht, was Billiges gut macht oder was Teures bewusst auf schlecht trimmt. “
    Klingt erst mal einleuchtend, dürfte imo aber nicht immer ganz leicht sein, das im Einzelnen zuzuordnen. Denn mit welcher Intention der Regisseur ans Werk ging, weiß am Ende nur er selbst.
    Auf mich wirkt der Film eben nicht wie „Teures bewusst auf schlecht getrimmt“, sondern eher wie „Billiges gut gemacht“. Denn ich spreche der Story nach wie vor jegliche Substanz ab.

    Btw, die Logik dahinter, die Exploitation-Filme der 70er, die ich bis auf ein paar Spaghettiwestern (die wohl laut wikipedia auch irgendwie zum Genre gehören) nicht kenne und die wohl eher auf ein leicht zu unterhaltendes Publikum abzielten, irgendwie aufzuwerten, um damit eine breitere Öffentlichkeit zu gewinnen, die versteh ich eh nicht wirklich.
    Und wenn es in dem Streifen irgendwelchen hintergründigen oder gar subversiven Humor, Doppelbödigkeiten oder sonstige die Sache irgendwie aufwertenden Elemente gab, dann hab ich die wohl einfach nicht wahrgenommen, denn für mich war das wie geschrieben einfach nur ein zwar im Grunde nicht ernst gemeinter, aber trotzdem nicht anders als die ernst gemeinten funktionierender Action-Flic für nen gepflegten Männerabend und nix weiter.

    @Dr. Love:
    Du hast da was falsch verstanden. Ich schrieb doch, dass ich den Film nicht schlecht finde. Und bis etwa 2/3 des Films wurde ich auch prächtig unterhalten. Als dann das Netzwerk mit seinen Lowridern loszog, wurde mir das Ganze dann aber zu albern. Ist halt Geschmackssache und meinen Geschmack traf das nicht so ganz.

  • Binding 12. 11. 2010 an 12:29

    @ Doughnut: Unabhängig davon, wie man dieses Konzept findet oder das Resultat bewertet, handelt es sich bei „Machete“ um eine Fanboy-Hommage, die die Stilmittel der Exploitation-Filme nutzt, um einer aktuellen Produktion (und zwar im Gegensatz zu den echten Trash-Filmen mit nicht wenig Geld im Rücken) den damaligen Schmuddel-Look zu verpassen und ihn somit zu imitieren. Das ist das künstlerische Konzept und die Intention von Rodriguez. Wie schon beim Grindhouse-Projekt gibt es daher auch bewusst in den Film eingearbeitete Materialfehler, -Abnutzungserscheinungen und „kaputte“ Stellen, die „ungewollte“ Jumpcuts verursachen. Und das sind alles eindeutige Hinweise darauf, dass das Ganze (auch) ironisch gemeint ist, also gleichzeitig Hommage und Parodie ist. Dazu zählt zum Beispiel auch die Wahl des Hauptdarstellers und dessen bewusst reduzierte und hölzerne Art des Schauspielens sowie die Präsentation von Don Johnson mit dem Beiwort“Introducing“ in der Titelsequenz. Genau wegen diesen Sachen sprach ich auch von einem Arthouse-Film, was aber auch ein bisschen augenzwinkernd gemeint war. Und dass der Film subversive Qualitäten hat, sieht man auch an einigen Reviews in „seriösen“ Medien, die den Fake- und Spaßfaktor nicht erkennen, darauf hereinfallen und beispielsweise die Gewalt sowie die Professionalität von Trejo bemängeln.

  • Doughnut 13. 11. 2010 an 11:39

    Und damit haben sie ja nicht unrecht. Wie ich schon schrieb:
    „Btw, die Logik dahinter, die Exploitation-Filme der 70er, die ich bis auf ein paar Spaghettiwestern (die wohl laut wikipedia auch irgendwie zum Genre gehören) nicht kenne und die wohl eher auf ein leicht zu unterhaltendes Publikum abzielten, irgendwie aufzuwerten, um damit eine breitere Öffentlichkeit zu gewinnen, die versteh ich eh nicht wirklich.“

    Ich persönlich bin leicht zu unterhalten, ich mag hochwertigen Trash wie z.B. die beiden letzten Mad-Max-Filme (den ersten halte ich nicht für Trash) oder alle erdenklichen Actionstreifen mit Arnie.
    Daher mag ich auch den Film hier irgendwie, auch wenn er imo gegen Ende arg nachlässt.
    Sofern diese Imitation alter Exploitation-Streifen und die Parodie auf typische Rollenmuster durchschnittlicher Actionfilme (die Bösen sind keine Überzeugungstäter, sondern nur geldgeil) alles sind, was Rodriguez an Doppelbödigkeit eingebaut hat, reicht mir das nicht, um seinen Film über seine Vorbilder zu heben, die bestimmt zum großen Teil auch eher augenzwinkernd gemeint waren (Nazisploitation? Come on!).
    Wenn er dagegen ein derartiger Fanboy ist wie du schreibst, dann wird ihnd as auch nicht stören und er wird voll und ganz zufrieden damit sein, wenn man ihn in die Reihe der Exploitation-Regisseure einordnet.

  • n1Ls 14. 11. 2010 an 11:09

    Die Trollerei ist echt unnötig….

  • Berserker 17. 11. 2010 an 20:23

    Die Trollerei ist wirklich unnötig, aber wer sich üner die Meinung andere beschwert….. tja dem is auch nich mehr zu helfen.

    „der Jet hat gesagt, mein Lieblingsfilm is doooof!“ ;(

  • Kansas 17. 11. 2010 an 20:49

    Da hat der „Berserker“ recht! *lach* Seit Tagen werde ich gespamt. Und ist der Film nun doof? Die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen… aber die Antwort ist JA! *lach*

  • freizeitjetlag | exilsituation.de 24. 11. 2010 an 8:02

    […] mit einigen kollegen an. gesehen wurde machete! hammer film! eine ausführliche besprechung gibt es hier, wobei ich anmerken muss, dass ich die neghative kritik überzogen finden und die postiven seiten […]

  • Metfred 2. 12. 2010 an 11:32

    Das schrägste Wüten zeigt der Film gleich zu Beginn, danach kommt meist immer gerade noch rechtzeitig eine neue Volte, bevor er im Einerlei versinkt. Über den Rest helfen Titten hinweg. So schafft der Film das Wichtigste: Er bedient die Erwartungen und unterhält sein Publikum im Großen und Ganzen. Befreit von rund 15min unnötig hineingeschnittener Drögheit, wäre es ein richtiger Kracher geworden.

    Zu den Referenzen und Vorbildern finde ich meine Meinung von Nr. 76 aufs Schönste zusammengefasst.

  • CowVirus 14. 12. 2010 an 9:39

    Also im Gegensatz zu Planet Terror war Machete wirklich nicht besonders.
    Diese ganze „Netzwerk“-Scheisse war völlig langweilig und überflüssig, Jessica Alba ausgerechnet als „Einwanderungsbehördengirl“ unheimlich lahm und der ganze politische Scheiss ohne echten Biss. Ok, reaktionärer Politiker hat eigene Truppe von Rednecks, die mexikanische Flüchtlinge erschiessen, wie provokant. Und ja, er wird insgeheim nur von mexikanischen Dr0genbossen ausgenutzt, wie aus dieser Sache mit dem Zaun hervorgeht, für die sich kein Zuschauer auch nur eine Sekunde lang interessiert. Und die große Endschlacht, wie in Planet Terror absolut albern, aber hier leider auch dröge und ohne irgendeinen nachvollziehbaren Gesamtverlauf. Es ist ja schön und gut, wenn auf einmal alle Figuren des Films da auftauchen und mitmischen, aber wenigstens die Imitation von Spannung oder Unvorhersehbarkeit hätte dem Film gut getan…und ein paar weniger Figuren auch. Es begeistert zwar, wie viele hochkarätige Schauspieler Robert R. für so einen Streifen rangezogen kriegt, aber im Gegensatz zu Planet Terror, in der Bruce Willis gut rüberkommt oder „Irgendwann in Mexico“, in der Johnny Depp eine seiner coolsten Rollen überhaupt hat, braucht Machete die wenigstens seiner Protagonisten…und erst recht nicht gute Besetzungen für sie.

    Hab den Film im O-Ton und mit der deutschen Synchro geshen, die geht mal wieder garnich…wenn im deutschen Fake-Trailer Machete schon englisch ausgesprochen wurde, darf sich das im Film nicht plötzlich ändern, zumal es BESCHISSEN klingt.

    Und Jet, versuch doch mal wieder bodenständigere Verrisse zu schreiben, bei denen die Leute hier mehr zu diskutieren haben als den Grund, warum du schlecht gelaunt bist oder was gegen den Regisseur haben könntest. Das ödet auf Dauer an und bringt auch weniger prollige Leser dazu, deine Meinung einfach als selbstgefälligen Schwachsinn abzutun und ich weiß, dass du im Grunde deines Herzens viel zu böse bist um sie so davon kommen zu lassen.

  • Ranch 20. 12. 2010 an 22:21

    Guter Review, genau meine Gedanken.
    Der Film ist grottenschlecht.

  • Binding 22. 12. 2010 an 23:51

    Na, wenn sonst keiner die 100 vollmacht, dann halt ich. Und zwar, indem ich Nummer 99 nochmal contra gebe: Nö, der Film ist toll – und rückblickend sogar das spaßigste Kino-Erlebnis, das ich 2010 hatte!

  • Bullet 8. 1. 2011 an 0:08

    Machete ??? Super Unterhaltung. Wer Rodriguez und Tarantino kennt, weiß worauf er sich einläßt. Und ich find, daß Danny Trejo der durchaus Richtige für den Film ist, ein Typ mit Ecken und Kanten. Passt !

  • Lubaz 10. 1. 2011 an 17:11

    Mein gott wer sich bei einem Action-Splatter meisterwerk beschwert das es zu wenig gefühle und story gibt hat einfach den falschen film gesehen.
    Das ist so als würdet ihr bei Jackass die Schauspieler kritisieren.
    Und wenn ich dann seh das nur solche scheiß Kommentare zu den meinungen kommen könntet ihr euch die ganze review einfach sparen.

  • Filmzensur – gerechtfertigt oder pure Willkür? | F2F Online 25. 2. 2011 an 10:21

    […] https://www.fuenf-filmfreunde.de/2010/11/05/machete-review/, […]

  • “Machete Kills” kommt… mit einem Poster - Die Fünf Filmfreunde 10. 2. 2012 an 1:43

    […] Filmfreunde-Review zum ersten Film gibt’s hier zu […]