Review

Kurzreviews: Monsters, Nowhere Boy (Review)

9. 12. 2010, Batzman (Oliver Lysiak), 23 Kommentare

Kurz und knapp noch zwei Starts dieser Woche: Monsters +++ Nowhere Boy

Monsters – USA/GB 2010

Im Versuch zurück in die USA zu gelangen kämpfen sich zwei Amerikaner von Mittelamerika durch alienverseuchtes Gebiet bis zur Grenze…

Die Entstehungsgeschichte dieses Home-Made-getricksten Sci-Fi-Films ist wahrlich spannend und bewundernswert. In Guerilla-Manier unterwegs geschossen, die Dialoge anhand weniger Eckpunkte improvisiert gibt es vieles was an der Machart sympathisch ist. Auch die Effekte können sich sehenlassen und verbreiten zusammen mit den Bildern gepflegtes Apokalypsen-Gefühl.

Was aber alles leider nicht darüber hinwegtäuscht, dass Monsters ein ziemlich langweiliger Film ist, dessen Protagonisten nicht eben viel Tiefe mitbringen oder echte Entwicklung durchlaufen und sich oft in geschwätziger Banalität ergehen. Das die Darsteller bisweilen auf dem Niveau von Reality-Soaps agieren, hilft dem Ganzen auch nicht wirklich. Der Film wurde nicht nur on-the-move geschossen, sondern fühlt sich auch bisweilen genauso an, wie eine Flussfahrt mit Aliens. Die Dramaturgie hängt durch, Dinge passieren aber es ergibt sich kein wirkliches Bild, kein geschlossenes Konzept. Die sich aufdrängende Allegorie der „Aliens crossing the Border“ und des „Who are the Monsters“ ist genauso wenig durchdacht, wie die schwermütig, herumphilosophierende Auflösung bei der sich Aliens minutenlang mit dem Tentakel-Equivalent zu High-Five begrüssen. Irgendwie will der Film „deep“ und „meditativ“ sein, wird dabei aber nie mehr als die Summe seiner Teile. Ein paar beeindruckende Bilder bleiben im Kopf, aber dazwischen wartet viel Langeweile und Geschwurbelte Sinnsuche, die das Material einfach nicht hergibt. Dann doch lieber warten bis Skyline anläuft, der ist zwar auch ganz schön doof – aber er macht wenigstens Spaß.

Nowhere Boy – GB 2009

Die Jugendjahre des rebellischen John Lennon im Spannungsfeld von Mutter und Pflegemutter.

Verwunderlich, dass dieser Film der schon vor über einem Jahr in UK lief und längst auf DVD erschienen ist, es jetzt zum Todestag Lennons schafft noch in die Kinos zu kommen. Aber Verleihpolitik muss man wohl nicht verstehen.

Das Aaron Johnson mehr kann als nur den Kick-Ass-nerd zu spielen, zeigte sich spätestens mit diesem Film in dem er im wahrsten Sinne des Wortes in die Rolle des jungen John Lennon hineinwächst. Scheint er anfänglich noch eine kuriose Wahl für die Rolle, entwickelt er über die Laufzeit des Films immer mehr Eigenheiten und Manirismen, die sehr an den späteren Beatle erinnern.
Dabei ist Johnson wie Lennon jemand der nicht unmittelbar Charme und Liebenswürdigkeit versprüht und oft auch zurückgezogen und schroff wirkt. Die Rolle des knuffigen netten Jungen – das überlässt der Film Thomas Sangster, der optisch zwar nicht viel mit Paul McCartney gemein hat, aber dessen unkomplizierte Selbstsicherheit und offene Art bestens einfängt. Die wahren Stars sind jedoch Kristin Scott Thomas als Johns Tante Mimi und Anne-Marie Duff als seine Mutter – zwei Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten und in deren Spannungsfeld widerstreitender Erziehungsmethoden sich Lennons Jugend abspielte.

Nowhere Boy schafft es nach einem etwas lahmen Anfang, in dem vieles zu platt erzählt wirkt, ab der Mitte deutlich anzuziehen und seine Geschichte mit Witz, ein wenig Pathos und viel Rock’n’Roll zu erzählen – Beatles-Song wird man hingegen vergeblich suchen, denn die gab es ja damals nicht…

  • leon 9. 12. 2010 an 15:43

    also Monsters werd ich noch eine Chance geben, aber persöhnliche Meinung hin oder her: Skyline war einfach unspannend, vorhersehbar und mies inszeniert. Spass hatte ich da beim Schauen nicht viel… Da bleibt D9, trotz Schwächen, doch der bessere Scifi-Monster-Spass!

  • Gunnar 9. 12. 2010 an 18:40

    Ich hab Monsters auf dem FFF gesehen, mir hat er wirklich gut gefallen. Ich würd tatsächlich einen ganzen Stern mehr vergeben. Von meditativ weiß ich nix, und ja, die Handlung (insbesondere die Entwicklung zwischen dem Hauptdarstellerpaar) ist teilweise arg vorhersehbar. Als Road Movie durch reichlich unwägbares Gelände und auch als Kommentar zum Umgang mit Fremdem/Fremden funktioniert und unterhält der Film gut. Und optisch sowieso.

  • Ruben 10. 12. 2010 an 2:33

    Ich muss Monsters an dieser Stellen auch einmal retten. Habe ihn in der Sneak in Münster gesehen und war doch ziemlich begeistert. Natürlich ist die Geschichte vorhersehbar und gerade die Szenen bevor es dann in die Zone geht sind etwas zuviel des guten, aber der Film steigert sich was die Bildgewalt angeht kontinuierlich, was schließlich in der *genialen* Endsequenz mündet.
    Dazwischen kann man Dialoge hören die teilweise sehr banal dahin improvisiert sind und teilweise gestochen scharf Themen anschneiden, mit denen man gerechnet hat, aber die auf angenehme Art und Weise nicht zu platt dargelegt werden.

  • stb247 10. 12. 2010 an 10:40

    „Monsters“ hat aber schon mehr Tiefgang als „District 9“. Ist jedem zu empfehlen, der sonst weniger Sci-Fi schaut.

    Und ich fand die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern schon sehr gut.

  • sacre bleu! 10. 12. 2010 an 11:10

    Habe „Monsters“ aufm FFF in Nürnberg gesehen und kann meinen Vorredner nur zustimmen. Ich denke viele lassen sich vom Titel zu der Annahme hinreißen, dass die Protagonisten ständig in irendwelche Begegungen und Zweikämpfe mit den außerirdischen Kreaturen verwickelt sind. Jedoch stellt, die außerirdische Bedrohung letztendlich bloß die Rahmenkulisse (gibt es das Wort überhaupt?) da, für oben bereits erwähntes Roadmovie. Aber gerade deswegen, finde ich diesen Film äußerst sehenswert. Ein ruhiger Film, mit sehr schönen Effekten ( denen man die mehr als geringe finanziellen Mittel nie anmerkt) und tollen Bildern, die nach dem Kinobesuch ein angenehmes Gesamtgefühl erzeugen. Meiner Meinung nach ein sehr guter Film.

  • Ole 10. 12. 2010 an 11:38

    „Monsters“ ist sehenswert, bitte nicht vermiesen lassen. Die obigen Kritikpunkte kann man dem Film zum Vorwurf machen. Bei einer 15 000 Dollar Indieproduktion, die sich ans Sci-Fi Genre wagt, wären aber sicher noch mehr Schwachpunkte zu finden gewesen. Man muss nur dolle genug suchen.
    „Skyline“ macht auf keinen Fall den Fehler, pseudo-deep oder meditativ zu sein. Er ist einfach nur „ehrlich“ scheisse.

  • Batzman (Oliver Lysiak) 10. 12. 2010 an 15:10

    @stb24

    Wo hatte der mehr Tiefgang? Er arbeitet keine seiner Ideen aus. District 9 war klar Heavyhanded in seinem Subtext und hat auch deutliche Schwächen, aber er ist immer noch weniger verquastes Gedöns als Monsters, der keine seiner sich anbietenden Metaebenen durchdekliniert und am Ende mit seinem Lavalampen-High-Five versucht emotionale Tiefe anzutäuschen. Und wirklich die Schauspieler sind ziemlich unbeholfen – was bei einem Trashfilm wie Skyline egal ist, aber bei so einem Film der ja auf die Charaktere setzt fatal ist.

  • Binding 10. 12. 2010 an 18:22

    „Monsters“ ist mehr so ein Arthouse-SciFi-Movie, das mit seiner Werbekampagne und seinem Titel in die Irre führt, weil damit eher die Menschen gemeint sind, die die Aliens bekämpfen. Mir hat zwar die Machart und die Atmosphäre gefallen, aber Aliens als Immigranten und die Menschen als die Bösen sind halt schon sowas von abgehangen, dass man damit nicht mehr viel reißen kann. Außerdem hat mich zuviel an andere Filme erinnert: „District 9“, „Cloverfield“, „Der Nebel“, „The Abyss“ und die Remakes von „The Crazies“ und „Krieg der Welten“. Fazit: Bemerkenswert und gut gemeint, aber dennoch enttäuschend.

  • finefin 10. 12. 2010 an 19:38

    Monsters hat mir sehr gut gefallen und war in seiner Dramaturgie deutlich konsequenter als D9 (der von der coolen Handycam-Optik in diese blöde Hollywood-Ästhetik abdriftete). Langeweile habe ich jedenfalls keine verspürt.

    Und das am Ende war kein High-Five, sondern tollster Tentakel-Sex! Steh ich ja eigentlich nicht so drauf, aber hier fand ichs doch echt schön anzusehen.

  • Silent Rocco 10. 12. 2010 an 20:28

    Monsters ist sooo, sooo, sooo schön. Leute, das ist Atmo. Wirklich, hab den Film absolut genossen, eine kleine, atmosphärisch unheimlich dichte Reise in unbekannte Naturgewalten. Die Chemie der Darsteller ist großartig (tolle Idee, dafür ein echtes Paar zu casten), die Bilder wunderschön, der Soundtrack magnetisierend (à la Soderberghs Solaris), die Stimmung mal romantisch, mal abenteuerlich, stets extrem realistisch. Einige Bilder brennen sich ein. Und die Anfang-Ende-Nummer hat mich hier wirklich emotional erwischt, auch wenn das nicht neu ist. Und das von Batz belächelte Aufeinandertreffen der zwei Aliens ist für mich eines der poetischsten Naturgewaltenerlebnisse der Kinogeschichte, ich war genauso sprachlos gebannt wie die Akteure. Aber Batzi’s Feingefühl wurde wohl durch Disney/Pixar-Quietsch-Kitsch schon plattgemacht.

    Monsters ist ein kleines Indie-Juwel und für mich klar ein Meisterwerk und einer der Filme des Jahres.

    Und Skyline ist einfach lächerlicher, unendlich langweiliger Dreck. Hier stimmt bis auf ein paar schicke Effekte absolut gar nichts. Zwischen diesen beiden Filmen liegen Welten.

  • Batzman 10. 12. 2010 an 20:49

    @SilentRocco

    Das ist etwa genauso poetisch und romantisch wie die fliegenden Leuchtpollen in Avatar… oder CDs mit Walgesängen… oder Die furchtbare Welt der Amelie. Poesie mit dem Holzhammer und 10m Anlauf. Noch schlimmer wäre es nur gewesen, wenn sie „DIES IST EIN TOTAL POETISCHER MOMENT“ in Leuchtschrift eingeblendet hätten.

    Und dafür das die beiden ein echtes Paar sind, fand ichs erschreckend wie wenig Chemie die beiden haben. Hab mich wirklich gefragt ob die privat auch soviel tussiges Gedöns miteinander reden.

  • Nils 11. 12. 2010 an 11:18

    Monsters hat mir auch sehr gefallen. Kann die Kritik hier nicht verstehen.

  • stb247 11. 12. 2010 an 12:15

    Äh, die beiden waren übrgens kein Paar bevor der Film hgedreht wurde. Sie haben sich dabei verliebt. Das ist sehr süß, hat aber mit der „Chemie“ (oder dem Fehlen der selbigen) weniger zu tun.

    Ich fand ihr zusammenkommen im Film sehr schön und natürlich erzählt. Hat schließlich lang genug gedauert.

    @Batzmann:
    Naja, vielleicht kann man den „mehr Tiefgang als District 9“- Kommentar von mir auch nur damit erklären, dass „D9“ sich letztlich als reiner Action-Blockbuster, ohne Botschaft oder Tiefgang, entpuppte.

    „Monsters“ funktioniert auf einer anderen Ebene, die nicht durch Mecha-Robos oder Klischeeschwiegerväter „gestört“ wird. Zumal in „Monsters“ der quasi-Doku-Style viel konsequenter, weil intimer, inszeniert wurde. „D9“ hatte nach dem ersten Akt offenbar keine Bock mehr, die Doku-Kamera ernstzunehmen (obwohl sie so penetrant eingeführt wurde) und machte dann einfach weiter, wie es ihm so in den Kram passte. Komisch.

    Aber dass man das nicht falsch versteht. Der Trend, „D9“, „Monsters“ oder selbst „Cloverfield“ in anderer Art als typische Sci-Fi-Blockbuster zu inszenieren, ist gut und auch wichtig. Sonstz bleibt nämlich nur so Grütze wie „Transformers“ oder „Terminator Salvation“.

  • irreversibel 11. 12. 2010 an 16:27

    Endlich mal ein Review zu „Monsters“, das ich nachvollziehen kann. Nur weil der Film ne sympathische Indie-Produktion ist muss man doch nicht über jede Menge elementarer Defizite hinwegsehen!

    Klar, der Film ist optisch/atmosphärisch zum Teil durchaus gelungen und die Ausgangssituation ist auch fesselnd. Leider war es das schon da sowohl die Schauspieler als auch weite Teile der weiteren Handlung völlig grottig sind. Nichts wirkt stimmig – weder die Dialoge, noch die Fixierung auf das Verhältnis der beiden Protagonisten. Da hätte wirklich was draus werden können aber leider verliert sich der Film in einer Belanglosigkeit, die man mir beim besten Willen nicht als Tiefgang verkaufen kann.
    D9 ist natürlich nicht tiefsinnig aber wenigstens unterhaltsam. Monsters will unbedingt tiefsinnig sein, ist aber schlicht langweilig.

  • plexiglas 12. 12. 2010 an 20:17

    Bei Monsters war ich doch ziemlich beeindruckt, dass es der Film geschafft hat, mich (auch durch die Atmosphäre und Bilder) fesseln. Klar, es gibt gelgentlich Längen, die mir aber gar nicht so negativ aufgefallen sind, weil es sich nach ein paar Minuten in mein Gehirn einbrannt hatte: Gleich gibt es bestimmt wieder was zu entdecken. Und ich wurde sogar ausnahmsweise nicht enttäuscht. Grade diese apokalyptischen Bilder Marke „Natur-erobert-Zivilisation-zurück“ fand ich doch sehr gelungen. Für eine Low-Budget-Produktion extrem beeindruckend.
    Was ich sehr interessant und gelungen (!) fand, war die „auf-dem-Boden-Gebliebenen“ Charaktere. Das hatte was menschliches und war nicht so überstilisiert. Es klangen immer wieder diverse kritische Themen an (Kriegsphotographie, Auswirkung dieser Distopie auf USA/Mexiko, Darstellung in den Medien, Informationsmangel), die jedoch nicht „durchgekliniert“ wurden. Das hat mir diesen Film so unglaublich sympathisch gemacht. Es wurden nicht irgendwelche Zwickmühlenbeispiele künstlich herbeikonstruiert, um doch bitte den nötigen Tiefgang herbeizuzitieren: „Siehste, jetzt steckt der Protagonist in so einer Situation. Und er macht das. Menschliche Abgründe und so. Das alles sagt mein Film aus!“ Alles blieb so erfrischend normal. Es gab diese Szene mit der toten Familie nach der „Monster“-Attacke, in der er erstmal eine Leiche fleddert und seine Kamera und Gasmasken holt, danach mit dem Hintergrund eines Dialogs vorher (50000 $ für ein totes Kind) dieses Kind fotographieren könnte. Aber die Reaktionen der Charaktere in dieser Szene sind für mich (!) einfach irgendwie natürlich. Normal. Das kann man anders sehen, aber ich habe schon lange keinen Film mehr gesehen, der so natürlich gewirkt hat. Und dabei fesselnd war.
    Klare Empfehlung für jeden, der eindrucksvollen Bildern etwas abgewinnen kann und keinen Bock mehr auf „durchdeklinierte“ philosophische Fragestellugen in Filmen hat!

  • Achi 12. 12. 2010 an 20:30

    2 1/2 Punkte für Monsters ist zuviel, sieht ja nach Mittelmaß aus.
    Die Bilder sind wirklich schön, sieht man von Wackelkamera-Nahaufnahmen mal ab. Die Story ist aber nicht vorhanden … hätte vll. n 2 1/2 Punkte-Kurzfilm werden können.

  • Silent Rocco 12. 12. 2010 an 20:37

    Stimmt, es gibt keine klassische Heldenreise von A (lles ist toll) über B (ösewicht macht erst alles kaputt, wird aber am Ende – halb – besiegt) nach C (ontinue in Teil 2,3,4,5,6,7) … echt gemein.

  • marCH1LLL 13. 12. 2010 an 0:45

    Mich hat Monster total enttäuscht. Die Story ist nicht die Rede wert und viel zu berechenbar, die Hauptfiguren sind das Gegenteil von interessant und voll mit Klischees(ihm verpasst man einfach ein Kind mit dazugehörener melodramatischer Geschichte damit er auch nur einen Hauch von Interesse beim Zuschauher geweckt wird) und es wird zu sehr auf die Poesiedrüse gedrückt. Definitiv kein Arthouse, dazu ist der Film viel zu plumb und wirft keine Fragen auf, außer man sucht sie sich selber. Großartig im Sinne von OMG, war der Vergleich der männlichen Hauptfigur, zwischen seiner Arbeit und der eines Arztes, bitte, solch einen Bockmist würde niemals, wirklich NIEMALS bei Arthouse verzapft werden.

  • proton 13. 12. 2010 an 8:25

    Ich hab den „Monsters“-Film offenbar nicht verstanden.
    *Spoiler*
    Was soll mir der Umstand sagen, dass die „Mauer“ unbesetzt war ?
    Bzw. dass die Gebiete danach (also bereits in den USA) zerstört waren ?
    Sollte das subtil darauf hinweisen, dass bereits alles im Arsch ist ?
    Was sollte die Alien-Sex-Szene ?
    Wieso kann ein Alien seinen Tentakel in den Fernseher stecken ?
    Welche Botschaft soll dieses Machwerk haben ?
    Die Allegorien auf „Einwanderer“ und „Wer sind die Monster?“ habe ich zu keiner Zeit finden können. Wo werden denn Menschen als Monster hingestellt ?

    *Spoiler-Ende*

    Bei mir hat der Film neben mehr Platz im Geldbeutel nur Fragen nach dem Sinn hinterlassen.

  • Binding 13. 12. 2010 an 20:25

    @ proton: Aliens auf der Erde sind natürlich IMMER Einwanderer. Die Amis sagen ja sogar „Illegal Alien“, weil das Wort ganz einfach „Fremder“ bedeutet. Bei „Monsters“ kommt dann noch der Mexiko/USA-Grenze-Aspekt dazu. Und die Menschen sind Monster, weil sie die eigentlich netten Aliens killen (wollen), dabei sind die einfach nur sie selbst und wollen doch nur spielen – vor allem mit ihresgleichen. ;-) Die Alien-Sex-Szene soll natürlich poetisch sein und die Gefahrlosigkeit der Dinger nochmal unterstreichen.

    @ marCH1LLL: Ich meinte den Arthouse-Vergleich eher so, dass „Monsters“ jedenfalls mehr „Arthouse“ ist (bzw. sein will) als Actionthriller. Oder um ein anderes Beispiel zu bringen: „Moon“ ist auch mehr ein Arthouse-Film. Es ist übrigens eine interessangte Frage, ob es überhaupt Arthouse-Monsterfilme geben kann …

  • Silencer 14. 12. 2010 an 21:23

    @plexiglas (15)
    Full ACK! Bis auf ein paar Hänger (etwas Kitsch) sehr schöner Roadmovie mit realem Umfeld und realen Charakteren.

  • y 31. 12. 2010 an 17:13

    Die Kritk von Monsters finde ich zutreffend. Als Film ist er vorallem in Sachen Handlung einfach durchgefallen. Dennoch habe ich ihn gerne angeguckt, da er in Sachen Athmosphäre und Stimmung durchaus zu überzeugen weiß.

  • projekt2501 19. 1. 2011 an 23:40

    Kritik voll zutreffend. Lavalampen High Five bekommt eloquenz Bonus, aber wie der Vorredner schon sagte, es ist eher Lavalampen Flüssigkeitstausch. Skyline ist auch Mist aber wenigstens spannend und D9 ist auch irgendwie vermurkst aber dafür schräg.

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