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TV-Tipp: Rammbock

12. 12. 2010, Renington Steele, 25 Kommentare

Das ZDF zeigt heute und morgen den deutschen Zombieflick „Rammbock“, den Rajko und Batz erst neulich hier besprochen hatten. Der Film läuft heute abend um 22.30 Uhr auf ZDFneo und am morgen am 13. Dezember um 0.20 Uhr im ZDF, danach wird er auch in der Mediathek zu sehen sein, in der jetzt bereits ein paar Interviews am Start sind, Link zum Film reiche ich dann nach. Hier nochmal der Plot gefolgt vom Trailer.

Ein schreckliches Virus vermehrt sich im Norden Europas in rasantem Tempo – die daran Erkrankten werden zu wütenden Bestien. Chaotische Zustände machen sich breit. Aus Angst vor Ansteckung und aggressiven Übergriffen verbarrikadieren sich die noch Gesunden oder flüchten an vermeintlich sichere Orte.

Genau zu diesem Zeitpunkt trifft der 35-jährige Michael (Michael Fuith) in Berlin ein, um seine Liebe, seine Ex-Freundin Gabi (Anka Graczyk), zu besuchen. Einmal angekommen, bugsiert das Schicksal den 15-jährigen Harper (Theo Trebs) in seine Obhut. Gegenseitig beschützen sie sich und andere vor tobenden Zombies. Dabei ist Michael vordergründig kein Actionheld, vielmehr ein Philanthrop mit stark ausgeprägtem Helfersyndrom – ein Liebender in Zeiten der Zombiekalypse. Doch während die Stadt im Chaos versinkt, fehlt von Gabi jede Spur.


(Youtube Direktrammbock, danke Till!)

  • Syko 12. 12. 2010 an 21:51

    Danke für den Hinweis.
    Erstmal Onlinetvrecorder programmiert^^.

  • Matthias 12. 12. 2010 an 23:49

    Genauer: Im ZDF ist es ist die Nacht von Montag auf Dienstag. Also exakt gesagt, am 14.12 um 0:20 morgens.

  • TopF 13. 12. 2010 an 3:50

    sieht nach nem echten geheimtipp aus.

  • Silent Rocco 13. 12. 2010 an 4:37

    So ein schwacher Film.
    Null Story, lächerliche Blitzlichtidee, egale Hauptfiguren, kein Gore, kein Humor… ein lahmer 10-minüter auf ätzende 60 Minuten gestreckt.
    Achso, aus Deutschland… alles klar :)

  • Jet Strajker 13. 12. 2010 an 5:22

    Was’n Schwachsinn. Du bist echt der größte Troll. „Kein Gore“… ich hau‘ mich weg.

  • Silent Rocco 13. 12. 2010 an 5:26

    Dann bin ich wohl immer kurz davor eingeschlafen.
    Oder das Blitzlicht hat mich zu sehr geblendet.

    Eine gegenteilige Meinung zu haben, heißt also schon ein Troll zu sein.
    Eieiei….

  • Jet Strajker 13. 12. 2010 an 5:45

    Um die Meinung geht’s gar nicht, aber ’nen Film nach dem Goregehalt zu beurteilen, das ist echt sowas von 6. Klasse „wo krieg ich das mega Full-Uncut-Tape von Evil Dead her“-mäßig. Und auch was du sonst so ablässt verursacht bei mir NUR Kopfschütteln…

  • Silent Rocco 13. 12. 2010 an 5:52

    Dann ignoriere meinen Gore-Punkt einfach. Und der Film ist immer noch absolut egal und langweilig. Und Du darfst mich steinigen, sollte ich der einzige auf der Welt mit dieser Meinung sein.

    Und wenn Du mich persönlich nicht magst, muss und kann ich damit leben. Film ist nunmal ’ne riesige Leidenschaft und darum bin ich auch gern hier. Und sorry dafür, dass wir wohl keine Schnittmenge haben, ist aber eigentlich auch egal, oder?

  • Jet Strajker 13. 12. 2010 an 5:57

    Jo.

  • miasma 13. 12. 2010 an 9:29

    Ich fand ihn in der Summe auch egal und langweilig. Dass es wesentlich besser geht (völlig unabhängig vom „Gore“-Gehalt) haben wir in den letzten Jahren ja zum Glück häufiger erleben dürfen. Wobei der Ansatz extrem vielversprechend war: endlich mal ein Zombie-Film in „unserer“ Lebensumgebung, keine Helden mit Feuerwaffen, Alamo-Position „eingesperrt“ in einem Berliner Altbau, keine nennenswerten Vorräte. Und genau aus dieser Kack-Situation hätt man wegen mir bitte schön mehr machen müssen.

  • bassline8 13. 12. 2010 an 9:52

    Nette 60 Minuten. Nicht mehr, nicht weniger. Auf jeden Fall mal ein ganz anderes kleines Fernsehspiel als sonst. Alleine deswegen schonmal ein dickes Plus. ARD / ZDF sollten sich einfach mehr trauen. Also bezogen auf die Genre & Themenwahl, nicht bezogen auf irgendwelche Stunts bei Wetten dass! Bringt mir auf jeden Fall mehr als das Xte Eventmovie (B-Promi Autorennen oä) bei RTL und Konsorten.

  • Juke 13. 12. 2010 an 10:52

    Ich muss mich auch „Silent Rocco“ anschließen. Seine Kritik basierte ja nicht annähern ausschließlich auf dem niedrigen „Gore“-Gehalt. Der Film war einfach langweilig, inkonsequent und hatte eine total langweiligen Hauptcharakter. Richtig peinlich waren die Fernseh-Szenen auf Schultheater-Niveau. Also merke, auch die Griechen können bessere Zombie-Filme machen…

  • JMK 13. 12. 2010 an 10:59

    ach der Rocco.
    Ach so, ein Dummschwätzer…alles klar.

  • JoeG 13. 12. 2010 an 12:39

    Virus breitet sich aus, Menschen werden blutrünstig… endlich mal was neues! Ansonsten gab es bisher nur: Frau wacht am morgen auf = Zombies! Kanister fällt vom Lastwagen = Zombies! (irgendeine) Türe geht auf = Zombies! Experimente sowieso immer = Zombies! Eine willkürliche Schiesserei = auch dort schauen Zombies vorbei, warum auch immer!
    Was für ein Müll!

  • Onkel Chop 13. 12. 2010 an 14:12

    also ich hab ihn noch nicht gesehen, hatte bisher allerdings nur gutes gehört von den beiden Jungregisseuren, aber ich warte lieber noch auf die super extended Unrated Director’s Cut ;)
    @Silent Rocco ich verstehe dich… geschmäcker sind verschieden… aber ein Zombie Film ohne Gore??? das geht garnicht!!! ist wie Spaghettit Bolognese, ohne Sauce und wer mir hierbei nicht zu stimmt, sorry der hat einfach keine Ahnung!

  • Schwarzmaler 13. 12. 2010 an 14:17

    Also die zehn Minuten, die ich gesehen habe, waren furchtbar. Deutsches Autorenfilmtheater mit einem schlechten Schauspieler in einem engen Raum. Ohne Spannung, ohne Dialog, ohne Handlung. Wie der Film das hier geschafft hat gelobt zu werden…

  • Dr.Strangelove 13. 12. 2010 an 15:05

    Dickes plus an ARD und ZDF weil sie sich trauten einen Zombie Film zu zeigen? Dann geht das Konzept von ARD / ZDF ja auf. Freu dich schon mal auf Herr Tutorial und Schminktussies von Youtube. Die laufen im nächsten Jahr auch beim kleinen Fernsehspiel. Jaja. Danke eine Wettbewerbes… wo alle mitmachen durften.
    Nachwuchsförderung sieht anders aus.
    Zum Zombiefilm. War langweilig. Keine Ahnung warum der beim Max Ophüls Preis was gewonnen hat. Wahrscheinlich freuen sich leute die von Filmfestival zu Filmfestival tingeln eben doch über Zombiefilme… und flippen dann aus wenn das eine Deutsche Produktion ist. Fernsehen ist tod. und die hälfte der Filmfestivals kann man mittlerweile auch vergessen.
    Die Einreichungen verzehnfachen sich mit jedem Jahr. Wie soll da noch eine Auswahl getroffen werden? Am Ende nimmt man dann doch Leute die man irgendwie kennt… oder gerade auf einem anderen Festival was abgeräumt haben.
    Kennt man auch aus anderen Bereichen. Wissenschaft. Wird ein reißerischer Artikel veröffentlicht und 2, 3 mal bei halbwegs großen Magazinen veröffentlicht geht es auf einmal um die Welt. Mit Qualität hat das nichts mehr zu tun.
    Will nur sagen… don’t trust the hype.

  • Björn 13. 12. 2010 an 16:37

    Auf einer Skala von 1-10 müssen 85% der deutschen Filme halt immer mindestens 5 Bonuspunkte bekommen um sich mit internationalem Film annähernd messen zu können.

  • Lomexx 13. 12. 2010 an 16:13

    …ich fand den film ebenfalls eher öde. Dabei wollte ich ihn wirklich mögen, der Kurzfilm „Schautag“ von den beiden Machern gefiel mir nämlich noch ausgesprochen gut.

    Das meiste wurde schon gesagt: Die Hauptfigur läd nicht gerade zum Mitfiebern ein: Warum soll es mich kümmern, ob ein dröger, emotional gestörter Österreicher seine Gabi findet, mit der er offenbar eine noch drögere Beziehung führte? Es fällt schon einigermaßen schwer, nachzuvollziehen, warum man ausgerechnet diesen Schauspieler engagiert hat, um einen Zombie-Film zu schultern – bei dem es ja nunmal zentral darauf ankommt, dass man sich als Zuschauer um den Hauptcast sorgt – schon rein physiognomisch muss man da erstmal drauf kommen. Zudem ist es einem 60minüter nunmal kaum zu verzeihen, wenn er sich anfühlt wie zähe anderthalb Stunden. Selbst wenn es den Machern darum ging, damit die bedrückende, aussichtslose Stimmung auf den Zuschauer zu übertragen, ist dies nur bedingt gelungen – was eben zentral daran liegt, dass sämtliche Hauptfiguren ihre Gefühle nur behaupten. Dass das Ganze überdies eine ziemlich spaßfreie Angelegenheit ist, war wohl gewollt – aber besser macht’s das auch nicht.

    Ich behaupte mal: Wäre der Film nicht in Deutschland gedreht worden, würde hier kein Hahn danach krähen. Für den Nullachtfünfzehn-Zuschauer, zu denen ich mich ausdrücklich zähle, ist es aber nunmal völlig gleichgültig, ob irgendein Sender „Mut“ bewiesen hat oder eine unterstützenswerte Entwicklung in die richtige Richtung angestoßen wurde – und erst recht spielt es keine Rolle, ob der Film „für eine deutsche Produktion“ recht annehmbar erscheint. Die einzige Frage, die zählt, ist doch: Wurde ich gut unterhalten? Und: Nö, wurde ich nicht.

    Im Übrigen: Ich lese diese Seite ziemlich gern und es gibt sicher viele Gründe, sie zu loben: Aber das ein interessierter Leser wie Silent Rocco für eine ja noch recht moderate, ja sogar einigermaßen differenzierte Meinungsäußerung derart unflätig angeschnauzt wird, befremdet dann doch ein wenig – und lädt auf jeden Fall nicht dazu ein, sich hier noch mal an einer Diskussion zu beteiligen. Schwache Leistung!

  • Schwarzmaler 13. 12. 2010 an 17:44

    Noch dazu wo ich einen Tag vorher Zombieland auf Sky gesehen hab… im Vergleich zeigt es das ganze Elend des deutschen Films.

  • Dr.Strangelove 13. 12. 2010 an 21:35

    Letztens wurde mir bewusst das USA gar nicht mal so ein großes Land ist. „Nur“ 308 Millionen Einwohner. Europa hat im Vergleich 740 Millionen Einwohner.
    Die Produktionen sehen halt fett aus. Und man hört dann immer viel Sportler da verdienen. Und Haneke dreht „Funny Games“ ein zweites Mal in den USA um seinen Film ein breiteres Publikum zukommen zu lassen.
    Anhand der Zahlen ist das irgendwie absurd. Eigentlich ginge all das was die in de USA machen (aas Hollywood angeht) auch bei uns.

    Ich wünschte mir das Multimilionäre wie der „Uncle Sam“ Typ. (Ist ein Deutscher) … mal eine fette Filmproduktion aufbaut. Anstatt Luxusschiffe zu kaufen. Oder irgendwelche super Reichen. So Typen wie der Richard Branson. Ich glaube das ist nur eine Frage der Mentalität warum das in Deutschland (und generell in Europa) noch nicht so geklappt hat. Genug gute Regisseure gibt es ja. Europaweit gesehen.

    Regiegrößen wie Haneke die Jahrzentelang im Geschäft sind müssen um jede poplige Million Förderung hart kämpfen… währen jedes WE 1, 2 Millionen für ein Tatort drauf geht. Lars von Trier und andere Regiegrößen müssen aus Geldmangel auf Dogma umstellen.

    Da kommt so ein scheiß Zombiefilm ins ZDF und bejubelt…. das ist einfach nur Schrott.

  • Buckaroo Banzai 14. 12. 2010 an 2:05

    Ich hab‘ den Filmg gerade auf besagtem Sender begutachtet und fand ihn eigentlich gut bis sehr gut!

    Sicherlich kein Meisterwerk oder der beste Zombie-Streifen der jüngeren Vergangenheit, aber als Variation des Genres mit Fokus auf die so verlorenen wie ohnmächtigen Charaktere (die in weiten Teilen glaubhafter rüberkamen als die sonst nur allzu amerikanisch inszenierten und nur allzu schießwütigen ’sole survivors‘) in klaustrophobischen Räumlichkeiten und bei einer konsequenten Reduktion in allen Aspekten, hat er überzeugt. Prak tisch eine europäische Nebenepisode mit nur allzu zwischenmenschlichen Dramen während einer Zombie-Apokalypse. Auch die Figurendynamik und das Schauspiel stimmte. Erfreulich auch, wie ernst sich ‚Rammbock‘ durchgehend nimmt und dabei eine durchaus dichte Atmosphäre zu kreieren vermag.

    Das größte Manko ist sicherlich der niedrige Gore-Faktor. Es braucht ja nicht gleich den ganz extremen Splatter, aber zumindest eine gewisse Härte haben wäre schon mehr als relevant für einen Streifen wie diesen. Auch geht dem Film zwischenzeitlich der Rythmus und der Spannungsbogen verloren, was angesichts der Kürze von gerade mal 60 Minuten doch etwas überrascht und somit enttäuscht… Aber sonst wie gesagt ein überdurchschnittlicher, wenn auch sicherlich nicht überragender, kleiner Zombie-Film.

  • mezzo 14. 12. 2010 an 10:37

    hab ihn mir auch heut nacht angesehn und fand ihn auch nicht wirklich prall… um nicht zu sagen eher enttäuschend. der hauptdarsteller konnte mich in keiner form irgendwie begeistern, von seinen beweggründen überzeugen und mitreißen, der dialekt trug weiterhin dazu bei ihn nicht ernst nehmen zu können. der dialekt, zdf, zombieflick in dieser kombination erinnert doch eher ans musikantenstadl o.ä. … schade

  • bale 14. 12. 2010 an 15:04

    ich hab ihn nur mal angeteased, konnte aber leider nicht viel gucken da ich zu müde (und keinen bock hatte)! daher keine abschliessende wertung.. was ich aber bis dahin gesehen habe, passt perfekt in den kontext: zdf, zombies, deutscher film… diese gestelzte, biedere muffigkeit die deutscher film für mich „versprüht“ scheint an jeder ecke durch.. abartig öde! man möchte die protagonisten und macher rütteln und anschreien: WARUM??

  • Glitch 16. 12. 2010 an 0:17

    GABI! GABI!
    Arg, was für ein Ärgernis! Ich will ja keine Logik in Zombifilmen, aber ein Hauptcharakter, der dermaßen bräsig ist, kann es einem schon verleiden. Woran der Darsteller nicht zu kleinem Teil Schuld trägt.
    In der vorletzten Szene hätte der Film noch einiges rausreißen können, um diesen GABI!-Plot eine zynische Note zu geben, aber das haben sich die Macher nicht getraut. Schade.