Review

Kurzreviews: Black Swan, Devil, Megamind, Skyline, A Serbian Film (Review)

21. 1. 2011, Batzman (Oliver Lysiak), 88 Kommentare

Und hier wieder der Round-Up von kurzen Reviews von aktuellen und fast noch aktuellen Titeln, für die jetzt erst Zeit war. Heute mit: Black Swan +++ Devil +++ Megamind +++ Skyline +++ A Serbian Film

Black Swan – USA 2010

Jungtänzerin Nina (Natalie Portman) ergattert in einer Schwanensee-Inszenierung die Hauptrolle. Sie hadert jedoch mit der Dualität der Figur Odette/Odile und wird zunehmend paranoider, weil sie glaubt ihre Zweitbesetzung Lily (Mila Kunis) habe es auf ihre Rolle abgesehen.

Als überaus unterhaltsamer Trash, der unverschämt mit großem Drama flirtet und dabei irgendwo zwischen Argento und Roeg pendelt, macht dieser überkandidelte Hupfdohlenhorror, der so ziemlich kein Klischee über Tanzmäuse ausläßt durchaus Spaß.
Die tänzerischen Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnen sind beachtlich, doch die Verve mit der sie sich in die Klischee-Rollen von Wahnsinn, Sleaze, sexueller Repression und Pathos schmeißen ist noch viel beachtlicher.

Das sich trotz allem eher Amüsement als Spannung, Mitgefühl und Grusel einstellen mag, der Blick in die Seele nicht tiefer geht als das Make-Up der Ballerinas und auch das Ende schon absehbar von weitem winkt, wenn der Film gerade mal auf Halbzeit ist, sei verziehen. Denn auch wenn hier vom Mysterium wenig mehr übrig bleibt als ein zerzaustes Huhn, am Ende bietet der Film in jedem Fall unterhaltsame 90min.

Ein subtiler Regisseur wird Aronofsky (wie wir zuletzt in The Wrestler gesehen haben) in diesem Leben wohl nicht mehr, aber manchmal kann ja auch die grobe Kelle viel Freude bereiten. Solange man es nicht zu ernst nimmt.

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Jet Strajker meint zu „Black Swan“:

Roman Polanskis fiebriger Sextraum „Repulsion“ durch die adoleszent-prätentiöse Aronofsky-Brille mit getönten Arthausgläsern noch mal nachbuchstabiert. Zwischen Homokitsch, Primaballerina und Psychothriller-Trash wedelt und winkt „Black Swan“ nach seinen filmischen Vorbildern mit eingeknicktem Handrücken, aber ohne künstlerischen Mut, formalem Einfallsreichtum oder Gespür fürs Abgründige, Verstörende und Tiefsinnige. Psychologisch bleibt der Film flach bis plump, und wenn Aronofsky kokett die Repressivität und verzerrte Wahrnehmung seiner Protagonistin zu vermitteln versucht, übertreten seine Shaky-Cam-Bilder gelegentlich auch die Grenze zur Fremdscham. Natalie Portman tänzelt und leidet sich als schwarzes Schwänchen tapfer durch ihren banalen Horrortrip, aber zur Catherine Deneuve wird sie dadurch noch nicht – ihre Naivität und Unschuld bleibt Behauptung, ihr ehrgeiziges Spiel unglaubwürdig und angestrengt. Wie der Film.

Devil – USA 2010

In einem Fahrstuhl eingeschlossen kämpft eine Gruppe Menschen ums Überleben, denn einer von ihnen ist ein Killer, der einen nach dem anderen umzubringen droht.

Viel heißt es ja nicht, dass dies der beste Film ist mit dem M. Night Shyamalan in der letzten Zeit zu tun hatte. Denn diese erste Story „from the Mind of M. Night Shyamalan“ ist um Grunde eine auf Kinolänge gestreckte Twilight-Zone-Folge, für die der freundliche, größenwahnsinnige Inder jedoch nur die Vorlage lieferte.

Recht schnörkellos und solide inszeniert, hakt Regisseur John Erick Dowdle (der zuvor das Blitzremake von [rec] verbrochen hatte) die üblichen Schreckmomente eines Fahrstuhlfilms ab und bedient sich dabei vor allem kräftig beim japanischen Streifen Gusha no binzume (der in den USA als The bottled fools / Hellevator lief). Dabei ist er allemal spannender als Shyamalans eigene Regiewerke der letzten Jahre, kommt mit seinem religiösen Geschwurbel aber nie wirklich so ganz aus den Hufen (sic!). Unfreiwillig komisch wirkt da der abergläubische Fahrstuhl-Videozentralen-Mitarbeiter mit seinem Gebruddel vom Leibhaftigen und irgendwie geht das alles auch ein bißchen arg lang und kommt natürlich um einen Shyamalesken-Schlusstwist nicht herum, der eine Menge vom Goodwill den der Film zuvor aufgebaut hat wieder beschädigt. Zudem schafft Dowdle es nicht wirklich, die ganz gut funktionierende Spannungssituation innerhalb des Lifts mit der Story der Außenwelt zu verbinden, die eher Drive rausnimmt und nie so ganz schlüssig wirkt.

Das doofe Finale, das die Titelfigur als ziemlich blöden Beckmesser mit zuviel Zeit erscheinen lässt, enttäuscht dann leider auch, weil es wenig einlöst von dem was das Setup versprach. Trotzdem: Auf DVD mal einen Blick wert, wenn nichts besseres ansteht.

Megamind – USA 2010

Superschurke Megamind träumt davon die Welt zu beherrschen und ist verblüfft und überfordert, als es ihm tatsächlich gelingt sein Ziel zu erreichen…

Auch wenn die bekannten Dreamworks Trademarks vorhanden sind, auf die in „How to train your dragon“ mal erfrischend verzichtet wurde (Popmusik, Injokes, Danceparty am Ende), schafft es Megamind positiv zu überraschen, denn statt Dauerparodie steht hier eher die liebevolle Hommage an Superman und den Erznemesis Lex Luthor im Vordergrund.

Die Frage was macht ein Superbösewicht, wenn er keinen Gegner mehr hat ist spannend und die Wandlung Megaminds zum widerwilligen Helden ist, wenn auch nicht völlig überraschend, so doch charmant umgesetzt. Will Ferells Mimik, die sich überdeutlich in Megamind wiederfindet, verleiht der Rolle dann die Emotionalität und den Dead-Pan-Humor, der auch die besten seiner Realfilme beflügelt.

Die Animationen sind dabei auf gewohnt hohem Niveau und wirken inspirierter als in den letzten beiden Shrek-Filmen. Hier hatten die Macher anscheinend Spaß und servierten keinen Pflichtschuldigen Franchise-Eintrag ab. Als Ganzes funktioniert der Film zudem besser als der thematisch ähnlich gelagerte „Monsters vs. Aliens“, da er geschlossener wirkt und sich weniger auf episodischen Slapstick verlässt. Megaminds Figur funktioniert – nicht nur für Lacher, sondern auch menschlich – und das ist mehr, als man von vielen Dreamworks-Kreationen sagen kann.

Skyline – USA 2010

Böse Aliens saugen die Menschen gen Himmel. Eine Handvoll Überlebender versteckt sich in einer Hochhaussiedlung.

Die Strausse-Brüder haben immer noch mehr die Special-Effects als die Story im Auge, aber man muss ihnen lassen, dass sie ein Händchen für originelle Actionbilder und coole Monster haben. Skyline ist ein extrem dummer Monsterfilm mit Dialogen und Charakteren die einen mehr als einmal peinlich berührt zusammenzucken lassen.
Die Frauenfiguren stellen so ziemlich das Dümmste da, was man in langer Zeit gesehen hat (Kurz nachdem die Aliens in der ganzen Stadt mit riesigen Schiffen auflaufen kommt eine Heldin auf die Idee: „Ich ruf mal die Polizei“) Sie stehen im Wege rum, müssen kurz vorm Armageddon noch ihre Beziehungsprobleme ausdiskutieren und sind insgesamt eigentlich nur dazu da gerettet zu werden.

Die Kerle sind nicht viel besser – richtig sympathisch sind im Grunde nur der coole Schwarze Kumpel und der Hausverwalter – der eigentliche Held hat ungefähr soviel Charisma wie ne Kirchenoblate. Doch Skyline macht trotzdem Spaß, denn als ungenierter Monsterheuler ist er das was Cloverfield sein wollte in unterhaltsam. Für gerade mal 18 Mio Dollar gedreht bringt er seine Westentaschenapokalypse in beeindruckenden und witzigen Bildern auf die Leinwand, die manchen Big Budget-Film alt aussehen lassen… und er nimmt sich dabei nie wirklich ernst.

Doof ja. Aber manchmal ist ein doofer Monsterfilm genau das was man braucht. Wobei Skyline auf DVD wohl deutlich besser aufgehoben ist, als im Kino, denn er ist genau die Art von Guilty Pleasure die man sonst nur beim Zappen im Nachtprogramm findet und irgendwie hängen bleibt.

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Jet Strajker meint zu „Skyline“:

Nach „District 9“ und „Monsters“ der nächste vergleichsweise kostengünstige Sci-Fi-Quatsch, der seine gänzlich auf Spezialeffekte herunter gebrochene Prämisse allerdings gleich zu Beginn stolz ausstellt. „Skyline“ ist nichts weiter als die vollkommen irrelevante Effektdemo eines sonst im Trickbereich tätigen Regiegespanns und hat im Kino eigentlich überhaupt nichts verloren. Den Strause-Brüdern fällt dann auch nicht viel mehr ein, als ausgelutschte Genreklischees und die wie üblich bei Spielberg entliehenen Invasionsbilder aneinander zu reihen, einen im grässlichen TV-Look gehaltenen 08/15-Plot abzuspulen und das ganze mit unerträglichen Aushilfsdarstellern zu unterfüttern. Da der Film vermutlich auch oder insbesondere als ulkiger Alien-Trash verstanden werden möchte, hätten ihm ein wenig Charme oder weniger forcierte Naivität gut getan – so wirkt der ganze Blödsinn ausschließlich nervtötend, kalkuliert und nicht gekonnt. Reinste Zeitverschwendung.

A Serbian Film – Serbien 2010

Ehemaliger Pornodarsteller mit Familie wird von dubiosem Kunstfilmproduzenten angeheuert um in einem revolutionären Kunstfilm-Projekt mitzuwirken. Zu spät merkt er, dass es sich dabei um eine sadistische Farce handelt, die auch vor Vergewaltigung, Inzest, Mord und Kindesmissbrauch nicht zurückschreckt.

Ah endlich hat jemand „The Aristocrats“ verfilmt… okay, close enough.

Serbspolitation. Natürlich will A Serbian Film irgendwie Arthaus sein und seine Macher nehmen den Mund recht voll, wenn sie von der alegorischen Kraft ihres Werkes sprechen. Und zweifelsohne haben sie sich mehr Gedanken gemacht und inszenieren rein handwerklich eine sehr viel packendere Story, als Eli Roth dies mit Hostel machte, dem ja wohlmeinend auch immer wieder sozialkritische Untertöne unterstellt werden.

Was die pure Chuzpe und das fröhliche Überschreiten von Tabus angeht ist Hostel im Vergleich zu diesem Film aber in der Tat pubertäres Gehampel. A Serbian Movie traut sich mehr und erzählt mehr in seiner Geschichte des halb-verführten, halb-mißbrauchten Pornodarstellers, der unfreiwillig in einem pervertierten Arthaus-Film mitspielt in dem Folter, Vergewaltigung, Mord, Kindesmissbrauch und Verstümmelung eine tragende Rolle spielen.

Doch trotz des beabsichtigten Anspruchs, bleibt der Film je weiter er vorranschreitetet doch letztlich smarte Explitation, die den Shock Value gefickter Babies und derben Macheten-Sex über die psychologische Auseinandersetzung mit dem sexuellen Reiz der Gewalt und der Perversion stellt. Je länger der Film läuft, um so abstruser wird er, umso mehr entgleitet die Ebene der Realität ins trashig überkandidelte – was den schlimmsten Schockmomenten dann gnädig ihre Härte nimmt und sie auf das Niveau derben Splatters hebt, der mit befremdeter Irritation angeschaut werden kann, ohne wirklich emotional in der Art mitzuleiden, wie es zu erwarten wäre. Die beeindruckend-surrealen Set-Ausstattung und einiger shlockigen Effektshots distanzieren die Zuschauer zusätzlich vom grauenhaften Geschehen und heben es bei aller Perversion auf eine ironisch-verkünstelte Ebene.

Spätenstens wenn zombiehafte Krankenschwestern durch die Szenerie stolpern und ein Schurke mit einem steifen Schwanz in der Augenhöhle zu Tode gefickt wird, fällt es schwer das Drama noch als solches ernst zu nehmen.

A Serbian Film wagt viel und ist wesentlich smarter, als man es von derart skandalträchtigen Filmen erwarten kann, bleibt aber letztlich dann doch nur ein solider Schocker mit kranken Ideen, dessen Tiefgang, wie seine Schockwirkung dann aber doch nicht überschätzt werden sollte.

Nichts für Zimperlisen, aber gegen die 120 Tage von Sodom dann doch immer noch ein Waldspaziergang. Die britische DVD ist btw. um rund 4min gekürzt, zu der auf Festivals gezeigten Version.

  • Alex 21. 1. 2011 an 14:56

    Black Swan: Joah ganz nett, aber doch etwas überhyped!

    Megamind: Fand ich großartig, der beste DW seit langem.

    Devil: Joah, bin kein „Horror“Film-Fan, also äußer ich mich mal besser nicht dazu. Hab schon schlimmeres gesehen ;)

  • Dachsman 21. 1. 2011 an 14:56

    Ja, ich weiß, dies ist ein Blog, den ihr mehr so nebenher betreibt, aber ein bisschen schade ist es schon, wenn Reviews entweder viel „zu spät“ kommen (Megamind ist doch schon lange aus den Kinosälen verschwunden, Skyline wahrscheinlich auch), oder selbst große und heiß diskutierte Filme wie „Black Swan“ mit „lediglich“ einer Kurzreview abgehandelt werden.
    Just saying.

    Trotzdem, wie immer interessant zu lesen und schön geschrieben.

  • Ein verwirrter Ex-Leser 21. 1. 2011 an 15:03

    Oh mein Gott : „…zwischen Argento und Roeg…“, „…doch die Verve mit der… “ – weiter bin ich garnicht gekommen. Ihr seid mittlerweile komplett abgehoben, oder?

  • Mayhem 21. 1. 2011 an 17:31

    Technisch gesehen ist A Serbian Film richtig gut! Hier mal eine ordentliche Review zum Film: https://allesglotzer.blogspot.com/2010/07/serbian-film.html

  • burns 21. 1. 2011 an 16:34

    Ich habe mal eben den Plot von „Serbian film“ bei wiki gelesen.

    Wie weit seid Ihr eigentlich zu einer rein handwerklichen Sicht der Dinge „verkommen“, um so was nicht einfach nur als perverse und überflüssige Scheiße zu entlarven?
    Nicht mehr den Wald vor lauter Bäumen und so?

  • fridge 21. 1. 2011 an 16:40

    „denn er ist genau die Art von Guilty Pleasure die man sonst nur beim Zappen im Nachtprogramm findet und irgendwie hängen bleibt.“ ooouuaaa – hab ich mich gerade ertappt gefühlt :-) Ich bleib bei sowas viel zu oft „irgendwie“ hängen.

  • chrissli 21. 1. 2011 an 17:05

    hmm also serbian film ist wirklich grauenvoll abartig – kann da nix gutes dran sehen, da es vollkommen unnütz eingebaut wird und scheinbar nur „schocken“ soll. Vielleicht bin ich da etwas empfindlich – aber die gezeigten szenen sind wirklich etwas zu krass – und da bin ich dann wie stiftung warentest – da kann das gesamt ergebnis nicht 1 stern überschreiten ^^

  • Peter 21. 1. 2011 an 17:13

    @chrissli: Zustimmung, sehe ich ganz genauso!

  • my-tag » Kurzreviews: Black Swan, Devil, Megamind, Skyline, A Serbian Film … 21. 1. 2011 an 17:48

    […] den Originalbeitrag weiterlesen: Kurzreviews: Black Swan, Devil, Megamind, Skyline, A Serbian Film … Teile und hab Spaß Mit Klick auf diese Icons kann man diese Webseite mit anderen Social […]

  • Silent Rocco 21. 1. 2011 an 18:03

    Es wird weltweit viel zu wenig von der argen Klischeelast von Black Swan geredet, dafür danke. Aber inszenatorisch und schauspielerisch ist der Film einer der besten seit langem, fast schon physisch erfahrbar, wie hier die private Handkamera aus Wrestler mit dem Aronofsky-Inszenierungswahn aus früheren Tagen verheiratet wird. Fand ich großartig. Aber eben storytechnisch zu dünn und klischeebeladen und voller teils unfreiwillig komischer Momente (Gesichter-Szene, bahahahaah… oder eigentlich alle ausgelutschten Spiegel-Szenen). Horror kann Aronofsky dann nicht so sehr. Aber eindringlich filmen, dass kann er.

    Skyline – äh, ja, wollt ihr nicht demnächst auch Reviews zu Showreels von Effektfirmen schreiben? Dann ist das die erste Kritik dieser Kategorie.

  • rettich 21. 1. 2011 an 18:14

    übelübel – keine verbesserung in sicht.

  • Batzman 21. 1. 2011 an 19:30

    @Lukas

    Was ist dein Problem? Der Film kriegt von mir doch eine eindeutige Anguck-Empfehlung. Er ist ganz schön trashig, aber macht Spaß. Das Jet ihn nicht mag, ist seine Meinung, die ich nicht teile.

  • Lukas 21. 1. 2011 an 19:02

    filmFREUNDE seid ihr ja irgendwie nich mehr wenn ich mir die reviews zu black swan ansehe.
    mein wunsch: wieder ma bisschen mehr respekt für die sache und kein dauernörgelnder unterton, der dem leser nich nur den film sondern auch die review vermiest. ich hab schon so gute reviews hier auf der seite gelesen aber in letzter zeit krieg ich immer mehr den eindruck ihr zwängt euch absichtlich in die anti-mainstream ecke und versucht nen halbgares, wütendes statement zu setzen. was eigtl schade is.

  • Lukas 21. 1. 2011 an 20:33

    Ne, es is die Art wie es geschrieben ist. Mein Eindruck bezog sich darauf dass ihr mit Filmen die bestenfalls grad in irgendnem Hype stehen übermäßig hart ins Gericht geht und euch an einzelnen schwächelnden Aspekten (wie hier die Klischees) aufhaltet und sich das durch die Review zieht ohne den wirklich beeindruckenden Teilen wie zb die Optik und dem ausgezeichneten Cast (jetzt nicht nur NP) die selbe Aufmerksamkeit zu widmen. Und ja, ich weiß es ist nur ein Kurzreview. Black Swan ist da nur einer von mehreren Filmen.

    Aber wo du’s ansprichst: Meine FireFox-wortsuche sagt, dass das wort „trash“ alleine viermal in den 5 kurzreviews fällt, also kanns sein dass jeder film heutzutage irgendwo trashig ist aber: wie passt das wort zu black swan? ich könnte viel damit assoziieren aber trash?

  • Silent Rocco 21. 1. 2011 an 20:41

    Das Versteh ich aber auch nicht.
    Black Swan ist so sehr Trash wie Guinea Pig ein Hollywoodblockbuster.

  • Batzman (Oliver Lysiak) 21. 1. 2011 an 21:47

    @Lukas

    Meine Definition wäre: Trashfilme zeichnen sich durch klischeehafte, eindimensionale Figuren aus. Sex wird überzeichnet und reißerisch dargestellt und banale Stories mit wüsten Effekten aufgeladen. Sie sind nicht unbedingt dumm, aber fast immer sehr unsubtil und grell und wälzen sich in grober voyeristischer Ansprache des Publikum, dem Spiel mit Tabus und greifen gerne auf simple psychologische Erklärungen zurück.

    Natürlich gibts viele verschiedene Trash-Arten, vom bewussten Troma-Trash wie Poultrygeist bis zum unfreiwillig komischen Trash wie Mommy Dearest (in dessen Nähe ich auch Black Swan verorten würde) – aber gemein ist allen eine gewisse Energie und das zum Teil etwas hysterische Bemühen die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu fesseln.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Aranofsky sich genauso amüsiert mit seinem Film oder das ganze ernst meint oder wirklich glaubt er würde einen psychologisch fein ausgeleuchteten Abstieg in den Wahn unternehmen, finde das ist für die Rezeption aber auch egal – denn es bleibt halt ein greller Film, mit cartoonigen Figuren, der so over-the-top ist in jeder Szene, das ich ihn nur als guten Trash sehen kann.

    Ich mag die schauspielerischen Leistungen und find die Portman macht echt nen guten Job, aber auch Faye Dunaway hat einen grandiosen Job gemacht in Mommy Dearest.

    @Schroppi

    Ich find 120 Tage… sollte man als Cineast schonmal gesehen haben. Er ist hart und er provoziert und ich fand ihn absolut nicht angenehm anzuschauen und möchte ihn auch nicht unbedingt wieder sehen – aber ich kann ihn als wütendes politisches Werk, das als Anklage gemeint ist durchaus akzeptieren. Martyrs würde ich damit nicht vergleichen, denn Pasolini hat tatsächlich etwas zu sagen, während die Macher von Martyrs meiner Meinung nach nur eine billige Entschuldigung für ihren Folterfilm suchen und das ganze deswegen am Ende mit seiner esoterischen Erklärung versuchen irgendwie ins Bedeutsame zu wenden.

    120 Tage ist wesentlich anstrengender, langsamer, unerbittlicher und intellektueller von seiner Erzählweise. Dabei sind seine Effekte lange nicht so derbe wie bei heutigen Filmen.

  • Schroppi 21. 1. 2011 an 21:09

    @batz
    Lohnt sich eigtl 120 Tage… oder muss man den sich nicht geben? Kann man den der Stimmung nach mit Martyrs vergleichen?

  • Silent Rocco 21. 1. 2011 an 22:34

    120 Tage als intellektuell zu bezeichnen erweckt bei mir immer ein Grinsen. Aber sei es drum. Wenn man sich den damit wichtig reden kann… Aber ja, gesehen haben sollte man den schon einmal. Ein beeindruckender Kackfilm ;)

    Gerade A Serbian Film geguckt, fand den insgesamt ziemlich beeindruckend. Wirklich gut inszeniert, klasse gespielt und sehr eigenständig. Nur die zwei erwähnten Stellen (Penistod und Krankenschwesterzombie) waren absolut dämlich. Schade. Aber ich habe eine dringliche Frage an Batz. Warum ist nochmal Harry Brown ein moralisches Arschloch und der hier ganz cool? Keiner nimmt sich und seine Thematik weniger ernst, keiner von beiden ist mehr Film. Also nochmal, Selbstjustiz: „Buuuuuh!“ … Sex mit Kindern: „Naja, mit ’nem Bier geht das schon, ist ja nur ein Film“ … So?

  • Michael 21. 1. 2011 an 22:40

    Ich fand Devil war ein ganz klarer „so bad it´s good“ Film. Nicht auf einem Level mit Twilight, aber trotzdem sehr amüsant.

    Black Swan sollte man sich vor allem der Feinheiten in der Kammerführung ansehen. Die Story fand ich persönlich auch etwas platt aber Natalie Portman sieht gut aus.

  • Silent Rocco 21. 1. 2011 an 22:54

    Jo, die Kamera hat ’nen Oskar verdient. Will nicht wissen, wie die in der Postpro noch rumgedoktert haben müssen. Es gibt öfters Szenen, wo sich die Kamera in einem Spiegelraum komplett um die Darsteller dreht und es gibt nicht wenige Spiegelszenen, das ist große Kamerakunst.

    Und meine Lieblingsszene, eine so einfache. Relativ am Anfang, wie sich der Ballettfuß in leichter Zeitlupe dreht, mit Handkamera drauf, dazu ein grandioses Sounddesign… so ein simples aber für mich extrem kraftvolles Bild.

  • Silent Rocco 21. 1. 2011 an 22:54

    Oscar, sorry :)

  • Claas 21. 1. 2011 an 23:51

    Schade, dass Filme wie „Black Swan“ nur in einer Kurzreview verwurstet werden. Ungeachtet Eurer Meinung ist das schon einer der größeren Filme gerade. Einen eigenen Artikel hat er schon verdient.

    Zudem – ihr ahnt es – kann ich Eurer Meinung nicht beipflichten. Trotz der Klischees und des absehbaren Endes ist der Film große intensive Kinounterhaltung, perfekt fürs Kino gemacht und traut sich einen Genremix, der absolut aufgeht.

  • Claas 21. 1. 2011 an 23:52

    @ 20: Absolut!

  • Cockahola 21. 1. 2011 an 23:55

    Oh taucht hier aserbian film auch mal auf. Viel unterhaltender als der Film an sich, sind die ewigen Diskussionen und Haterages die in den meißten reviews für überquellende PR sorgen.

    Ich würd mehr dazu schreiben, aber das Kommentarformat hier auf ff5 und vor allem die breitenpopularität eignen sich nun wirklich nicht dazu um derart filme in allen details zu besprechen.

    Bedenkt nur dass der Film durchaus, und dass ist vom regisseur bestätigt, von den geopolitischen Ereignissen geprägt ist. Was daraus folgt, ist dass der Film nicht unbedingt cineastisch wertvoll sein muss, dennoch ehrlicher und emotional geprägter als andere tortureporn movies.

    aso und der score is natürlich zu krass

  • Lukas 21. 1. 2011 an 23:59

    Bei Harry Brown liegt die sympathierolle ja eindeutig beim protagonisten. der gealterte antiheld, der seine wehrlose gegend von den rotzbengeln befreit. das ist im kern ja ne westernstory, der typ soll ein revolverheld sein.

    damit ist für mich die rolle als moralisches arschloch auch ne ganz andere als bei a serbian film, weil diese heroisierung von harry brown ja eindeutig in ne bestimmte richtung drängt.
    wenn dus herunterbrichst könntest du ja sagen: gewalt gegen asi-kids geht gut, denk aber an ne versteckte waffe.

  • Björn 22. 1. 2011 an 1:23

    Finde die Ansichten zu Black Swan und zu Serbian Film gerechtfertigt. Black Swan würde ich zwar etwas besser bewerten, eben diesem Hype darum wird er meiner Meinung nach allerdings nicht wirklich gerecht, was für mich aber eher an der Charakterzeichnung liegt (ich fand Portman ziemlich fehl-gecastet) als an der Inszenierung, denn die war weltklasse, bis auf diese extremen shaky-cam Ausrutscher. Meiner Meinung nach Arronofskys schwächster bisher.

    Serbian Film fand ich auch überraschend gut, wobei ich da auch ganz geringe Erwartungen hatte. 120 Tage von Sodom als Film zu bezeichnen halte ich allerdings für deplatziert, mich hat der von vorne bis hinten nur gelangweilt, zumindest was die kaum vorhandene Story oder eine sonstige Art des Plots angeht, weswegen der für mich eher im Genre der Kunstfilme anzusiedeln ist. Und Serbian Film fand ich da schon extremer.

  • hermann hesse 22. 1. 2011 an 3:36

    alleine schon das man darüber nachdenkt, zeigt doch, wie sehr ihr euch vom hype beeinflussen lässt. ist extrem peinlich, wenn man, nur weil ein Film „gehypt“ wird, wie auch immer das aussieht, ihn automatisch runterstuft, siehe Inception oder jetzt Black Swan. Und in zwei Jahren, wenn der FIlm vier Oscars hat und der Hype weg ist weil anerkannter Klassiker, wird man hier Posts lesen können, wo der Film als gut empfunden wird und die Portman war ja sooo klasse – siehe das Leben der Anderen (gute Review, wird jetzt als Scheiße deklariert).

    Ich kann euch nicht mehr ernst nehmen. Scheiss auf den Hype, ich mag das, was mir gefällt. Vor zehn Jahren wärt ihr die Leute, die Fight Club scheiße finden oder American Beauty, einfach nur, weil sie in bestimmten Kreisen gehypt werden. Einfach nur gegen den Strom rennen und nicht erkennen, das man selbst Teil eines Stroms ist. Du bist nicht einzigartig, ganz egal, wie abgefuckt dein Filmgeschmack ist. Und ich muss nicht 120 Tage Horror anschauen, das meine Seele fickt, nur um sagen zu können, ja, der Film ist krass. Mir wird schon schlecht, wenn ich Bilder davon sehe, wie Kinder an Leinen gebunden wie Tiere behandelt werden und Kot fressen, wie krank muss jemand sein, der so was aufnimmt? Film darf schocken, darf krass sein, aber mit Sinn und vor allem muss er berühren. Wenn ich aus dem Kino gehe und mich einfach nur übergeben muss vor lauter Krankheit, dann will ich diesen Film nicht sehen. Wenn einem gefickte Babies egal sind, dann ist man selbst derbe gefickt.

    Mir ist das ganze hier zu plump und dämlich, alle Klischees über Blogger und Berlin-Mitte und Nerds treffen hier zu, verdammt vorhersehbar. Mir war so klar, das Black Swan hier niedergemacht wird! So klar! Ich schau hier nur noch rein wegen den Trailern und paar Filminfos, die Reviews sind fürn Arsch, genauso wie Batzmans lilalu-Spots, die extrem unlustig sind. immer schön pseudo bleiben, passt zu euch.
    und was jetzt kommt ist auch vorhersehbar uund zu erwarten, man muss sich verteidigen!, ganz normal und anders rum würde man ja sein gesicht verlieren, klar aber wenn du nachts in deinem zimmer sitzt und schlafen willst, dann mach dir mal ein kopf drüber, was du bist und was du sein willst und vielleicht checkst du, das du kein stück besser bist als der Abschaum, den man mainstream nennt.

  • Jones439 22. 1. 2011 an 10:18

    naja, kommt ja auch immer drauf an, wie hoch die ansprüche sind. ich habe letztes jahr ca. 50 filme im kino gesehen und fand, dass gerade mal 5 fünf sterne verdient hätten, weil sie großartig waren. inception gehörte nicht dazu. entschuldigung, aber viele filme sind nun mal einfach nicht wirklich richtig gut – hype oder nicht hype. ich freu mich ja auch schon, wenn ich 90 minuten gut unterhalten werde. aber dass ich aus dem kino komme und begeistert bin, kommt leider nicht allzu häufig vor. und das scheint den jungs hier offenbar genauso zu gehen.

  • aZrael 22. 1. 2011 an 10:53

    Seufz-

    So, ich lese die Reviews der Fünf Filmfreunde immer sehr gerne!
    Ich mag den essayistischen Stil und das rein subjektive der Besprechungen sehr. Denn wenn ich mir eine komplett eigene Meinung bilden will, schaue ich mir den Film selbst an.
    Allerdings finde ich den Tonfall einiger Kommentatoren hier für absolut danbeben. Ja, Salo ist ein krasser Film, der schmerzhaft ist und bis an die Grenzen geht. Aber Passolini klagte die damaligen Zustände an und band in diese Anklage auch den Zuschauer mit ein: Wie voyeuristisch bin ich, wenn ich mir das anschaue und was mache ich, wenn ich keine positive Identifikationsfigur habe?

    Aber ich habe den Eindruck, hier wollen vor allem Menschen lesen, dass jemand IHRE Filme gut findet. So ein „bestätige mir, dass ich recht habe und Geschmack und überhaupt“. Das nervt mich wirklich extrem!

    @Herman Hesse:
    „Film darf schocken, darf krass sein, aber mit Sinn und vor allem muss er berühren.“ Und? Wer entscheidet, welcher Sinn erlaubt ist? Die Zensurstelle für entartete Kunst? Aber mal so am Rande: nimm dir doch mal ein Filmlexikon deiner Wahl zur Hand – ich empfehle das Metzler Film Lexikon – und lies dich mal in die Welt der Filme ein. Denn ein guter Film ist mehr als nur seichtes Berieseln der ach so empfindlichen Seele.

    Ein guter Film MUSS aufwühlen, MUSS den Zuschauer verletzen und ihn dazu bringen, dass er Dinge unter einem neuen Blickwinkel betrachtet oder Hinterfragt. Das kann Popcornkino nicht, stimmt. Aber gute Kunst kann das. „Gegen die Wand“ etwa. „City of God“. Die ersten 10 Minuten von „Der Soldat James Ryan“.

    Herzliche Grüße aus Karlsruhe,
    aZ

    PS.: Macht weiter so! Bitte!

  • matti 22. 1. 2011 an 12:20

    zu black swan bleibt zu sagen, dass er nach inception und social network der einzige von diesen hype-filmchen ist, der mich nicht enttäuscht hat. teilweise sehr plakativ, klar, aber man erwartet doch jetzt auch keinen tarkovski zu bekommen, wenn man sich hollywood kauft. trotzdem, sehr schön und unaufdringlich gefilmt (was leider die dämlichen cgi-effekte wieder kauptt machen), geiles sounddesign, und der letzte akt entschädigt eigentlich für alles dämliche, was vorher passiert ist.

    srpski film hätte eigentlich ganz toll werden können, wenn er sich nicht in diesem pubertären splatterzeugs verlieren würde. die schlussszene ist erste sahne.

  • Björn 22. 1. 2011 an 13:36

    Ich glaube nicht dass hier in 2 Jahren Filme plötzlich geliebt werden die heute gehasst werden, oder andersrum. Wenn Batzman und Mal Sehen damals „Das Leben der anderen“ mochten, und heute Jet den Film runtermacht, dann ist das eben so. Ich glaube hier wird oft vergessen dass es immerhin 5 Autoren sind die die Artikel schreiben, und die müssen nicht immer die gleiche Meinung vertreten. Aber das bekommt man eben nur mit wenn man auch liest wer was schreibt.

    Gleichzeitig kann sich natürlich auch der Filmgeschmack mit der Zeit ändern, ist doch auch legitim, oder nicht? Heute sehe ich manche Filme von vor 5 Jahren auch ganz anders.

    Ich glaube bei Filmen die gehyped werden ist das kritische Auge einfach noch ein wenig wacher als sonst, und dann fühlt es sich natürlich gut an wenn man mögliche Schwachpunkte an der Massenmeinung gefunden hat, zumindest wenn man sich selbst als jemanden mit gehobenem Film-Wissen und -Geschmack sieht. Das birgt natürlich die Gefahr dass man dazu neigt jeweilige positiv- oder negativpunkte besonders hervorzuheben, oder dass man den Film aus ganzen anderen Augen sieht als sonst, und man sollte versuchen da nicht reinzurutschen, aber vermeiden kann man es nicht immer.

  • stb247 22. 1. 2011 an 13:24

    Hm, von 5 Freunden hat nicht mal einer Lust was zu „The Green Hornet“ zu schreiben?

    Hat den niemand von euch gesehen?

  • buzz 22. 1. 2011 an 13:25

    @25: Die Portman ne Fehlbesetzung… Haha

    Ansonsten bleibt zu sagen, dass die Kurzreviews sich lesen wie alle Reviews hier. Nach den Meinungen hier (nagut eigentlich auch schon nach dem Harry Potter Review) beschleicht mich langsam das Gefühl, dass nicht nur Geschmäcker verschieden sind, sondern ihr einfach auch nicht den Hauch einer Ahnung von Filmkunst, Unterhaltung und (vor allem) Kritik habt. Dazu passt auch sehr gut, dass Batzmann eine eigene Trashdefinition hat. Wir machen uns die Welt, widewidewie sie uns gefällt… cya -not

  • Lukas 22. 1. 2011 an 14:25

    „Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Aranofsky sich genauso amüsiert mit seinem Film oder das ganze ernst meint oder wirklich glaubt er würde einen psychologisch fein ausgeleuchteten Abstieg in den Wahn unternehmen, finde das ist für die Rezeption aber auch egal – denn es bleibt halt ein greller Film, mit cartoonigen Figuren, der so over-the-top ist in jeder Szene, das ich ihn nur als guten Trash sehen kann.“

    man kann da ja viel vermuten inwiefern bestimmte filme nicht doch eher ironisch gemeint sind aber…bin ich zu gutmütig wenn ich zu 100% überzeugt bin dass aronofsky seinen film absolut ernst nimmt und auch ernst meint?
    da is für mich nix von „darf man nicht ernst nehmen“ und „viel zu wenig feinsinn, richtig trashig, over the top“. er hat seine klischees, er hat seine überzeichneten rollen und er hat seinen schuss hollywood aber er bleibt im kern das visuelle psychogramm einer frau die kurz vorm ballett-wahnsinn steht, unabhängig davon wie gut es inszeniert is. und das ist es wert ernst zu nehmen und nich in die trendige „so schlecht dass es schon wieder klargeht“-schublade zu stecken.

  • zeitzeuge 22. 1. 2011 an 14:29

    @Black Swan: Ihr meint Exploitation. Nicht Trash. Und da Black Swan mir nix neues oder aufregendes gezeigt hat, teile ich die Meinung von Jet. Overhyped borefest.

    @Serbian Film: Wenn 4chan ein Film machen würde…

  • Silent Rocco 22. 1. 2011 an 14:51

    Kann mal jemand das Wort HYPE hier verbieten? Was ist das für ein Kindergarten. Lasst uns über Filme diskutieren, nicht über deren Marketing oder den Rummel, den manche auslösen (entweder durch Marketing, oder, weil sie wirklich etwas haben, was viele Leute begeistert, selten übrigens beides).

  • Rob85 22. 1. 2011 an 15:14

    Woher kommen die 3 Sterne für Skyline? :p
    Und Devil nur 3 1/2 im vergleich zu Skyline? Kann ich nicht nachvollziehen.

  • Batzman (Oliver Lysiak) 22. 1. 2011 an 16:58

    @stb247

    Green Hornet hätte ich mir in der deutschen Synchro anschauen müssen und hab dann drauf verzichtet und konnte mich bisher noch nicht dazu durchringen dafür 8 Euro auszugeben, da die Trailer bisher alle eher so meh aussahen.

    @Lukas

    Das ist sicher Geschmackssache. Ich packe den Film aber nicht aus irgendwelchen modischen Gründen in diese Kategorie, sondern weil ich ihn einfach als solchen sehe. Ich finde er bietet was Charakterzeichnung und psychologische Entwicklung nicht genug Futter um wirklich ernst genommen zu werden. Das gilt allerdings für die meisten Aronofsky-Filme, er beschränkt sich schon immer auf sehr holzschnittartige Figuren die er dann zugegeben sehr unterhaltsam und süffig inszeniert – aber auch The Wrestler war jetzt nicht gerade eine tiefgehende Psychostudie und Black Swan ist im Vergleich nochmal etwas greller und mehr Oberflächenreiz. Das es darüber unterschiedliche Ansichten gibt ist klar – aber das ist meine Sichtweise des Films.

    @zeitzeuge

    Nicht ganz falsch… allerdings sind Exploitationfilme für mich auch Teil des Begriffs Trash. Und der genannte Mommy Dearest ist zwar Trash aber kein Exploitation – aber die Grenzen sind da sicher fließend.

    @Rob

    Devil hat ne schlechtgelaune Oma. Skyline hat Monster die Autos platt treten.

  • Björn 22. 1. 2011 an 19:43

    Erläutere!

  • alfie 22. 1. 2011 an 18:53

    @ Silent Rocco
    120 Tage als intellektuell zu bezeichnen erweckt bei mir immer ein Grinsen. Aber sei es drum. Wenn man sich den damit wichtig reden kann”¦

    Was ist das denn für ein Kommentar? Welch Ignoranz & Arroganz gegenüber Pier Paolo Pasolini, einem der größten intellektuellen Filmmacher (& Schriftsteller) Italiens des 20. Jahrhunderts.

  • Jet Strajker 22. 1. 2011 an 19:19

    Sowas überlese ich schon automatisch. SALO ist nicht nur ein Meisterwerk, sondern auch ein Schlüsselfilm des Kinos. Die absolute Ultrakunst. Eben noch wirklich radikal, zerstörend, subversiv, aufwühlend, klug. Als Kino noch nicht hilflos dem postmodernen Zersetzungsprozess ausgeliefert war. Mal pathetisch gesprochen.

  • Lukas 22. 1. 2011 an 20:14

    in 20 jahren sagen die leute auch: ey a serbian film, was ein klassiker. damals hat das die leute auch noch geschockt und kino hatte grenzen. richtig schlau der film. wartets nur ab!

  • Binding 22. 1. 2011 an 20:27

    Wer Filmen gerecht werden will, darf weder das Marketing für sie noch den Medienhype um sie herum berücksichtigen. Der Film ist sozusagen ein Monolith und muss aus sich selbst heraus bewertet werden. Selbst die Images, Oeuvres und Vorschuss-Lorbeeren, die der Regisseur und die Schauspieler mitbringen, sollten nicht die Film-Bewertung dominieren. Was zählt, sind schlicht die Einzel-Leistungen der Beteiligten und die Gesamtleistung des Films als solche sowie aufeinander bezogen. Und schließlich noch die Einordnung im Vergleich zur bisherigen Film- und evtl. Genre-Geschichte: Ist der Film handwerklich und inhaltlich innovativ und originell, welches Niveau hat er, bietet er was Originäres? Macht er die (Film-)Kunst selbst zum Thema, ist es gar ein Meta-Film? So ungefähr …

  • Batzman (Oliver Lysiak) 22. 1. 2011 an 21:46

    @Stollentroll

    Auch wenn Jet zugegeben manchmal etwas zum schwurbeligen Schreiben neigt, spricht es eher gegen dich, als ihn, wenn du den genannten Satz nicht kapierst ohne nachzugoogeln…

    Da ist kein Wort drin, das man nicht auch in normaler Alltagskonversation benutzen würde… wenn man nicht gerade jemand ist der beim Lesen die Lippen bewegt.

  • Stollentroll 22. 1. 2011 an 21:08

    „Roman Polanskis fiebriger Sextraum ”Repulsion” durch die adoleszent-prätentiöse Aronofsky-Brille mit getönten Arthausgläsern noch mal nachbuchstabiert“

    was? wie lange soll jemand googlen um diesen satz zu verstehen?
    und wie lange hat die entstehung dieses satzes gedauert?
    jet strajker 6 setzen.

    soll das ne review für 60 jährige film professoren werden?
    oder für ganz normale leute?

  • JMK 22. 1. 2011 an 23:53

    Normale Leute gibts hier leider viel zu viele
    https://www.youtube.com/watch?v=HR1myxRyrHc

  • Jet Strajker 23. 1. 2011 an 5:45

    @Björn:

    Habe vor drei Jahren mal ein paar Sätze dazu getippt, würde das heute nicht mehr so formulieren, aber im Kern stimme ich damit noch überein.

    @Stollentroll:

    Tut mit leid, wollte dich nicht überfordern. Verzeihste mir noch mal?

  • Stollentroll 23. 1. 2011 an 10:30

    könnt ihr mir ein beispiel nennen wo ihr im alltag das wort „adoleszent-prätentiös“ unterbringt?:)

  • der sepp 23. 1. 2011 an 13:00

    mal ne frage … woran macht ihr nen hype fest ? von dem film laufen n paar trailer er gewinnt preise und kritiker mögen ihn weltweit … dennoch is der film nicht in der absoluten breite angekommen der hype besteht aus quasi dem standard marketing paket und mundpropaganda… wo is das problem ? der film is technisch brilliant … portman ist mal wieder unfassbar gut und auch ich fand ihn unglaublich unterhaltsam und auch gut, dabei hatte ich den nichma aufm schirm weil mich das thema nicht interessiert hat bis ich durch mundpropaganda drauf hingewiesen wurde ihn vielleicht doch mal zu gucken auch wenns mich thematisch nicht interessiert. und mit sicherheit is der film klischeebeladen, das gute an klischees is ja auch das sie meistens zutreffen … das beweisen die 5ff immer wieder an sich selbst. von daher würde ichs jetzt zwangsläufig nicht als nachteil betrachten wenn nen film ein paar klischees bedient… und mal nen persönlicher kommentar zu jet :
    … justin bieber mögen und wirklich nen anspruch drauf erheben kunst in bewegten bildern bewerten zu wollen, ist für mich zwangsläufig unglaubwürdig … egal in welchen worten

  • Max 23. 1. 2011 an 13:26

    endlich mal jemand, der sich traut mit Pathos um sich zu werfen, ohne halbherzige Sachen zu machen. nur dann kann Pathos gut sein!
    ich bin froh, dass Aronofksy kein weiterer subtiler Regisseur wird, sondern seinem Stil treu bleibt und uns mit seinem Erzählstil unterhält.

  • Silent Rocco 23. 1. 2011 an 14:51

    @47 – hier:

    „Hey Tom, war gestern wieder auf Fünf Filmfreunde und hab ein schlechtes Review gelesen, wo ein Justin-Bieber-Fan unbedingt „adoleszent-prätentiös“ in seine Kritik einbauen wollte, um wichtig zu klingen.“

    Ganz alltagstauglicher Satz, versteht jeder… :)
    @41 – auf den Punkt gebracht.

  • Bebop 23. 1. 2011 an 15:04

    Sehr schade, dass eure Rezensionen teilweise in den Vordergrund rücken und nicht mehr die Filme selber. Dies begann mal als Seite von und für „Filmfreunde“ und war bei mir beliebt, weil es mal keine selbstverliebten Filmkritiker waren, die sich in ihrer eigenen Welt mit verbaler Masturbation aufgeilten. Vielleicht solltet ihr mal eure Motivation hinterfragen…

  • Silent Rocco 23. 1. 2011 an 15:06

    „Sowas überlese ich schon automatisch. SALO ist nicht nur ein Meisterwerk, sondern auch ein Schlüsselfilm des Kinos. Die absolute Ultrakunst. Eben noch wirklich radikal, zerstörend, subversiv, aufwühlend, klug. Als Kino noch nicht hilflos dem postmodernen Zersetzungsprozess ausgeliefert war. Mal pathetisch gesprochen.“

    Eine Hand schrieb, die andere masturbierte, oder?
    Nimm mal die Kacke und andere Grenzüberschreitungen (gegen die ich nichts habe) weg, dann würde heut keine Sau über diese „Ultrakunst“ (bahahaha) reden… ;)

  • alfie 23. 1. 2011 an 16:09

    OK, meine Vermutung stimmt. Da hat sich wirklich noch nie jemand mit Pier Paolo Pasolini beschäftigt.

  • Jet Strajker 23. 1. 2011 an 16:53

    @Silent Rocco:

    Ich find’s nicht schlimm, dass du offensichtlich ein bisschen dumm bist, aber es will mir nicht in den Kopf, warum du das auch noch so ausstellen musst. Mir wäre so konsequent beschränktes Kommentieren mit partiellem Filmwissen eher unangenehm in der Öffentlichtkeit.

  • Lite 23. 1. 2011 an 18:18

    Dope rauchen und FF lesen macht Spass.

  • Silent Rocco 23. 1. 2011 an 18:32

    Ich bete halt nur keine Schaffenden an, sondern finde deren Werke gut oder weniger gut. Habe ein paar Sachen von Pasolini gesehen, trotzdem (oder deshalb) bau ich ihm definitiv keine Statue zum anbeten. Genauso wenig, wie ich die Anhimmelei eines Tarkowski nicht ganz nachvollziehe. Hat nichts mit Dummheit zu tun oder fehlender Bildung (so ein Kommentar beweist wieder wunderbar die hier zunehmende Arroganz). Das ist Geschmack. Oder halt krasse „Ultrakunst“ ist nicht meins… obwohl auch wieder komisch, weil IHR zu definieren scheint, was in diese Sparte gehört und was nicht… siehe Enter the Void.

  • hermann hesse 24. 1. 2011 an 1:39

    @Jet: hart unkorrekt und unglaublich arrogant, gleich so ekelhaft dumm jemanden anzumachen. man, bist du so ne kleine Nummer, das du gleich so mies antworten musst? Wo ist die coolness? Ich finde allein die Benutzung des Worts „Ultrakunst“ extrem peinlich und nichts sagend, weil Kunst alles ist und Ultra kenn ich nur vom Fußball, aber mach ich dich gleich an und beschimpf dich als dumm? Schön, das du hier zu Schau stellst, das man dich nicht kritisieren darf und deine Meinung die einzige ist, die du akzeptierst.
    Ich scheiß auf Pasolini, der Typ gibt mir nichts und hat mich in keinster Weise beeinflusst, ich scheiß auf Salo, weil der Film nur ekelhaft ist und ich scheiß auf 5FF, weil ihr alle sick-schwul seit und der Stock im Arsch kaum zu übersehen ist. Ironie rulez.

  • bloodpatch 24. 1. 2011 an 2:27

    o0 woah….
    „Harry Brown“ der zwar nicht mein absoluter Lieblingsfilm aber dennoch von der Schauspielerischen, action-geschwindigkeit & einer interessanten anderen Perspektive (ohne gleich eine allumfassende Botschaft reininterpretieren zu müssen!) recht überzeugend war… schneidet schlechter ab als der Torturre-Porn-Mist von „Serbian Film“?

    Sex mit Leichen, Kindern & Augenhölen ist also… so rein Filmkritiker (oder doch eher Bier-vor-der Röhre-)-mässig cooler als „HArry Brown“?

    Klar, ist euer Blog.
    Klar, auch euer Geschmack…
    aber wenn bei dem verfilmten Torture-Porn („oooh… es schockiert… wühlt auf… suuuper…“) Sachen fallen wie
    „und heben es bei aller Perversion auf eine ironisch-verkünstelte Ebene.“ frage ich mich ob das nicht nach abgestandener, verwesender Rechtfertigung im Snuff-porn-Keller riecht!
    Weil Harry Brown hatte ja voll die konservative Message und so… “ – –

    Und weil Kunst ja alles darf, können wir ja sicherlich auch bald auf ’nen Tierporno hoffen in dem Affen tote Babys ficken & gut gesetzte Schnitte & Bildfilter werden uns daran erinnern dass „Artsy“ cool ist.
    Schliesslich will uns der Spasojevic sicher was weltbewegendes erzählen. Oder uns nur zeigen wie abgefuckt die Welt in seinem Kopf ist, so mitteilungsbedürftig ist er… *gähn*

  • Wonschi 24. 1. 2011 an 13:41

    @ Jet Strajker: Kann mich Deinen Skyline (ich würde 0 Sterne vergeben ;o) und Black Swan (immerhin einen halben Stern mehr!) Kritiken nur anschließen.

    Black Swan: künstl. bedeutungsschwangerer Mist (nur traut sich fast keine dies öffentlich zu sagen).

    Skyline: Trash mit noch trashigeren (Möchtegern-) Schauspielern der Z-Liga (die würden gar nicht mal bei RTL-„Weltpremieren“ eine Rolle als Leiche bekommen (hoffe noch aug Battle L.A.).

  • Ballettdrama/ Psychothriller/ Bodyhorror – “Black Swan” von Darren Aronofsky 25. 1. 2011 an 2:03

    […] voll in der “So la la”-Falle gelandet und stehe mit meiner Meinung auch offensichtlich nicht alleine […]

  • Stollentroll 25. 1. 2011 an 8:46

    @silent rocco danke und ich hab mir schon überlegt wie ich mit „adoleszent-prätentiös“ im alltag umgehen soll.

    aber da bin ich ja gott sei dank nicht der einzige.

    ich glaub ich schau mir lieber die kritiken von den usern bei moviepilot an, da hab ich mehr davon.

  • Arafax 25. 1. 2011 an 11:55

    >(nur traut sich fast keine dies öffentlich zu sagen)

    Ihr seid schon Helden.

  • bale 25. 1. 2011 an 15:26

    geil! was geht denn hier ab? :)))

    zwischen trash und exploitation würde ich doch nochmal eine imaginäre abgrenzungslinie ziehen. in gewisser weise „exploiten“ die spaghetti-western ja das große vorbild us-western, aber niemand würde auf die idee kommen z.B. die dollar trilogie unter trash zu verbuchen.

  • aZrael 26. 1. 2011 an 18:32

    Oh mein Gott!

    Tut mir leid, aber langsam kann ich der Diskussion einfach nicht mehr folgen- bzw: ich finde den Tonfall unangebracht.
    Es gibt Kunst und es gibt Popcornkino. Und es gibt Trash. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Teilen ist die Machart und die Intension.
    Salo war eine Faschismuskritik und in dieser Art und Weise sehr inovativ in der Verwendung der filmischen Stilmittel (Verweigerung einer positiven Figur zur Zuschaueridentifikation, umgekehrter Vertigozoom beim Blick durchs Fernrohr, Verwendung der Laienschauspieler etc.)
    „A Serbian Film“ könnte man durchaus in einer ähnlichen Art und Weise rezepieren- während „Hostel“ brachialer Torture-Porn ist. Oder das neueste Boll-Machwerk (nein, diese Dose Würmer machen wir jetzt besser nicht auf).
    Ich finde es absolut okay, wenn die Menschen abweichende Meinungen haben. Solange sie sie sauber begründen können. Ich finde es daher absolut legitim, hier subjektive Meinungen der Autoren zu lesen. Das kann dann auch wieder was sein, mit dem ich mich auseinander setzen muss.

    Liebe Filmfreunde- macht weiter so! Ich liebe eure Schreibe!

    Grüße,
    aZ

  • Jones439 26. 1. 2011 an 22:33

    noch mal zu black swan: ich hätte ja mit allem möglichen gerechnet, aber nicht damit, dass ich mich dezent gelangweilt habe. am gruseligsten fand ich eigentlich barbara hershey. die sieht hier aus wie die pillensüchtige mutti aus „requiem for a dream“. sieht die eigentlich mittlerweile in echt so aus oder war das die maske???

  • lukipuki 31. 1. 2011 an 0:59

    Zu „Harry Brown“ sei mal folgendes gesagt. Der Film ist nicht schön, dafür ist er aber gut gemacht, weil er sehr akurat die heutige Situation in manchen Vororten von London wiedergibt.
    Vor längerem habe ich mal eine lange Radiosendung beim Deutschlandfunk darüber gehört, bei der es mir kalt den Rücken runtergelaufen ist.
    Wir können uns wahrscheinlich alle an die gehäuften Schlagzeilen erinner, als in den Londoner Vororten andauernd Jugendliche erstochen wurden – meistens von Gleichaltrigen. Dass so etwas bei uns nicht mehr in der Zeitung steht, heißt leider nicht, dass diese Ereignisse nicht mehr passieren. Im Gegenteil – sie sind zum Alltag geworden.
    Das gruselige daran ist, dass die Jugendlichen von vor 3-5 Jahren (die, die völlig verwahlost sind und für die diese Angriffe auf Gleichaltrige normal sind) Angst vor den noch Jüngeren – KINDERN – haben.
    Weil die Menschen sich nicht mehr sicher auf der Straße sein können haben inzwischen alle ein Messer dabei – > Mit einem Messer ist man auch nicht mehr besonders sicher. Dies führt dazu, dass sich Schusswaffen verbreiten. Das familiäre Zusammengehörigkeitsgefühl ist dort durch viele Generationen der Verwahlosung in diesen Vierteln nachhaltig zerstört worden. Die Kinder hängen nur noh zusammen ab und entwickeln kein Unrechtsbewusstsein mehr. Außerdem Werden die Maßstäbe der Bandenkriege immer kleiner. Statt Kämpfen zwischen einzelnen Vierteln gibt es Kämpfe zwischen einzelnen Plattenbaublocks. Um wenigstens ein wenig sicherheit zu bekommen MUSS man der einen oder anderen Gang angehören.
    Leider finde ich den Artikel zur Sendung bei Deutschlandfunk nicht mehr.
    Stattdessen habe ich einen alten (von 2007) gefunden. Wen das interessiert, der kann das mal lesen.
    https://www.deutschlandfunk.de/mit-messer-und-revolver.724.de.html?dram:article_id=98909
    Ich habe Harry Brown gesehen, nachdem ich mich mit dem Thema beschäftig habe. Leider ist er sehr wahr.

  • lukipuki 31. 1. 2011 an 1:02

    habs doch noch gefunden: http://www.dradio.de/download/116835/

    ist immer ne frage, ob man einen Film dafür verurteilen kann, dass er Realität wiedergibt. (War bei Sin Nombre genauso – sehr guter Film, aber nicht schön anzusehen)

  • Sophie 1. 2. 2011 an 13:49

    hm, ich fand skyline ueberaus daemlich und sehr sehr langweilig. hoffnungen haben lediglich die letzten 2 minuten gemacht, wobei da die animation usw saumaeßig war….wie kommt ihr da zu drei sternen? hm, interessant aber irgendwie auch unverstaendlich^^

  • 30 stitches to hell 4. 2. 2011 an 0:00

    Nochwas zum Thema „Serbian Shit“ …ähm „Serbian Film“:

    weiss nichtmehr wer das gesagt hat… aber das kann ich ohne weiteres unterschreiben:

    „maybe the point is, i’m sick to death of these kind of movies beeing made. especially when people try to pass this as fucking art… Inside I honestly didn’t think they tell a story.“

  • 30 stitches to hell 4. 2. 2011 an 0:15

    „Then again, people will tell you the movie is about sexual disfunction, but maybe they’re digging a bit too deep for a message that probably isn’t there!“

    „there are filmmakers who feel the need to make ‚real‘ films that supposedly comment on the worst of humanity, which means genocide, rape,other forms of human degradation. It is an utterly bullshit trend that I hope dies very soon.“

    „To me good horror is suspense, gore is good when done well, but some writers need their heads looked at.“

    „Only a few movies have used shock value (gore, etc.) correctly and I can so far only name a few off the top of my head. They are: H.P. Lovecraft’s Re-Animator, H.P. Lovecraft’s From Beyond, The Evil Dead, and John Carpenter’s The Thing. The movies they pass off today as „new horror classics“ (Saw, Hostel, Cabin Fever, etc.) are not horror movies. They are stress tests without the medical equipment. To me, True Horror is that of primordial fears.“ <-!!!!!!!!!!!!!

    Wer sich den Mist immernoch reinziehen & sich sein Unterbewusstsein wegbretzeln lassen will:
    Es ist nicht mein Hirn! Viel "Spass" damit. Aber versucht nicht euren Geist damit zu besänftigen, dass es "Kunst" ist. Das ist es nämlich nicht…

    Wie schon erwähnt:
    "Und weil Kunst ja alles darf, können wir ja sicherlich auch bald auf ”˜nen Tierporno hoffen in dem Affen tote Babys ficken & gut gesetzte Schnitte & Bildfilter werden uns daran erinnern dass ”Artsy” cool ist."

    Gute Nacht!

  • burns 6. 2. 2011 an 0:13

    @Jet: Was Du über Portmans Schauspielkünste sagst, ist leider falsch.

  • mathiasfilm 8. 2. 2011 an 11:20

    also ich zu „Black Swan“ nur sagen: ich war begeistert! absolut! die Kamera hat in den ersten 30min ihre Schwächen, aber der Film bekommt eben durch die Kamera und den Schnitt im Verlauf eine dermaßene Intensität, absolut fantastisch!

  • Kinomo 9. 2. 2011 an 14:10

    @ Jet Strajker: An sich finde ich eure Seite sehr dufte, und jeder soll seine Meinung haben, aber die Reviews von dir kotzen einfach nur an. Black Swan finde ich wirklich, wirklich gut gelungen und ich bin auch ein sehr kritischer Zuschauer und dem nur 1,5 Sterne zu geben zeugt einfach von Ahnungslosigkeit oder falscher Überheblichkeit.
    Und die viele andere (wirklich gute) Filme kommen auch alle schlecht bei dir weg. Was bringt es Reviews von jemanden zu lesen, der scheinbar alle Filme scheiße findet?
    Ich würde empfehlen mal wieder ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen und mir überlegen, wer denn NUR Verrisse lesen will.
    Ich jedenfalls nicht.

  • Jet Strajker 10. 2. 2011 an 4:47

    Davon abgesehen, dass der Vorwurf, ich würde alles nur verreißen, bei mir mittlerweile akute narkotische Anfälle auslöst, verweise ich gern auf meine jüngste Kritik hier zu MY SOUL TO TAKE, den ich sehr mochte…

  • Gogo 10. 2. 2011 an 19:02

    Ich fand devil eigentlich ganz gut.
    Es ist mehr so eine Art krimi, bei der man miträtseln wer der verantwortliche für die morde gewesen sein könnte.
    mich hat er bestens unterhalten :)

  • SIC 12. 2. 2011 an 18:10

    DEVIL… unfassbar schlecht…

  • The Alien Guy 13. 2. 2011 an 16:56

    @70 (burns) : Was is n das für ne Einstellung. „Was du sagst ist falsch“. Super. Argumente? Überbewertet. Subjektive Einsichten bei Filmkritiken? Gibt es nicht. Was soll das getrolle?

  • Etienne 14. 2. 2011 an 13:13

    Herr „Strajker“, ich finde es ja toll, dass sie Worte wie „prätentiös“ und „Repressivität“ in Ihre Kritiken einbauen, aber eventuell sind sie mit Ihren „Kritiken“ bei einer Seite, die sich Film“freunde“ nennt, nicht so ganz richtig aufgehoben.
    Ich bin aber sehr gespannt, wie sie das- anhand ihrer Black Swan Kritik- aus den Angeln gehoben Wertungssystem von dieser Seite in Zukunft bei anderen Filmen rechtfertigen. Schließlich befindet sich ja im internen Vergleich Black Swan hier auf der Seite unter „Jennifers Body“ und ungefähr auf „Norbit“-Niveau.

  • Prätentiös! 14. 2. 2011 an 17:01

    Da surfe ich zum ersten Mal auf dieser Seite rum und bin gleich von der Kritik zu „Black Swan“ … beeindruckt. Natürlich hat jeder und vor allem die lieben Kritiker (darf man sich eigentlich automatisch so nennen, wenn man auf den ganzen PV-Verteilern ist?) dieser Seite das Recht, ihre eigene, höchst subjektive Meinung zu äußern. Da kann man dann auch gerne mal gegen den Strom schwimmen und einen Film scheiße finden, der allenthalben für Begeisterung sorgt. Ist voll okay. Das macht es ja auch spannend, ich will ja nicht auf jeder Seite denselben Sermon lesen.
    Aber dann sollte man doch schon ein paar Argumente haben, statt einfach nur reflexartig Worte wie „prätentiös“ in seine Schachtelsätze einzubauen (Filmkritik 101: Dir gefällt ein so genannter „Arthouse“-Film nicht? Einfach als prätentiös bezeichnen! Weiß keiner so genau, was damit im Einzelfall gemeint ist, aber es klingt einfach so clever!). Oder Repressivität. Ja, ich kenne den Sinn dieser Wörter. So manch anderer aber nicht. Und das ist ja auch beabsichtigt, oder? Warum seine Meinung klar, eindeutig und verständlich für jedermann schreiben, wenn es doch so wohlfeile Fremdwörter gibt? Da fällt dann vielleicht auch gar nicht mehr auf, dass jeder Kritikpunkt nur Behauptung bleibt, der kein Beleg folgt (der Film ist banal, flach und plump weil…?). Schade, dass hier die Ansicht herrscht, sehr zentrale Wörter wie Abgründig, Verstörend und Tiefsinnig werden ja wohl für uns alle dasselbe bedeuten, wozu also nochmal klar sagen, was man meint? Einfach behaupten, ein Film sei eben all das NICHT, fertig. Aber DANN einem Regisseur, der sich ganz sicher eine Menge Gedanken über seinen Film gemacht hat – ob man ihn nun mag oder nicht – künstlerischen Mut und formalen Einfallsreichtum abzusprechen, das ist schon wieder lustig.
    Wirklich, man kann „Black Swan“ echt schlecht finden – aber ihn nur schlecht zu finden, weil zu viele Leute ihn gut finden (und das schwingt in jeder Zeile der Kritik mit), das ist schwach, faul und durchschaubar. Wer seinen Lesern allen Ernstes aufgeblasenen Mumpitz wie „adoleszent-prätentiös“ zumutet, und zwar in vollem Bewusstsein, dass er jetzt gerade nicht für seinen Uni-Professor schreibt, muss schon sehr genau wissen, was er tut. Ich bin mir da ehrlich gesagt nicht sicher.
    P.S.: Und weil’s gar so schön ist, will ich das Wort nochmal unterbringen. Fertig? „Es gibt nichts Prätentiöseres, als das Wort Prätentiös in einer Online-Filmkritik zu benutzen.“ Und Wolf Schneider weinte.

  • Oh-Dae-Su 15. 2. 2011 an 14:25

    Hab den Film gestern gesehen und fand ihn noch gerade so ok, aber ich muss zugeben das ich einen anderen Film erwartet habe: so eher in Richtung Psychodrama, stattdessen war das ja eher ’ne Horrorkomödie^^
    Ich kam mir manchmal vor, wie in einem PG-12 – Remake von Jacobs Ladder.

    Ich musste manchmal grübeln ob die ein oder andere Szene ernst gemeint war. Der Film war überfrachtet mit CGI , Metamorphose & Ekel-Szenen, die den Film insgesamt eher geschadet haben.
    Mich würde mal interessieren was der Regisseur gemacht hätte, wenn er nur ein Viertel vom Budget zur Verfügung hätte. Vielleicht guck ich mir mal den Wrestler an, soll auf jeden Fall authentischer sein (hab‘ ich gehört).
    Also das Thema von Black Swan, hab ich schon sehr viel besser gesehen in dem japanischen Anime „Perfect Blue“. In dem Film war das Verschwimmen von Realität und Fiktion wesentlich spannender und fliessender inszeniert. Der ging auch mehr in Richtung Hitchcock.

    Das die Reviews hier in letzter Zeit zunehmend negativ ausfallen, hat aber auch was damit zu tun das 2010 ein echt schwaches Jahr war. Und das die wenigen interessanten Filme keine Review bekommen haben. Ich sag nur Mary & Max, Mamuth, Mother um mal ein paar zu nennen ;-)

  • hansmeier 16. 2. 2011 an 0:15

    @78

    +1

  • burns 19. 2. 2011 an 19:17

    @76, The Alien Guy. Komma wieder runter. Ich trolle nicht, ich schreibe hier sehr oft und öfter auch lang. Meine Aussage ist klar, auch wenn sie lakonisch ist: Die Portman kann viel und macht hier einen wunderbaren Job.
    Und, ja, Kritiken dürfen und müssen letztendlich subjektiv sein – in ihrer BEWERTUNG.
    Ich kann das Licht im Film fachmännisch beschreiben und den Lichteinsatz somit handwerklich feststellen. Ich darf ihn aber zur gleichen Zeit auch nicht mögen, selbst wenn er gut gemacht ist.
    Bei Schauspielerei ist das nicht zu trennen – zumindest hat Jet das auch nicht gemacht.
    Und nein, Schauspielerei ist bei weitem nicht so „subjektiv“ vom Bewertungspotenzial her wie sehr oft angenommen.
    Was die Portman hier macht, ist genau, präzise, höchst individuell, glaubwürdig (was bei einem so durchaus leicht trashig oder refenziell angelegten Film durchaus eine Leistung ist), da entsteht eine komplexe Figur und sie trägt große Strecken des Films.
    Wenn Jet geschrieben hätte „handwerklich macht sie dies und jenes, aber ich persönlich glaube es ihr nicht“, hätte ich damit kein Problem gehabt.
    Und das alles müsste ich hier gar nicht darlegen. Ich kann einfach auch nur mal sagen: „Nö, stimmt nicht, was Du schreibst“, ohne dass Du gleich mit Trollblabla kommst.

  • Lena 5. 4. 2011 an 16:16

    Mal wieder ein gutes Beispiel wie solche Plattformen zu (qualitativem) Gedankenaustausch beitragen. Mir gefällt es durch das Lesen der Kommentare neue Sichtweisen kennenzulernen.
    Und ganz mutig Reihe ich mich ein mit meiner Meinung (zu Black Swan). Mich hat vor allem die „Echtheit“ der körperlichen und psychischen Anstregnungen im Film begeistert. Wie schon im Wrestler vor allem durch die Kameraführung und Geräuschkulisse toll hergestellt und hier meiner Meinung nach von der Hauptdarstellerin noch besser vermittelt. Mich haben außerdem die Kostüme begeistert – aber das ist nur Nebensache :)

  • glacios 6. 7. 2011 an 0:46

    Ich muss auch wirklich sagen dieser Jet Straijker schießt sich immer mehr ins abseits.Früher waren seine Rezensionen lustig und teils beißend satirisch aber mittlerweile sind sie einfach nur noch aufgeblasener Schwachsinn. Ich glaub er googelt nach immer neuen Fremdwörtern und baut darum dann irgendein Standardtextbaustein. Das macht zwar alles keinen Sinn, aber es lässt sich halt gut drauf masturbieren.

  • marius 28. 9. 2011 an 9:01

    ..hallo….das wird zwar keiner mehr lesen aber irgendwie muss man ja die bananenmatschscheisseimhirnafterhourphase hinter sich bringen….
    und anstatt mir die die ärmchen aufzuemoschlitzen hab ich mir skyline angekuckt um mich ein wenig clever und überlegen zu fühlen……und dann fand ich den vom konzept her garnüsch ma so schlecht…tschicktschackbuucchhhh( kopfschussgeräusch)

    weil: das alle figuren unsympathische dumm wiescheisse hippster sind und nicht wirklich nen plan haben was zu tun ist ist doch eigentlich realistischer als…..will smith! als die schnecke die bullen rufen wollte musst ich einfach nur lachen, weil sowas wahrscheinlich wirklich passieren würde. und wenigstens gehen ja fast alle ( im end effekt ziemlich wahrscheinlich alle!) artig drauf.

    2.
    der film impliziert endlich mal was wirklich????? ;) passieren würde…man kann keine schlösser aufschiessen….lifestyleschickies sind in extremsituationen dumm und hilflos! wenn die grummlige alieninvasion kommt haben wir keinen auftrag und es hovert nicht irgendein todessternkontrollschiff rum das man abknallt und somit gewinnt ( id4, fucking worst film überhaupt: battle los angeles…grrrr war ich da wütend so doll das mir mittendrin ernsthaft vor wut schlecht geworden ist scheisse war der….scheisse…hab ich noch vor skyline angeschaut….aus frust auf die welt weil bei dem klar war wie behindert er sein muss und dann war es noch viel schlimmer…grrrr siehe battle los angeles noch folgender 10 seiten wutausbruchkommentar….) oder war of the worlds der zwar „charactermomente“ mit echten menschen hatte.;)..obwohl tom cruise mitgespielt hatt.., aber die überlegenen alien wissen weniger als ein grundschulbiologiebuch…….facefuck!

    schon mal was von größenrelation gehört..universumreisecrew…gottverdammt!!!

    in skyline wird die erde doch schön gefickt!

    nur dronen als invasionsteam rauszuschicken die mit den hirnen der gegner laufen auch net schlecht, bzw eigentlich saueffektiv. blendestuff zeigt überlegenheit = wirkliche kenntnis über zu dezimierende spezies…jeder gesnackte gegner equalt einem neuen mechsoldat mit menschenhirn = sehr wirtschaftlich durchdacht! computer zur drohnensteuerung sin ja au nich grad billig und vor allem: kein einziger wirklicher alien, wie auch immer die aussehen mögen, wird bei der invasion verheizt = null tote bei kompletter planeteninvasion, weil armee = biomechanische kampfroboter mit modifiziertem menschenhirn als pilot = falls getötet wird kein eigenverlust, selbst wenn alle “ aliens“ draufgehen würden = kein einziger einwohner von planet xyz tot…… die es ja geben muss, weil ohne biologische lebensform mit eigenem hirn ganze operation unmöglich…die initiatoren kommen im film halt nur nicht vor!….

    und wenigstens haben die menschen gegenüber solcher technischer überlegenheit nur eins: keinen auftrag!!! alle tot yes

    passt!

    und als allegorie auf das hollywoodstudiosystem der jetztzeit funtioniert der film eh!!!

    setting la…alles unsympathische oberflächlies mit überego

    alle geblendet von funkelscheisselicht und gehen freiwillig rein( kino egal wie dumm film)….nein üschhabnnetimkinojeseeeehn

    kriegen ihre hirne umgepolt wie dumme konsumenten und sind dann teil der industrie

    selbst die sich nich direkt einlullen lassen werden brechen und eingefangen

    einzige chance schaden am system zu verursachen ist ( = ende vom film sequenz im mutterschiff )
    teil des systems zu werden aber noch einen verborgenen funken eigenidealistik im hinterkopf zu haben an den man sich als schon konventierter erinnert um schaden anzurichten, da man erst jetzt die macht dazu hat….

    das aber nur ein tropfen auf den heissen stein ist, weil der typ im maéchabody wohl kaum das mutterschiff mit den 5 millionen andren drohnen abräumt

    also nur als don quichottegeste gemeint…von wegen baby retten = kurz vor untergang doch noch ma das richtige tun bla

    = was die sonsobrüder gemacht haben: hollywoodler als verblödete nichtskönner hinzustellen!

    weiss bissie gezwungen reininterpretiert, aber nach battle la wollt ich einfach irgendwas mögen…..und wär skyline nach battle la rausgekommen hätten die das bestimmt als reaktion auf battle gemeint… grummel ;(

    schämt euch die filme fast gleich bewertet zu haben !!!!!!! ich hab zwar weder muskeln noch ne waffe aber wenn sich das mal ändert…..läuft die zeit eh rückwärts..scheiss drauf drohung abgeblasen ;)

    aber battle la is im vergleich so u n f a s s b a r hohl..
    die marines im film sind ja die waltdisney rekrutierwerbeidealversionen eines patriotischenamysoldaten.. die vom drill her so sein sollten…..da die so konzipiert sein solln, das man als solchiger, eben kein nervenzusammbruch kriegt wenn im gefecht der nebenmann platzt, deshalb werden die vom verhaltenskodex, sprache, look ja auch funktionalisiert, entindividualisiert und entmenschlicht….für krieg ja sinnvoll, ich frag mich nur wiso man in battle la kein mitgefühl, bzw gefühl für gar nichts empfindet….rätselrätsel….man hätt für den emotionalen impact genausogut gi joe plastikpuppen durchs bild werfen können…….und zusammenhangloses rumgeschreie einblenden…move move move….regroup….i“ll not leave you here…move…move move…..dont cha die on me…your the best marine i ever saw….give this to my wife…promise me….youll give it to her yourself…aaargh….move..move move…you´re allright alltough your mexican……….ich hab das nur bis zum ende durchgezogen falls die ganze scheisse nur dazu da war den moment ( DER NICHT KAM!!!!!!) in dem aron eckhart sein dummes arschlochkinn weggeschossen wird noch lustiger zu machen…

    ps: mal so allgemein….Kernwaffen?????? nein jeder einzelne mann leistet seinen beitrag..hoorah! teilt die bayonette aus….

    der battle la film ist wie starshiptroopers nur in ernst gemeint ohne die kritische aussage…

    der einzige emotional überhaut irgendwas auslösende moment war als michelle rodriguez der“ kopf…ohne face also wozu einen kopf..grrrr“ eines aliens ins gesicht explodiert und man bei dem satz“ i got that nasty stuff all over my face“ kurz drüber nachgedacht hat ihr ins gesicht zu wichsen…..

    sorry ich schluck jetz noch die violette und geh schlafen…..;)()()(

  • marius 28. 9. 2011 an 9:36

    ps im vergleich zu district 9 kackt skyline natürlich trotzdem ab, trotz der district holzhammerindiefresse“apartheitsallegorie“

    aber wie konntet ihr skyline so broternst nehmen, die 3 sterne fand ich ok bzw 2,5 hättens au getan, aber battle LA hätt glatte null kriegen müssen

    umfall

  • marius 28. 9. 2011 an 9:50

    …..scheisse hätt ich vor meim kommentar bloß mal die battle los angeleskritik gelesen, ihr seit ja der gleichen meinung….alles rumgemotze umsonst…….wir werden nicht untergehn wir werden übergeben und deshalb feiern wir hier und heute unseren independence day…….puuchhhhhh….

  • Doughnut 28. 9. 2011 an 12:13

    @ marius:
    Looool!
    Danke, danke, danke!
    Endlich mal ein Kommentar unter diesem Artikel, bei dem ich nicht an der Menschheit zweifeln möchte. :)

    Wobei ich manche Reaktion hier schon verstehn kann. Wenn da was von „gefickten Babys“ oder „Machetensex“ steht, dann möcht ich den Filmemacher eigentlich ohne langen Prozess ne Weile wegsperren in einer von diesen gemütlichen Gummizellen, die man für so Fälle gerne bereithält. Nix gegen künstlerische Freiheit, aber es gibt einfach Phantasien, die gehörn behandelt.
    … Werden diese Babyvergewaltigungen eigentlich gezeigt oder nur angedeutet? Nicht, dass das eine große Rolle spielt, aber irgendwie komm ich einfach nicht darüber hinweg. Gefickte Babys, das muss man sich mal vorstellen… oder besser nicht, ich hab grad gegessen. Das soll möglichst drin bleiben, war nicht ganz billig.

    @78:
    Wenn du ernsthaft eine präzise Erläuterung zu jeder Behauptung in einem Filmreview erwartest, dann viel Spaß beim Suchen nach Reviews, die diesem Anspruch gerecht werden. Dürfte schwierig werden, gibt es soweit ich weiß nämlich einfach nicht, so etwas.
    Am Ende liest man immer solche Dinge wie „prätentiös“ oder „oberflächlich“, was natürlich empfindlich stört, wenn man selbst etwas ganz und gar Wahrhaftiges und Tiefschürfendes gesehen haben will. Geht mir hier auch oft so, isb bin ich der festen Überzeugung, dass Leute, die seit Jahren routiniert Filme kritisieren, irgendwann eine gewisse Arroganz gegenüber einfachen, unkomplizierten Botschaften und inneren Konflikten einfach gestrickter Leute entwickeln. Da wird sehr schnell und sehr gern herausgestellt, dass man selbst ein viel komplexerer und vielschichtigerer Mensch ist als die dargestellten Figuren. Und das wird dem Film dann auch negativ angekreidet.

    Das war schon ein Riesenmissverständnis mit der Verbrüderung von Intellektuellen und Proletariern damals. Einer der Hauptgründe, wieso der Kommunismus nicht funktioniert, die Intellektuellen verachten den gemeinen Proletarier nämlich und können da auch nicht über ihren Schatten springen. ^^

  • Bartel der geschändete Schwan 28. 9. 2011 an 17:36

    Ha! Der Schwan gehörte schon lange gerupft!
    Das hier ist in eigener Werbung aber ich liebe euch trotzdem!
    https://multi-film.blogspot.com/2011/08/black-swan-2010.html