Review

Kurzreviews: Paul – Ein Alien auf der Flucht, Winnie Puuh, Alles was wir geben mussten, World Invasion: Battle Los Angeles (Review)

16. 4. 2011, Batzman (Oliver Lysiak), 63 Kommentare

Die Starts der Woche: Paul – Ein Alien auf der Flucht +++ Winnie Puuh +++ Alles was wir geben mussten +++ World Invasion: Battle Los Angeles

Paul – Ein Alien auf der Flucht (Paul) – UK 2011

Zwei Freunde auf USA-Trip (Nick Frost und Simon Pegg) stolpern bei ihrer Reise zu den berühmtesten UFO-Orten unversehens über ein echtes Alien: Paul. Der ist auf der Flucht vor dem FBI und bittet die beiden um Hilfe…

Wie immer wenn Pegg und Frost einen neuen Film ankündigen war gespannt. Aber auch skeptisch, denn ihre Soloprojekte waren bisher ja durchaus durchwachsen und nachdem Edgar Wright diesmal nicht mit von der Partie war, weil er die brillante Scott Pilgrim-Verfilmung umsetzte, hatte ich meine Erwartungen zumindest reduziert. Dann kam der Trailer zum Film und ich senkte sie nochmals erheblich, denn der versprach einen durch und durch amerikanischen Klamauk-Film irgendwo zwischen American Pie und Hangover.

Doch der Trailer täuscht – zum Glück! Denn was dort krampfhaft auf Pipikaka-Debil-Humor für die Freunde des Urogenitalwitzes getrimmt wird, entpuppt sich dann im Kino (zumindest in der Originalfassung) als sympathischer, witziger und trotz kleiner Schwächen sehr unterhaltsame SciFi-Komödie mit hohem Zitierpotential.

Pegg und Frost, die diesmal erstmals gemeinsam das Drehbuch verfasst haben, unternehmen ihren ersten Ausflug in den Mainstream und bewahren sich dennoch viele der kleinen Eigenheiten die „Spaced“, „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ so liebenswert machten. Denn trotz einiger Klischees und Charakteren die eher als Karikaturen angelegt sind, vom debilen Redneck bis zum verbohrten Kreationisten, bleiben die Figuren nachvollziehbar und sympathisch und auch Paul, den das Marketing sich müht „als Total Crazy Proll-Alien zu verkaufen“ ist letztlich viel ruhiger, menschlicher und intelligenter als erwartet und wird von Seth Rogen mit subtilem Witz statt sprachlichen Verrenkungen gesprochen. Weniger American Dad, mehr relaxter Starman. Seine zotigen Momente sind fast alle im Trailer enthalten, denn zumeist ist Paul keineswegs ein notgeiler Alf-Verschnitt sondern ein ganz normaler Typ, der mehr mit Ford Prefect als mit Gordon Shumway gemein hat.

Ähnlich wie „Shaun“ und „Hot Fuzz“ ist Paul kein Spoof-Movie, kein „Not another Alien-Movie“ sondern eine Verbeugung vor den Klassikern. Als Riff auf E.T. und Close Encounters – gespickt mit dutzenden bekannten Zitaten aus Star Wars, Aliens, Star Trek, Jaws, X-Files und dutzenden anderen Meilenstein des Genres, funktioniert „Paul“ wie ein Rückfall ins knuffige 80er Jahre Kino. Natürlich singt Regisseur Greg Motola auch diesmal wieder das hohe Lied der Männerfreundschaft zwischen Nerds und schafft es, nachdem er einen oft in kuschlige Behaglichkeit einlullt, dann doch zu überraschen, wenn tatsächlich gestorben und gekilled wird am Ende. Auch das fühlt sich sehr nach 80er Jahre Kino an, in dem Brutalität und Naivität oft nahe beinander lagen.

Neu, edgy und ungewöhnlich ist das nicht – optisch kommt der Film sehr routiniert und bieder daher – und in seiner bewussten Ansammlung von Klischee-Referenzen (inkl. ausgedehnter Sterbeszenen) manchmal auch etwas vorhersehbar, aber der Charme der Figuren – Frost und Pegg sind ausnahmsweise mal ein gleichberechtigtes Paar – lässt keine Langeweile aufkommen und sorgt für hohes Nerd-Identifikationspotential mit dieser knuffigen Bromance. Und alleine ein Gastauftritt einer bekannten Alien-Jägerin am Ende ist fast das Eintrittsgeld wert.

Paul ist an keiner Stelle so genial inspiriert wie „Scott Pilgrim“ oder die beiden ersten Folgen der Blood and Ice Cream Trilogy, aber um vieles besser als einige von Peggs-Soloausflügen in Hollywood und ein Beweis, das Frost und Pegg als Screen-Duo auch ohne Wright funktionieren.

Kino von Nerds, für Nerds – das sich in Zukunft gern noch ein bißchen mehr aus seiner Comfort Zone herauswagen darf.

Winnie Puuh (Winnie the Pooh) – USA 2011

Pooh will eigentlich wieder mal nur seinen unstillbaren Appetit auf Honig stillen, doch als er und seine Freunde feststellen, dass I-Ahhs Schwanz verschwunden ist, bricht eine fieberhafte Suche aus, die ein jehes Ende findet, als Christopher Robin von einem furchtbaren Monster entführt wird…

Disney überrascht. Nach dem extrem stylishen State-of-the-Art Zeichentrick „Küss den Frosch“, der die Ära des handgezeichneten Animationsfilms wieder aufleben ließ, kommt jetzt mit „Winnie the Pooh“ ein in jeder Hinsicht altmodischer Film. Basierend auf den Büchern von A.A. Milne, wendet sich der Film wohl in erster Linie an kleinere Kinder zwischen 5-10 und erwachsene Zeichentrickfreunde, die dem Ganzen aus nostalgischem Reiz zusehen. Mit grobem Strich, ohne Schattierungen und ähnliche Spielereien wirken Puuh, Tigger und Co. wie frisch den 60ern entstiegen – ja selbst die Direct-to-Video-Filme aus den späten 90ern und frühen Noughties sind technisch verspielter und moderner dahergekommen. Was dem Charme des Films allerdings eher zuträglich ist, denn als Kinderfilm mit warmherzigem Humor, albernem Wortwitz und liebenswerten Charakteren funktioniert der neue-alte Pooh ganz wunderbar.

Zumindest im Original, denn wie oft bleibt bei der Synchro leider ein Teil des Charmes auf der Strecke. Wo im Englischen stets mit melancholisch-brüchigem Unterton gesprochen wird, der dem ganzen Film eine nachdenkliche, leise Note gibt, hobelt die Synchro dann doch sehr viele Nuancen glatt und lässt das ganze (inkl. Spongebob-Stimme für Piglett) dann wie ein gewohnter Kindercartoon klingen. Das mag die lieben Kleinen nicht stören, ist für erwachsene Animationsfans dann aber doch schade. Besonders die Songs leiden unter der Lokalisierung. Im Original von der großartigen Zooey Deschanel mit sanften, jazzigen Sound intoniert, der direkt aus den frühen 60ern zu stammen scheint, sorgen platte Intonation und ein liebloser Mix dafür, dass Barbara Schönebergers Gesang wie ein Kinderlied für einen Samstagmorgen-Cartoon klingt.

Ein Meilenstein des Genres ist Puuh natürlich nicht, denn auch wenn wie immer viele Gags auf der Interaktion mit dem Buch und den Buchstaben basieren und somit die vierte Wand immer mal wieder touchiert wird, bleibt der Film doch immer im Rahmen des erwartbaren und spielt auf Nummer sicher. Ganz nostalgisch eben und somit eine sichere Bank für Fans des Bären von geringem Verstand. Die etwas Älteren dürfen aber gespannt sein, in welche Richtung Disney Zeichentrick-Abteilung weitergehen wird.

Alles was wir geben mussten UK – 2010

Dreiecksgeschichte um eine Gruppe von „Menschen“ (Andrew Garfield, Keira Kinghtly und Carey Mulligan), die seit sie Kinder sind wissen, dass sie eine besondere Berufung haben und nicht sehr lange leben werden. Sie akzeptieren ihr Schicksal was nicht so einfach ist, als sie Gefühle füreinander entwickeln.

Als wenn Sophie Coppola „Die Insel“ neu verfilmt, bringt diese Romanverfilmung nach einem Script des überschätzten Alex Garland leider so gar nichts neues oder interessantes an den Tisch.

SPOILER ahead!

Aus der schon in vielen anderen Filmen und Büchern durchverhandelten Prämisse von Klonen als Organlager wird wirklich nichts gemacht. Weder wird das Thema gesellschaftlich diskutiert, noch aus Sicht der Klone ansatzweise aufgearbeitet. Stattdessen schleichen schlechtgelaunte Figuren 90min durch malerisch-depressive Kulissen – alles wundervoll fotografiert – ergehen sich im elegisch dreinschauen, untermalt von bedeutungsschwerer Drama-Musik und haben doch so gar nichts interessantes zu sagen oder zu tun. Hinter ihren Augen glimmt keine echte Persönlichkeit, kein Lebenswille sondern nur die bemitleidenswerte Dumpfheit von Tieren die bereitwillig zur Schlachtbank stapfen. Wobei ich an dieser Stelle vielen Kühen und Schafen wohl bitter unrecht tue.

Wenn wir am Ende als didaktisch, ungeschickt intoniertem „Was haben wir gelernt“-Text noch mit auf den Weg bekommen, dass es ja keinen so großen Unterschied zwischen den Spender- und den Empfänger-Leben gäbe – dann soll das wohl nachdenklich stimmen, bleibt aber letztlich auch nur bedeutungsschwangere Inhaltlosigkeit.

Dazwischen bleibt nur Elegie ohne jede Spannung. Dank des platten Introtexts, ist von Anfang an klar worum es geht und auch die Auflösung, die wohl irgendwie berühren oder schockieren soll verpufft in Banalität. Keira Knightly verwechselt ungeschminkt und ungewaschene Haare mit hoher Dramakunst und spielt gruselig unsubtil und der sonst so gute Andrew Garfield hat einfach so gar nichts zu tun, weil er seine Figur auch gut durchtelefonieren könnte. Mulligan vermag als einzige zu überzeugen, doch bleibt auch ihre Figur viel zu distanziert um an ihrem Schicksal irgendwie Anteil zu nehmen.

Es bleibt eine verquaste Dreiecks-Lovestory, die aus irgendeinem Grund mit einem Sci-Fi-Rahmen aufgepumpt wurde, der viele Fragen und moralische Dilemma impliziert, für den sich aber weder Autor noch die Macher wirklich zu interessieren scheinen. Am Ende bleibt nur die Erinnerung an viel wabernde Schwulstmusik und der endlose Blick in diese leeren Gesichter, denen jeder Antrieb und Lebenswille zu fehlen scheint und für die die „Completion“ wahrscheinlich die bessere Lösung ist.

Denn: Nicht nur Pferde verdienen manchmal den Gnadenschuss.

World Invasion: Battle Los Angeles (Battle L.A.) – USA 2011

[gravatar email=“my@eyesaiditbefore.de“ size=“96″]Mal Sehen:

Böse Aliens invasieren die Welt. Marine-Sgt. Imtoold F. Orthisshit (Aaron Eckhardt) muss zusammen mit Lt. Scaredy Cat (Ramon Rodriguez) und einer Truppe austauschbarer Marine-Darsteller eine Handvoll Zivilisten aus L.A. herausholen, ehe die ganze Stadt von der Armee bombardiert wird, damit sie nicht in Feindestentakel fällt. Denn nichts wäre schlimmer, als wenn die Aliens Zugriff auf Apfelsinen, schlechte Filme und Plastische Chirurgie Kliniken bekämen.

Battle L.A. oder World Invasion: Battle Los Angeles (wie er zwischenzeitlich umgetitelt wurde, nachdem den Machern wohl einfiel, wie egal Los Angeles im Grunde als Invasionsort ist) ist in erster Linie laut. Die ersten 50 Minuten sind völlig handlungsfrei und bestehen aus ungewaschenen Männern, die man nur anhand eindeutige Accessoirs wie Brille, Schnauzbart und bebender Unterlippe auseinanderhalten kann, die sich pausenlos anschreien, schießen und dabei herumrennen. WAS AUF DIE FAST ZWEI STUNDEN LAUFZEIT GESEHEN GENAUSO ANSTRENGEND IST WIE EINEN TEXT ZU LESEN, DER IN KAPITALEN GESCHRIEBEN IST. Nach 50 Minuten kommen dann austauschbare Zivilisten hinzu, die mitgeschleppt werden weil sie hinreichend mitleidig und niedlich aussehen und die Kinder süss salutieren können.

Es folgen weitere Scharmützel mit den langweiligsten Aliens des Universums, bis der Film irgendwann vorbei ist, nachdem er das Ende von Independence Day geklaut hat, der im Vergleich mit diesem Streifen wie pures Kinogold wirkt. Selbst jemand vom Kaliber eines Aaron Eckhardt, der sich auch hier redlich müht und die schlimmen Pathos-Dialoge mit einer Verve herauskaut die bewundernswert ist, schafft es nicht wirklich, über die nicht existierende Story und die fehlende Spannung hinwegzutäuschen.

Im Grunde ist es auch völlig egal, dass es sich hier im Aliens handelt, der Film würde genauso funktionieren wären die Invasoren Iraker, Afghanen, Russen oder Rotchinesen. Es wird gerannt, es wird geballert, es wird gebrüllt bis man sich freut wenn endlich mal jemand erschossen wird, damit zumindest für ein paar Sekunden mal Ruhe ist. Die hastig eingestreute Idee der Kolonialisierung der Rohstoffe wegen (die bösen Aliens wollen unser Wasser als Treibstoff) ist eine beinamputierte Metapher für die diversen Kriege der USA, die an keiner Stelle wirklich ausgearbeitet wird. Genauso wie die Aliens selber, gegen die die Invasoren aus Spielbergs Krieg der Welten und selbst die Hirnfresser aus Skyline noch dreidimensional und glaubhaft wirkten. Sollten die Strause-Bros (wie von Sony behauptet) tatsächlich einen Teil ihrer Ressourcen mit denen sie Battle L.A. tricksen sollten in Skyline umgeleitet haben: More Power to them. Denn auch wenn beides keine guten Filme sind, macht Skyline zumindest als reiner, debiler Schlock-Trash noch Spaß und hat ein paar optisch interessante Bilder und Monster zu bieten, während dieser Film wirkt wie in der Mittagspause gelangweilt weggerendert. 08/15-Aliens in 08/15-Raumschiffen, die unlogisches Zeug anstellen.

Battle L.A. hat zwar genauso dumme Charaktere und Dialoge wie Skyline, versucht aber mit Wackel-Kamera und Orchester-Getöse großes, bewegendes Drama anzutäuschen und nimmt seine Motivationsrede so ernst, dass selbst General Patton und Bill Pullmans Präsident aus ID4 dagegen wie augenzwinkernde Scherzbolde wirken. Eckhardt spielt hier großes Drama, dass leider so gar nicht zu dem egalen Rest passen will und niemand der Beteiligten scheint zu merken, dass hier genau die Army-Klischees mit hehrem Ernst verkauft werden, die Paul Verhoeven in „Starship Troopers“ so gekonnt seziert hat. Hier wird die „lasst uns weiterkämpfen für unser Vaterland“-Rhetorik für bare Münze genommen und kein ironisches „Do you want to know more?“ unterbricht das Geschwurbel.

Regisseur Jonathan Liebesman, der vorher schon die Gurken „Der Fluch von Darkness Falls“, „Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ und „The Killing Room“ abgeliefert hat (und als nächstes ein Sequel zu „Clash of the Titans“ dreht), ist so verliebt in seine Kriegsinszenierung, sein hibbeliges Nachäffen des Looks von „Private Ryan“ und „Black Hawk Down“, dass er nie daran denkt tatsächlich irgendeine Geschichte zu erzählen. Und sei es auch nur ein Remake des dreckigen Dutzends oder von Predator – der wusste zumindest, wie man ein paar Soldaten interessant gestaltet und unterscheidbar macht.

So dämlich wie die Bombardierung L.A.s ist, so dämlich ist die Rettungsmission der Marines, so hingehustet ist die Auflösung mit der die Schwäche der Aliens entdeckt wird. Sein Landsmann Neill Blomkamp lieferte mit „District 9″ einen originellen, wenn auch nicht fehlerfreien Action-SciFi ab, der mit einem Drittel des Budgets wesentlich beeindruckendere Bilder und interessantere Charaktere erschaffen hat. Liebesmann fällt zum Thema Aliens leider nur 116min Gebrüll und Geballer ein, nachdem nicht ein einziges interessantes Bild im Kopf bleiben wird und das Gefühl das Doppelremake von Aliens und Krieg der Welten für Idioten gesehen zu haben.

Join the Army – we do, you know… stuff and shit.

[gravatar email=“my@eyesaiditbefore.de“ size=“96″]Mal Sehen sagt dazu:
Wenn ich zu McDonalds gehe, erwarte ich kein Filet Mignon, sondern Pappbrötchen mit „Fleisch“-Ersatzimmitatnachbau durchsetzt von Geschmacksverstärkern. Ich mag das manchmal. Man hat zwar im besten Fall danach genausoviel Hunger, wie davor – im schlimmsten Fall hörbar fiese Verdauungsprobleme, aber man ist niemals enttäuscht. Warum? Weil man ohne Ansprüche reingeht.

So und nicht anders geht es mit World Invasion. Ich habe ein Big Mac erwartet und habe ein Big Mac bekommen. Solide Actionszenen durchsetzt mit überflüssigen Dialogen, Hurra-patriotischem Rumgeschwurbel und jeder Menge Explosionen. Warum eine handvoll Soldaten mehr ausrichten kann, als die gesamte amerikanische Armee, kann mir zwar danach niemand sagen, was zu fiesen Verdauungsschwierigkeiten führt, aber das ist egal: Wer McDonalds erwartet, wird nicht enttäuscht.

  • Mayhem 16. 4. 2011 an 11:40

    Es fehlt die Sternebewertung von Paul :)

  • robgordon 16. 4. 2011 an 12:30

    Schade, ich hatte nach den Trailern hohe Erwartungen in Battle LA gesetzt, doch die Kritiken sind ja insgesamt ziemlich mies… bleibt wohl nur noch Potter als Hoffnung für den Kinosommer, der ganze Comickram kann mir gestohlen bleiben.

  • thorimor 16. 4. 2011 an 13:00

    Battle L.A. hab ich mir im Original angesehen, und musste weinen wie schlecht das alles ist. Einfach erbärmlicher Film

  • zackbumm 16. 4. 2011 an 13:43

    die la review ist ein traum. konnte mich nicht zwingen diesen schund zu ende zu gucken. das drehbuch muss n sechsjähriger geschrieben haben.

  • genervt 16. 4. 2011 an 13:51

    Ich frage mich, wofür Battle L.A. auch nur einen einzigen Stern gekriegt hat. Der ist ja besser bewertet als Sucker Punch, unfaßbar. Das ist kein Film, das ist ein reinrassiger Kriegsporno, der seine „Für unser Vaterland“-Parole bereits in der ersten Viertelstunde auskotzt und allein für die widerliche „Wir schlachten jetzt ein Alien und gucken, wie es von innen aussieht“-Szene inkl. des alienverachtenden Satzes „Ich bin Tierärztin.“ 5 Minussterne kassieren müßte. Der Armee-Werbespot ist so plakativ, daß er allen Ernstes im Hintergrund der ballernden Marines ein „Support our Troops“-Plakat an die Wand pappt. Abgesehen davon wird die Action in diesem „Actionfilm“ in kürzester Zeit superlangweilig, weil sie auf Speedcore-Niveau, nur mit kurzen Unterbrechungen durch pathetische Parolen, bis zum Ende durchutzt und die Aliens anscheinend alle besoffen sind und wild in der Gegend herumballern, ohne etwas zu treffen.

  • CaptainCoffee 16. 4. 2011 an 13:53

    Na ja, so schlecht fand ich Battle LA nicht. Der Film steigt direkt in die Invasion ein und liefert ein Dauerfeuer zwischen Aliens und einer Handvoll Mariens. Klar, wie immer zu viel Pathos. Aber ich fand den Film spaßiger als so manch andere Action-Klamotte letzte Zeit im Kino.

  • Dr. Strangelove 16. 4. 2011 an 14:13

    In „Alles was wir geben mussten“ geht es ja gerade um den nicht vorhandenen Willen nach Freiheit und Selbstbestimmtheit. Deswegen sind die Figuren eben ‚leer‘ (kein Lebenswillen, keine Persönlichkeit) … das scheint ja das Thema zu sein. Nur wie verfilmt man „keine Persönlichkeiten“.
    Ich habe den Film nicht gesehen…. und bin auch kein großer Fan von dem Regisseur. Nicht mal von seinen Videoclips. Aber finde die Idee generell gut eben keinen Aufbruch, keine Revolution zu zeigen. So ist es ja auch in der Buchvorlage.

  • hansi 16. 4. 2011 an 15:00

    ich bin so froh, dass es den batzman gibt – so spar ich mir eine menge geld an der kinokasse

  • Silent Rocco 16. 4. 2011 an 15:02

    Never Let Me Go ist wirklich lahm und unterm Strich einfach kein guter Film. Das Buch soll toll sein. Ich habe mich durch das „Sci-Fi“ im Marketing anlocken lassen. Leider. Und die deutschen Filmplakate gehören zum Grausigsten, was ich seit langem im Kino gesehen habe. Paul – ich muss mich wiederholen – rockt! Wirkliche gelungene Mainstream-Komödie. Sehr selten sowas, ich freu mich auf ’s Wiederholungsgucken und liebe die Anspielung auf die „Worst Fight Scene Ever“ :) Bezüglich Winnie Kacka werde ich wohl guten Gewissens sterben können, ohne je mehr als 5 Minuten gesehen zu haben. Mag die Charaktere einfach nicht. Und süß, wie anhand von Battle L.A. versucht wird Skyline schönzureden. Beide Filme sind totaler Rotz.

  • Trash-Gordon 16. 4. 2011 an 15:10

    Die Dinger heißen Versalien.

  • nix 16. 4. 2011 an 15:56

    Immerhin wissen wir seit Battle LA, dass Paris eine Küstenstadt ist.

    Passt.

  • Doc Croc 16. 4. 2011 an 16:22

    @5: Was bitte ist an dem Satz „Ich bin Tierärztin“ „alienverachtend“?

  • Liz 16. 4. 2011 an 16:59

    Ich war gestern auch in „Never let me go“ und muss sagen, dass der Film an sich wohl wirklich eher so lala gewesen ist. Für mich war der Film eher der Auslöser mir das Buch zu kaufen, weil mich diese Sichtweise der Spender sehr faszinierte – um es mit DrStrangelove’s Worten aus Kommentar Nr. 7 zu sagen:

    „Aber finde die Idee generell gut eben keinen Aufbruch, keine Revolution zu zeigen.“

    Ist halt was anderes als z.B. in „Die Insel“.
    Mich hat der Film bzw. die Story dahinter neugierig gemacht und gerade weil alles etwas, nun ja, lasch war, hat es Lust auf mehr gemacht. Deswegen bin ich auf diese Weise froh den Film gesehen zu haben.

  • willtrop 16. 4. 2011 an 17:05

    never let me go fand ich recht gut. schöner ruhiger sci-fi not sci-fi.
    die charakter machen in ihrer umgebung sinn und der sci-fi rahmen wird durch andeutungen schön rübergebracht.
    es geht um die darstellung einer gesellschaft in dem das nutzen der klone als normal und alltag angesehen wird. von daher hat der film einiges richtig gemacht. das jemand der skyline gut fand auf so einen film nicht steht ist klar. in dem film fliegt nichts in die luft und die dramatik der figuren wird auch nicht offensichtlich mit dem amerikanischen zaunpfahl eingebleut.
    kommt für mich in meine „empfehlenswert“ sci-fi liste der letzten jahre wie moon und monsters…

  • Der große Zorg 16. 4. 2011 an 18:03

    Wieso genau ist Alex Garland überschätzt? Der Mann hat mit „The Beach“ einen der besten Romane der 90er Jahre geschrieben! Kann nicht jeder ein Stephen King sein, der mithilfe seiner Co-Autoren jedes Jahr dreißig Bücher raushaut …

  • Doughnut 16. 4. 2011 an 18:21

    Och so schlimm war Battle LA nun auch wieder nicht, macht mal halb lang. ;-)
    Klar, reiner, hirnloser Militaryporn, dessen simple Parolen und ausgelutschte Klischeecharaktere allerdings so cheesy rüberkommen, dass ich sie schon wieder amüsant fand. Außerdem war die Story angenehm nichtexistent, da war also kein mit seinem Schicksal hadernder, geschiedener und alkoholsüchtiger Vater, der sein Kind aus dem Inferno retten muss oder so ein Scheiß.
    Man kann imo geradezu dankbar sein, dass sie sich gar nicht erst die Mühe gegeben haben, eine Geschichte erzählen zu wollen, denn es wär eh nix Gutes dabei rausgekommen.
    Ich fand die Vergleiche mit Private Ryan und isb. Black Hawk Down gar nicht schlecht, genau so ein Parforce-Ritt wie diese Filme war auch Battle LA für mich. Mag sein, dass das alles Propaganda ist, aber so langsam gibts so viele Filme, die unreflektiert das US-Militär abfeiern, dass es mir langsam egal wird.
    Solln sie doch mit ihren Panzern und Flugzeugen spielen, wenn es ihnen Freude macht, solange sie es nicht vor meiner Haustür tun. ^^

    Eine Sache fand ich allerdings extrem ärgerlich, nämlich dass die Strategie der Aliens so völlig hohl und idiotisch war. Die schicken zuerst ihre Bodentruppen, lassen sich fast zurück ins Meer treiben und erst dann fällt ihnen auf, dass sie die Lufthoheit noch nicht hergestellt haben? Und das sind dann auch noch lauter unbemannte Drohnen, die von einem !einzigen! Zentralrechner gesteuert werden? Wie unsäglich bescheuert ist das denn bitte?

  • genervt 16. 4. 2011 an 18:46

    @15 „Solln sie doch mit ihren Panzern und Flugzeugen spielen, wenn es ihnen Freude macht, solange sie es nicht vor meiner Haustür tun. ^^“

    Aber dafür gibt es dann jedesmal einen Film wie „Enemy Mine“ weniger. :(

    @11 „Was bitte ist an dem Satz ”Ich bin Tierärztin” ”alienverachtend”?“

    Na, der Marine so sinngemäß: „Wir haben hier das halbtote Alien und ich muß irgendwie die Schwachstelle finden.“ Und die Frau: „Ich kann ihnen helfen. Ich bin Tierärztin.“

  • Requinox 16. 4. 2011 an 19:14

    Also mal ehrlich 5FF, auch wenn euer Review zu World Invasion den Tatsachen entsprechen sollte, warum ihr hier und auch schon bei Sucker Punch ne Lanze für diesen Skyline D*r*e*c*k brecht, ist mir vollkommen unklar.
    Im Gegensatz zu Sucker Punch hab ich mir diesen uninspirierten, gefühlt schon Tausendmal gesehenen, zähen Brei einfach nicht zu Ende anschauen können …
    Schlussfolgerung => eure Sternebewertung ist überbewertet, Meinungen manchmal komplett unterschiedlich und eure Reviews größtenteils lesenswerte Texte, welche aber zum Teil Meilenweit von ner objektiven Einschätzung weg sind.

    Achso, jetzt hab ich`s.

  • Batzman (Oliver Lysiak) 16. 4. 2011 an 19:36

    @Requinox

    D’oh!

  • mein Senf 16. 4. 2011 an 20:06

    @Batzmann:
    Schöne Reviews. Da ist „Paul“ auf DVD nun 100pro eingeplant.

  • fabian. 16. 4. 2011 an 20:14

    Warum steht da eigentlich „Kurzreviews“ oben drüber?

  • Scyo 16. 4. 2011 an 20:43

    Ich komm grad aus Battle: LA und muss sagen, so etwas uninteressantes hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Zum ersten mal seit langer langer Zeit bin ich mittendrinn aufs Klo gegangen und hatte beim wiederkommen nicht das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben.

  • Jasper 16. 4. 2011 an 21:26

    Nach dem Review kann man Paul aber auch gut 4 Sterne geben, hätte er doch wohl verdient. Schon irgendwie knauserig mit der Sternvergabe ;-)

  • Doc Croc 16. 4. 2011 an 21:49

    @17: In dem Zusammenhang macht „alienverachtend“ noch weniger Sinn. Anders als Humanmediziner, die mit Ach und krach gerade mal die Individuen einer Art zusammenflicken, müssen sich Tiermediziner halt meist bei mehr als einer Spezies auskennen. Derart „artübergreifendes“ Wissen ob unterschiedlicher Anatomien ist im genannten Szenario durchaus von Vorteil.

  • Sören 16. 4. 2011 an 21:57

    Paul – Ein Alien auf der Flicht (Paul) – UK 2011

    Pflicht schreibt man mit P.
    :)

  • Doughnut 16. 4. 2011 an 23:20

    @24:
    Nieder mit dem Anthropozentrismus!
    Ich fordere Menschenrechte für Aliens!

    Das ist die Idee, werde gleich mal ne Partei gründen! XD

  • zeitzeuge 17. 4. 2011 an 4:57

    Battle LA hat genau das abgeliefert was ich erwartet habe und wenn man Warhammer 40K Fan ist macht der Film noch mehr Spaß.

    Retreat? Retreat Hell!

  • Doc Croc 17. 4. 2011 an 6:37

    @26: Die meisten Filmaußerirdischen dürften diesen Vorschlag als Beleidigung werten…

  • Kalle 17. 4. 2011 an 11:57

    Zum Review von World Invasion: Battle Los Angeles frag ich mich, mit was für Erwartungen man in diesen Film gehen muss, um so eine miese Bewertung abzugeben. Ich war gestern drin und fand ihn von der Action her das Beste, was ich lange gesehen habe. Ich steh halt auf Sci-Fi und mächtig viel Action gepaart mit SFX. Da stört es mich nicht, dass bis auf den Protagonisten nicht viel Story aufgebaut wird. Dafür geht man einfach nicht in diesen Film.

    Leider hat der Film von der Logik her ziemlich viele Hänger wie aber auch schon erwähnt wurde. Ich würde ihn min. 2 Sterne geben.

    @16 Doughnut: Das mit dem einzelnen Zentralrechner fand ich auch etwas merkwürdig…mit etwas Redundanz hätten die Aliens uns platt gemacht ^^

  • Ken Takel 17. 4. 2011 an 12:00

    Was soll das Alex Garland Bashing?! Gebe dem Großen Zorg recht.

  • Lynsch 17. 4. 2011 an 12:02

    @Sören
    lol. Es soll aber wohl eher „Flucht“ und nicht „Pflicht“ heissen.

    Also allgemein muss ich sagen das ich ja mit den Sternebewertungen hier nie einer Meinung bin. Meistens spart man hier mit Sternen oder versucht einen Film wie Expendables oder ähnliche Filme schlecht zu reden, wegen einer nicht vorhandenen, oder gar unlogischen Story. Es sollte sich aber jeder Kinobesucher bei solchen Filmen schon davor im Klaren sein, dass es bei manchen Filmen eben nicht auf eine tiefgründige Story ankommt.

    So auch bei Battle L.A. Hab mir den Film gestern im Kino angeschaut. Und ich kann obiger Bewertung nur zustimmen. Allerdings würde ich die „Schlechte Story Bewertung“ weglassen, denn das erwarte ich bei so einem Film einfach nicht. Mir war schon beim betreten des Kinos klar dass es hier nur Action zu sehen geben wird.

    Enttäuscht war ich dann trotzdem da die Kamera eine der schlimmsten Wackelkameras ist, die ich je gesehen hab. Und ich bin Filmvorführer in nem Kino. Ich hab denke ich genug Filme gesehen :) Und dieser anhaltende Refrain der sich alle 5 Minuten wiederholt in Form von „Die US Marines sind die Besten“, „Die Marines sind so cool, toll, superduper“… SCHRECKLICH!!!

  • Matty 17. 4. 2011 an 12:30

    Die Kritik zu Battle LA passt wie die Faust aufs Auge. Trotzdem fand ich den Film erschreckend unterhaltsam weil er genau das abgeliefert hat was ich erwartet habe. Der Unterschied zu Independence Day ist das sich ID4 überhaupt nicht ernst nimmt während Battle LA das ohne Ende macht, durch seinen Pathos aber genau das Gegenteil erreicht. World Invasion ist eine fast 2 Stunden andauernde Schlachtplatte die fast ohne Blut auskommt. Mag man sowas fühlt man sich gut unterhalten. Mag man das nicht ist der Film die totale Grütze. Die Story wurde mal eben auf einen Bierdeckel geschrieben, die Dialoge aus einem Bildzeitungsbericht über Weltkriege geklaut. Die Action allerdings ist meiner Meinung nach schnörkellos inszeniert und die Wackelkamera, welche ich normal auch hasse wie die Pest, funktioniert erstaunlich gut das man ein Mitten drin Gefühl bekommt.

  • Sascha 17. 4. 2011 an 12:31

    Schade, bei einem Film der sich BLA abkürzt und dessen Protagonist „Imtoold F. Orthisshit“ heißt, hatte ich auf reichlich augenzwinkernde Ironie gehofft.

  • Doughnut 17. 4. 2011 an 13:08

    @28:
    Spock, soll ich Ihnen was sagen? Wir alle sind Menschen.

    ;D

  • Requinox 17. 4. 2011 an 13:57

    @ Batzman Wieso grunzt`n du jetzt hier rum?

    Will sagen, hab deinen Einwurf nicht ganz verstanden.

  • Doc Croc 17. 4. 2011 an 14:59

    @34: Lebe lang und in Frieden, Schmalzgebäck-und nehme Dich vor hungrigen Homers in Acht! ;)

  • Fiesergnom 17. 4. 2011 an 15:04

    @27
    ich bin auch Warhammer 40k Fan, aber verstehe jetzt nicht ganz den Zusammenhang.

  • Doughnut 17. 4. 2011 an 15:36

    @ 36:
    Und vor dicken Polizeichiefs!

  • genervt 17. 4. 2011 an 17:20

    @24 „@17: Anders als Humanmediziner, die mit Ach und krach gerade mal die Individuen einer Art zusammenflicken, müssen sich Tiermediziner halt meist bei mehr als einer Spezies auskennen. “
    Theoretisch ja, aber in so einem Propagandaschinken zielt der Witz natürlich in eine ganz andere Richtung.

  • Doughnut 17. 4. 2011 an 18:11

    @39:
    Die Erde den Erdlingen!
    Außerirdische raus!

    hehehe

  • der sepp 17. 4. 2011 an 19:30

    ich mag ma senf dazu geben :P battle LA ist kein guter film … ABER ich denke das ein“tierarzt“ mehr sinn macht als ein andrer arzt weil der hat erfahrung im umgang mit verschiedenen spezies und ist von daher weitaus gebildeter im differenzierten umgang mit fremden organstrukturen als ein fachidiot aus der chirurgie der nur weiss wie nen mensch unterhalb der bauchdecke aussieht :P

  • Knut Rider 17. 4. 2011 an 21:19

    Ich frage mich ernsthaft wie man Battle Los Angeles nur 1,5 Sterne geben kann, gleichtzeitg einem Film wie Skyline 3 Sterne geben?
    Sorry, wollt ihr einen verarschen? Skyline, einer der dümmsten Filme der letzten Jahre, kriegt 3 Sterne, Battle Los Angeles nur 1,5?

    Battle Los Angeles stellt kurz die Darsteller vor und schmeißt den Zuschauer direkt in die Action. Wer was anderes erwartet hat dem ist nicht mehr zu helfen. Es ist nunmal pures Actionkino.

    Das kritisierte Ami Pathos und Flaggen… usw ja was erwartet ihr denn? Es geht um eine US Militäreinheit. Würde es anders dargestellt werden wäre es absolut unglaubwürdig.
    Und es geht nicht die ganze Zeit oh wie toll ist das US Militär, es geht darum das die Menschen überleben wollen.

    Kritik an den Aliens? Sind sie langweilig? Ahja, nur weil sie nicht über „Wunderwaffen“ verfügen und auf einem minimal höheren Technologielevel sind?
    In quasi jedem Alien Film waren bisher die Aliens offenbar fast unbesiegbar, hier haben die Menschen halt auch mal eine vernünftige Chance ohne das sie wie die Fliegen umfallen oder das am Ende sie ein Computervirus rettet….

    Wer diese Kritik geschrieben hat, hat kein Stück Objektivität an den Tag gelegt und war offenbar von vornherein einfach contra eingestellt.

  • SpaceJockey 18. 4. 2011 an 9:10

    PAUL rockt, most sexiest Alien Hunter im film=gekauft :O)
    Battle for Dings ist totale Sülze.
    und btw. da sich Einige hier anscheinend schon dem Niveau des Films angepasst haben.
    >Weder Veterinär- noch Humanmediziner sind für ausserirdische Anatomie ausgebildet. Und Aliens, augenscheinlich höher entwickelt als die Menschheit, generell als Tiere einzustufen ist nicht korrekt. Auch wenn da wohl der „Witz“ drinstecken sollte.

  • design elements 18. 4. 2011 an 9:41

    never let me go isf für mich lahm…

  • Doc Croc 18. 4. 2011 an 11:18

    @der sepp: So isses! Und mit etwas Pech weiss der „fachidiot aus der chirurgie“ nicht mal letzteres, weil er auf Gelenke, Augen usw. spezialisiert ist…;)

    @38: Das sowieso-generell jedliche US-Beamten!
    @40: Wieder so’n oller abtrünniger MIB-Agent…;P

  • JMK 18. 4. 2011 an 13:15

    @34
    Doctor, ich empfinde das als Beleidigung:-)

    @35
    ich antworte mal anstelle von Batzman: Du bist einfach dämlich.

  • Doughnut 18. 4. 2011 an 18:30

    Hmm, komme grad aus Paul und bin irgendwie gar nicht begeistert von dem, was ich da gesehn hab.
    „Denn was dort krampfhaft auf Pipikaka-Debil-Humor für die Freunde des Urogenitalwitzes getrimmt wird, entpuppt sich dann im Kino (zumindest in der Originalfassung) als sympathischer, witziger und trotz kleiner Schwächen sehr unterhaltsame SciFi-Komödie mit hohem Zitierpotential.“
    Stimmt, da gibt’s jede Menge Pipikakahumor, den man zitieren kann.

    Sympathisch? Nun ja, die Bomantic-Schiene fahren die beiden ja offenbar in jedem Film, irgendwie ist das zwar immer noch sympathisch und ulkig, aber „Gürkchen“ und „Würstchen“? Sry, zu viel Krampf.

    Den Alien Paul selbst fand ich sehr sehr uninteressant, wirkte eigentlich wie der Dude in nem Comic-Con-Kostüm, nur halt etwas klein geraten. Keine Schrullen, keine Ecken oder Kanten, einfach ein netter Kumpeltyp von nebenan… also scheißepupslangweilig, um mal mit der Kreationistin mitzufluchen.
    Der Superduper-Cameo am Ende war meilenweit gegen den Wind zu riechen und verpuffte damit wirkungslos. Kanns sein, dass das an der deutschen Synchronstimme der Alienjägerin liegt?
    Außerdem ist von den Popkultur-Zitaten im nicht aus Pipikakawitzchen bestehenden Teil des Films bei mir recht wenig hängengeblieben, ich kenne mich einfach nicht gut genug aus dafür. Ich hab nen Spruch aus einem der Alienfilme wiedererkannt, dann noch was aus „Die unheimliche Begegnung der dritten Art“ und natürlich Star Wars, viel mehr aber auch nicht.
    Der einzige Gag, bei dem ich wirklich etwas vor mich hingegluckst hab, war die Musik in der Kneipe. Ansonsten waren das sehr zähe und unlustige 104 Minuten, wobei ich es zu einem geringen Teil auch auf die Synchro schiebe. Das „Alien“-Wortspiel mit dem Mexikaner funktioniert auf deutsch natürlich nicht, kann gut sein, dass es noch mehr Beispiele der Art gab, die ich nicht erkannt hab.
    Bin unterm Strich aber echt enttäuscht, der Film hält genau das, was der Trailer androht.

  • Doughnut 18. 4. 2011 an 18:31

    Meinte bromantic, nicht bomantic…
    Stellt endlich die Editier-Funktion wieder her!

  • t 18. 4. 2011 an 20:30

    „Und alleine ein Gastauftritt einer bekannten Alien-Jägerin am Ende ist fast das Eintrittsgeld wert.“

    Mir will echt nicht in den Kopf, warum man das so offensichtlich spoilern muss.
    Oder gibt es eine zweite bekannte Alienjägerin?
    Etwa Scully aus Akte X?

  • genervt 18. 4. 2011 an 20:47

    @Mal sehen:
    Die Ansprüche an „Actionfilme“ scheinen aber auch immer mehr zu sinken.
    Bei McDoof passen sie trotz Fastfood auf, daß da nicht ZUVIEL Öl oder Salz dran ist, oder das Fleisch verdorben und daß da wenigstens ein Mindestmaß Geschmack in dem ollen Burger ist.

  • irp 18. 4. 2011 an 21:36

    Die Idee mit Klonen als Ersatzteillager ist nicht nur alt, sondern auch schlecht.
    In etwas das, was Pfarrgemeinderatsmitglieder unter einer „realistischen dystopischen Zukunftsvision“ verstehen.

  • Der Prinz 19. 4. 2011 an 0:19

    Battle L.A. ist ein ganz ganz mies inszenierter Kriegspropaganda-Film, der einfach nur tierisch nervt. Er wurde angekündigt als eine Mischung aus District9, Cloverfield und Independence Day. Das stimmt, aber davon wurde jeweils das schlechteste übernommen. Der Pathos aus Independence Day wurde hier so inszeniert, dass er damit sicher die eine oder andere dumme Seele beeindrucken kann. Die wacklige Kameraführung, bekannt aus Cloverfield, macht in vielen Szenen überhaupt keinen Sinn, und nervte ohne Ende. District 9 (der mir übrigens sehr gut gefiel) hat nur ein paar kleine Schwächen hinsichtlich der Logik, wenn Menschen auf Aliens treffen. In Battle LA ist die Handlung so bescheuert, dass ich am liebsten dem Drehbuchautor die goldene Himbeere für das schlechteste Drehbuch aller Zeiten übergeben möchte. Höhepunkt meines Kinobesuches war die Szene: „Hektor, du bist der tapferste Marine aller Zeiten“. Als sich danach alle nach und nach aus dem Hubschrauber abseilten, sagte ich zu meinen Kumpel: „Wenn sich jetzt auch noch Hektor abseilt, laufe ich schreiend aus dem Kinosaal“. Ich stand kurz davor, aber die Neugierde hat gesiegt…

  • Doughnut 19. 4. 2011 an 0:23

    noch mal zu Paul:
    Wieso vergleich ich das kleine grüne Männchen eigentlich mit dem Dude?
    Joints allein machen noch keinen Dude.
    Alf trifft es wohl eher, eigentlich ist Paul in Bezug auf seine Persönlichkeit sogar eine 1:1 Kopie von Alf.

  • yao yao 19. 4. 2011 an 2:47

    Eure Bewertungen sind oft zu unnötig.

    Die von „Alles was wir geben mussten“ würde 99% jeder so wieder geben weil der Film echt nur schlecht ist.

    Aber eure Pseudo Filmbewertungen von Blockbustern find ich immer so unterbelichtet.

    Battle L.A ist echt mal nicht so schlecht. 1,5 Sterne ist frech.
    Ich lege jedem nahe sich selber ein Bild zu machen, wenn ihr auf ich auf deren Bewertungen verlässt verpasst ihr so manchen Kult Film.

  • Batzman (Oliver Lysiak) 20. 4. 2011 an 2:31

    @Doughnut

    Ich finds immer schwer zu argumentieren, wenn man über zwei verschiedene Filme redet – und die Synchro eines Films und die Originalfassung sind leider genau das. Das Original ist charmant und von einer sehr angenehmen Chemie zwischen den Charakteren getragen und oft sehr witzig. Wenn die Synchro das mal wieder plattgehobelt hat, so wie sie Marmite durch Bierchen ersetzt – lohnt es nicht darüber zu diskutieren.

  • Binding 24. 4. 2011 an 19:28

    „World Invasion“ kam mir vor wie „Black Hawk Down“ mit Aliens – vor allem, weil die „harten Kerle“ nach ihrem Einsatz gleich wieder losziehen („Wir haben schon gefrühstückt“, ha-ha, war das ein endgeiler Satz!). Mich hat er trotz seiner tatsächlich nahezu unerträglichen Militaristen-Marines-Jubelei aber dennoch ganz gut unterhalten. „Skyline“ fand ich aber auch nicht schlechter und in der Tat teilweise viel kreativer (auch wenn das Ende völlig gaga war). Im Prinzip derselbe Film aus verschiedener Perspektive: einmal Normalos, einmal Soldaten. Ziemlicher Quark ist natürlich letztlich beides.

    @ #6: Danke für den besten Vertipper ever: „Mariens“!!! Vorsicht, die Käfer-Brigade!

  • bassline8 27. 4. 2011 an 9:37

    Gestern Paul gesehen. Fand ich ganz ok. Besser als der Trailer erwarten lies. Allerdings habe ich die deutsche Synchronisation gesehen, ich glaube im Original wird er besser rüber kommen. Bela B als Paul hat mich jetzt nicht ganz so gepackt. Er hat sich Mühe gegeben, aber irgendwie wirkt die Stimme aufgesetzt.

  • Jack the Ribber 6. 5. 2011 an 21:01

    World Invasion: Nichts gegen die US-Army, aber das Militär sollte sich auf sein „Kerngeschäft“ konzentrieren und besser keine Filme drehen. Ein pures Recruitment-Movie, es braucht nichtmal die Aliens. Skyline war in der Tat der bessere dieser beiden grottenschlechten Filme. Wann kommt endlich wieder ein guter Sci-Fi-Film?

  • tor7ten 9. 5. 2011 an 23:19

    „Paul – Ein Alien auf der Flucht (Paul)“ ist Scheiße.
    Jede eloquentere Rezension wäre Verschwendung.

  • Besserwisserin 29. 5. 2011 an 14:59

    World Invasion:

    Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich in diesem Film keine Werbung für die Army erkennen. Die Soldaten werden so dämlich dargestellt, dass es dümmer nicht geht. Da stellen sich sogar die vielen Quotenfrauen besser an…
    Ich hatte von World Invasion nie viel erwartet, fragte mich dann aber während des Films immer wieder, ob ich im richtigen Kinosaal sitze, weil der Trailer einen komplett anderen Film suggestiert.

    Mein Fazit: Reine Zeitverschwendung. Ich habe selten dümmere Dialoge gehört, die Special Effects waren schlecht und die Handlung langweilig…

  • Fettschürze 12. 6. 2011 an 12:58

    „Battle LA“ ist ein langweiliger und einfach nur ärgerlicher Film und die Kritik von Batzman stimmt in jeder Hinsicht. Und nein, ich habe nach Sichtung des Trailers sicherlich kein facettenreiches Arthaus-Kino erwartet sondern eher simpel gestricktes aber unterhaltsame Sci-Fi-Action. Leider unterhält der Film keine Minute wirklich sondern nervt bestenfalls mit seiner penetranten Dummheit. Dagegen ist in der Tat selbst „Independence Day“ dagegen ein absolutes Meisterwerk der Filmgeschichte.

  • josh 18. 6. 2011 an 22:01

    vorgestern „alles was wir geben mussten“ im sommerkino gesehen und genauso begeistert wie vom buch gewesen. spitzenschauspieler (selbst kiera ist wirklich gut!). das ganze hier als langweiligen sci-fi-mist abzustempeln, ist echt zu einfach. um sowas gehts dort nicht. es geht darum, wie die drei mit ihrem von kindheit an vorbestimmten leben umgehn. lange nicht mehr so berührt gewesen. 4 sterne mit sicherheit!

  • stb247 6. 7. 2011 an 2:39

    Also dass „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ Scheisse ist, glaube ich sofort. Aber „Paul“, nämlich das englische Original, ist absolut spitze. Da machen die Referenzen und Zitate unheimlich Spaß. Schade, dass ich den im Kino verpasst habe.