Review

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Part 2 (Review)

14. 7. 2011, Batzman (Oliver Lysiak), 51 Kommentare

„We’ve kept him alive so he can die at the proper moment. „

Originaltitel: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2
Herstellungsland: Großbritannien/USA 2011
Regie: David Yates
Buch: Steve Kloves
Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Helena Bonham Carter, Gary Oldman, Ralph Fiennes, Alan Rickman, Tom Felton

Noch immer auf der Flucht und der Mission die Horkrux Voldemorts zu zerstören, müssen Harry, Ron und Hermione erst noch in die Goblin-Bank Gringots einbrechen, ehe sie in Hogwarts die letzte Schlacht und Harry die Erfüllung seines Schicksals erwartet.

Zehn Jahre sind eine verdammt lange Zeit um sie mit einer einzigen großen Story zu verbringen. Und die Potter-Serie ist weit gekommen und hat viel erreicht. Vom eher misslungenen Auftakt, der Malen-Nach-Zahlen-Verfilmung die Chris Columbus damals ablieferte, hat sich Harry-Potter, trotz des Handycaps einen sympathischen, aber eher mitteltalentierten Hauptdarsteller zu haben, zur ambitioniertesten Blockbuster-Serie der jüngeren Kinogeschichte entwickelt.

Nur dank ihres Erfolgs konnte sie es sich allerdings auch leisten, in sehr rücksichtsloser Weise nur noch für die Fans zu erzählen, die jede Auslassung und Andeutung aus dem Kopf ergänzen konnte, während Potter-Unkundige spätestens ab Folge 3 keine Chance mehr hatten irgendetwas zu verstehen. Die Macher wollten niemanden mehr bekehren, denn sie begnügten sich mit den Millionen und Millionen Fans, die J.K. Rowlings Bücher weltweit generiert hatten. Das ist einerseits mutig, führt aber schon seit Jahren dazu, dass die Filme im Grunde nicht mehr eigenständig funktionieren, sondern nur noch als Companion-Pieces der Buchvorlage. Wo Jacksons-LOTR-Filme auch für Tolkien-Neulinge gute Unterhaltung boten, auch wenn sie nicht alle Referenzen verstanden, ist die Potter-Serie die größte Insider-Veranstaltung der Welt.

Wirklich Sinn macht es daher auch nur Potter-Verfilmungen aus dieser Insider-Perspektive zu betrachten, denn wer nicht auf das Wissen der Bücher und Vorgängerfilme zurückgreifen kann, wird auch mit diesem finalen Teil keinen Spaß haben und wahrscheinlich gar nichts verstehen. Regisseur Yates baut noch stärker als in den vergangenen Teilen auf filmisches Steno, deutet an und lässt die buchkundigen Zuschauer die Lücken im Kopf ausfüllen. Das spart Zeit, ist aber nicht immer elegantestes Filmemachen doch daran haben wir uns ja schon gewöhnt. Konsequent wird natürlich auch bei Potter 7.2 auf eine einleitende Zusammenfassung verzichtet, die Zuschauer stürzen sofort ins Geschehen.

Und das ist nach Harry Potters Camping-Abenteuern, und einer kleinen Atempause zu Beginn, diesmal zunächst von Hektik geprägt, die durch das schlecht funktionierende 3D noch unkonzentrierter wirkt, als notwendig. An dieser Stelle sei nochmal gesagt: Wer die Möglichkeit hat, möge sich den Film in 2D ansehen, denn die nachkonvertierten Bilder schaden dem Zauber nicht unbeträchtlich und lassen einige Bilder oft schmerzhaft digital aussehen.

Nachdem sich Drehbuchautor Kloves im vergangenen Film viel Zeit für die Figuren gelassen hatte, wirkt sein Buch diesmal ruhelos und nicht wirklich ausgewogen. Der Einbruch in Gringots, im Buch eines der Highlights mit Oceans Eleven-Charme, der gleichzeitig viel über die Beziehung zwischen Zauberern und anderen magischen Rassen verrät, wird hier in einem Tempo heruntergehuddelt, dass kaum nachvollziehen lässt, was eigentlich passiert. Zwar gehört der Drache zu den beeindruckensten und tragischsten Exemplaren der Kinogeschichte, doch weder er noch der ganze Plot um die Todesfalle in der LeStrange-Vault werden wirklich hinreichend dramatisiert und wirken als wollte Kloves das ganze hinter sich bringen, um endlich nach Hogwarts zu kommen.

Dort angekommen ist die Hetze jedoch nicht vorbei, sondern setzt sich bis zum Beginn der finalen Schlacht fort. Leider fallen, wie schon befürchtet, dem Film jetzt im Finale auch viele Auslassungen aus früheren Filmen auf die Füsse, die die dramatische Wucht einiger Szenen beschädigen und einiges einfach hingerotzt wirken lassen. Wenn Aberforth kompletter Story-Arch, der eigentlich in den Vorgängerfilm gehört hätte hier versucht wird in eine einzige Szene zu quetschen in der sowohl Dumbledors Charakter in Frage gestellt, wie auch entschuldigt wird, dann hat dies einfach keine wirkliche emotionale Tiefe mehr, genau wie die Story um seine und Dumbledors Schwester. Der Tod von Tonks und Lupin, deren komplette Lovestory aus den vorigen Filmen herausgestrichen wurde, verpufft ohne wirklichen Eindruck und selbst – der ins Off-abgeschobene – Tod von Fred Weasley erschüttert lange nicht so sehr, wie er es sollte.

Nicht ganz so schwerwiegend, aber trotzdem unverständlich ist die fast völlige Eliminierung der Carrows die auf Hogwarts ihr Terror-Regime errichtet haben, zugunsten einer sehr holperigen Szene, in der Harry – der im Buch nicht als Erlöser kommt, sondern nur um den Horcrux zu suchen – pathetisch heroisiert wird, wenn sich Severus Snape in der großen Halle entgegenstellt. Rickman, der in den Vorgängern oft bitter ironisch und bedrohlich wirkt, dehnt seine dramatischen Pausen diesmal in eine Länge die fragen lässt, ob der Meistermime eingedöst ist oder noch wach.

Harry, ein mutiger, aber selten pro-aktiver Charakter in den Büchern, wird hier auf den letzten Metern noch zum Action-Helden umgedeutet, was später auch den Schlusskampf mit Voldemort tangiert, der mehr einem klassischen Hollywood-Showdown, als dem Accidental-Win des Buches entspricht. Was ausnahmsweise mal nicht an Radcliffes Spiel liegt, der wie alle anderen auch schauspielerisch eine gute Figur macht und wie Grint und Watson dafür sorgt, dass das Herz des Film trotz der genannten Schwächen nicht zu sehr beschädigt wird. Und es gibt natürlich auch wie immer wunderschöne Szenen, allen vorran Harrys letzter Marsch auf dem Weg sich Voldemort zu opfern, die dem Buch sehr nahe kommt und genau an den richtigen Stellen berührt und mitreisst. Auch die surreale Limbo-Szene mit Dumbledore, hätte wohl kaum besser adaptiert werden können und ja, selbst der ziemlich kitschige Epilog, der im Buch eher rangeklatscht und hözern wirkte, funktioniert im Film und sorgt für einen unerwarteten Kloss im Hals, wenn die überlebenden Helden ihre eigenen Kinder in den Hogwarts-Express setzen.

Vorher krankt der Film leider immer wieder an derben Timing-Problemen und – das ist bei dem Scope und dem gewaltigen Aufwand des Films verwunderlich – daran, dass die Schlachtszenen zu zerfasert und kleinteilig wirken. Statt gewaltiger Schlachten, die im Buch den Hintergrund des Schlussaktes liefern, gibts hier immer wieder kleine Schlachtausschnitte, während Hogwarts an anderer Stelle ruhig und unumkämpft wirkt. Klar es gibt einige schicke Szenen, sei es die von Neville genial gesprengte Brücke und auch ein paar der Raufereien im Innenhof, aber es stellt sich nie dieses Everything-but-the-kitchen-sink-Feeling ein, dass Rowling im Buch so genial zu vermitteln wusste. Hier scheinen die Kämpfe immer wieder praktisch anzuhalten, wenn sich zwei Figuren mal eben unterhalten wollen, der Film rast mit 200 Sachen, stoppt auf Null und rast dann weiter. Auch deswegen wirken Voldemorts Ultimaten nicht wie befreiende Atempausen, weil die Kämpfe eh dauernd ins Stocken geraten und Yates oft etwas überfordert zwischen Szenen hin und herschneidet, ohne damit die Spannungskurve wirklich anzuziehen.

Und so löblich es ist, dass jeder wichtige Charakter nochmal seine „eine wichtige Szene“ bekommt, stellenweise bremsen auch diese Momente den Film ungut aus, denn es ist fast spürbar, wie alle anderen Schauspieler zurücktreten um mal Neville, mal McGonnagal, mal der (aus unerfindlichen Gründen schon in Hogwarts befindlichen) Molly Weasley ihren Moment zu gönnen. Natürlich haben sich die Figuren das verdient, doch an vielen Stellen wäre es schöner gewesen nicht das Gefühl zu haben im Theater zu sitzen und jedem Schauspieler bei der Einzelverbeugung zuzusehen, sondern eine Figur die die Handlung tatsächlich vorrantreibt.

Aber vielleicht muss man nach so langer Zeit auch gnädiger sein, wenn die Macher und Crew des Films nach so vielen Jahren den Getreuen ein würdiges, vielleicht auch zu pathetisches Send-Off geben möchte. Denn auch sie haben viel Zeit mit den Figuren verbracht und bei aller Kritik, ist es immer noch erstaunlich, wieviel Gefühl und Liebe zum Detail immer noch in den Filmem steckt. Die Tricks, die Ausstattung, die Kostüme – all das kann überzeugen und auch die Musik, zum zweiten Mal von Alexandre Desplat komponiert, findet diesmal die richtigen Töne um den Abschied kraftvoll und einfühlsam zu unterstützen.

Natürlich ärgert es, wenn Snapes Abgang aus unerfindlichen Gründen in ein Bootshaus verlegt wird, genau wie die Veränderung des finalen Kampfes, doch gleichzeitig gibt es stimmungsvolle Rückblenden, wie die genial montierten Erinnerungen, die Harry Snapes wahre Natur offenbaren und tatsächlich emotional berühren. Und es gibt viele kleine Momente, etwa das Schicksal der Malfoys, die nach und nach Voldemort entgleiten und am Ende nur noch als Familie überleben wollen, die sogar runder inszeniert sind, als die Buchvorlage dies vermochte. Wenn nach der Schlacht nur müde Erleichterung, Melancholie und eine gewisse Taubheit zurückbleibt, niemand lauten Jubel anstimmt sondern die Verletzten versorgt und die Verstorbenen betrauert werden, dann fühlt sich das sehr richtig, sehr menschlich und sehr befriedigend an, genau wie das letzte Gespräch des Triumvirats Harry, Ron und Hermione – die sich auf den Weg in eine Zukunft machen, die erstmals nicht vorgezeichnet ist.

Und der Epilog, mit dem unter hauchdünnen Altersmakeup immer noch erkennbaren Helden, lässt dann doch wünschen, eines Tages wieder nach Hogwarts zurückzukehren.

Yates und Kloves haben die Serie zu einem stimmigen Abschied geführt, der viele kleine und ein paar große Probleme hat, aber trotz allem das Gefühl gibt eine lange Reise würdevoll beendet zu haben. Und das ist weit mehr als der erste Teil je erhoffen ließ.

  • Nils 14. 7. 2011 an 22:13

    Kann ich so unterschreiben! Super geschrieben.

  • Dr.Mabuse 14. 7. 2011 an 22:15

    3,5 Sterne? Fast schon zuviel.

    Trotz der streckenweise guten Momente krankt der Film an der fehlenden Dramatik, die im Buch so toll rüberkam. Ich war maßlos enttäuscht, als ich rauskam.
    Gut, ich wollte die Filme schon länger nicht mehr an den Büchern messen, aber ein würdiges Ende sieht für mich anders aus. Mehr Tränen, mehr Pathos, mehr Drama….

    (Meinen ersten Kommentar hier möchte ich aber noch einmal nutzen, um euch für eure tollen Reviews zu danken. Wenn es um Filme geht, seid ihr immer meine erste und zuverlässigste Referenz!)

  • Melanie 14. 7. 2011 an 22:17

    Ich halte es auch für eine Unsitte, einfach alles auf Teufel komm raus in 3D machen zu wollen. Aber scheinbar merkt es der Großteil der Kinobesucher garnicht, dass er sich den Film so total versaut. Der letzte Kinofilm den ich in 3D gesehen habe war Avatar vor einem Jahr. Und der hatte ja das beste 3D seit es diese Möglichkeit gibt. Hab ich jedenfalls gehört :)

  • moody 14. 7. 2011 an 23:26

    Versteht man echt nix mehr ab dem dritten Teil, wenn man die Bücher nicht gelesen hat?

    …habe immer mal wieder mit dem Gedanke gespielt, mir die Filme doch noch mal anzutuen, nachdem ich die ersten 45 Minuten des ersten Teils ganz schnarchich fand (bin dann auch eingeschlafen und das an einem Sonntag-Nachmittag…)

    Wobei ich mir die Bücher sicherlich in diesem Leben nicht mehr reinziehen werde. Das alles klingt immer nach so einer entsetzlichen Kinderkacke, dass es schon amüsant ist…

  • Stefan 14. 7. 2011 an 23:42

    Schön auch mal einen kritischeren Text zu lesen. Ich habe
    ihn in 3D gesehen und es war echt anstrengend. Es gibt übrigens keinen Ted Weasley. Ich glaube du meintest Fred der gestorben ist ;)

  • Batzman (Oliver Lysiak) 14. 7. 2011 an 23:53

    @Stefan

    Stimmt, war Fred nicht Ted – Ted ist der Sohn von Lupin. Habs korrigiert.

  • Tecumseh 15. 7. 2011 an 2:20

    @ Nummer 3:

    Doch – inzwischen merkt auch der durchschnittliche Kinozuschauer, dass er sich mit nachträglich konvertierten Bildern den Film versaut.
    Zumindest gerade im Kino waren beide 2D Vorstellungen komplett ausverkauft, so dass wir in den sauren Apfel beissen mussten und das ganze schön räumlich geniessen „durften“.

    Hat sich aber zumindest für die 3D-Vorschau von Tintin und erstaunlicherweise auch Captain America gelohnt.

    Ansonsten trifft Batzman hier mit fast jedem Punkt ins Schwarze.
    Nur der Epilog war nicht rührend, sondern einfach zum Schreien komisch. Unfreiwillig oder auch nicht.

  • der alte Sack 15. 7. 2011 an 7:32

    1. Ich bin kein Harry Potter-Fan
    2. Ich habe keinen der Filme gesehen
    3. Ich habe keines der Bücher gelesen?
    4. Ich habe keinerlei Ahnung!

    Aber eine Frage hätte ich trotzdem und bitte steinigt mich nicht dafür. Warum hat der bleiche Mann mit dem kurzen grünen Laserstab keine Nase und keine Haare? Nur das würde mich interessieren. Und wer knipst ihn im Film weg? Ich geh eh nicht rein, aber die Antwort würde mich sehr interessieren. Vielen Dank für die Antwort…
    :-)

  • Bastl 15. 7. 2011 an 9:34

    Das hängt mit der Schlangen-Nähe des Charakters zusammen.
    Der hat schon ne Nase aber das sind mehr so Schlitze wie bei einer Schlange.
    Haare fehlen vermutlich aus dem selben Grund. Ein Mann in seinem Alter könnte aber auch genausogut einfach eine Glatze haben ;-)

    Und natürlich Harry, ‚Der Auserwählte‘ aus der Prophezeiung, „knipst“ ihn weg :-)

  • Julius 15. 7. 2011 an 10:08

    Gute Review ! Der Film hat zum Glück viel vom Buch übernommen.
    Fast ein bißchen zuviel sodas auch ich den Eindruck hatte als wirke iregendwie gehetzt.
    Die Logikfehler sind leider da. Gerade der Endkampf zwischen Voldi und Harry, der im Buch so herrlich aufgelöst und erklärt wird, macht in Film keinen Sinn.

    Ich fand den Film aber toll, viel besser als 7.1, er hat mich emotional berührt
    von trauig bis lachend war alles dabei.
    Trotzdem kam ein für mich unvergesslicher Moment nicht aus dem Film sondern von einem Zuschauer der seinen Sohn? fragte also der Snape ist jetzt Harry´s Vater……

    So long

  • Maja 15. 7. 2011 an 10:54

    Ich habe den Film noch nicht gesehen, aber die Bücher gelesen. Bin schon total gespannt, wie es umgesetzt wird. Im Teil 6 war ich total enttäuscht. Teil 7/1 war schon besser. Was ich bei der Umsetzung der vorherigen Teile am enttäuschensten fand, war, dass für Teil 7 sehr relevante Informationen rausgelassen und andere dazugesponnen wurden.

  • Dr. Strangelove 15. 7. 2011 an 12:07

    Zum Thema 3D. Zumindest in den USA scheint der Boom vorbei zu sein. Das liegt aber mehr an den Preisen. 3D ist eben ganz nett. 2D reicht aber auch aus… und ein Großteil der Zuschauer will eben keinen Aufpreis zahlen.

  • Roland D. 15. 7. 2011 an 12:13

    „Trotzdem kam ein für mich unvergesslicher Moment nicht aus dem Film sondern von einem Zuschauer der seinen Sohn? fragte also der Snape ist jetzt Harry´s Vater”¦”¦“
    Naja, könnt doch leicht sein^^

  • Stollentroll 15. 7. 2011 an 12:46

    oh man, mir schwant schlimmes. mag den eigentlich gar nicht schauen.
    bin ja ein großer fan der bücher, aber bis auf film 1 und 2 sehen die filme immer anders aus wie im buch und kommen auch anders rüber.

    warum hat das denn bei herr der ringe so gut geklappt, da hat man doch auch die handlung wie in den büchern rübergebracht und sogar noch platz gehabt für ne zusätzlich lovestory.
    versteh ich nicht.

    alle filme ab band 3 wirken total gehetzt und durcheinander und auch die locations sehen in jedem film anders aus. wenn man keine zeit hat für die ganze handlung, dann aber bitte kleine zusammenfassungen. die geschichte der 3 brüder in trickfilmform im 7.1 fand ich spitze, sowas hätte man mehr einbauen können. damit erspart man sich langatmige erzählsequenzen und die handlung wird verständlicher.

    der tod von fred, tonks und lupin wird nur am rande erwähnt?0.O man eh das waren die traurigsten und dramatischsten szenen im ganzen buch.
    das das duell zwischen harry und voldemort ohne die anderen stattfindet hab ich mir schon beim trailer gedacht und is total fürn popps.

    sowas muss man doch geiler hinbekommen, menno.

    naja ich lass mich dann mal überraschen, aber werd bestimmt enttäuscht sein.

  • Banis 15. 7. 2011 an 13:37

    Review ist sehr schön geschrieben und beschreibt so ziemlich genau das was ich auch dachte. Thumbs up!

  • name 15. 7. 2011 an 16:39

    Shit…
    Nach diesem Review hoffe ich mehr denn je auf eine Neuverfilmung, die den Büchern gerecht wird.

  • Meri 15. 7. 2011 an 17:01

    Molly Weasley ist aber doch auch im Buch in Hogwarts und kämpft, sie ist doch zusammen mit dem Orden gekommen, nachdem Harry da in der Halle vortritt.
    Ich war mit 3 Leuten in dem Film die die Bücher nicht gelesen haben und trotzdem haben sie sich alle amüsiert. Ich kenne die Bücher und hab dann nachher ein paar Eränzungen hinzugefügt. Mir fehlte auch die Geschichte um Dumbledores Familie. Die fand ich nämlich im Buch sehr bewegend.
    Und der Epilog im Film war wirklich nicht so schlimm wie im Buch ^^

  • Julius 15. 7. 2011 an 17:37

    Stimmt Dumbis Geschichte hat mir auch gefehlt.
    Das er eben nicht immer Mr. ich hab den moralischen Superkompaß
    war.
    In der Kings Cross Scene dachte ich mir Oh man Yates warum holst du den jetzt Gandalf als Verstärkung dazu…das schrullige Genie aus dem Bücher war das nicht. Ich sach nur Schwachkopf, Schwabelspeck Quiek

    Anderseits war Snapes Geschichte toll umgesetzt wobei man flimisch
    mehr aus diesen zerissenen Charakter rausholen könnte

  • Ferris Bueller 15. 7. 2011 an 19:09

    Angesichts der angesprochenen – und nicht wenigen – Kritikpunkte, kommt der Film überraschend (und unverständlicher Weise) gut weg im Review.

  • toasted 15. 7. 2011 an 21:03

    @19
    Weil die Bilder im Film einfach funktionieren. Man stört sich nicht am optischen des Films, sondern am inhaltlichen im Vergleich mit den Büchern. Bzw daran, dass der Zuschauer viele Lücken im Film innerlich selbst schließen muss. Warum ist zB plötzlich der Rest des Ordens in Hogwarts (dazu gehörend auch Molly Weasly, was Batzman ansprach).
    Die Kostüme passen, die Szenen passen, das Optische passt. Deswegen ging ich zumindest nicht verstört aus dem Film raus. Was aber auch einfach zeigt, dass ich von den Filmen inzwischen nicht mehr erwarte, dass sie die vielen Feinheiten und Nettigkeiten der Bücher mit aufgreifen.

  • Ferris Bueller 15. 7. 2011 an 22:18

    @20: Naja, die Kostüme sehen in Harry Potter ja immer gleich aus. So wie das durchklingt, ist Optik 5/5 und Inhalt 2/5, macht unterm Strich 3,5/5? Vielleicht ist das der Grund, warum Batz auch Fluch der Karibik 4 am Ende 3,5/5 gegeben hat…wegen der Kostüme. Immerhin hat die reine Optik aber nicht ausgereicht, um Transformers 3 vor nem 1,5/5-Review zu bewahren (obwohl der, „gut getrickst“ sei). Aber die Potter-Filme werden hier ja immer sehr wohlwollend von Batz durchgewunken.

  • Thaniell 16. 7. 2011 an 3:27

    So sehr ich üblicherweise gegen Reboots bin, könnten wir das jetzt bitte sofort rebooten und mal richtig schön und geschlossen verfilmen? Diesmal bitte mit einem Regisseur (oder meinetwegen einem Team von Regisseuren), der ein vernünftiges Gesamtkonzept für so eine epische Filmreihe hat und nicht nut gute Effekte und charmante Einzelszenen hinbekommt… (warum muss ich da nur an LotR denken…)

    Genug Knete und genut schauspielerisches Können steckte ja drin um es nicht zum Totalausfall werden zu lassen, aber wirklich toll ist er nicht – so wie alle Potterfilme halt mal eine nette Umsetzung aber nicht mehr.

  • nils 16. 7. 2011 an 8:32

    Liest eigentlich keiner die Reviews Korrektur? Flüchtigkeitsfehler….!

  • mooselod 16. 7. 2011 an 8:43

    Neben anderen wichtige Momente hat auch noch gefehlt:
    – Percys Rückkehr zu seiner Familie

    Dumbledores Story wurde wohl zugunsten der Kinderseelen herausgelassen?
    Die Vorbereitung des Schlosses auf die Schlacht wurde wohl auch aus einem Kinderaufsatz übernommen, so wirkte es jedenfalls auf mich.
    Alles in allem war der Film halb gut und halb Schrott und wirkte eben gehetzt.
    Ich hoffe 3D wird bald verboten, die Kopfschmerzen sind ja kaum auszuhalten.

  • doc 16. 7. 2011 an 12:41

    ja , mit einem regisseur reicht doch . und zwar quentin tarantino – nachdem er endlich 007 wiedererweckt hat :)

  • appetizingly 16. 7. 2011 an 13:35

    @toasted
    Das Beispiel ist ziemlich schlecht – es wurde im Film doch klar von Neville erwähnt, dass noch andere Ordensmitglieder kommen werden und deshalb wurde auch der Durchruf über PotterWatch gestartet.
    Das war im Prinzip sehr gut gelöst, da man so ganz schlicht die Lücke, der in den Filmen nicht vorhandenen falschen Galleonen, schließen konnte.

    Die Geschichte der Dumbledores hat allerdings wirklich gefehlt, was sehr schade und auch etwas unverständlich ist – und ich muss Batz im Bezug auf die fehlende Dramatik der Tode von Fred, Lupin und Tonks ebenso zustimmen. Da hat der Ausflug in’s Denkarium sowie der anschließende Death March einen schon viel eher berührt.
    Dennoch war ich mit 7.2 im Allgemeinen ziemlich zufrieden und halte es für ein würdiges Finale (Ich weiß auch nicht was viele an dem Epilog auszusetzen haben, ich fand den super).
    Abschließend: Sehr schönes Review.

  • David 16. 7. 2011 an 13:59

    https://www.youtube.com/watch?v=fC7Q-JBsZLg&feature=feedu

    Die Filmanalyse zum neuen Harry Potter. Nuff said!

  • Blub 16. 7. 2011 an 17:50

    Komme grade aus dem HP-Marathon, wo alle 8 Filme hintereinander gezeigt wurden. Da hat man schon sehr stark gemerkt, wie ein zusammen hängendes Konzept fehlt. Die Schule/Umgebung sieht immer anders aus und Sachen, die in einem Film nicht so wichtig sind werden nicht gezeigt, obwohl sie für die späteren Filme eigentlich wichtig sein sollten. Gerade die komplexe Snape/Dumbledore Thematik geht dabei etwas unter wie ich finde. Das kann nicht alles in den letzten Film passen. Und aus den finalen Kampfszenen hätte man auch mehr rausholen können, ohne sich dabei weiter von der Vorlage zu entfernen.
    Von der 3D-Variante kann ich eigentlich auch nur abraten…

  • name 16. 7. 2011 an 23:08

    Nachtrag zu #16 (jetzt gerade gesehen)

    Trotz meiner Bedenken ging ich mit dem Gefühl ins Kino, ein einigermaßen gelungenes Ende sehen zu dürfen, auch wenn nach den letzen Filmen schon klar war, dass einige Stellen kaum machbar sein würden, da einfach zu viel ausgelassen wurde.
    Als das große Warner-Logo auf mich zufuhr (in 2D, weil ich 3D für Schrott halte), war ich sehr gespannt und wurde ab diesem Moment von beinahe jeder neuen Szene enttäuscht. Wie kann ein Team mit so viel Geld so derbe verkacken? Mich ließ der Film bis auf die Death-March-Szene, die Szene um Snapes Flucht und die letzte kurze Szene mit George und still-living-Fred ziemlich kalt. Es kommt mir wie eine Beleidigung vor, was David Yates, Steve Kloves und Co. da zusammengeschustert haben: sich häufende Logiklöcher, keine durchgehend erzählte Story, Erklärungen wie in einem Sachbuch, keine originelle Idee…

    Bevor ich den Film gesehen habe, war für mich die Potter-Reihe ein Mix aus mehreren mittelmäßig bis gut, einem schlecht (6) und zwei sehr gut (3 und 7.1) umgesetzten Filmen und ich hoffte, nach dem letzten Teil doch auf eine insgesamt gute Reihe mit sehr gutem Abschluss zurückblicken zu können. Tja.

    Was mir gefiel: Der Score von Alexandre Desplat, auch wenn manchmal zu viel Pathos drin war. Gute Schauspieler bis auf einige zu offen stehende Münder. Der Drache, wenn auch zu kurz sichtbar, aber sehr gut animiert. Und andere kleine Dinge.

    Batzmann, wie kannst du? Dies ist das erste Mal, dass ich deiner Rezension widerspreche.

    Wer ist für eine Neuverfilmung?

  • Lisa 17. 7. 2011 an 0:52

    Ich persönlich war von dem Film handlungsmäßig überhaupt nicht überzeugt! Gerade stellen, die laut Rowling wichtig für den Gesamtsinn sind, zum Beispiel Tonks und Remus Sohn, der ja übrigens Harrys Patensohn ist (wird ja auch nie erwähnt…) wird völlig außen vor gelassen… eigentlich lebt er ja dann bei Harry und Ginny… Ebenso wird der 3. Teil der Heiligtümer des Todes völlig außen vor gelassen, was so den Sinn der Heiligtümergeschichte ziemlich zerfetzt. Eine Szene in der sie draufkommen, dass es Harrys eigener Umhang ist und PUNKT. Dafür dass sie den letzten Band in 2 Teile aufgeteilt haben ging gerade im 2. Teil doch sehr viel verloren! Natürlich ist der Film ohne Frage bildgewaltig und episch, aber ich finde den eingebrachten Humor stellenweise sehr unpassend!

  • name 18. 7. 2011 an 0:54

    (eventuell kleiner Spoiler)

    Oh ja! Einer noch:
    Was war das bitte für ein Humor? Sie sind in Gringrotts kurz vorm durch-zornige-Kobolde-getötet-werden und als es gerade am schlimmsten für sie aussieht…
    CUT
    „Das sieht jetzt nicht ganz so gut für uns aus.“ oder ähnlicher dämlicher Spruch
    CUT
    Weiter gehts mit der Dramatik

    Solche Stellen versauen mir jede spannende Stelle, wenn die ihren schlechten Humor einbringen müssen.

  • Pascal 18. 7. 2011 an 11:12

    Ich finde es echt verwunderlich, dass es noch keinen riesigen Shitstorm wegen den Augenfarben gab. Hier und da mal ein paar Shitstürmchen, aber keine richtige Empörung.

    Ich mein sieben Bücher lang wurde uns erzählt, Harry hätte die Augen seiner Mutter und in der Rückblende hat die kleine Lily dann nichtmal die gleiche Augenfarbe! Orrrr. Das ist das 21. Jahrhundert, wie schwer kann sowas sein? Fanboy-Rage!

  • Meike 18. 7. 2011 an 11:38

    Sehr gelungener Artikel! Habe mir den Film gestern im Kino angesehn und muss sagen ich war geteilter Meinung. Einerseits fand ich den Film gut, jedoch habe ich einige Szenen vermisst. Wie oben schon erwähnt, wurden im Film einige Szenen kaum gezeigt, die jedoch im Buch von großer Wichtigkeit waren. z.B die Geschichte mit Dumbledores Bruder. Auch fand ich wie in letzer Zeit immer öfter, dass die 3D Effekte nicht besonders überzeugend waren. Ich konnte man manchen Stellen die Brille komplett abnehmen ohne, dass das Bild wirklich verschwommen war. Meiner Meinung nach ist 3D ohnehin fast nur Geldmacherei. Bis auf Avatar und Tron habe ich bisher keine guten 3D Effekte in einem film gesehen. Wirklich schade eigentlich. Aber alles in allem ist der neue Harry Potter Film schon sehenswert. Immerhin ist es der letze Teil und den muss man als Fan gesehen haben. Die letze Szene hätte aber (finde ich) nicht sein müssen. ;)

  • klecksfarbe 18. 7. 2011 an 14:11

    An den über mir: Mal ganz davon abgesehen, dass es in den Büchern immer hieß, seine Haare wären total strubbelig und unbezwingbar. Das jeder Friseurbesuch, der dies ändern sollte, nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar ist. Und dann sieht man Harry mit so ner Topffrisur und graden Spaghettis die lustlos an der Stirn runterhängen.
    Wo war da der Shitstorm? Oder Stürmchen?

  • David 18. 7. 2011 an 16:48

    Beim Ende hat bei uns das ganze Kino durchgehend gelacht. Ich frage mich, ob das beabsichtigt war.

    Ich habe alle Bücher gelesen und alle Filme gesehen, trotzdem kam ich oft nicht hinterher, ist ja auch alles schon ein paar Jahre her. Schade, ein paar Minuten für ein „previously“ am Anfang hätte man ja wohl noch verschmerzen können. Der Film ging los und ich wusste überhaupt nicht, was da gerade passiert und ob das wirklich so im Buch vorkam. Vielleicht ist auch einfach nur mein Gedächtnis zu schlecht.

  • DVC 18. 7. 2011 an 22:32

    Heute also den letzten HP-Film gesehen und somit schließt sich der Kreis HP für mich. Die Bücher waren unterhaltsam, die Filme konnte man sich angucken und mehr bleibt da für mich auch nicht.
    Der Achte Film macht weiter wo die anderen aufhörten.
    Aneinandergesetztes Stückwerk ohne innere Logik und selbst das Buch wird öfter sträflich vernachlässigt(Gringotts, Heulende Hütte, Dumbledores Vergangenheit, warum Harry nicht stirbt, Harrys Zauberstab usw).

    Ich denke spätestens in 10 Jahren wird es eine Neuverfilmung geben mit dann in sich geschlossenem Drehbuch. Das Problem der früheren Filme war ja, sie kannten alle das Ende noch nicht. Was war also wichtig, was ncht? Selbst Rowling wusste beim Vierten Band noch nicht wie sie die Geschichte weiterführt.
    Ein Lob nochmal an die Gene von Herrn Grint. Während ich ihn in den ersten Filmen einfach nur grottenhäßlich fand, hat er sich doch sehr zum positiven entwickelt, während Radcliffe meiner Vorstellung von Harry Potter leider nie nahe kam. Muss sagen, der Sohn im Epilog trifft die Vorstellung schon eher.
    Bei einer Neuverfilmung könnten sie auch auf die Idee kommen eine Extended Edition zu drehen. Es bietet sich einfach an für das Heimkino eine 3,5 Stundenversion zu drehen, bei HDR hat man gesehen, es wird gekauft und die Hardcorefans werden befriedigt.

  • Moviesteve 18. 7. 2011 an 23:33

    Schön geschrieben.
    Wie so oft, sehe ich vieles sogar sehr gleich – komme dann aber zu einem anderen Schluß. :) Will sagen: Vieles stört mich einfach nicht so sehr. (Aber ich bin ja für meine Milde gegenüber dem Blockbuster-Kino bekannt. ;))

    Und in einem Punkt muss ich Dir ganz vehement widersprechen: Ich habe noch keines der Bücher gelesen und hatte bislang trotzdem immer den Eindruck, dass ich der Handlung gut folgen konnte. (Und das auch ohne, dass mir Freunde, die die Bücher gelesen haben, irgendwie was erklärt hätten.)
    Nur sonderlich tiefgründig war es eben nicht und manches wirkte etwas holprig.

    Eine wirklich gute Literatur-Verfilmung geht anders, das stimmt.
    Da muss man eigentlich radikal umschreiben, Dinge ohne Rücksicht auf Verluste kürzen und zusammenstauchen oder auch mal verschiedene Aktionen auf andere Figuren umdeuten, Figuren zu einer verschmelzen etc.
    Das hat sich die Potter-Reihe leider nie getraut (sicherlich aus purer Angst vor den Abermillionen Fans). Es schien immer so, als wenn alle Story-Teile, die in den Filmen nicht erzählt wurden, in der Filmwelt aber trotzdem passiert sein sollen. Die wurden dann noch irgendwie in einem Nebensatz, durch ein Hintergrundbild oder eine Andeutung reingequetscht. Das veriwrrt den Nur-Film-Kenner natürlich zwangsläufig. Entweder ganz rauslassen oder zeigen, aber nicht dieses seltsame Dazwischen. Denn genau das ist es, was die Filme für viele Kritiker wie reine Buch-Illustrationen wirken lässt. (Mit der Meinung stehst Du ja wahrlich nicht alleine da.)

    Weiteres Geplauder dazu übirgens auch hier:
    https://soundcloud.com/moviesteve/pott-er-cast
    Nicht sonderlich strukturiert, aber wie ich glaube, doch ganz unterhaltsam als Nachspiel zum Kinobesuch.

  • Pascal 19. 7. 2011 an 9:07

    @klecksfarbe: Guter Einwand, wenn auch meiner Ansicht nach falsch. Es geht hier nicht um Details aus dem Buch. Es geht hier darum, dass in jedem Film, nicht nur in den Büchern, gefühlt alle zehn Minuten gesagt wurde, Harry hätte die Augen seiner Mutter. Es wurde wirklich, WIRKLICH oft erwähnt, von jedem Charakter, der eine Sprechrolle hatte, mindestens. Und dann kommen sie mit der Rückblende und es erweist sich einfach als falsch. Sieben Filme lang wurde uns etwas erzählt, was der achte Film dann mal einfach nicht beachtet. Das ist für mich ein erheblicher Unterschied.

  • Claas 19. 7. 2011 an 13:45

    Gut geschrieben!

    Wenn ich auch dem Punkt nicht zustimmen kann, dass man sich in den Filmen nicht mehr auskennt, wenn man die Buchvorlage nicht im Kopf hat. Ich habe keines der Bücher gelesen und kam in allen Filmen gut mit.

    Klar – man muss die Filme gut auf der Pfanne haben, wenn man den nächsten guckt, aber das fühlt sich sehr gut und erwachsen an, statt sich in Erklär-Gesprächen und Zusammenfassungen zu verlieren.

    Szenen wie Dumbledores Bruder wirken schon etwas holprig und haben nicht die Tiefe der Andeutungen, aber ich als Nicht-Buch-Kenner bekomme doch zumindest das schöne Gefühl „da ist noch mehr“ und vertiefte mich nach dem Kinogang gleich in die Potter-Wiki und Co. Und irgendwie ist das doch auch schön.

    Beim Endkampf hatte ich eher das Gefühl – huch, er ist schon tot oder was? – aber wenn das im Buch wohl auch so oder noch zufälliger war, dann ist das ja so okay.

    kein überragender aber doch sehr guter abschluss der filmserie. mein film-favorit bleibt der dritte teil und irgendwie auch der fünfte.

  • JFT96 21. 7. 2011 an 12:01

    Die Sache mit „Größte Insider-Veranstaltung der Welt“ kann ich null nachvollziehen. Ich glaube, in der Hinsicht nehmt ihr Hardcore-Potter-Fans euch einfach zu wichtig: Der Film wurde nicht nur für euch gemacht.

    Natürlich kann man über Logikmängel und falsche Gewichtung bei der Aufbereitung des Buchstoffs meckern. Aber die Reihe bleibt nun mal eine Ansammlung von Blockbustern. Und die sollen die Zuschauer nun mal unterhalten, nicht mehr und nicht weniger. Ich hatte bei jedem der 8 Filme meinen Spaß und fand, dass 7.2 ein würdiges Ende war. Vielleicht auch deshalb, weil ich den Film genießen und nicht jede zwei Minuten denken musste: „Diese Szene haben die aber wieder verkackt!“

    Seit Teil 3 kann ein Nicht-Buchkenner die Story nicht mehr nachvollziehen? Wieso denn das? Ich fand alles halbwegs plausibel und sah mich nicht als „Außenseiter“, nur weil ich die Bücher „verpasst“ hab.

  • buzz 21. 7. 2011 an 17:30

    Endlich ist der Scheiß vorbei…

  • Turtle 22. 7. 2011 an 10:59

    Habe den Film gestern auch gesehen und kann das so weitesgehend unterschreiben. Man fragt sich hinterher warum der Film 130 Minuten gedauert hat, wo doch kaum eine Szene mal Zeit hatte sich zu entfalten.
    Den 3D-Effekt fand ich hier allerdings relativ wenig stoerend, dieses Digitalfeeling hatte Teil 1 auch schon ohne 3D.
    Naja, es ist das Ende und gar nicht mal so schlecht. Ich werde wohl das Buch nochmal lesen.

  • bar 23. 7. 2011 an 14:44

    Zum Thema Buch-Kino Umsetzung:
    Ich finde z.B., dass Jackson in Herr der Ringe das Medium Kino korrekt ausgenutzt hat, indem der die nur auf 5 Seiten beschriebene Schlacht auf den Pelenor-Feldern in „Die Rückkehr des Königs“ fürs das Kino extrem ausdehnte – Beit Potter 7.2 wurde hingegen die Finale Schlacht gekürzt – hmpf…

    Oh und zum Thema im Kino Weglassen: Ich werde es Peter Jackson nie verzeihen, dass er die komplette Befreiung des Auenlandes nicht gedreht hat!!! (Ich finde die Passage im Buch war aus Figurenentwicklungssicht die Beste der gesammten Triologie … oh, aber ich schweife ab…)

  • Christina 25. 7. 2011 an 1:39

    Was ich niemals verstehen werde und was mich um ehrlich zu sein auch fürchterlich nervt ist,dass Menschen nicht verstehen können,dass Bücher und Filme zwei komplett verschiedene Arten von Kunst sind. Und wenn ein Filmemacher ein Buche nimmt und es adaptiert,dann entsteht dadurch etwas Neues, ein Kunstwerk für sich,dass sich das Buch nur zur Hilfe genommen hat, dem das Buch als eine Art Inspiration gegolten hat. Die Menschen müssen aufhören das Eine an dem Anderen zu messen und jedem Einzelnen den Respekt geben,den es verdient hat. So einfach ist es. Und sowieso kenne ich Menschen,die nur die Filme gesehen haben und denen nichts fehlt,die all dem genug folgen konnten um befriedigt den Kinosaal verlassen konnte,das nur zu der völlig pauschlisierten und aus der Luft gegriffenen Aussage des Autors dieser Review.

  • srm 25. 7. 2011 an 22:09

    Sehr schöne Rezension. Spricht mir aus der Seele.
    Hier ist eben nicht zu entschuldigen, dass Buch und Film zwei unterschiedliche Medien sind.
    Quote (Christina): „Und wenn ein Filmemacher ein Buche nimmt und es adaptiert,dann entsteht dadurch etwas Neues, ein Kunstwerk für sich,dass sich das Buch nur zur Hilfe genommen hat, dem das Buch als eine Art Inspiration gegolten hat.“ Ja, das hat der Macher hier aber nicht. Er haut wild mit Szenen um sich nach dem Motto „Erklär ich nicht, habt ihr ja eh alle gelesen.“ So geht das nicht. Wenn er Avantgarde machen will, bitte, aber ich glaube nicht dass er mit HP große Kunst schaffen wollte – und genau hier geb‘ ich dem Rezensenten recht – Grobe Schnitzer und manchmal kommt man sich verarscht vor.
    Top-Charaktere: Draco Malfoy, Voldemort. Hier hat der Schauspieler (Ralph Fiennes ) meiner Meinung nach seine beste Leistung unter allen Teilen abgeliefert. Wunderbar…das nächste mal in 2D

  • nils 28. 7. 2011 an 12:31

    Moin,

    konnte den Film leider nur in 3D sehen (De+2D oder En+3D, Pest oder Cholera bei cineplex) und hab beschlossen, dass ich das nicht nochmal mache. Dann lieber auf die DVD warten und auf die große Leinwand verzichten.

    Problem war, dass bei scharfen Kanten (Schwarz gegen Weiß) immer auf einem der beiden Augen das Bild des anderen Auges zu sehen war, etwas verschoben halt. War aber gleichzeitig immer nur bei einem Auge sichtbar und hat sich abgewechselt. Hab zwischendurch die Brille getauscht aber daran lags nicht. Gehört das so, ist das schlechte Technik oder liegt das am Filmmaterial?

    Viele Grüße,
    nils

  • YAYAYAY.org » Re: »Indeed, Mr. Potter.« » Harry, Bücher, Hogwarts, Dumbledore, Filme, Genauso, Halle, Universum, Potter, Kämpfe, Liebe, Emotionen 28. 7. 2011 an 15:12

    […] Filmen. Ohne dabei jeden Muck wieder aufzukochen und über die Malen-Nach-Zahlen-Verfilmung(en) (→) zu lästern. Teil 1 war für einen 11 oder 12-jährigen wie mich damals genau das richtige. Ich […]

  • Christian 11. 8. 2011 an 9:55

    @14: Weil Herr der Ringe Storymäßig (damit meine ich nicht die Lore dahinter, sondern die Handlung der Geschichte an sich) so dermaßen dünn ist, dass man das in drei Filmen eben sehr gut erzählen konnte. ;)

  • bar 12. 8. 2011 an 3:01

    @47: Und hätte Gandalf mal direkt am Anfang einen Riesenalder gerufen, den Hobbit mitsammt Ring zum Vulkan fliegen und reinplumpsen lassen, dann hätte man den Menschen in Rohan und Gondor viel Leid ersparen können und wir hätten uns das Ganze in 25 min anschauen können ;-)

  • evilnerd 15. 8. 2011 an 21:22

    sorry Leute, ich habe es neulich wieder versucht. Ich hab versucht rauszufinden was alle so toll an HP finden. Dem kleinen „Schwächling“(symbolisiert durch die Brille) und dem lustigen Zauberkasten Zauberstab und dem dem fliegenden Besen. Ich bin vielleicht auch einfach zu alt, oder vielleicht liegt es daran das mein Anspruch am Fantasy Genre durch Tolkien geprägt wurde. Aber als ich neulich im Fernsehen einen kurzen Moment eines Potte Films entdeckt habe konnte ich mich vor Lachen kaum halten.

    Ich dachte es handele sich bei der Szene um einen „Spoof“, aber NEIN-es war der real deal.

    Potter kämpft gegen einen Obelisk (oder so) scheinbar gesteuert durch einen anderen Zauberschule-Studenten-nur älter. Die Szenen waren so albern gespielt und das Script so kläglich, dass ich es nicht mehr ausgehalten habe.

    Was ist es also dass erwachsene Menschen so für diesen Nerd schwärmen? Dass sie all die „first thought“ Innovationen der Potter Welt hinnehmen?
    (Zaubern=kleiner Stab aus dem „Zauberer Anfänger Kit“. Zauberer fliegt=Hexenbesen. Bösewicht=zurückgegelte Haare und und und…)

    Muss man die Bücher gelesen haben? Ich kanns nicht verstehen…

  • Gasgrill 26. 4. 2015 an 21:25

    Extrem genial geschrieben, ich bin absolut begeistert.

  • Weber Gasgrill 31. 8. 2015 an 20:54

    Ich freue mich das es anscheinend doch so viele Anhänger wie mich gibt. Seien wir gespannt auf den neuen Film…