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The Thing (2011) – Trailer

15. 7. 2011, Jet Strajker, 47 Kommentare

Der erste Trailer zum Prequel/Remake/Reboot/whatever zu „The Thing“.

Sieht dann doch wie eine exakte Nachstellung des Carpenter-Films aus, inklusive der Musik. Also nix Neuinterpretation der Buchvorlage. Interesse ist damit verflogen.

  • Mein Senf 15. 7. 2011 an 13:51

    Künstelrisch erkenne ich da auch keine Neuinterpretation. Mir gefällt der Trailer trotzdem: Kühle Athmosphäre, schicker Look. Schön, dass mit dem Eisblock auch ein Element der 51er-Version aufgegriffen wird. Und das beste: Platinum Dunes ist nicht das produzierende Studio.

    Das Remake von John Carpenter war ja damals auch wegen der durch und durch pessimistischen und aussichtlosen Grundstimmung so gelungen. Bin mal gespannt, ob das zugunsten Mary-Elisabeth-Winstead-muss-aber-überleben über Bord geworfen wird.

  • Julio Sacchi 15. 7. 2011 an 13:51

    Sieht nach absolut gar nichts aus. Kein Style, keine Stimmung, keine Spannung. Öde, preiswert, überflüssig – und warum muss jetzt IMMER eine junge Frau die Hauptfigur sein?

  • Jet Strajker 15. 7. 2011 an 13:52

    Weil Markige-Kerle-Kino ausgedient hat.

  • Dr. Strangelove 15. 7. 2011 an 14:03

    Erstmal bin ich froh das keine „jungen Halbstarken“ im Film mitspielen. ‚Sunshine‘ oder der der letzte ‚Star Trek‘ Film haben einfach nur genervt. Eisklotz gefällt mir auch gut. Danach sehr viel Geschrei, komische Deform-Effekte. Viel Hektik. Viel Gebrüll. Viele Schnitte. Und immer wieder vorsichtiges Herantasten, usw… aber ist ja nur der Trailer. Kann gut werden, oder auch großer Mist. Bin nach wie vor gespannt. die bärtigen Männer gefallen mir schon mal. Und die Frau auch.

  • Andreas 15. 7. 2011 an 14:15

    Sie sollten den Titel dann auch ehrlicherweise in „The same Thing“ umbenennen.

  • Ufomuschi 15. 7. 2011 an 14:20

    das die optik und die musik sich stark am carpenter-film orientieren, ist doch schonmal eine gute idee gewesen. eindeutiger pluspukt.
    schließlich ist das ist scheinbar nicht mehr selbtverständlich, das man das bei einem prequel o. sequel überhaupt berücksichtigt.

    ob der streifen aber auch etwas eigenes gutes zu bieten hat wird sich noch zeigen.

  • bale 15. 7. 2011 an 14:28

    mary-elisabeth winstead als wissenschaftlerin lol
    wow, ist die gealtert! oder ist das wirklich nur das fehlende make-up? klasse, sieht aus wie kate winslet zu ihren augedunsensten zeiten.

  • Thomas 15. 7. 2011 an 14:32

    Ist anscheinend ein Remake von 51er Film verarbeitet als Prequel zum 82er Film. Also mit gefällts. Wird wohl nicht an Carpenters Version rankommen, aber nen netten Film wird mal sicher erwarten können.
    Ich finds gut, dass sie sich bei der Musik am „Original“ angelehnt haben. Hoffe, es wird im Film auch so sein. 1000mal besser als irgendein 0815-Score der meisten modernen Horrorfilme.

    @1: Der Eisblock kommt in Carpenters Film auch vor.

  • Silent Rocco 15. 7. 2011 an 14:34

    Warum das gleiche Ding (kicher) nochmal und in schlechter gucken? Schön, dass es das Original in einer fantastischen HD-Version gibt.

  • So Do Media 15. 7. 2011 an 14:36

    überflüssig, aber vielleicht gibts ja ein zwei nette morphing szenen. wobei die im original ganz ohne unübertroffen sind.

  • k-d 15. 7. 2011 an 14:38

    „Ich finds gut, dass sie sich bei der Musik am ”Original” angelehnt haben. “

    leute seid ihr eigentlich taub? das am ende IST das original cue, keien „anlehnung“.

  • 1 15. 7. 2011 an 14:38

    Stimme 4. zu: eines haben sie schon mal richtig gemacht – bis auf die Frau keine hübschen Jungspunde. Einerseits sieht es tatsächlich aus wie 1:1 nachgebaut (bei der Szene, in der der Hund am Zaun kaut, mußte ich schon den Kopf schütteln) – andererseits ist es gut, dass sie versuchen, die dunkle Atmosphäre von damals wieder herzustellen.

    Es läßt sich zwar überhaupt nicht vergleichen, aber die Remakes von „I spit on your grave“ und „Last house on the left“ waren zB die deutlich besseren Filme als die Originale, was natürlich daran lag, dass die Original schäbiger Müll sind. Hier hat man nun einen Klassiker vorliegen, den man nicht erreichen kann und klar wird der Film nicht im entferntesten an den 82er herankommen, aber man kann ja mal abwarten – vielleicht machen sie vieles richtig und wir werden von einem trotzdem guten Film überrascht…

  • Julio Sacchi 15. 7. 2011 an 14:57

    Das Remake von „Last House on the left“ ist besser als das Original? Himmelschreiender Unsinn des Jahrtausends.

    Und wie oft muss man eigentlich noch mitmeisseln, dass die in einem Trailer verwendete Musik nichts mit der im fertigen Film zu tun hat? Mit dem Original-Carpenter-Cue will man nur die alten Fans ködern.

    Und der, der da oben den Vorschlag mit „The Same Thing“ gemacht, hat ist geistreich!

  • Alex 15. 7. 2011 an 15:07

    Es soll sich ja eigentlich um ein Prequel handeln, aber die Armut an neuen Ideen, wie man unschwer am Trailer erkennen kann, macht insgesamt wenig Hoffnung. Für Hollywood wäre es in der Tat wesentlich billiger gewesen eine restaurierte Version von John Carpenters Film ins Kino zu bringen. Aber mal sehen, vielleicht wird’s nicht ganz so schlimm wie Predator 3.

  • 1 15. 7. 2011 an 15:07

    @13: wenn man mal ganz ehrlich ist, muß man schon zugeben, dass die originalen „last house“ und „i spit“ unfaßbar beschissene Filme sind. Ich war damals ganz heiß drauf, mir diese „verbotenen“ Dinger reinzuziehen und als ich sie dann hatte, wars schon eine ziemliche Fremdschämerei, sie sich anzusehen. Unglaublich schlechte Schauspieler in asozialen Filmen, die billiger nicht sein könnten. War schon nicht allzu schwer für die Remakes, die zu überrunden…

  • Julio Sacchi 15. 7. 2011 an 15:12

    Gut, wenn man zahnlose, für Splatterdoofis runtergenudelte Light-Versionen verstörender und unnachgiebiger Meta-Exploiter geiler findet, isses natürlich ne Überrundung.

  • 1 15. 7. 2011 an 15:33

    @16: das einzige, was an den Filmen damals wirklich aufsehenerregend war, ist, dass die Leute so eine Härte noch nie auf der Leinwand gesehen hatten. Wenn man sich dann aber die beiden Filme hernimmt und sie mal ehrlich betrachtet, sind sie einfach nur genau das, was ich oben geschrieben habe: asozialer Dreck. Egal, was man da noch versucht, reinzuinterpretieren…

    Im übrigen war ich überrascht von den Remakes, weil ich zuerst auch dachte, dass die heutzutage bestimmt nicht mehr an die Grenzen gehen – aber die sind nun alles andere als zahnlos. Die Originale haben einfach den Bonus, dass sie zuerst da waren, aber wenn man sie rein vom filmischen her nebeneinanderhält, muß man zugeben, dass die neuen die besseren Filme sind. Alles andere ist lächerlich.

    Das heißt übrigens nicht, dass ich die neuen gut finde. Nur halt um Welten besser als die Vorgänger.

  • bale 15. 7. 2011 an 15:38

    @16: har har

    obwohl ein thriller (they call her one eye) remake mit natalie portman inkl. authentischer hardcore-szenen würde ich mir reinziehen!

  • 1 15. 7. 2011 an 15:45

    @18: hehe :D

  • 1 15. 7. 2011 an 15:48

    Nochmal ganz kurz, dann is aber auch gut – das Remake „Hills have eyes“ ist ja auch ein heftiges Teil. War ziemlich überzeugend. Hab dann irgendwann mal versucht, mir das Original reinzuziehen – ging nicht. War einfach zu beschissen…

  • bale 15. 7. 2011 an 16:00

    @20: hm, auf deutsch geguckt? da funzt das ja auch nicht, weil grenzdebile, freudlose alt-stalinisten damals die synchro so produziert haben, das es so scheint als wären die mutanten-hillbillies aliens von anderen planeten…

    „hallo, mars hier spricht saturn!“

    facepalm.

  • Julio Sacchi 15. 7. 2011 an 16:01

    Man darf Dir wohl mit Fug und Recht unterstellen, dass Du von filmsprachlichen Mitteln keine Ahnung hast – oder zumindest keine Ästhetik anerkennst, die nicht so glatt ist wie die von Dir bevorzugte.

  • Silent Rocco 15. 7. 2011 an 16:12

    Generation Werbefilm/Musikvideo halt… :)

  • Jet Strajker 15. 7. 2011 an 16:14

    Von der ausgerechnet Du Dich nun gar nicht auszunehmen brauchst.

  • 1 15. 7. 2011 an 16:19

    @22: Über den Blödsinn mußt Du schon selber lachen…
    Glatt muß ich überhaupt nicht haben, aber wenn wir von filmsprachlichen Mitteln sprechen, dann doch bitte in deinem ureigenen Interesse die filmsprachlichen Mittel eines Godard, Hitchcock, de Palma, Scorsese, Lynch, etc.

    Merkst Du selber, ne…

  • Julio Sacchi 15. 7. 2011 an 16:27

    Kanon-Unsinn. Nicht ernstzunehmen. Und nee, merk ich nich. Wär sonst schade. Scheuklappen und so. Weisste…

  • 1 15. 7. 2011 an 16:41

    @26: Wie bidde? Hab gerade nicht verstanden, was Du mir sagen wolltest.

    Kleiner Auszug:

    Ganz guter Film eigentlich… :D
    Ein um Klassen besserer Film mit ähnlich übler Thematik ist zB Irreversible.

  • Silent Rocco 15. 7. 2011 an 17:18

    Jet … schade, dass Du Dich gleich wieder so angefahren fühlst. Ich habe mich weder aus- noch eingeklammert. Und hier ging es um die (Nicht-Umsonst–)Klassiker vs. (Heute-Schon-Vergessen-)Remakes und nicht darum, dass Du mich nicht leiden kannst :)

  • Hisayasu S 15. 7. 2011 an 18:06

    „und warum muss jetzt IMMER eine junge Frau die Hauptfigur sein?“

    – Sowas nennt man Zielgruppenorientiertheit. Mit Blut & Schleim besuddelte Frauenkörper (na ja, eigentlich Frauen im Generellen) kommen bei der sexlosen Zuschauerschaft einfach besser an.

  • Wutbürger_Scheich_Habib 16. 7. 2011 an 1:39

    Mmmh. Julio im Aggro Modus (Koks im Arte HQ ausgegangen?)
    Dazwischen ein knuffiger Diss von Vega.
    Als Abrundung ein sympathischer Hisa Rundum Bash (freust Dich auch so auf Bolls „Bail out“?)

    In meinem versteinerten Herz regt sich so etwas wie Freude, gemischt mit Nostalgie.

    Trailer is natürlich Marke Peinlon.

  • TopF 16. 7. 2011 an 13:04

    sieht gut aus, datt mädel ist sweet und die athmo ,
    laut dem was man sehen kann, endlich mal wieder sehr dicht.
    aber the thing wird nie erreichbar sein,

    die ekeleffeckte werden dann wieder dazu führen
    dass er indiziert wird LOL!

    ich fand das ja bei gohsts on mars witzig, dass alle figuren, wo man dachte die überleben, sehr schnell den löffel abgaben XD

  • Hisayasu S 16. 7. 2011 an 14:05

    @Scheich:

    Jaaaa, klar. BAIL OUT wird Uwes Meisterwerk. Ich spüre es.

  • Julio Sacchi 16. 7. 2011 an 14:21

    Die alte Pöbelrunde reckt überall ihr faulig Haupt. Und warum nicht? Im Übrigen brauch ich keine Drogen für aggro. Wenn Du mich schmusig erlebst, kannste Dir Gedanken machen. Machste aber nich!

  • Binding 17. 7. 2011 an 20:58

    Carpenters „The Thing“ habe ich mir damals über die Jahre bestimmt fünfmal im Programmkino angeschaut, weil er splattermäßig seiner Zeit so dermaßen voraus war, dass man es kaum glauben konnte. Abgesehen davon ist er spannend wie Sau, und die Szene mit dem erhitzten Draht im abgezapften Blut ist einfach nur großartig – wie manch andere auch noch. Das Remake kann allenfalls eine einigermaßen ebenbürtige Kopie werden – mehr nicht.

  • Linkdump vom Fr, 15. Juli 2011 bis Mo, 18. Juli 2011 Links synapsenschnappsen 18. 7. 2011 an 11:08

    […] The Thing (2011) – Trailer – Die Fünf Filmfreunde […]

  • yx 19. 7. 2011 an 20:58

    Ok, erst dachte ich, bei den Schweden, nein Norweger :), Prequel, warum nicht? Aber dann ist das ganze nur eine aneinandereihung von Ideen die man aus Carpenters Film schon kenn. Flammenwerfer, blablabla. Ich hoffe das war nicht alles. Dazu noch die Schneeraupe die ins Loch stürzt. Oh Gott. „Put some Action in it“ fuck you! Was soll das? Schneller höher weiter, aber sonst nichts neues. Carpenters Film ist dramaturgisch eine Glanzleistung. Diese Actionscheiße brauch ich nicht. Als hätte ein Fanboy das Drehbuch geschrieben.

  • Doc Croc 20. 7. 2011 an 12:21

    @3: Das glaubst auch nur Du – und ein paar übrig gebliebene EMMA-Emanzen. Hauptsache, provozieren.

    Dass gerade keine Frau bei Carpenters THING dabei war, machte mEn die Gruppendynamik im Film noch interessanter.
    @2: Warum Frauen in der Hauptrolle? Sexistische, z.T. misandrische PC-Modeerscheinung, gepaart mit Sex Sells; das gibt sich irgendwann schon wieder. Spätestens dann, wenn keiner mehr den Blödsinn ankucken will.

  • Wutbürger_Scheich_Habib 20. 7. 2011 an 16:10

    Wer weiß, vielleicht kommt der Film ja mit einem Geschlechterkampf Subtext daher? haha, wer´s glaubt…

  • Tim 21. 7. 2011 an 14:46

    Hmmmmm…sieht alles „zu sauber“ aus.
    Die Frau muss da weg.
    Auch sehen mir die Darsteller zu sauber u. zu bunt aus.
    Das was den Schweden vorher passiert ist wäre sehr interessant werden können aber es sieht ja so aus,dass es sich „wiederholt“ hat.

    Der erste,gehört mit Alien,zu den besten Filmen mit dichter u dukler Atmoshäre.Vor allem weil es keine Nebendarsteller u.Statisten geibt.(Ok vllt. die 2 Schweden im Chopper)

  • Doc Croc 23. 7. 2011 an 14:46

    Äh, @Tim, wie bereits (@35) erwähnt wurde: das sind Norweger, (s. Flagge), nicht Schweden. Eigentlich müsste der Film ja in Norwegisch sein-was danke amerikanischen Quoten-Heldin/-Schwarzen wohl weitgehend vermieden wird…;)

  • Tim 23. 7. 2011 an 16:31

    Kann von mir aus in schwedisch sein.Ins Kino würd ich eh nicht gehen.Denke das der Film,bei uns,nur ins Kino kommt wegen der Tussi.
    Da wart ich lieber auf die DVD.
    Aber von wegen das sich alles wiederholt.Meint Ihr nicht das zu mind. die erste hälfte od. viertel was neues bringen müsste ???
    Sehr cool,würde ich es finden,wenn man die einzelenen Räume,aus den erten Teil (!) wiedererkennen würde.Auch das Outfit der zwei Piloten.

  • Christian 12. 8. 2011 an 15:38

    Ihr Pöbler, die ihr Carpenters „The Thing“ beschmutzt seht: Schon mal was von „Das Ding aus einer anderen Welt gehört?“ Regie Christian Nyby? 1951? Carpenters Original von 1982 ist keines! Es ist ein Remake!

  • Tim 12. 8. 2011 an 16:10

    Klar kenn ich den.Das Ding sieht ein wenig aus wie ne Mischung aus dem Wolfmenschen u. nem Neandertaler.Und ja ich seh „The Thing“ beschmutz.Im Moment auf jeden mit den Infos die ich bis jetz hab`/kenne.Wird schwer mich anders zu überzeugen.
    Vllt klappt ja mit dem Kurt Russel-lookalike-Schweden….

  • Binding 12. 8. 2011 an 20:11

    Das ganz alte „Ding“ ist natürlich auch Kult. Aber Carpenters Film war eigentlich mehr eine getreue Neu-Verfilmung der literarischen Vorlage als ein Remake. So oder so gilt allerdings: „The Thing“ von 1982 kann vor allem wegen seiner krassen Effekte auch für sich alleine stehen und stellt einen eigenen „Wert“ dar.

  • Tim 13. 8. 2011 an 10:57

    Ich hatte die neue Neuverfilmung immer als reine Vorgeschichte angesehen….Habe drauf gehofft.Ok.das Ende würde man kennen.
    Ich hatte mir damals immer ein zweiten Teil gewünscht.Entweder direkt als Anschluss,also das beide od. zu mind. einer von den Überlebenden noch gerettet wird u. keiner glaubt ihnen od. beide sind bereits verstorben als ein Such-Rettungstrupp eintrifft.

  • Mac 15. 11. 2011 an 21:07

    Wenns ein Prequel zur Carpenter-Version ist, dürfte auf der norwegischen Station keiner überleben und der Film müsste doch mit der Hundejagd zur US-Station enden, oder?
    Bin mal gespannt…

  • Jet Strajker 16. 11. 2011 an 0:25

    Genauso ist es auch.

    Fand ihn scheiße. Der Prequel-Anspruch ist auch für’n Arsch, da zwischen den Ereignissen auf der norwegischen Station und denen, die ja erst in der darauf folgenden Nacht stattfinden (Carpenter), so viele Ähnlichkeiten auszumachen sind, dass man hier unterm Strich doch von einem obskuren Remake sprechen muss. Belanglos hoch zehn.

  • Alex 16. 11. 2011 an 3:25

    Hab’s vor ’ner Woche gesehen und bin sehr gespalten was den FIlm angeht.
    Das Prequel war jetzt kein totaler Reinfall, aber letztenendes hat es sich bei vielen Ideen & Situationen vom Vorgänger bedient, das es schon wieder wie ein Remake daherkommt. Er hat die selben Schwächen wie Predator 3 (oder die meißten Remakes): zu viel Ehrfurcht vor dem Original, folglich zu wenig eigene Ideen und nimmt sich nicht die Zeit die Haupt-Figuren näher kennezulernen. Dadurch werden Sympathien und Antipathien verschenkt, wodurch man nur bedingt oder gar nicht mit den Figuren mitfiebern kann. Wobei Predators immerhin mit vielen handgemachten MakeUp Effekten einen Nostalgie-Bonus erzeugte, der den Film langsamer ältern lässt, als billig getrickste CGI Effekte. Die CGI-Effekte waren jetzt nicht sehr schlecht, aber auch nicht besonders gut. Es wird in dem Film zu viel gezeigt und zu oft mit Kamera draufgehalten was die Monster angeht, wenig bleibt der Fantasie des Zuschauers überlassen. Sorry, aber wenn ich sehe wie ein 4-beiniger Computereffekt durch die Türe kommt, dann ist das nicht gruselig, sondern einfach nur ……..nett, mehr nicht (überflüssiger sind nur noch CGI-Auto-Stunts). „Weniger ist mehr“ hätte gerade bei den Monstern die Devise sein sollen.
    Und obwohl der Fillm Rated R war, kam ich mir die ganze Zeit vor wie in einem PG-12 Film.
    Das Tempo vom Film ist sehr unausgeglichen, es fängt seeeehr langsam an, was an sich kein Nachteil ist, wenn man in der Lage ist es spannend zu inszenieren wie in Alien2. Aber weil man nur eine Klischeefigur nach der Anderen einführt, besteht die erste halbe Stunde nur aus Warten auf ein bisschen Dramaturgie.

    SPOILER1:
    Was mich sehr gestört hat, war das der Film kurz die Ursprungsform/gestalt des Aliens zeigt und somit, wird der Zuschauer wieder um ein gutes Stück eigener Fantasie beraubt.
    Vertrauen war die Haupt-Komponente in Carpenters FIlm, dieses wichtige Element wird kaum im Prequel berücksichtigt. Beispielsweise: die Hauptfigur muss sich das Vertrauen der Truppe gar nicht „verdienen“. Das Konfliktpotential zwischen den 2 Amerikanern und den restlichen Norwegern wird kaum effektiv ausgereizt.

    Was mir gefiel war, dass immerhin sehr viel Wert gelegt wurde auf Sound, Optik und sogar die Kamerafahrten des Originals zu entsprechen. Auch der Look der Hauptdarstellerin Mary Elizabeth Winstead ist durchaus gelungen, sie sieht zum Glück nicht perfekt gestyled aus, sondern eher natürlich, wie aus einem 80er Jahre Film halt. Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob es damals schon Porzellan-Füllungen gab.
    Auch der nahtlose Übergang in den nächsten Film fand ich sehr amüsant und gelungen.

    Ales in allem ein solides Prequel, dass man sich nicht mit zu hohen Erwartungen anschauen sollte.
    Carpenters Film war ja schon ein Remake (eines das besser ist als das Original), aber er hat den Mut gehabt der Geschichte neue Facetten zu geben und sie mit dem damaligen Zeitgeist zu verknüpfen (Kalter Krieg).
    Es gibt einen interessanten Screenwriter-Podcast mit Q&A, das sich mit dem Thema Remakes auseinandersetzt, mit anwesend sind die Regisseure John Carpenter und Charles Shyer. http://www.theqandapodcast.com/2011/09/remake-to-remember-q.html