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Tarantinos Best Of 2011

16. 1. 2012, Renington Steele, 48 Kommentare

Quentin Tarantinos Lieblingsfilme des letzten Jahres veröffentlicht (und wenn wir uns irgendwann mal den Faulheitsstock aus dem Hintern gezogen haben, bringen wir vielleicht auch noch eine Bestenliste zustande) und da sind (wie immer) einige Überraschungen dabei. Apes auf Platz 2, Musketeers, er hat Green Lantern erwogen und Drive ist ein „Nice Try“. Naja. Hier die ganze Liste:

Quentin Tarantino’s official Top Eleven of 2011
1. Midnight In Paris
2. Rise Of The Planet Of The Apes
3. Moneyball
4. The Skin I Live In
5. X-Men: First Class
6. Young Adult
7. Attack The Block
8. Red State
9. Warrior
10. The Artist / Our Idiot Brother (tie)
11. The Three Musketeers

Others considered in no particular order
50/50
Beginners
Hugo
The Iron Lady
Carnage
Green Hornet
Green Lantern
Captain America
The Descendants
My Week With Marilyn
Fast Five
Tree Of Life
The Hangover Part II
Mission Impossible 4
The Beaver
Contagion
The Sitter
War Horse

Nice Try Award
Drive
Hannah
Drive Angry
Real Steel

Best Director
Pedro Almodovar
Bennett Miller
Woody Allen
Jason Reitman
Michel Hazanavicius

Best Original Screenplay
Midnight In Paris
Young Adult
Red State
Attack The Block
Our Idiot Brother
Beginners

Best Adapted Screenplay
Moneyball
The Skin I live In
Carnage
Rise Of The Planet Of The Apes
Hugo
X-Men: First Class

Worst Films
Sucker Punch
Potiche (Trophy Wife)
Miral
Insidious
Rampart
Straw Dogs
Paranormal Activity 3
Meek’s Cutoff

Exclusive: Quentin Tarantino’s favorite films of 2011 & more! (via Reeft)

  • Steffi 16. 1. 2012 an 18:41

    Midnight in Paris???? WTF. Fand nur ich den so lahm? tzz tzz, quentin, ich bin wirklich enttäuscht.

  • Hansi 16. 1. 2012 an 20:47

    Apropos Faulheitsstock: Ich hab mein Preis vom Preismassaker von vor 2 Jahren immernoch nich bekommen. Schönen Gruß an Nilz.. ;)

  • Frybird 16. 1. 2012 an 20:51

    Retrospektiv macht es viel Sinn das Sucker Punch auf seiner Worst Of Liste ist.

    Ich schätze mit einem Film der so unfokussiert DeviantArt-esque Animebildsprache verarbeitet muss Tarantino sich als jemand der lieber besserers Material in seinen Filmen verarbeitet und dem ganzen sogar noch eine Handlung gibt die nicht an Gimmicks hängt besonders beleidigt fühlen.

    Ansonsten ist es…eine Liste, nicht wahr? Das Red State in der Liste ist sollte man vermutlich nicht allzu ernst nehmen, was die „Nice Trys“ sollen ist rätselhaft, aber im Endeffekt sind große Diskussionen darüber doch eher nutzlos.

    Mal sehen wie Tarantino dieses Jahr auf den Best Of Listen abschneiden wird….wenns nochmal so eine dramatische und anmaßende Selbstbeweicherung gibt wie am Ende von Inglorious Basterds wäre Django zumindest für mich dann diesesmal automatisch disqualifiziert.

  • Silent Rocco 16. 1. 2012 an 21:40

    Drive und Hannah unter nice try. 2 Filme, die dieser Konsenskultfilmemacher so selbst nicht mehr hinbekommen würde. Eben kein Zitate- und Ironiekindergarten, aus dem Herr Tarantino selbst nicht mehr rauszukommen scheint. Und ich bin – wie letztes Jahr – immer noch der Meinung, dass er diese Liste eh würfelt und sich dann über die Reaktionen kaputt lacht.

  • Andi 16. 1. 2012 an 22:14

    @Frybird: steht bei Tarantino dieses Jahr was an? Hab gar nix mitbekommen.

    „Insidous“ bei den Worst Films? Hab den nicht gesehen, soll doch aber gar net schlecht sein, der Film.

  • mightymib 17. 1. 2012 an 0:11

    Die Platzierung von „Insidious“ kann ich so auch gar nicht nachvollziehen, der gehörte zu meinen positiven Überraschungen 2011. Schon seeehr lange nicht mehr so schön gegruselt, und ich hab sie alle gesehen, die paranormal activischnarchs und recs und fourth kinds der letzten zeit.

  • mightymib 17. 1. 2012 an 0:13

    Die Platzierung von „Insidious“ kann ich so auch gar nicht nachvollziehen, der gehörte zu meinen positiven Überraschungen 2011. Schon seeehr lange nicht mehr so schön gegruselt, und ich hab sie alle gesehen, die paranormal activischnarchs und recs und fourth kinds der letzten zeit.

  • mightymib 17. 1. 2012 an 0:24

    aaargh. doppelpost. sorry. mein erster.

  • Bartel von der Multiplen Filmstörung 17. 1. 2012 an 8:02

    Sprechkäse as usual vom Sprechkäsemaestro. Pfui Quentin, du Stinker!

  • Teo 17. 1. 2012 an 8:50

    Vollste Zustimmung für Drive und Sucker Punch. Vor allem Drive ist absolut überbewertet. Was Green Lantern und Die drei Musketiere in einer Liste der besten Filme machen, verstehe ich allerdings auch nicht.

  • Mein Senf 17. 1. 2012 an 9:19

    Sympathisch – eine Liste im Namen des Volkes mt Verzicht auf prätentiösen Arthouse-Einschlag. Die Rankings von „Green Lantern“, „The Three Musketeers“ und „Insidous“ sind natürlich vor allem eine Provokation, die Diskussionsstoff liefern soll. Im Großen und Ganzen fidne ich mich aber in den Einschätzungen durchaus wieder.

  • jp 17. 1. 2012 an 10:26

    Bestätigt nur einmal mehr, das Tarantino überbewertet ist. Einen Film wie DRIVE kriegt er in 10 Jahren nicht hin. Oder irgendwas um die 100 Minuten. Kann er nämlich nicht. Er schreibt aber wirklich brillante Dialoge.

    RED STATE ist ein Witz. Ich war entsetzt von diesem Rotz mit hochkarätiger Besetzung. Ich hatte so viel cleveres über den Film gelesen, dass ich massive Erwartungen an den Film und vor allem das Drehbuch hatte. Pustekuchen. Die religiösen Fanatiker tauchen gleich am Anfang auf! Wie schwach ist das denn? Dabei mag ich Kevin Smith, und die Art und Weise wie er den Film produziert und beworben hat ist phänomenal und für Filmemacher zukunftsweisend, aber der Film? Sorry.

  • Binding 17. 1. 2012 an 11:50

    Ich fand auch „Planet der Affen: Prevolution“ hervorragend und setzte ihn auf meine Top-Liste des Jahres. Bei Almodóvar und seinem „Die Haut, in der ich wohne“ bin ich ebenfalls gleicher Meinung (bei mir ist er sogar auf Rang 1). „Midnight in Paris“ würde ich zwar jetzt nicht ganz so hoch bewerten, es ist aber definitiv einer von Allens besten und charmantesten Filmen – und nicht zuletzt natürlich ein gaaaaanz toller Paris-Film.
    Bei „Green Lantern“ und vor allem den Musketieren müssen wohl die amerikanischen No-Brainer-Gene von Tarantino dominiert haben, anders kann ich mir das nicht erklären. Viel ärgerlicher finde ich allerdings „Tree of Life“ und Spielbergs „War Horse“, das sind nämlich nahezu unerträgliche Filme, die man leider noch nicht mal mit Edel-Trash entschuldigen kann (wie die anderen beiden oben genannten).
    „Sucker Punch“ konnte nur so eingeordnet werden, denn das ist definitiv einer der schlechtesten und peinlichsten Filme ever! „Insidious“ ist im besten Falle nur sehr durchschnittlich (Horrorfilme, die ausschließlich mit lauten Toneffekten erschrecken können, sind einfach nur daneben); und was darin gar nicht ging, war ja wohl der Dämon mit Fell und Teufelsfuß!
    Und jetzt muss ich noch eine Lanze für „Red State“ brechen: Cineastisch ist er jetzt nicht der Mega-Burner, aber inhaltlich und von seinem zynischen Ende her ist er ein absolut spitzenmäßiger Agitprop-Film gegen religiösen Fanatismus und blindlings am Gesetz vorbei agierende Staatsgewalt.

  • Binding 17. 1. 2012 an 11:55

    Ach ja: Auf „Drive“ ist Tarantino wohl in der Tat neidisch. Ich habe zwar auch schon Stimmen gehört, die den Film als inhaltsleere, selbstverliebte Luftblase bezeichnen. Aber vom cineastischen Standpunkt ist er schlicht und einfach ein Meisterwerk. Außerdem ist die darin erzählte Liebesgeschichte sehr außergewöhnlich inszeniert. Der Regiepreis in Cannes sagt doch eigentlich schon alles. Absolut gerechtfertigt. Ein Top-5-Platz für 2012 (wenn man sich am deutschen Kinostart-Termin orientiert) ist ihm bei mir jedenfalls bereits sicher.

  • Dr.Strangelove 17. 1. 2012 an 11:56

    SPOILER WARNUNG:
    Hab‘ Drive gesehen. So viel Hype um den Film. Sooo langweilig. Und „Nice try“ passt wie die Faust aufs Auge. Der Film versucht die ganze Zeit eine coole Stimmung/Atmosphäre zu schaffen… so sehr das es nervt. Die Handlung ist schleppend. Und zu dem total absurd, unlogisch warum der Hauptdarsteller diesen einen Typ hilft. (Im Film gibt es Gründe… aber bei einem zweiten Blick ist es absurd). Die letzte Stunde des Films ist einfach nur scheiße. Wirkliche JEDE Figur ist irgendwie in diesen einen Überfall verwickelt. Und auf einmal geht es um „verdammt… jetzt muss ich alle töten, jetzt gibt es kein Zurück mehr“ … Mit dicken Stiefeln einen Kopf zertreten fand ich überflüssig. Also… das man das zeigen muss. Warum? Und wie dem Typ dann am Ende die Arme aufgeschlitzt werden. Hallo? Jede würde da sofort zusammenzucken… oder sich wehren, treten, usw… nö. Der Typ steht da und läßt sich von einem anderen Typ den Arm aufschlitzen… dazu ein paar coole Sprüche. Das wars. „Drive“ war so ein Überflüssiger Film. Hatte nichts zu erzählen. Will einfach nur cool sein. *gähn*. Ähnlich ging es mir bei „Hanna“. WTF. Coole Location. Und am Anfang die absurden Gespräche über Musik im Wald. Total überbewertet.
    Und Woody Allens Film war Rotz. (aber Kritiker schreiben jedes Jahr… oh, der beste Film. Dieser Film hebt sich ab. NÖ. Es jedes Jahr der gleiche Rotz von Woody Allen) Und Planet der Affen war Käse. Generell kam aus Hollywood nix gescheits. Und das nicht nur in diesem Jahr.. sondern auch schon im Jahr davor.

  • amigr 17. 1. 2012 an 16:26

    @Dr.Strangelove: lol

  • genervt 17. 1. 2012 an 16:37

    @4
    Bei Kevin Schulzes Best Of 2011 ist Hannah immerhin unter den Top Eleven of 2011.

  • Ferris Bueller 17. 1. 2012 an 16:43

    @Dr. Strangelove: Stop worrying and love the bomb, man!

  • Fluffy Bunny 17. 1. 2012 an 17:42

    Ich hätte gedacht der Herr Tantarino kuckt auch „kleine Filme“ – steht aber so ziemlich nur Mainstream auf der Liste…

  • jp 17. 1. 2012 an 19:16

    @binding – Wenn ich „religiösen Fanatismus und blindlings am Gesetz vorbei agierende Staatsgewalt“ sehen wollte, würde ich mir lieber fünfmal hintereinander THE DEVILS von Ken Russell anschauen, als noch ein zweites Mal RED STATE. Ok, einmal Russell reicht, plus DOGMA von Smith.

    @Strangelove – bei DRIVE ging es nicht um den Plot, den gab’s schon tausend mal. Und selbst wenn dich die Atmosphäre nicht gepackt hat (ist Geschmacksache), könntest du Refn wenigstens zugute halten, dass er immerhin versucht hat, ein ausgelutschtes Genre nahezu allein in Bildern zu erzählen. Und die Autoszenen sind die filmischsten seit Frankenheimer. Locker bleiben ;)

  • Dr.Strangelove 17. 1. 2012 an 21:21

    Ryan Gosling hat in dem Film exakt einen Gesichtsausdruck. Die ganze Zeit cool an der Wand angelehnt rumzustehen und nur minimal mit den Leuten zu kommunizieren wirkt vielleicht cool… kommt im Film aber irgendwann lächerlich rüber. Vor allem wo er am Ende so AGGRo ausrastet… wo er am Anfang doch als Typ gezeigt wird der Lieber nur Auto fährt. Im besten Falle hätte so was wie Pulp Fiction draus werden können. Aber es fehlte der Witz. Alles was ernst. Aber die Handlung war viel zu absurd, die Splatterszenen viel zu sehr Slapstik. Und dennoch war es unlustig. Unterhaltung = null.

  • Dr.Strangelove 17. 1. 2012 an 21:35

    Eben mal bei imdb vorbeigeschaut.
    https://www.imdb.com/title/tt0780504/

    „Overblown simplistic writer’s fantasy by vostf“
    Review auf der Startseite… weil sehr „helpful“.
    Lesen. „Drive“ mit seinen 8.1 Sternen bleibt eine noch größere Enttäuschung als „The Skin I Live In“. Almodóvar’s Film war auch Schrott… aber immerhin waren die Bilder schick und man hätte aus dem Stoff locker 5 Filme machen konnte. Der Film war also schön dicht. (In mehrere Hinsicht)

  • Mayhem 18. 1. 2012 an 1:24

    Und da kommen sie, die Cinefaschos. „Oh, Tarantino mag ‚The Three Musketeers‘ und/oder ‚Green Lantern‘; was ’nen Vollpfosten. Hat keine Ahnung und kann auch keine guten Filme machen.“ So verdammt lächerlich. Muss ein Regisseur jeden verdammt Indie/Arthouse/Underground Film sehen/mögen, hat er nicht das verdammte Recht die Filme zu mögen/nicht zu mögen wie alle anderen auch? Furchtbar, so eine Einstellung.
    Von den ganzen Moralaposteln, die offensichtlich Geschmack studiert haben, würde ich gerne mal einen Film auf dem ungefähren Level eines Tarantino sehen, dann kann man weiter meckern.

  • jp 18. 1. 2012 an 10:45

    @Strangelove: Dann hast du DRIVE wohl nicht im Kino gesehen – was Gosling’s Spiel ausmacht ist sehr fein nuanciert, weicht kaum von dem von dir beschriebenen Grund-Ausdruck ab, aber ist vorhanden. Warum? Schon mal Menschen getroffen, die sich mit sozialen Kontakten schwer tun? Es knistert auf der Leinwand zwischen ihm und ihr. Vergleich das mal mit CRAZY STUPID LOVE, und dann sag mir, in welchem Film das „sich ineinander verlieben“ besser gezeigt(!) wird. Seine Aggressivität ist auch schon zu spüren, wenn er in einer Bar auf einen alten Job angesprochen wird. Und sein Ausbruch im Fahrstuhl endet mit der Tür, die sich zwischen ihm und ihr schließt. DRIVE will nicht PULP FICTION sein. DRIVE will nicht witzig sein. Nur wo Cranston quasi mit Mulligan flirtet. Das klingt für mich sehr danach, dass du einen anderen Film sehen wolltest, ähnlich der Dame die geklagt hat, dass in dem Film zu wenig gefahren wird, obwohl er „drive“ heißt. Sag mal was zu den Autoszenen – die sind doch wohl phänomenal choreografiert, gefilmt und geschnitten, oder?

  • Silent Rocco 18. 1. 2012 an 11:59

    Drive wird ja auch sehr bald hier von den FF verrissen. Das ahne ich.

  • Dr.Strangelove 18. 1. 2012 an 12:06

    Also bitte. jetzt hört doch mal mit diesem „grandios Choregrafier, gefilmt“ blah blah auf. Wenn ich aus dem Kino komme und mir denke: „Aber die Bilder waren schön“ … dann war der Rest vom Film einfach scheiße. Tree of Life fand ich von den Bildern her auch geil. Und? Bleibt dennoch ein Scheiß Film. Und Bei dem Film habe ich mir auch nichts „erhofft“.
    Ich habe gemerkt das es um „Drive“ einen Hype gibt. Habe aber nichts drüber gelesen. Keine Ahnung ob der knallhart, lustig, oder was auch immer sein sollte. Ist mir auch egal. Hauptsache der Film funktioniert. Hat er für mich aber gar nicht.
    Crazy Stupid Love ist gute Comedy. Und ja! Ich fand sogar die Annäherung der Hauptdarsteller ganz gut inszeniert. Lang nicht so kitschig wie Spielberg und andere Hollywood Größen das machen würde. Ich schaue mir auch gerne David Lynch an. Sehr gerne… wo manchmal die Personen durchweg fast nur ein Gesichtsausdruck drauf haben. (aber der stimmt halt, und da ist auch wirklich was zu erkennen) Bei Drive sah ich null. Regieanweisung: Sitz mal nachdenklich auf dem Stuhl, raste mal kurz aus. Schau mal die Frau etwas länger an, lehn dich mal cool an die Wand. puhh. Alter. Und selbst wenn der Typ am Anfang auch schon Agro drauf war. So what. Mir war der Typ im Film ziemlich egal. Die Nebenfiguren waren ganz lustig … erinnerten teils an „Ghost Dog“ (wo dann am Ende einfach jede umgebracht werden muss… jetzt wo man erstmal damit angefangen hat) Ich fand Drive jedenfalls tierisch nervig. Bilder waren super. Wow. Applaus.

  • jp 18. 1. 2012 an 12:29

    Lynch mochte ich (und damit das so bleibt weigere ich mich INLAND EMPIRE zu gucken – das ist aber ein anderes Thema und soll ein andermal auf meinem Blog näher erläutert werden), und neben DRIVE war TREE OF LIFE für mich Film des Jahres ;-) Ich glaub‘ wir kommen da auf keinen größeren gemeinsamen Nenner als „schöne Bilder“, mehr aber nicht.

    Wenn jedes andere Kriterium nur noch zu „Bla Bla“ taugt, können wir uns eine weitere Diskussion zu Schnitt, Inszenierung, Musik, Ton und Besetzung sparen – übrigens taucht bei mir ein anderer Kommentar auf der IMDB Seite auf. Der Film polarisiert auch dort und trifft deinen Geschmack nicht. Ok. Meinen aber sehr wohl. Wenigstens wird man da nicht ständig mit Dialogen belästigt. Wie heißt es so treffend in NO COUNTRY FOR OLD MEN – „He doesn’t talk as much as you do, I give him points for that.“ – Und guck niemals DRIVER – gegen o’Neal ist Gosling’s Mimik schon Overacting: https://www.imdb.com/title/tt0077474/

  • ZSSnake 18. 1. 2012 an 13:55

    Schließ mich teils an. Insidious gehört sicher nicht auf die Worst, eher auf die Best-Liste. Eine wirklich positive Überraschung und ein verdammt gruseliger Film (endlich mal wieder)

    Midnight in Paris ist gut, gehört definitiv auf die Best-Liste…ob auf Platz 1 wäre mir fraglich, trotzdem ist der Film definitiv einer der besten des Jahres gewesen. Romantisch, Zauberhaft…Woody Allen kanns wohl doch noch :-)

    Ansonsten…joar…Sucker Punch hat seine Platzierung verdient, einfach-überkandidelter-optischer-Overkill-Mindfuck…mir gefiel der auch nicht.

  • justus_jonas 18. 1. 2012 an 15:26

    Irgendwie würde man sich fast wünschen, das „Three Musketeers“ hier als Scherz von Tarantino steht. In Wahrheit ist es aber wohl nur Arschkriecherei in Richtung seines „Buddies“ Christoph Waltz, der in dem Kack ja auch mitspielt. Und „X-Men: First Class“ und „ROTPOTA“ als beste Drehbuchadaption… äh…

  • Flow 18. 1. 2012 an 18:35

    Drive ist ganz klar einer der besten Filme des letzten Kinojahres, mit Abstand! Ich mag Gosling ja auch nicht unbedingt, die Rolle in Drive passt aber perfekt und dieser Film hat alles was ein Neo Noir haben sollte..ich kann mich an kaum einen Film erinnern, der es mit so wenigen und passenden Dialogen geschafft hat, eine komplette Geschichte zu tragen und aufzubauen. Toll! Tarantino kann solchen Minimalismus scheinbar nicht ertragen..und lieber Doc: Es ist immer wieder amüsant wie du versuchst qualitative Statements über Filme abzugeben…der böööse Hype hat dich schon wieder kalt erwischt…you made my day :-)

  • bale 18. 1. 2012 an 19:02

    ich kann dieses ganze „drive-gehype“ nicht mehr lesen! einige tun hier so als ob sie noch nie einen originell(er)en film gesehen haben. das der film anders als der übliche 08/15 mainstream dreck heutzutage ist, will bei mir als argument nicht so ganz ziehen…

    zu deutlich sind die schwächen!

    sorry, aber die „liebesgeschichte“ als „echt“ zu bezeichnen lässt mich schon süffisant schmunzeln. denn die verwickelt sich im verlauf des films zum „ultra-kitsch“. ich hätte kotzen können als ich den ins trendy sonnengelb getauchten „wochenendtrip“(?) mit dem kleinen, putzigen hosenscheisser gesehen habe… sowas bezeichnet ihr als echt?
    und ryan gossling und nuanciert? ich würde eher von einer „forrest gump“ gedächnis leistung sprechen!

    ich liebe cranston, perlman und co. – der anfang ist weltklasse – leider verflacht der film über die volle laufzeit zusehends unterbrochen von (zugegebenermassen) mehreren highlights.

    für mich bleibt nur gehobenes mittelmass („nice try“ passt wie die faust aufs auge) sorry.

  • jp 18. 1. 2012 an 19:40

    @bale: Niemand bestreitet den „golden hour“ Kitsch-Ausflug als etwas anderes. Hast noch die unerträgliche 80er Mucke vergessen;) Aber: keine Dialoge, weil man es eh rafft. Ich beziehe mich bei gelungenen „Liebesszenen“ z.B. auf die Gesichtsausdrücke, als ihr Ehemann erzählt, wie er seine Zukünftige kennen gelernt hat. Oder Höhepunkt und Ende ihrer unmöglichen Beziehung im Fahrstuhl. Natürlich war das alles schon mal da, aber heute macht keiner mehr so ein Kino! Gehobenes Mittelmaß wäre DRIVE Mitte der 70er gewesen – bei dem was man heutzutage im Kino zu sehen kriegt, ist er eine Wohltat.

    Mal ne andere Frage in die Runde: Ob Tarantino wohl SHAME gesehen hat?

  • Binding 18. 1. 2012 an 20:35

    @ Dr. Strangelove: Findest Du Takeshi Kitanos Krimis etwa auch scheiße, weil der Mann höchstens mal schnieft oder kurz zuckt und ansonsten kaum Gesichtsregungen zeigt? Und zum Unterhaltungswert von „Drive“: Seit wann muss etwas Unterhaltsames lustig sein??? Alles was interessant, intelligent und überzeugend gemacht ist, ist für mich ebenfalls gute Unterhaltung.

    @ bale: „Drive“ ist gerade auch unter anderem wegen seiner Lovestory so toll – denn die braucht zur Abwechslung mal keine Sexszenen oder sonstigen Klischeebilder, um zu funktionieren! Die „Liebesbeziehung“ zwischen den beiden Protagonisten ist gerade deshalb so wahrhaftig, weil sie so normal rüberkommt. Was der Driver mit dem Überraschungsausflug für die Frau und das Kind tut, ist doch total schön und supernett. Halt eben auch jenseits von jeglichem Macho-Scheiß.

    @ jp: „The Devils“ und „Dogma“ finde ich beide auch super. Vielleicht hast Du ja ein Problem mit „Red State“, weil er einfach realistischer als die beiden anderen genannten ist?

  • Teo 19. 1. 2012 an 1:01

    Zugegeben: Drive ist anders als das, was wir sonst zu sehen bekommen, aber reicht ein „besser als Transformers 3“ heute schon für 10 von 10 Punkten?

    Der Film macht gerade zu Anfang einiges richtig, versagt dann aber, wenn es hart auf hart kommt. Mit den stimmigen und intensiven Bildern bereitet er etwas vor, das nie eintritt. Das hat mich enorm enttäuscht und am Ende bleibt ebenfalls nichts übrig, was man aus dem Kino mitnimmt. Die Bildsprache wird etwa ab der Hälfte nur noch nervtötend. So sieht für mich einfach kein Film aus, der so überwältigend abgefeiert werden sollte. Das ist nur das andere Ende des Spektrums der überflüssigen Hyperia.
    Da gebe ich bale und dem Doc absolut recht.

  • ALex 19. 1. 2012 an 2:02

    DRIVE war Hammer (no pun intended), und ich bin kein Fan von antiklimatischen Filmen. Ich hab auch selten ein so gute Hommage an die 70er Filme gesehen, allein das verdient schon Respekt. Das hat der gute Quentin mit Jackie Brown vergeblich probiert, da wurde nämlich mal wieder zu viel gequatscht.

    Die Liebesgeschichte in DRIVE ist kitschig, stimmt. Hat mich aber weit weniger gestört, weil die Figuren keine dämlich geschriebenen Dialoge von sich gegeben haben wie …sagen wir mal Star Wars Ep.2 um mal ein ganz schlechtes Beispiel zu nennen. Viele Elemente im Film wurden einfach nur angedeutet und man konnte selber schlussfolgern. Ich will jetzt nicht sagen, dass der FIlm Ultra-subtil war, im Gegenteil: er hat mit den limitierten Mitteln des Mainstream das Beste rausgeholt. Es wurden so viele Dinge im Film nicht ausgesprochen nur angedeutet. Zum Beispiel: der Helikopter in der ersten Verfolgungssequenz, besteht nur aus ’nem Scheinwerfer und Sound, man sieht nicht einen verdammten Shot von dem Ding (obwohl sie eine gemietet haben müssen), das 3-teilige-Messer-Setâ„¢ von Bernie Rose, die lauernde Gefahr und Schatten im Motel etc. Sowas gefällt mir, wenn das Publikum nicht wie Vollidioten behandelt wird, ohne das der Film gleich einen auf Arthouse macht und auf „Full-Retard“ schaltet.
    Ich hab mich auch gefragt, warum ich den Driver cool fand, und andere Figuren wie bei BLADE, UNDERWORLD, SIN CITY, FROM DUSK TILL DAWN nur als Möchtegern-cool empfand. Wahrscheinlich hängt da auch der persönliche Geschmack mit drin, aber ich finde es gab ein paar Situationen wo die Hauptfigur nicht wie gewohnt alles unter Kontrolle hatte, und sie von menschl. Gefühlen geleitet wurde wie Panik und Angst (Bar-szene, die Wende im Banküberfall, Motel, Stripclub, Lift). Es gab auch andere emotionale Facetten, wenn auch nur minimal, aber das war der introvertierten Figur geschuldet. Aber das allein hat gereicht die Figur glaubwürdiger zu machen, als jemand der für jede Situation einen coolen Spruch auf Lager hat. Oder sagen wir mal die Szene wo der Driver in Zeitlupe die 2 Goons anstarrt und ohne zu gucken seine Auto lässig einparkt, dann ist das nicht nur cool, sondern auch ein Beispiel der Fahrkunst von jemandem der mit seinem Fahrzeug nahezu verschmolzen ist.

    Der Film hat gerade mal 15Mio gekostet, es gibt deutsche Produktionen die haben ein Dreifaches gekostet und spielen nicht mal technisch in der selben Liga wie DRIVE.
    Das es nicht wenige Leute gibt wie Dr Strangelove und bale, die den Film nicht mochten, ist doch völlig okay. Und ich habe auch nicht den Drang jemanden zu bekehren, ich wollte nur sagen was mich an dem Film fasziniert hat. Und ich geb da keinen Pfennig ob der FIlm jetzt gehyped ist oder nicht. Und wo wir schon mal bei Erwartungen sind: man sollte sich bestenfalls NICHT den Trailer angucken, der ist einfach miserabel weil er einen anderen FIlm suggeriert und mehr Spoiler enthält als mein Kommentar.
    JEdenfalls war DRIVE meiner Meinung nach kein „style-over-substance- FIlm“ wie 300, Kill Bill etc.
    Die Kunst visuell und auch langsam zu erzählen ist in den letzen Jahrzenten im Mainstream Kino auf ein Minimum geschrumpft, und einem Dailog- und Schnittgewitter gewichen. Wenn es DRIVE schafft junge Filmemacher auf die „alte Schule“ aufmerksam zu machen, dann war es das allemal wert.

    Ob der Tarrantino jetzt Blockbusterfilme ganz oben auf seiner Troll-Liste führt oder DRIVE disst, ist mir wurscht.
    Aber der gute Mann hat seit fast 2 Jahrzenten keinen guten Film mehr gemacht. Sowas passiert mit den meißten Ausnahme-Regisseuren, das sie irgendwann den Biss verlieren, aber schon nach dem 2. Langfilm….? Ich hoffe immer noch, dass er irgendwann mal wieder etwas Gescheites raushaut, wenn er mal wieder mit Roger Avary zusammenarbeiten würde.

  • Patrick B. Rau 19. 1. 2012 an 2:42

    Nein, „Drive“ war nicht der Hammer. Jackie Brown ist Tarantinos bester Film.

    (no pun intended)

  • kumi 19. 1. 2012 an 8:50

    @ 2, Hansi:

    Ich auch nicht. :-)

    Da sieht man, dass Tarantino ein stinknormaler Filmkucker ist, der auch mal andere Filme gut findet als der Mainstream. Da steht auch mal »Midnight in Paris« auf Platz eins, so scheißelangweilig man den selbst fand :-)

  • jp 19. 1. 2012 an 10:38

    @binding: bei RED STATE hatte ich in erster Linie das Problem nicht zu wissen, wessen Geschichte hier eigentlich erzählt wird. Die der Kids, die in die Fänger der Bibelspinner geraten, die der Fanatiker, oder doch eher John Goodman als „Ermittler“. Als dann auch noch einer der Jungs mit dem Mädel auf deren Zimmer landet, befürchtete ich schon eine an den Haaren herbei gezogene Wendung. Die Inszenierung ist gut und realistisch, auch die Besetzung, aber kaum fing ich an mich emotional auf eine Figur ein zu lassen, wechselt der Film die Perspektive. Das kann man als „gelungene“ Drehbuchwendung interpretieren, dann muss Kevin Smith sich aber auch vorwerfen lassen dürfen, sich nicht entscheiden zu können, was er eigentlich erzählt. Ich fand auch er hatte (außer bei Goodman, was aber auch an dessen Schauspiel liegen könnte) kein echtes Interesse an seinen Figuren, sonst würde er sie nicht so mir nichts dir nichts in den Tod schicken. Da wäre mehr Platz für Figurenentwicklung gewesen, wenn man das Geballere etwas zurück geschraubt hätte. Es ist ja kein Geheimnis wie vertraut Smith mit der Bibel ist, und die Sache mit der Trompete kann noch aus Dogma-Zeiten in seinem Schreibtisch gelegen haben. Mir fehlte ein wenig der Bogen, der den Film dramaturgisch als Ganzes zusammen hält.

  • Der Jogi 19. 1. 2012 an 10:56

    Köstlich wie immer, die Kommentare der FF-User.

    „DRIVE ist der Hammer“

    „DRIVE ist NICHT der Hammer“

    „Einer der besten Filme des Jahres“

    „Nein! Total überhypt“

    Kennen wir doch alles von jedem Film eines Peter Jackson und Christopher Nolan. Aber dennoch an alle: weiter so! Högschd vergnüglich :D

  • Dr.Strangelove 19. 1. 2012 an 13:02

    @Kommentar #35 (ALex) .. Deutsche Produktionen die 45 Millionen Dollar kosten??!?? Ähm, wirklich? Wo? Otto, Schweiger, Bully Herbig (die mit der meisten Kohle / Zuschauer) geben auch „nur“ maximal 10 Millionen Euro aus. Aber einfach mal schön was vom Pferd erzählen.

  • Flow 19. 1. 2012 an 13:33

    @ 35

    WORD!!!

  • bale 19. 1. 2012 an 15:18

    @35: da hast du was verpasst… ich habe keineswegs behauptet das der film schlecht ist! meine wertung pendelt sich so zwischen 5 und 6 von 10 ein.
    „drive“ ist aber definitiv kein topfilm-kandidat. teo (#34) hat das ganz gut beschrieben. wohingegen ich in deiner langen textpassage keine eindeutigen argumente erkennen konnte, was dir denn nun so gut an „drive“ gefällt… ausser das er sich geringfügig vom heutigen mainstream abhebt.

  • Hansi 19. 1. 2012 an 16:51

    @37, kumi: wenigstens ein leidensgenosse. ;)

  • ALex 19. 1. 2012 an 20:56

    @strangelove
    hast Recht, ich hab da ein bisschen uebertreiben, obwohl es schon ein paar deutsche Blockbuster gibt die die 20 Mio Marke ueberschritten haben (Baader Meinhof Komplex), aber das Parfuem war soweit ich weiss 50Mio, Enemy at the Gates soll auch sehr teuer gewesen sein. Der Trickfilm Till Eulenspiegel wird zB bei imdB auf 15 Mio geschaetzt, aber die Leute die beim Film mitgearbeitet haben, haben mir erzaehlt es waren mind. 20Mio, also sind die meissten Angaben nur Schaetzungen. Naja mein Punkt war, dass es nicht auf den Schotter ankommt, sondern auf das Talent.

    @der (Troll) Jogi & bale:
    Mann, ich hab doch nicht behauptet dass man meinen Kommentar auf Stein meisseln soll und alles Fakt ist. Ich hab paar mal gesagt, dass das nur meine MEINUNG ist, eine von vielen. Wenn Leute argumentieren warum sie den Film beschissen finden ist das fuer mich genauso interessant. Also Peace, Leute.

  • Binding 21. 1. 2012 an 19:21

    @ Teo: Wie kommst Du darauf, „Transformers 3“ mit „Drive“ zu vergleichen bzw. auf eine Ebene zu bringen??? Das geht gar nicht! Welten liegen zwischen diesen Filmen – und zwar in fast jeder Hinsicht. Dieser Vergleich ist total lächerlich – als würde man einen dreifachen Big Mäc von McDonald’s mit einem feinsinnig arrangierten Sternekoch-Menü vergleichen. Und falls Dein Beitrag nur einen shittigen Mainstream-Film erwähnen wollte, den „Drive“ auf künstlerischer Ebene schlägt, dann ist auch dieses Vorhaben fragwürdig, denn Du kannst keine Bohnen mit Äpfeln vergleichen.

    @ jp (zu „Red State“): Wieso muss denn immer eine Geschichte mit eindeutigen Bezugspersonen oder Protagonisten erzählt werden? Die Geschichte handelt von fanatischen Gläubigen, ihren Opfern und von der Reaktion der Staatsgewalt darauf (wiederum in Ebenen aufgesplittet). Mir genügt das. Der Film ist trotzdem sehr gut.

  • jp 22. 1. 2012 an 0:45

    @Binding: Muss nicht (siehe TREE OF LIFE), aber mich hat das bei RED STATE aus der Kurve geschleudert. Mir kommt es ein bisschen so vor, als ob Kevin Smith den Überblick verloren hätte… möglicherweise hätte er gut daran getan, mal einen Film nicht selber zu schneiden.

    Wie viel ein Cutter zu einem Film beitragen kann, liest man hier in Bezug auf DRIVE: https://www.editorsguild.com/FromTheGuild.cfm?FromTheGuildid=271

    Nur um die Streithähne wieder etwas zu füttern ;)

  • Teo 23. 1. 2012 an 0:36

    @Binding: Transformers 3 diente mir als Beispiel eines Premium-Trash-Films. Das ist kein ernsthafter Vergleich, sondern eine Überspitzung. Meine ausformulierte Meinung zu Drive kannst du bei Moviepilot und auch in meinem Blog nachlesen, wenn dir der Kommentar hier zu kurz gegriffen war.

  • kahlcke 23. 1. 2012 an 3:26

    Es ist hier ja sowieso üblich das „gehypte“ Filme die ein großer Teil der Cineasten mag (Drive, Insidious, Tree of Life, Hannah) hier geächtet werden weil sie nicht dem gusto des ein oder anderen entsprechen. Anstatt einfach mal zuzugeben das etwas groß ist redet man lieber alles klein, ich mag Pulp Fiction nicht, trotzdem muss ich zugeben das es ein guter Film ist und er zurecht so gemocht wird. So what, ist nichts dabei.

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