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God Bless America – Trailer

29. 1. 2012, Renington Steele, 18 Kommentare


(Youtube Direktbless, via Pew Pew Pew)

Hier der Trailer zu „God Bless America“, ’ne ziemlich gewalttätige Satire über Frank, der mit einem Tumor im Kopf und nicht mehr allzu vielen Tagen übrig auf Rachefeldzug durch Amerika fährt und alles umnietet, was ihm dumm kommt.

Loveless, jobless and possibly terminally ill, Frank has had enough of the downward spiral of America. With nothing left to lose, Frank takes his gun and decides to off the stupidest, cruelest and most repellent members of society with an unusual accomplice: 16-year-old Roxy, who shares his sense of rage and disenfranchisement. From stand-up comedian and director Bobcat Goldthwait comes a scathing and hilarious attack on all that is sacred in the United States of America.

  • LavaBaer 29. 1. 2012 an 21:52

    OH JA :D

  • Dr.Strangelove 29. 1. 2012 an 22:36

    yes.

  • genervt 29. 1. 2012 an 23:01

    Natural Born Killers 2012 – und keine Sau interessierts.

  • Rocksteady 29. 1. 2012 an 23:18

    Von Bobcat Goldthwait, dem irren Zed aus „Police Academy“…

    Das Schlimme ist: Vor ein paar Jahren hätten sie die Sachen, die sich Frank im Fernsehen anschaut, noch selbst drehen müssen. Heute ist das Zeug das wirklich gesendet wird fast schlimmer als alles, was sich Verhoeven damals für Robocop hat einfallen lassen.

  • Michael 30. 1. 2012 an 0:33

    das könnte gut werden :)

  • Habib 30. 1. 2012 an 2:16

    Ich mach mal den Spielverderber:

    Von Satire ist im Trailer nichts zu sehen. Das ist wohl eher eine plumpe Gewaltphantasie – da ballern die beiden Protagonisten also alle oberflächlichen, dummen, ignoranten, rassistischen Menschen über den Haufen. Natürlich stellvertretend für den Zuschauer.

    Will nicht behaupten, dass es mir kein Grinsen entlocken würde, aber hoffentlich hat der Film n doppelten Boden oder sonst irgendwas was zu bieten.

  • der alte Sack 30. 1. 2012 an 8:11

    Fragwürdig! Wenn ich also todgeweihten Krebs habe und genug Bumms in meiner Munitionskiste, dann darf ich rumfahren und all die Arschlöcher wegknipsen? Und wenn ich für andere eigentlich selber so ein Arschloch bin? Wo ist die Moral? Wer Totgeweiht ist und auf der REise ins Himmel/Höllenreich, der darf alles töten, was nicht gut ist, wer bestimmt gut oder böse….? Die Amis haben definitiv zu viele Schlechte TV-Sender und zuviele Waffen in Privatbesitz. Mal sehen, ob ich es sehe, wenn aber auf jeden Fall mit gemischten gefühlen die sich vermutlich schlecht anfühlen!!

  • Dr.Strangelove 30. 1. 2012 an 13:22

    Moral blah blah. Hans Weingartner (Free Reiner) oder andere hätten die Bosse angegriffen. Vielleicht weil dieser Film so extrem flach, plump, und evtl. ohne doppelten Boden daherkommt… finde ich das ganze doch recht lustig. Bei Falling Down war es „Job weg, Frau, weg, Kind weg, … Amok laufen“. Bei dieser Geschichte hier fehlt das alles. Bis eben auf die Tatsache: „Hab eh nix mehr zu verlieren.“ Bei einem Zombiefilm, Action Blockbuster sehnt sich doch auch niemand nach einem doppelten Boden. Wobei. Da wäre es manchmal ganz gut. Aber in diesem Fall hoffe ich das da nicht doppelbödiges auftaucht.

  • Doughnut 30. 1. 2012 an 21:01

    Endlich verfilmt mal einer GTA. :)

  • Jimmy Papadokulos 30. 1. 2012 an 21:46

    „expierience the heartwarming side of mass-murder“

    naja… über den kompletten film möchte ich nicht urteilen, ohne ihn gesehen zu haben… aber die unpassende musik im trailer hat mich hieran erinnert:
    https://www.youtube.com/watch?v=sfout_rgPSA

  • SisterBloom 30. 1. 2012 an 22:19

    Hey, da hat wohl mal jemand in meinen Kopf geguckt und macht jetzt daraus einen Film. Find ich gut. :)

  • Christoph 31. 1. 2012 an 0:18

    Natürlich ist der Plot des Films genauso wenig ernst gemeint, wie wohl der ganze Rest der Handlung. Einfach ziemlich überspitzte Sozialkritik. Macht Southpark oder Family Guy auch nicht anders … Bin auf alle Fälle mal gespannt …

  • Ürgs 31. 1. 2012 an 2:52

    Das isn Film. Keiner sagt, dass Leute mit Krebs im Endstadium (totgeweihter Krebs ist ne super Wortkombi) durch die Gegend fahren und alle umballeren sollen. Klassicher Fall von Film und Realität verwechselt…

  • Flow 31. 1. 2012 an 17:13

    Eine Satire über die heutige Medienlandschaft und ihrer Protagonisten zu drehen ist unmöglich, denn die Wirklichkeit ist doch schon absurd genug. Deshalb lasst einfach die Waffen sprechen, ich bin dabei Frank:-)

  • Thomas 3. 2. 2012 an 13:22

    Nen Typ hat Krebs, ein scheiß TV-Programm, bestimmt nen blöden Job, offenbar keine Familie und Freunde, ist darüber voll betrübt und nietet daher ein paar Leute um, weil das alles besser macht oder so.
    Weiß nicht … hatten wir alles schon mal in überzeugender mit Falling down.

  • Christoph 10. 4. 2012 an 3:40

    Man sieht wieder das hier keiner wirklich den Film gesehen hat, klar kommt der Trailer etwas Plump oder einfach nur gewaltverherrlichend/Selbstjustiz-artig daher.
    Aber genau das ist der Sinn und Zweck einer Satire, die Übertreibung.

    Wenn man den Film ansieht und bei vielen Szenen darüber nachdenkt: „Ist das so übertrieben? Bin ich vielleicht auch so?“ etc. dann denke ich hat dieser Film mehr erreicht als all die Filme der letzen Jahre die ich gesehen habe.

    Wieviele Filme regen einen selber denn noch zum nachdenken an? Ich kenne nicht viele und ich würde diesen als einen Film beschreiben der ein Problem unserer Generation beschreibt, einer Generation die nicht länger gewillt ist sich über irgendetwas Gedanken zu machen, sich numehr mit kleinerlichen Sachen ausseinandersetzt statt den richtigen wichtigen Fragen zuzuwenenden, eine oberflächliche unzivilisierte Gesellschaft.

    Dies mag vielleicht dämlich klingen – ich weiss, und will hier auch nicht den Klugscheisser rauskehren, nichts destotrotz ist gerade deswegen „God Bless America“ ein Film den man einmal in gesehen haben muss, weil er einem vieles vor Augen führt und zur Selbstreflektion einlädt, mal davon abgesehen das er auch noch bitterbösen schwarzen Humor beweist und Joel Murray eine fantastische Rolle abliefert (Schade das er nicht in mehr großen Rollen zu sehen ist, Bill steht er in nichts nach).

    Also Leute guckt euch den Film an und redet über ihn!

    und bis dahin God Bless America! :)

  • Max 11. 5. 2012 an 14:05

    Sicher ist der Film kein sozialkritisches Meisterwerk, finde ihn dennoch amüsant genug. Vorischt Spoiler:

    Der Hauptcharakter hat nicht „nur“ Krebs ( was wie sich später herausstellt eine Verwechlsung der Akten war und damit eigentlich auch ein Grund den Arzt umzunieten^^), er ist geschieden, seine Tochter verkommt ebenso wie die Teenies im TV ( vllt 8 Jahre und will IPhone/Blueberry)
    Er wird nach 11 Jahren gefeuert weil er eine Kollegin/Empfangdame an einem Krankheitstag BLumen schickt.

    Und ihr müsst zugegeben wenn so wie er die Leute im Kino umnietet, dass hat doch sicher jeder schon im Sinn gehabt^^ ( außer ihr seit auch Popcornwerfer udn Dauerquatscher)

    Man hätte sicher mehr draus machen können. Das erschreckende ist viel eher das der viel fast eine Doku über einen Amokläufer sein könnte, da es alles außer den gibt (jedenfalls einen der bisher aus dem Grund das alle Verblöden mordete).

  • El Nico 12. 7. 2012 an 10:55

    Schließe mich den letzten beiden Vorpostern an. Der Film ist kein Meisterwerk, aber definitiv mehr als stumpfes Projektionsmaterial für den Zuschauer, der sich immer schonmal gewünscht hat, der RTL2-Mockumentary-Tussi ne Kugel in die Fresse zu jagen.

    Die beiden Protagonisten sind selbst eher „tragische“ Figuren (die Parallelen zu „Super“ sind kaum zu übersehen), und auch, wenn sie primär die Sympathieträger des Films sind, absolut zu hinterfragen. Insofern schafft der Film im Endeffekt ein „moralisches Gleichgewicht“ zwischen der verkommenen Medienwelt, die er einerseits anprangert, und den zwei Hauptfiguren, die gewalttätig dagegen vorgehen, ohne voraussichtlich je irgendetwas damit erreichen zu können. Von der Aussage, die der Film im Endeffekt trifft, kommt’s also moralisch auf Null raus und insofern sei allen Honks da oben gesagt, die sofort wieder „Wo ist die Moral? Das ist doch keine Satire! Plumpe Gewaltphantasie! Mimimi!“ plärren: Guckt’s euch BITTE erstmal an, ansonsten seid ihr einfach nur schreckliche Querulanten.

    Schön umgesetzt ist der Film aber allemal, sehr gut gespielt, und mit toller Chemie zwischen dem ungleichen Protagonistenpärchen.