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Laurel and Hardy-Biopic in the Works

3. 12. 2013, Renington Steele, 4 Kommentare

Die BBC arbeitet an einem Biopic über Stan Laurel und Oliver Hardy. Das Buch kommt von Jeff Pope, der bislang vor allem für’s Fernsehen gearbeitet hat. Die Weinsteins sind ebenfalls mit an Bord und ich bin mir nicht sicher, ob der Film für’s Fernsehen oder die Kinos produziert wird. Jedenfalls drücke ich alle meine Daumen, dass der Film eher Chaplin als die 2012er Three Stooges-Katastrophe werden wird.

The BBC is to make a new film drama about comedy legends Laurel and Hardy. The biopic will be written by Jeff Pope, who created the TV dramas Mrs Biggs and Appropriate Adult and co-wrote Philomena with Steve Coogan. Stan and Ollie will chronicle the pair’s 1953 tour of Britain, when their careers were on the wane and beset with problems.

Casting details, a filming schedule and a date for the film’s transmission have yet to be announced. Shane Allen, the BBC’s controller of comedy commissioning, said the film would be a „love letter to two pioneers and enduring giants of screen comedy“.

Laurel and Hardy inspire BBC drama

  • resur@ction 5. 12. 2013 an 9:21

    Es wird an der unfassbar komischen Physiognomie dieser beiden Götter der klassischen Komik scheitern. Von ihrer unanachahmlichen Art der kleinen Mimik ganz zu schweigen. Diese kann durch Maske nur erahnbar gemacht werden. Menschen dieser Art werden heute aus jedem Studio geworfen. Selbst Frankenstein braucht ja heute Waschbrettbauch und MartialArts-Skills.
    Ich empfehle lieber eine gesunde Werkschau des Duos durchzuführen und nehme diese am besten gleich selber vor. FREU!

    • Frybo 6. 12. 2013 an 13:04

      Ich wiederspreche respektvoll! Es geht in Biopics ja nicht nur um das schiere nachstellen einer Kunstform. Es geht darum, die dunklen und versteckten Seite eines uns bereits bekannten Charakters zu entdecken.

      Zu verstehen, dass hinter jedem Werk und jeder Filmfigur ein Mensch und eine Geschichte steckt. Ein Kontext! Und dass man durch das Wissen dieses Kontextes das Werk an sich aus einer neuen Perspektive betrachten kann und es somit neu entdeckt.

      Das kann hier sehr gut passieren. So wie mir persönlich die Darstellung des kindlichen Charlie Chaplin in seinem Biopic ein tiefes Verständnis für die Handlung seines Tramp bot (gerade und vor allem in „The Kid“) werden wir ja vielleicht erst die ganze Tragik und die Emotionen hinter den Lachern verstehen lernen wenn wir wissen woher die beiden Männer kamen und was Sie eigentlich verband das den von dir erwähnten Zauber kreierte.

      Diesbezüglich freue ich mich auf diesen Film. Denn ein schlechtes Biopic wird mir nie die vergangene und zukünftige Freude an deren Filme zunichte machen. Wohingegen ein guter bis brillianter Film mir helfen kann, diese beiden Menschen bewusster wahr zu nehmen und hinter den Slapstick zu schauen. So gesehen kann zumindest ich persönlich nicht verlieren bei diesem Projekt.

  • Fragende 23. 12. 2013 an 11:40

    Hießen die 2 nicht „Dick“ und „Doof“?

    • René Walter 23. 12. 2013 an 17:03

      Nein, die zwei hießen Stan Laurel und Oliver Hardy. Dick und Doof war der ziemlich beknackte Titel ihrer Serie in Deutschland.