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Reviews: Robocop, Wolf of Wall Street (Review)

6. 2. 2014, Batzman (Oliver Lysiak), 7 Kommentare

Robocop – USA 2014

Es ist leider jedesmal dasselbe, wenn ein harter 80er Klassiker remaked oder fortgesetzt wird. Im Vorfeld wird betont wieviel Respekt man vorm Original habe, dass man eine ganz andere Version erzähle und einen neuen Ansatz verfolge. Und das natürlich die PG13-Freigabe keinerlei Einfluß darauf habe, wie gut der Film werde.

Und manchmal… ganz manchmal mag das stimmen. Trotz berechtigter Kritikpunkte ist Die Hard 4 kein schlechter oder gar peinlicher Film. Er ist weniger blutig, aber vom CGI-Overkill-Finale abgesehen hat er vieles was man mögen kann.

Doch meist ist es Bullshit, denn selten steht eine neue Vision oder gar eine Idee hinter dem Remake. Die Marketing-Seppel der Studios gehen regelmäßig durch ihren Backkatalog und überlegen welche etablierte Marke nochmal zu Geld gemacht werden könnte, denn jeder Titel der zumindest vage bekannt ist, hat schonmal ein eingebautes Publikum. Und so wird jeder populäre Titel der 70er und 80er Jahre durch die Remake-Mühle gedreht, nicht weil irgendwer tatsächlich das dringende Bedürfnis hatte eine Geschichte neu zu interpretieren, sondern weil es profitabel erschien. Dabei heraus kommt dann sowas wie Total Recall, ein Film der wirkt als hätten alle Beteiligten nur ihre Stunden runtergerissen und wirklich mal so gar keiner Bock auf den Job gehabt, abseits der Kohle. Und genauso ein Film ist das Robocop Remake. Der Franchise war schon seit jeher hochproblematisch, der erste Teil entstand unter Blut, Schweiß und Zorn. In einem perfekten Sturm aus Regietalent, Schauspielern und inspirierten Drehbuchautoren.

Schon Teil 2 war mehr ein verwässerter Aufguß, der aber zumindest noch Schauwerte bot, jedoch unter dem platten Skript von Frank Miller lief. Teil 3 war ein ehrenwerter Versuch, dem jedoch das PG13-Siegel und ein mageres Budget den Garaus machten. Von den Zeichentrickserien ganz zu schweigen. Doch Teil 1 steht auch heute noch als Meisterwerk unerreicht, als Testament an das Talent Paul Verhoevens der mit Robocop, Total Recall und Starship Troopers eine Trilogie ablieferte die in ihrem wilden Mix aus Gewalt, Satire, Zynismus, Popcornkino und politischer Agitation unerreicht bleibt.

Es verwundert also kaum, dass der Regisseur solcher Perlen wie Tropa de Elite, der bisher nur Balleraction mit fragwürdiger Moral inszenierte, überfordert ist, wenn es daran geht Robocop für das NSA-Zeitalter neu zu erfinden. Auch Drehbuchneuling
Joshua Zetumer fiel da wenig ein und zum Ende hin scheinen beide den filmischen Offenbarungseid abzulegen, wenn sie einen Showdown abliefern, der in anderen Filmen nichtmal die Pinkelpausen Unterhaltung wäre.

Es fällt schwer in Worte zu fassen wie misslungen der Film ist, denn es stimmt wirklich nichts. Die Besetzung ist surreal schlecht. Joel Kinnaman ist so ziemlich der unsympathischte Alex Murphy den man sich vorstellen kann, der schon als Mensch sowenig Mimik und Emotionen hat, dass die Verwandlung zum Roboter kaum ins Gewicht fällt. Dazu kommt Michael Keaton, der den Bösewicht hauptsächlich durch Hampeln und Grimassieren spielt und vielleicht schonmal für Beetlejuice 2 üben will, Jackie Earle Haley der so spielt wie er immer spielt (und trotzdem nie die Bösewicht-Gravitas eines Michael Ironside verströmen wird), eine überflüssige Abbie Cornish (die in Interviews selbst nicht ganz erklären kann, was sie eigentlich im Film macht) und letztlich der wunderbare Gary Oldman – der zwar sichtlich Spaß hatte und jünger aussieht als seit Ewigkeiten, dessen Rolle aber trotzdem gnadenlos verschenkt ist.

Denn Robocop findet keinen Focus. Die Entscheidung aus einer Maschine die ihre Menschlichkeit wieder entdecken muss, einen Menschen dessen Roboseite Überhand gewinnt zu machen ist kühn und schlecht durchdacht. Sie steht dem Plot im Wege und führt dazu, dass Robocop letztlich die Nebenfigur in seinem eigenen Film wird. Genau wie das was er tut. Denn obwohl sich das ganze elend in die Länge zieht, ist unglaublich viel Plot auf der Strecke geblieben. Murphys Partnerin wurde zum Partner (warum sollte es im Film auch eine selbstbewusste und smarte Frau geben, die mehr zu tun hat als „seine Ehefrau“ zu sein). Der ist dann zwar schwarz, aber auch absolut überflüssig für die Handlung. Weg sind auch Ränkespiele innerhalb von OCP oder satirische Seitenhiebe gegen das kapitalistische System an sich. Weg sind Brutalität und die alptraumhafte Hinrichtung Murphys. Weg ist seine Persönlichkeit – die hatte er vorher ja auch schon nicht. Dafür gibts dumme Idee, wie Robocop eine Grüßhand zu geben und ihn wie einen SpecOps-Brutalo anzuziehen, weil nichts flößt der Bevölkerung ja mehr Vertrauen ein als Typen in schwarzer Kampfmontur – die eine Grußhand haben.

Weg ist spritzendes Blut, weg ist die Rivalität, weg ist die Ambivalenz. Stattdessen gibts extrem langweilige Actionszenen die vollkommen lustlos inszeniert sind und wie der gesamte Film erschreckend billig aussehen. Der Original Robocop kostete 10 Millionen (was Inflation einberechnet heute ca. 20 Millionen wären) – aber er schaffte es durch cleveres Design- und Weltenkonzept große, eindrucksvolle Bilder und Effekte zu erschaffen die heute noch immer ziemlich schick aussehen. Vom Sounddesign bis zu den Matte Paintings ist jeder Cent im Film gelandet. Wenn ich mir Robocop 2014 anschaue, habe ich keine Ahnung wohin die angeblich 100 Millionen verschwunden sind, die der Streifen gekostet haben soll. Die Sets sind austauschbar, die Kamera ist auf TV-Movie-Niveau und die Action (das bißchen das es gibt – denn der Film ist erstaunlich geschwätzig und bietet wenige Actionmomente) hat weder originelle Ideen, Mut noch leinwandfüllende Größe. Das Robocop niemals wirklich in Bedrängnis gerät und alle Kämpfe mühelos durchsteht, macht die Sache nicht gerade spannender. Das ihm dabei Stil, Gewicht und Persönlichkeit fehlt – macht ihn unzumutbar langweilig.

Und am ärgerlichsten von allen sind die Zwischenszenen mit Samuel Jackson – die komplett wirken wie ein Nachdreh. Als hätte jemand bei der Sichtung des ersten Rohschnitts den Machern gesagt: „ähm Leute war da nicht irgendwas mit Satire im Original“ – worauf hin diese für zwei Tage Samuel Jackson vor eine Greenscreen stellten, damit er sowas wie die hippe Version vom O’Reilly-Report oder irgendeiner anderen FOX-News-Propaganda-Show nachkaspert. Doch all die halbgaren Dronen-Anspielungen, das Mitgefühl-Heischen wenn Jackson von „Robophobie“ spricht, die schwammigen Satire-Versuche – sie laufen alle ins Leere, denn dieser neue Robocop hat keine Agenda. Die Macher haben keine politische Haltung wie Ed Neumeier und Michael Miner – noch hat Regisseur José Padilha irgendeine Vision die antreibt. Darum gibt es selbstgefällige Sprüche, die das „Hihihi“ derer garantieren sollen die auch Büttenreden für beißende Satire halten und einen Film der seiner selbst so überdrüssig wird, dass er zum Ende hin tatsächlich aufgibt und nichtmal mehr versucht zu unterhalten.

Es ist ja bekannt, dass der Januar der Mülleimer-Monat für alle Filme ist, von denen die Studios wissen, dass sie Schrott sind – aber ich hoffe ja trotzdem immer mal wieder überrascht zu werden. Doch Robocop ist ein echter Januar-Start, der hoffentlich genau so bald vergessen ist wie das unsägliche Total Recall Remake. Und bitte lasst die Finger von Starship Troopers.

Einziger positiver Effekt des Remake: Verhoevens Original ist endlich im ungekürzten Directors Cut remastered und mit neuem Bonusmaterial auf einer sehr guten Blu-ray erschienen.

Wolf of Wall Street (The Wolf of Wall Street) – USA 2013

Wolf of Wall Street macht eine Menge Spaß. Er geht rasant los, ist toll gespielt – verspielt gefilmt und inszeniert und sichtlich bemüht die Zuschauer bei Laune zu halten. Das klappt auch und für eine Weile hat es seinen perversen Reiz die dekadenten Businessarschgeigen beim Koksen und Ficken zu beobachten. Das Problem ist nur: Der Film geht fast drei Stunden. Und egal wieviele Taschenspielertricks Scorcese aufwendet und mit wieviel Verve sich Leonardo und Jonah in die Rollen schmeißen, irgendwann tritt der Film gewaltig auf der Stelle.

Und irgendwann stellt sich das unangenehme Gefühl ein, dass Scorcese und sein Drehbuchautor der Faszination von Nutten und Koks unkritisch erliegen und sich selbst dran aufgeilen wie craaazy und abgefahren das Ganze doch ist. Denn wirklich viel Story bietet Wolf of Wall Street nicht, wirklich viel auf dem Spiel steht ebenfalls nicht und im Grunde genommen ist es auch ziemlich egal ob Belfort geschnappt wird oder sich weiterhin den Champus mit dem Schniedel schaumig rührt. Was nicht heißt, dass der Film nicht viele grandiose Szenen hat, von der seine Überdosis Quaalude inkl. Amokfahrt, eine der besten ist. Doch jenseits der tollen Schauspieler und vielen gelungenen Vignetten und des Jota Spannung das durch den Ermittler in den Film kommt, dominiert leider viel zu oft jene Redundanz die auch Filme wie Spring Breaker schwer erträglich machte. Dekadenz mag ja im persönlichen Leben viel Spaß machen, ist aber in der filmischen Abbildung dann aber doch eher minder unterhaltsam – oder vielleicht ist auch real ohne Drogen extrem öde. Und spätestens ab der Haltzeit wirkt das ganze nur mehr angestrengt und anstrengend.

Belfort ist extrem ehrlich in dem was er über sich im Film erzählt, aber das alleine macht noch nicht unbedingt einen faszinierenden oder interessanten Charakter. Gerade seine Ehrlichkeit über das was er tut, nimmt ihm Spannung – denn sie macht ihn weder sympathischer noch das was er tut entschuldbarer. Das der echte Belfort am Ende sich quasi selbst ansagen und glorifizieren darf, passt dann irgendwie auch in dieses Wischi-Waschi-Bild, das technisch und schauspielerisch auf hohem Niveau doch von einer gewissen Haltungslosigkeit geprägt ist, die Scorcese zwar immer mal wieder vorgeworfen wurde, aber selten so ausgeprägt war wie hier.

Drew: The Man behind the Poster – USA 2012

Wundervolle Doku über einen der wichtigsten Posterkünstler Hollywoods. Wer in den 80er Jahren aufwuchs für den waren Drew Struzans Poster der Inbegriff des Kinoposters, die den Geist des Films perfekt einfingen. Ob Goonies, Blade Runner, Back to the Future oder Star Wars – seine Poster sind Kunstwerke und sein Stil ist unverwechselbar.

Die Dokumentation lässt viele Weggefährten und Regisseure von Spielberg, Lucas bis zu Frank Darabont zu Wort kommen und entlässt mit dem melancholischen Gefühl, dass die Kunst des Kinoplakates heutzutage endgültig inspirationslosen Photoshop-Machwerken weichen musste. Das passt vielleicht zu vielen heutigen Filmen, zeigt aber auch, was dem Kino heutzutage fehlt: Jener Hauch hyperrealer Glamour der Filme unverwechselbar zu Kinoerlebnissen macht.

  • Silent Rocco 6. 2. 2014 an 1:20

    Herrlicher, nicht überraschender, sicher trotzdem zu harter RoboCop-Verriss :) Aber der Wolf war für mich ein absoluter Glanzpunkt. Hollywoodmagie, wie ich sie seit gefühlt Ewigkeiten nicht mehr gesehen hab. Ein großer, extrem unterhaltsamer Wurf. Produktion, Schauspiel, alles nur brilliant. Scorsese in lang ersehnter Höchstform. Und ein grandioses Schlussbild auf die Schafe, die die gleiche Schuld an dieser lächerlichen Börsenwelt tragen wie der Wolf selbst. Für mich um Welten gehaltvoller und scharfsinniger als der völlig überbewertete Spring Breakers.

  • pauliborn 6. 2. 2014 an 3:11

    Zu Robocop”¦. schade aber war ja klar. Ich gebe sogar zu das ich Total Recall mögen wollte, ich mag halt auch collin (wegen Brügge unter anderen) aber hatte da auch schon meine Probleme. Den Cop lasse ich und bestelle die Klassiker BR. Gute Idee.

    Beim Wolf muss ich sagen das ich es gerade gut fand das er nicht auf die Tränendrüse drückte und mir noch eine gefakte Läuterung verkaufen wollte. Der bleibt bis zum Ende so wie er ist und ich mache mir selber mein Bild was für eine große (nicht nur) moralische Scheisse hinter der ganzen Fassade steckt.

    ansonsten nur kurz angemerkt: „Und spätestens ab der Halbzeit wirkt“ …Halbzeit oder?

    Schönes WE schonmal im voraus!

  • Binding 6. 2. 2014 an 11:09

    Robocop: Natürlich kommt er nicht ans Original ran, und er ist auch selbst quasi zu seelenlos-maschinell, um letztlich überzeugen zu können. Aber dennoch ist er ein interessantes Remake mit überraschend kritischem Aktualitätsbezug (Drohnen, NSA, Medien).

    Wolf: Der Filmkritiker Geog Seeßlen hat – wie ich finde – sehr richtig geschrieben, dass es „Goodfellas“ an der Börse ist. Scorsese at his best – auch wenn er sich nur selbst kopiert. Aber diesmal würde ich ihm und Leonardo die Oscars gönnen.

    • Oliver Lysiak 6. 2. 2014 an 13:10

      Der Aktualitätsbezug ist richtungslos und blah – jeder Funny or Die-Skit oder jeder Colbert Report ist besser als diese Fox-Kalauerei die Jackson dort ablässt. Das ist auf dem Niveau von Friedberg/Selzer, die auch glauben die reine Erwähnung von etwas wäre schon parodistisch oder Satire.

  • Torrod 8. 2. 2014 an 1:35

    Wieso haben die meisten Filmkritiker keine Ahnung von guten Filmen? Robocop (2014) ist seit langem mal wieder ein richtig guter Film und das sogar mit Tiefgang. Aber viele sehen nur das was sie sehen wollen…

  • Hannes Mayer 8. 2. 2014 an 22:32

    Der neue Partner ist zwar keine Frau mehr, aber immerhin noch ein Schwarzer..? So sieht das also aus, wenn Gutmenschen jammern das es nicht genug p.c in einem Film gibt? Ich muß bei so einer emotionalen Kernschmelze immer lachen. Davon abgesehen, natürlich ist der Film Schrott! RoboCop und FSK12? Was soll er denn sonst sein?

  • Fluffy Bunny 9. 2. 2014 an 4:04

    So, ich hab mir also das Robocop Remake angesehen… *räusper* die ersten 5 Minuten lang wollte ich den Film echt mögen! Versprochen! Die Szenen in Teheran, das „achtet drauf vor der Kamera zu sterben“ und die neuen (erzhässlichen) ED-209 Roboter, die mit: „Assalamu Alaikum“ grüßen waren großartig. Dann der Schnitt auf „robophobic“ Samuel Jackson und seine Perrücke und dann ging es nur noch abwärts… Ja, die Stars waren tatsächlich spannend, gerade Herr Karasek, äh Oldman und auch Rorschach und Beetlejuice waren furchtbar vonnöten um dem Film etwas gravitas zu geben, doch ihre Rollen gaben einfach nicht so viel her. Zu selbstverliebt war die Inszenierung – der komplette Film drehte sich nur um die Figur Alex Murphy und ihre Probleme. Weg ist die Sozialkritik, weg die Gesellschaftskritik und weg die Probleme der Stadt. Erinnert Euch, im Original war Detroit pleite und kriminell. Ziemlich genau so, wie die Stadt Heute auch tatsächlich ist, doch im aktuellen Remake sieht man davon spannenderweise gar nichts mehr. Eine hübsche Wohngegend für Herrn Murphy, ein paar Bürohäuser und ’ne Lagerhalle… (die auch noch krass an die aus China erinnerte in einigen Szenen.) Kein Leben, kein Elend, keine Polizei-Streiks, keine Punks, kein nix. Wußte Verhoeven damals etwas von der wahren Zukunft das die Macher Heute trotz aktualität total vergessen haben, obwohl das der Story hier echt mehr geholfen hätte, als das große Scheißegal das der Film war? Das Original war ätzende Kritik, das Remake waren ein paar dünne, den Fans in den Allerwertesten kriechende Sprüche, wie: „das würd ich nicht mal für’n Dollar kaufen“ und sonst nur leeres Geschwalle. Nicht mal die Änderung der Corporate America Anklage auf’s Heute beliebte NSA Fingergezeige war gut durchdacht. Kritik an staatlicher staatliche Kontrolle? Fehlanzeige! Da hör ich noch die US-Kritiker tönen: „Ja, das Feindbild hat sich ja geändert, Heute ist man gegen die NSA…“ Das war aber nicht im Film!!! Es gab nur Murphies Suche nach sich selbst und die Frage, wie lange seine Fleischhand halten würde, wenn er mal in einer Schiesserei wäre oder sich mit seinen mindestens 300kg Metall mal abrollen oder fangen müsste. Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits sind die sehr sehr schwachen Designs. Ja, das Original war 80er in Reinform, seitdem sind auch Jahre vergangen in denen die Designs tausendmal kopiert wurden in allen Medien, von Cartoons bis Computer- und Konsolenspielen. Klar ist die Aufgabe schwer, echt ikonische Dinge zu schaffen, aber jedes Design (Robo selbst, ED-209 und auch die menschengroßen EM-208 Dingers) sah aus wie übriggebliebe Designvorschläge aus den Computerspielen der letzten 15 Jahre… Sorry! Die Szenen mit S.L.Jackson waren komplett disparat vom Rest des Filmes und sahen tatsächlich aus, wie nachträglich reingeschnitten, um dem Film was satirisches zu geben… aber nicht mal die heiße Perücke hat’s gerettet… der endgültige Abschuß und meine persönliche Überzeugung das der Unsinn wirklich hinten drangedreht wurde, war als S.L.Jacksons Charakter den Herren Karasek als einen Zitat: „Whistleblower“ titulierte. Da war dann auch der letzte Rest glaube an den Versuch ein intelligentes Drehbuch geschrieben haben zu wollen endgültig dahin… da war dann klar das dieser Robocop nur eine ganz ganz platte Nummernrevue ist, der krampfhaft versucht irgendwas zu sagen, aber weder Eier noch Hirn genug hat das zu tun. Schade, wo doch alle Beteiligten so laut betont haben das Original total respektieren zu wollen. Mein Tipp, das Original nochmal in’s Kino bringen, auch wenn es a lá „Jurassic Park“ oder „ET“ dann kein Megareisser mehr wird! Aber dann schont es die nerven aller Kenner des Originals den Teenies erklären zu müssen das wir nur das Original meinen, wenn wir Namen wie „Robocop“, „Total Recall“ oder bald dann „Starship Troopers“ in den Mund nehmen.

  • The Wolf of Wall Street » kultursteppe 17. 2. 2014 an 16:26

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