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Fury – Trailer (Brad Pitt mischt wieder Nazis auf)

25. 6. 2014, Jet Strajker, 10 Kommentare

Nach seinem Superflop Sabotage, der Arnold Schwarzeneggers Karriere den Gnadenschuss gab, meldet sich Regisseur und Drehbuchautor David Ayer mit Fury für die nächste Oscarverleihung an. Ich kann dem Trailer wirklich überhaupt nichts abgewinnen, was auch an meinen Problemen mit Kriegsstoffen und solchen Versuchen, sie möglichst schick und mitreißend auf Kinounterhaltung zu bringen, liegt. Bin also eh draußen. Trotz der netten Besetzung mit Brad Pitt, Shia „I’m not famous anymore“ LaBeouf, Logan „Percy“ Lerman, Jon Bernthal, Michael Peña, Jason Isaacs, Xavier Samuel und Scott Eastwood. Da mir Sabotage außerdem wahnsinnnig auf den Geist ging, und das hier ziemlich ähnlich aussieht (Männerbündnis, Testosterongetue, Pathosidiotie), werde ich es mir auch gleich sparen. (und sowieso: David Ayer = Brechmittel, sorry!)

The film is set during the last months of World War II in April 1945. As the Allies make their final push in the European Theater, a battle-hardened U.S. Army sergeant in the 2nd Armored Division named Wardaddy (Brad Pitt) commands a Sherman tank called „Fury“ and its five-man crew on a deadly mission behind enemy lines. Outnumbered and outgunned, Wardaddy and his men face overwhelming odds in their heroic attempts to strike at the heart of Nazi Germany.

  • der alte sack 25. 6. 2014 an 12:28

    Gewalt und Krieg? Immer eine gute philosophische Frage wie man das darstellen soll. Laut dem Regisseur von „The Big Red One“ ist ein guter Kriegsfilm eh nur so zu fühlen, wenn man von hinter der Leinwand mit einem schweren Maschinengewehr ins Publikum schießen würde. Nur dann ist das Grauen des Krieges richtig zu erklären und zu fühlen. Hier ist es mir wie bei „Soldat James Ryan“. Der Zweck des Kriegs ( die bösen Deutschen zu besiegen) ist zwar von der Moral her gut, aber irgendwann verwischt dann das Töten alle Regeln, die laut Hagener Kriegsrechtordnung noch bestehen sollten. Dieser Film läuft für mich vom Eindruck her unter „Kriegsfilm der zeigt, das ein Krieg auch gerechtfertigt ist“. Was die Toten dazu sagen ist leider nicht bekannt. Mir sind immer Antikriegsfilme wichtiger und inhaltlich näher, zum Beispiel „Komm und sieh“ oder andere gute Filme die Krieg zeigen wie es ist, nämlich ein Zerfleischen der Menschen.

    • burns 25. 6. 2014 an 15:51

      „Komm und sieh“ ist für mich nach wie vor der einzige „Kriegsfilm“, der für mich, was das Sujet angeht, in Ordnung geht. Allerdings ist der alte sack ja wohl eh der Einzige, der das beurteilen kann: Wer von uns hat sonst schon den guten alten Dreißigjährigen miterlebt?

    • Rüpel-Ralle 25. 6. 2014 an 16:33

      Ich bin mir nicht sicher wie sehr Komm und Sieh als Anti-Kriegsfilm im engeren Sinne durchgehen kann, da der historische Hintergrund einer der wenigen Fälle in der neueren Geschichte ist in der eine Nation tatsächlich behaupten kann um die fortbestehende Existenz ihrer Bevölkerung gekämpft zu haben.
      Platt ausgedrückt war der Partisanenkampf gegen die Deutschen natürlich ’ne Scheiß-Angelegenheit aber aufgrund der tief in der Nazi-Ideologie und Außenpolitik verankerten Vernichtungsabsichten gegenüber mehr als der Hälfte der Bevölkerung der Sowjetunion ziemlich alternativlos und somit gerechtfertigt.

  • awesomatik.com 26. 6. 2014 an 8:57

    Ich habe Sabotage nicht gesehen aber ich fand End of watch und Street Kings gut und Harsh Times super.
    Das hier sieht wirklich nicht berauschend aus. Ich habe aber auch gelesen, dass sich Brad Pitt und LaBeaouf am Set nicht ausstehen konnten, weil LaBeouf in den Drehpausen nicht aus seiner Rolle rauskommen wollte. Vielleicht wirkt es deshalb so lieblos und unemotional. Also einen Oscar gibt es dafür niemals!
    Und zum Thema Kriegsfilme. Ich sehe das wie Alex Garland in „The beach“ schreibt: […] Für mich ging´s in Vietnam nicht um Gewalt und Grauen. Es ging um anderes Zeug: durch den Gewehrlauf Haschisch rauchen, über dem Mekong-Delta LSD abwerfen, mit dem Hubschrauber fliegen, während der ”Walkürenritt” aus Lautsprechern dröhnt. Und das alles vor einem Hintergrund, wie ich ihn mir wilder und exotischer nicht vorstellen konnte […]

    • der alte sack 26. 6. 2014 an 11:29

      Ja Krieg kann einen begeistern, ( aber dann ist auch das Gehirn defekt sagt meine Oma immer). Krieg ist scheiße. Siehe Expendables, wo Gewalt Lustig ist und Krieg als Wegklicken desGegners dargestellt wird. Krieg kann niemals wie in echt auf der Leinwand dargestellt werden und wenn Gewalt heroisch und Krieg als patriotisch dargestellt wird, vergißt man immer die Opfer. Aber jetzt sind wir ja schon in der ISIS-muss-zerbombt-werden-weil-die-ganz-schlimm-sind und wenn man das dann macht dann ist man irgendwann selber soschlimm wie ISIS. Es gibt aus dieser Gewaltspirale leider keinen Ausweg und am Schluss stirbt dieWahrheit immer zuerst…. :-( ( ich geh jetzt inden Keller und erschieße mich, weil die Welt einfach scheiße ist. sorry…

      • awesomatik.com 26. 6. 2014 an 12:07

        Als Kriegsdienstverweigerer mit staatlich geprüftem Gewissen kann ich trotzdem Kriegsfilmen etwas abgewinnen. Weil es dort meistens um existenzielle Fragen geht, die man sich in unserer westlichen „Bürojob“-Welt kaum noch zu stellen braucht…Dass Krieg scheiße bleibt ist eh klar…

        • der alte sack 26. 6. 2014 an 12:19

          Existenzielle Fragen? Lieber Bürojob als ein zerschossenes Gesicht und Essen ohne Unterkiefer zu schlürfen. Ich war W15 bei der Bundeswehr und habe anschließend im Jahre 1989 den Kriegsdienst verweigert mit der Begründung die Bundeswehr wird in Zukunft vielleicht an Kampfhandlungen im Ausland mit der NATO teilnehmen. Wurde aktzeptiert aber mit der Prämisse, das würde eh nie eintreten ( haha Hindukusch-Somalia und andere Bundeswehreinsätze belegen dies ja jetzt alsLüge). Wer existenzielle’Fragen will der soll eine Familie gründen und nicht sein Leben irgendwo riskieren, meine Meinung, ich schaue auch Kriegsfilme an, aber immer unter dem Aspekt der Historie….

          • GroteskeAder 12. 7. 2014 an 12:04

            Was der alte Sack sagt!

  • Dr.Strangelove 26. 6. 2014 an 15:22

    LaBeouf wollte doch NIE NIE wieder Hollywood Filme machen. Idiot.

    • monotony 28. 6. 2014 an 17:07

      er ist doch jetzt method actor.