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Wes Anderson: Die vollkommene Zentrierung der Dinge

2. 9. 2014, Mal Sehen (Malcolm Bunge), 3 Kommentare

Auch wenn mein Schreibtisch es nicht erahnen lässt, spricht man mir einen leichten Hang zum „Monkisums“ nach. Ich brauche mag es, dass Dinge im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Das habe ich wohl von meiner Oma: Seitdem ich denken kann, wird nichts dem Zufall überlassen und sie legt alles exakt so zurecht, dass Gegenstände entweder in demselben Winkel zueinander liegen, oder im richtigen Winkel zu der Oberfläche auf dem sich die Dinge (Zeitschriften, Fernbedienungen, Pillen…) befinden. Sie hat auch immer eine gerade Anzahl von Fernbedienungen auf dem Tisch liegen, die stets exakt parallel zueinander liegen. Das ist besonders wichtig.

Was wir noch gemeinsam haben, ist die Liebe zu Wes Anderson Filmen. Und jetzt wissen wir auch warum:

A filmmaker who goes by Kogonada was working on a featurette for Criterion on the visual cues from Anderson’s other films that recur in Fantastic Mr. Fox, when he decided to make a companion video. By adding a white dotted line down the middle of the frame, Kogonada’s video „Centered“ shows off the immaculate composition in scenes from all across Anderson’s filmography. Whether it’s a person, a stack of rocks, a tent-zipper, or a building, something is almost always placed dead center, with a comforting cinematic feng shui occurring on either side.

via fastcocreate

  • gawainmallinckrodt@gmail.com 2. 9. 2014 an 13:36

    Einfach nur langweilige, einfallslose und mutlose Einstellungen, man könnte auch fast schon Kitsch dazu sagen. Daran ist wirklich nichts innovatives.

  • mein senf 2. 9. 2014 an 18:27

    Das ist doch dieses Video, dass einen Regisseur für seine visuelle Redundanz abfeiert, oder?

  • Die Bilder von Wes Anderson | Spätfilm 6. 9. 2014 an 9:01

    […] Via Fünf Filmfreunde. […]

  • Tim 11. 9. 2014 an 17:20

    ist ein bisschen wie mit großen Schriftstellern: die schreiben auch immer wieder das gleiche Buch