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Kung Fury

1. 6. 2015, Rocky Balbea, 1 Kommentar

Kung furyKung Fury ist ein frittierter Quadrupel-Burger mit Triple-Käse und 5kg Fritten mit Käsefüllung on the side. Geil. Aber zu viel. Aber geil. Ich glaube mehr 80er Jahre kann man in einen 30-minütigen Film nicht packen. Noch genialer ist die Genese dieses Filmes. Gestartet als Crowdfunding-Spaß hat dieser Film es doch ernsthaft nach Cannes geschafft, nur um dann eben nicht zu verkaufen, sondern kostenlos auf YouTube zu veröffentlichen. Mit Untertiteln in so ungefähr jeder Sprache der Welt. Damit hat David Sandbergs Kurzfilm mal eben den ganzen Markt auf den Kopf gestellt und revolutioniert. Aber zurück zum Wichtigen: Laser-Velociraptoren!

Miami, 1985: Ein Cop wird vom Blitz getroffen und von einer Kobra gebissen nachdem sein Partner von einem Kung Fu Meister vor seinen Augen gezweiteilt wurde. Er erwacht als der Meister „Kung Fury“ und bekämpft fortan Verbrechen. Doch dann kommt ein andere Martial Arts Meister nach Miami: es ist Kung Führer (aka Adolf Hitler), der die Weltherrschaft an sich reißen will. Doch nicht mit Kung Fury! Er reist zurück in die Vergangenheit ins Nazi-Deutschland, um Kung Führer zu erledigen…

Jap, es ist genauso wie es klingt: ein unfassbarer, super-trashiger B-Movie, der einem so viel um die Ohren ballert, dass man kaum hinterher kommt. Kudos an den Filmemacher. Sowas geht oft nach hinten los oder ist für 5 Minuten toll, nur um dann so richtig öde zu werden. Kung Fury hält aber bis zum Ende durch und weist eine Repertoire-Kenntnis auf, die man erst mit dem Master-of-Nerds-Level erlangt.

Produkthinweise: Dieser Film enthält Arcade-Roboter, Laser-Raptoren, Smooth-Jazz, einen original Song von David Hasselhoff, großmöpsige Frauen in Leder namens Barbarianna, Ghettoblaster, Thors Bizeps, Vokuhilas, Synthesizer, eine Menge Kampfszenen und Hommagen an so fast alles, was es in den 1980er Jahren so gab.

Und hier ist der Film:

 

 

Und, wie viel von diesem Scheiß kennt ihr noch?

Extra-Bonus? Hier ist das Musikvideo zum Film. Von und mit dem One and Only, looking for freedom #TheHoff.

 

Ende der Zeitreise.

  • omegaman 1. 6. 2015 an 21:39

    Sehr sehr geil, dieser Film.

    Hat was von dem Computerspiel „Far Cry 3 – Blood Dragon“.

    Den Film „Italien Spiderman“ kann ich auch sehr empfehlen. Sieht aus wie ein italienischer Trashfilm aus den 70ern, ist aber eigentlich ein australischer Film von 2007. Und geht mit 40 Minuten auch nicht zu lang:
    https://www.youtube.com/watch?v=zVpJnGCwlMA

  • Kung Fu – 80er Jahre Trash in einem Kurzfilm | stohl.de 4. 6. 2015 an 9:55

    […] Mehr 80er Jahre kann man in einen 30-minütigen Film nicht packen: Kung Fury […]