Review

Jurassic World (Review)

11. 6. 2015, Batzman (Oliver Lysiak), 14 Kommentare
Jurassic World - USA 2015, Regie: Collin Trevorrow, Darsteller: Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Ziemlich beste Freunde, Jurassic Kids, Creepy D'Onofrio,
  • Batzman
2.5

Kurzfassung

Fazit: Es bleibt ein wahrscheinlich gut gemeinter Mischmasch, ein cartooniger iRex, sehr viele dumme Protagonisten und Dialoge und eine Handvoll gelungener Szenen die sich partout nicht zu einem stimmigen Ganzen fügen wollen. Und die Erkenntnis, dass ich mit Teil 2 und 3 vielleicht doch hätte gnädiger sein sollen.

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Ich mochte Colin Trevorrow letzten Film „Safety not guaranteed“ sehr gerne und ich verehre Jurassic Park, neben T2 und Jaws als einen der wenigen wirklich perfekten Filme. Jurassic Park ist einer der Filme aus den Anfängen der digitalen Revolution der wohl deswegen eine sehr durchschlagende Wirkung hatte, weil wir tatsächlich etwas sahen, das zuvor so niemals im Kino zu erleben war. Er hatte ganz selbstverständlich einen Wow-Bonus, den zu wiederholen man von keinem Regisseur verlangen kann.

Doch das spannende, wenn man Teil 1 erneut im Kino sieht, wie ich es anlässlich des 3D Releases vor einem Jahr getan habe, ist das einem auffällt wie gut er handwerklich gemacht ist. Und damit meine ich nicht, das er nicht haufenweise Continuityfehler enthält, sondern wie großartig Spielbergs Dramaturgie ist, wie souverän er die filmischen Mittel beherrscht. Ähnlich wie bei Jaws sind es nicht die Effekte die den Film tragen und die natürlich technisch überholt sind heutzutage, sondern es ist die Inszenierung. Und natürlich Glück, dass für einen Film die richtigen Schauspieler, das richtige Drehbuch, der richtige Regisseur, Kameramann und das richtige Effektteam zusammenkamen und gegen viele Widrigkeiten, Pannen und mit viel aus der Not geborener Improvisation ein Meisterwerk schufen.

Doch der Blitz schlägt eben selten zweimal an derselben Stelle ein und schon mit dem Sequel bewies Spielberg, das auch er so einen Glücksfall nicht einfach mal so wiederholen kann. Jurassic Park: Lost World basierte auf dem von Crichton hastig runtergeschriebenen Folgeroman, der schon von sich aus deutlich schwächer war und dann noch durch ein noch schwächeres Drehbuch völlig versaut wurde.

Klar Lost World hat ein paar gute Szenen, aber er erreichte nie dieses perfekte Zusammenspiel von Charakteren, den mühelosen Flow der Handlung in die die Action-Szenen sich nahtlos einfügten. Er wirkte holperiger, dümmer und schaffte es selten dieses Gefühl der Erhabenheit und Verzauberung zu erzeugen – man merkte ihm an, dass es kein Herzensprojekt mehr, das es eher um Handwerk als um Leidenschaft ging. Und Teil drei versuchte gar nicht mehr groß und beeindruckend zu sein, er machte es sich von vornherein in der B-Film-Ecke gemütlich als trashiges, breit ausgespieltes Genrekino ohne große Ambitionen.

Da er niedriger zielte, weniger wollte, empfand ich ihn trotz extrem trashiger Momente nie als so misslungen wie Teil 2, der immer noch versuchte echte Dramatik und eine Message zu vermitteln. Doch er konnte trotz kurzweiliger Unterhaltung auch nicht verhehlen, dass die Luft aus dem Dino-Franchise raus war. Auch wenn man durch größer, mehr und lauter versuchte zu beeindrucken – weder waren zwei T-Rex gruseliger als einer, noch vermochte ein Spinosaurus als T-Rex-Killer das zurück zu holen, was Teil 1 so phantastisch machte. Was blieb war ein toter Franchise mit nur einem wirklich guten Film.

Und jetzt also Jurassic World, der sich mit jeder Faser seines Wesens an das Original ranwanzt, so tut als hätte es die Sequels nicht gegeben (warum sonst sollte irgendjemand bei Verstand sonst den eröffneten Park besuchen, nach dem San Diego Vorfall) und der gerade deswegen oft schmerzlich versagt.

Dabei versucht Trevorrow und sein Drehbuchgespann zweifellos die Originalpuzzlestücke von Jurassic Park neu zusammen zu setzen. Die Story ist fast 1:1 abgekupfert, von einzelnen Szenen bis zu der Figurenkonstellation. Doch leider ist diese keine problematische Glücksproduktion voller Genies, Inspiration und Leidenschaft sondern nur ein Fan ohne Blockbuster-Erfahrung, der von Indie-Kino an die Spitze eines Multimillion-Dollar-Franchise geschoben wurde und der verzweifelt versucht daraus etwas großes zu machen.

Was leider nicht gelingt. Denn Trevorrow findet über den ganzen Film keine durchgehende Stimmung, keinen Zugang zu seinen Figuren und vor allem: Weder Staunen noch Ehrfurcht. Was nicht bedeutet, dass er nicht einzelne gute Momente hat, aber sie fügen sich nicht zu einem homogenen Ganzen. Jurassic World springt so oft und holperig zwischen verschiedenen Tonalitäten hin und her, dass ich bis zum Schluss nicht sagen konnte ob er nun trashiger Monsterfun mit Comicflair oder doch eher Jurassic Park sein wollte.

Denn oft wirkt er als habe man kein Drehbuch gehabt, sondern einen hyperaktiven 10jr mit zu reger Phantasie und schlechtem Gedächnis Jurassic Park einfach nacherzählen lassen und das dann genauso verfilmt. Viele Actionszenen wirken konzeptionell, als habe es kein Storyboard gegeben sondern jemand mit den Plastik Dinos aus dem Happy Meal gespielt und das dann als Vorlage an die Renderabteilung gegeben. Wobei es auch nicht hilft, dass Trevorrow am liebsten alles in Nahaufnahmen dreht und selbst im IMAX viele Szenen nach TV-Film aussehen, weil er und sein DP John Schwartzman den Bildern keine Luft zum Atmen geben, keine Ruhe und kein Scope um Größe zu entfalten.

Doch die Actionszenen sind nicht das Hauptproblem des Films, sie sehen zwar alle so digital aus wie die Trailer vermuten ließen (und gleich zu Beginn erleben wir extrem digitale Dinos aus sehr unrealistischen digitalen Eiern schlüpfen), aber es gibt Momente in denen sie Spaß machen.

Das größte Problem des Films sind die Hauptfiguren und deren Dialoge und das Pacing von Jurassic World. Fast alle Figuren sind furchtbar. Bryce Dallas Howard spielt eine undankbare Rolle die alle Befürchtungen bestätigt die Joss Whedon nach Ansicht der ersten Clips geäußert hatte, sie ist eine überforderte Karrierefrau die auf jeden Fall einen Mann braucht der ihr zeigt wo es lang geht und nur zu willig ist sich ihm an die Brust zu werfen. Sie ist keine Laura Dern, ja sie ist nicht mal eine Willy aus Indiane Jones 2, sie ist langweilig und trotz weniger Momente in denen sie was machen darf, im Grunde überflüssig. Dagegen spielt Chris Pratt, der zwar souverän auf seinem Guardians-Sympathie-Bonus surft, dessen Figur aber im Grunde auch eindimensional bis zur Schmerzgrenze ist und der weder einen Charakterbogen durchmacht noch irgendeine Entwicklung. Gleiches gilt für sämtliche andere Figuren wie Vincent D’Onofrio der nur böse ist, oder die Comic-Sidekicks im Kontrollraum. Hier ist niemand markantes vom Schlage eines Ian Malcolm, John Hammond, Ellie Sattler, Alan (Alan!) Grant, Muldoon oder Dennis Nedry. Und dass mit BD Wong ausgerechnet Henry Wu als eine der uninteressantesten Figuren des Originals zurückkehrt, spricht eine deutliche Sprache.

Zufürderst ärgern aber die beiden Kids, die einfach keinerlei Leben entwickeln. Der Kleine plappert und soll hauptsächlich niedlich sein und der 18jr ist wohl der desinteressierteste, arschlochigste Teenager seit langem. Denn in diesem Bizarro-Universum des Films sind Dinosaurier binnen zehn Jahren so alltäglich und langweilig geworden, dass die Parkbetreiber nicht nur idiotische Splice-Experimente machen, sondern Teenager auf einen Besuch des Parks so desinteressiert und übercool genervt reagieren wie sonst auf die Teilnahme an Ommas Geburtstag im Pflegeheim Letzte Ausfahrt.

Ich fragte mich unwillkürlich wie es Parks wie Disneyland oder Universal schaffen seit Jahrzehnten konstant die Massen zu begeistern und zu einem herbeigesehnten Familienevent zu machen, wenn echte fucking Dinosaurier, verbunden mit einer Reise auf eine exotische Insel in einem Giganto-Ressort offensichtlich nach kaum einer Dekade schon so alltäglich und langweilig sind wie Fliegenfischen.

Dass uns ausgerechnet diese beiden Nervkids in den Film einführen schadet dem Ganzen nicht unerheblich, denn wenn schon die Hauptfiguren emotional unterentwickelt und kaum involviert sind, dann fällt es schwer mit ihnen zu staunen. Und Staunen ist sowieso etwas, dass der Regisseur nicht kann. Die ersten 15min des Films sind nicht stimmungsvoll sondern hibbelig, sie erzeugen kein Gefühl der Spannung, Größe und Vorfreude sondern werden in zerstückeltem Schnitt heruntergehetzt.

Kein Kennenlernen der Figuren, keine Vorstellung der Reise, kein Aufbau von Erwartungen. Stattdessen wird uns der Park hin geklatscht und das großartige John Williams Thema abgenudelt, das selbst im JP-Ride in Universal noch mehr Gefühl von Erhabenheit aufkommt als hier, wenn wir den Park sehen, der seine Herkunft aus dem Rechner leider in vielen zentralen Elementen (wie dem großen Hauptgebäude) nie verbergen kann.

Spielberg wusste damals noch, dass es wichtig ist, die Dinos in ein möglichst reales Setting einzubetten. Denn je realer das Umfeld wirkt, desto glaubhafter ist das Auftauchen der Dinos in eben diesem Umfeld. Ein digitaler Flugsaurier über einem weitgehend digitalen Park, ein digitaler Fischsaurier in einem digitalen Becken vor digitalen Bergen… das überfordert den Sense of Wonder, jenen Bereich im Kopf der zulässt, das man sich wirklich in eine Geschichte hineinfallen lässt und Unglaubwürdiges im Rahmen der Geschichte einfach hinnimmt.

Ein Park in einem normalen Jeep in echt wirkender Dschungellandschaft in der dann ein Motherfucking T-Rex auftaucht ist ehrfurchterbietend und unheimlich. Eine Fahrt durch eine gerenderte Dinoherde in einer gerenderten Gyrosphere die für sich genommen schon sehr unglaubwürdig aussieht, bietet keinen Anker an dem sich die Vorstellungskraft einhaken und einen Bezug zu eigenen Erfahrungen bilden könnte.

Denn Jurassic World bettet seine realen Kulissen ständig in ein digitales Umfeld ein, bis am Ende alles gleich echt, bzw. unecht aussieht. Zumindest meistens, denn es gibt tatsächlich einige Szenen die funktionieren, wenn wir zum Beispiel das erste Mal das Gehege des Indominus Rex, des iRex sehen. Und auch einige Momente der Raptorjagd sehen ziemlich gut aus.

Doch die Actionszenen selbst sind tonal völlig unterschiedlich und werden je weiter der Film voranschreitet immer alberner und cartooniger, die Saurier immer mehr vermenschlicht, das am Ende jedes Gefühl einer realen Bedrohung verloren ist, wenn Jurassic World zu einem Dino-Buddy-Movie inkl. Raptoren und T-Rex geworden ist. Da erinnert der Film dann mehr an Scooby Doo 2: Monsters Unleashed oder Die Dinos, weil die Saurier wirklich zur Karikatur ihrer Selbst werden und um der pfundigen Rauferei willen jegliche innere Logik den Bach runter geht.

Für sich genommen ist das ja nicht schlecht. Wenn ein Film sich entscheidet eben ein trashiger, überkandidelter Monsterheuler zu sein, dann mag das funktionieren. Aber wenn völlig aus dem nichts kommende emotionale Szenen wie die Angst der Kids vor der Scheidung der Eltern gleichberechtigt neben dem Rodeo der Buddy-Raptoren steht, dann passt das hinten und vorne nicht. Vor allem dann nicht, wenn keine der Figuren genug Charakter hat um wirklich emotional mit ihnen mitzufiebern und obendrein benehmen sich alle unglaublich dumm. Ob die Kids durch einen zerfetzen Zaun in die Wildnis fahren oder der BÖSE unbedingt Raptoren zu Soldaten ausbilden will, immer macht die Dummheit aller Beteiligten den emotionalen Zugang kaputt bis ich mir das Finale mit ähnlicher belustigter Befremdung ansah, wie eine Klopperei zwischen Godzilla gegen Mechagodzilla.

Dabei scheint sich Trevorrow ja teilweise der ganzen Klischees derer er sich bedient bewusst zu sein, doch im Zweifel benutzt er sie dann eben trotzdem und das nicht immer mit der gebotenen Ironie. Ob kitschige Küsse zu unpassenden Momenten oder die Argumente der Parkbetreiber, die eigentlich genau dieselben sind wie die von Universal, die ja genau beide glauben lauter, größer, platter und dümmer wäre der Weg zum Erfolg.

Doch zu erkennen das etwas Kacke ist und das zu sagen, bedeutet nicht zwingen, dass man es besser macht und so gekonnt Jurassic World die völlige verseuchende Kommerzialisierung des Wundervollen durch die Parkbetreiber abbildet, so wenig vermag er sich in irgendeiner Form aus der Umklammerung des am Marketing-Tisch entworfenen Franchisefilms entziehen. Wo Guardians und zuletzt Mad Max wirklich etwas wagten und Risiken einging, ja eine eigene Vision entwickelten, bleibt Jurassic World brav und belanglos auf dem vorgefertigten Pfad des Hollywood-Blockbusters, der es schon für frech und clever hält, wenn er gönnerhafte Referenzen auf den ersten Teil einbaut um sie den Fans hinzuwerfen. Schaut die Dinoherde, schaut das alte Tor, schaut das Originalgebäude… aus einem viel, viel besseren Film.

Am Ende bleibt ein wahrscheinlich gut gemeinter Mischmasch, ein cartooniger iRex, sehr viele dumme Protagonisten und Dialoge und eine Handvoll gelungener Szenen die sich partout nicht zu einem stimmigen Ganzen fügen wollen.

Und die Erkenntnis, dass ich mit Teil 2 und 3 vielleicht doch hätte gnädiger sein sollen.

  • Manuel 11. 6. 2015 an 18:58

    Batzmann hat was gesehen, ist natürlich mal wieder alles scheisse. Naja dann werd ich mich mal selber überzeugen. Zwar fand ich JP2 auch den schwächsten Teil der Reihe, 3 dann allerdings wieder recht gelungen. Mal schauen was der hier kann.

  • Matze 12. 6. 2015 an 11:09

    Jau, sehr treffend. Danke. Sehe ich auch so.
    http://vanbauseneick.de/krautnick/?p=1349

  • tonimaroni 12. 6. 2015 an 14:37

    Ich habe nur den Trailer gesehen und kann absolut nichts Neues erkennen.
    Eine Neuauflage der Jurassic Park Reihe ist komplett unnötig. Zum Einen ist diese visuell immer noch sehr ansprechend und zum Anderen ist da jetzt wenig Platz eine komplett andere Geschichte zu erzählen.
    Wahrscheinliche Story: ein Park mit noch mehr visuellen Effekten als in JP 1,2,3, etwas geht schief, ein (Enter Monster here) bricht aus und will alle töten, es gehen genug Statisten drauf inkl. der verursachende Bösewicht (natürlich durch seine eigene Kreatur), die Guten gewinnen in einem actionreich absurden Endkampf, mögliche Schlussszene…ein Nest mit Eiern…

    Keine Ahnung, sicherlich stimmt das nicht ganz, aber im Grunde dürfte diese Schablone wieder draufgelegen haben. Langweilige Hollywoodfließbandware. Ist keinen Cent wert.

  • Lynsch 15. 6. 2015 an 12:00

    So.

    Ich hab mir den Film jetzt auch mal angesehen, denn auf imdb kommt der Film bei gut 60.000 Votes auf 7,7. Das ist ja nicht so schlecht wie das Review hier. Dass von Batz hier normale Filme grundsätzlich immer schlecht bewertet werden ist mir auch klar. Haters gonna hate oder so :)

    Schon allein die ausführliche Beschreibung des älteren Jungen, der Jurassic World so gar nicht aussergewöhnlich findet ist in der Review absolut schwachsinnig aber vielleicht kennt Batz das Gefühl einfach nicht.

    Wäre ich noch um die 16 und hätte so ne Freundin am Start und müsste dann wegen meinen Eltern mit meinem kleinen Bruder in irgend so nen scheiss Freizeitpark hätte ich wohl genauso reagiert. Interesse an nix und nur ins Handy geschaut. Man sollte vielleicht dann auch erwähnen dass sich sein Interesse am Park ja noch ändern bei der „Wassershow“ und er nicht den ganzen Film über desinteressiert ist.
    Da kann man doch nicht sagen dass ein Dinopark für den nix besonderes mehr ist, wenn man mal seinen Bruder oder die Menschen aussenrum betrachtet. Sowas nennt man Trotzphase. Aber vielleicht ist Jugend und Liebe und so nicht so dein Ding.
    Nach der Review muss ich sagen, dass ich ohne jegliche Erwartungen in den Film gegangen bin. Der Film war super, ich war sehr positiv überrascht. Gute Effekte, sehr Spannend und die ganzen zwei Stunden durchweg unterhaltsam.

    Ach… und dass zu Beginn digitale Dinos aus Digitalen Eiern schlüpfen kann ich in keinster Weise bestätigen. So digital sieht das ganze nicht aus.

    Am Ende muss ich als Filmvorführer sagen, fand ich nur schade dass der Film nicht in 2:39 Scope lief sondern als 1:85 Breitwand gezeigt wird. Das find ich aber bei „großen“ Filmen immer schade und unpassend.

  • Lynsch 15. 6. 2015 an 12:04

    @Matze

    lol? „eine smartphonebesessene Ego-Blondine“ ??
    Dir ist klar dass die Dame schwarze Haare hatte.

    Man sollte den Film schon angeschaut haben bevor man so ein Review raushaut.

  • Lynsch 15. 6. 2015 an 12:08

    Da ich meinen Kommentar nicht editieren kann…

    @Matze

    Katie McGrath ist mal so gar nicht Blond. Wer nach Jurassic Park Zara Young googled wird hier auch fündig. Schau den Film am besten nochmal. Veilleicht wirds dann was mit dem Review.

    • Matze 15. 6. 2015 an 12:14

      @ Lynsch

      Danke, ich gebe Dir unumwunden Recht. Die Haarfarbe einer Nebendarstellerin ist absolut entscheidend für die umfassende Beurteilung und das genaue Verständnis eines Films. Entschuldige. Kommt nicht wieder vor. Natürlich bekommt „Jurassic World“ jetzt für mich einen völlig anderen Wert mit dieser Detailinformation. Wie konnte ich nur! Mea culpa.

  • miberius 15. 6. 2015 an 20:25

    Also ich fand den jetzt auch nicht übel. Nach dem grottigen dritten Teil waren meine Erwartungen zwar gering, aber nach Genuss des Films kann ich mit Sicherheit sagen: das ist die beste Fortsetzung von Jurassic Park und gleichzeitig eine würdige, zeitgemässe Interpretation des Stoffs.

    Das Freizeitparkkonzept ist damit aber auch definitiv ausgeschöpft und sollte für eine etwaige Fortsetzung nicht mehr verwendet werden.

  • Manuel 15. 6. 2015 an 22:51

    Sodele, Ding geschaut und mein JP Ranking sieht wie folgt aus:
    1. Teil 1
    2. Teil 3
    3. Das Ding hier
    4. Teil 2

    War grundsolide, kommt an den grandiosen ersten und dritten (Ja, der hat mich sehr gut unterhalten) nicht ran. Ist aber Meilen vor dem nervigen zweiten. In jedem Fall für Liebhaber der Filme zu empfehlen. Aber wenn ich ehrlich zu mir selber bin schau ich auch nur auf die Seite um mich über Batzmans überzogenes gehate und übertriebenes gehype aufzuregen. In diesem Sinne…alles richtig gemacht ;-)

  • Sebastian 16. 6. 2015 an 2:25

    Hab das Review erst nach dem Film gelesen. Für meinen Geschmack kommt der Film bei dir noch recht gut weg. So gelangweilt wie dieser hat mich schon lange kein Film mehr.

    Der neunmalkluge Zehnjährige, der scheinbar schon ein halber Genetiker ist, der olle Militärmann, der plötzlich zum Dino-Experten wird, die Karriere-Tante, die zwei Minuten mit ihren Neffen spricht, nicht zuhört und nicht weiß, wie alt sie sind und wann sie sich zum letzten Mal gesehen haben, dann aber weiß, was sie am Vortag für Klamotten getragen haben, der Typ im Jurassic-Park-Shirt der absolut nix zu Handlung beigetragen hat, aber trotzdem bleibt, wenn alle anderen flüchten, und dann nochmal die Tante, die am Schluss völlig verzweifelt in Decken gehüllt in irgendeiner riesigen Halle sitzt und plötzlich gut gelaunt mit ihrem Dinoflüsterer in den Sonnenuntergang marschiert.

    Ach ja, da war noch der coole Dinoflüsterer, der wie Martin Riggs in Lethal weapon haust, in seiner Freizeit an seinem Motorrad schraubt, mit dem er durch den asphaltglatten Dschungel Velociraptoren hinterher rast (die laufen 60, wenn sie Hunger haben sogar 80!)

    Mann Mann Mann, war das ein schlechter fulm

  • Lynsch 16. 6. 2015 an 10:55

    @Matze

    Was bitte erwartest du? Du nutzt diese Platform um Werbung für deinen Blog (welcher optisch absolut unterste Kanone ist). Dann haust du da ein Preview raus und kannst dir nicht mal einfache Details merken. Wer bitte soll sowas ernst nehmen?
    Es ist ja nicht so dass man die Dame nur einmal kurz sieht. Die erscheint ja in dem Film öfter. Da sollte man schon zwischen Blond und Schwarz unterscheiden können.

    Aber mit den 5 Klicks pro Tag auf deinen Blog scheinst du sowieso ne riesen Reichweite zu haben.

  • Matze 16. 6. 2015 an 12:18

    @ LynSch

    Jetzt hast Du’s mir aber gegeben!
    Viele Grüße zurück ins Glashaus.

  • Krosten 22. 6. 2015 an 15:28

    Genau DARAN kranken zurzeit so extrem viele Filme – und genau deswegen gibt es KAUM noch welche, die mich mitreißen können. Viel (schlechtes) CGI = Keine Filmfreude bei mir.

    Von daher ist das hier eine perfekte Zusammenfassung:
    „Ein Park in einem normalen Jeep in echt wirkender Dschungellandschaft in der dann ein Motherfucking T-Rex auftaucht ist ehrfurchterbietend und unheimlich. Eine Fahrt durch eine gerenderte Dinoherde in einer gerenderten Gyrosphere die für sich genommen schon sehr unglaubwürdig aussieht, bietet keinen Anker an dem sich die Vorstellungskraft einhaken und einen Bezug zu eigenen Erfahrungen bilden könnte.“

    Film eher „meh“. Tonality nicht eindeutig und eher billige Kopie als neuer ein Ansatz.

  • Film: Jurassic World 3D - deesaster.org 12. 7. 2015 an 21:35

    […] Fünf Filmfreunde treffen es auf den Punkt. Für mich war es ein vertaner Kinoabend, den man hätte besser nutzen […]

  • running 24. 2. 2016 an 23:50

    film war ganz gut, hab ihn aber erst gestern auf sky gesehen.