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Wie gehts weiter mit Disney nach dem Star Wars Flop?

11. 6. 2018, Batzman (Oliver Lysiak), 0 Kommentare

Solo – A Tragic Story. Darf wohl jetzt endgültig als Flop bezeichnet werden. Das zweite Wochenende setzte den desaströsen Trend des Startwochenendes leider fort und spielte in den USA nur 29 Millionen ein. Und auch weltweit sieht es nicht besser aus – da kamen bisher 115 Millionen rein was das Gesamteinspielergbnis bisher auf 271 Millionen bringt.

Das klingt vielleicht viel, aber es gilt ja immer die Formel: EIn Film muß mindestens das doppelte seiner Produktionskosten einspielen um wenigstens auf auf Null zu kommen. Also müsste Solo bei einem ungefähren Budget mindestens 500 Millionen einspielen um kein Verlust zu sein. Danach sieht es danach nicht aus, mit etwas Glück landet der Film bei 450 Millionen während seiner Kinozeit – und könnte dann auf dem Heimkinomarkt und über Merchandise ein bißchen Gewinn machen. Trotzdem ist es ein Schlag für Disney und vor allem für Lucasfilm. Einerseits haben sie einen Film abgeliefert der von Kritik und Zuschauern gemocht wird. Andererseits wollten ihn viel weniger Fans sehen als gehofft – und das erschüttert Star Wars als Marke. Intern werden jetzt wohl viele Fragen gewälzt.

War es eine gute Idee den Film zu 70% Neu drehen zu lassen? Wäre die Version von Lord&Miller wirklich soviel schlechter gelaufen? War es nicht doch ein Fehler den Film im Mai gegen Infinity War und Deadpool zu starten – statt im Dezember wie die bisherigen Star Wars Filme? War die Werbekampagne schlecht? Und ist der offensive Kurs Lucasfilms im Umgang mit der Kritik der Fans vielleicht doch zu radikal gewesen? Wie bei Ghostbuster besteht die Gefahr, das jede Kritik vorschnell als ideologisch motiviert abgetan wird – nur weil ein lauter Teil der Kritik in der Tat relativ undifferenziert steil geht.

Eigentlich sollte Lucasfilm durch Sonys Ghostbusters Debakel gelernt haben – und sie haben den Vorteil das sie ja ziemlich solide Filme abliefern. Doch für die Zukunft werden sie etwas korrigieren müssen – denn das die wertvollste Franchise-Marke der Welt gegen Deadpool und sogar gegen Justice League verliert, das kann sich Lucasfilm nicht leisten. Es hängt also sehr viel an Episode 9 und sehr viel Verantwortung an J.J. Abrams – und Lucasfilm-Cheffin Kathleen Kennedy muß sich ersthafte Gedanken um eine Kurskorrektur machen.

Ich binsehr gespannt, welche Veränderungen das in den nächsten Monaten mit sich bringt. Was meint ihr dazu?

Diese und andere News gibts in FLIPPS News von Batman und Manniac.

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