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5 Gründe, warum du deutsche Filme gucken musst!

6. 7. 2018, Batzman (Oliver Lysiak), 2 Kommentare

Wir alle lieben das Kino, doch wenn es um die Werke unserer eigenen Filmindustrie geht, dann zucken wir doch innerlich oft zusammen. Und die Zahl der bösen Sprüche ist unendlich: Sieht halt aus wie’n deutscher Film, das Leben ist zu kurz, deutsche Filme zu gucken, irgendwie sehr deutsch inszeniert, usw. usf.

Und verglichen mit der aufwendigen Blockbuster-Kost aus den USA oder kauzig-coolen Filmen aus Großbritannien oder sogar dem Überraschungserfolg aus Frankreich – also den ziemlich besten Freunden der Kinder des Monsieur Sch’tis, oder wie die alle heißen – wirken deutsche Filme doch oft einfach nicht cool genug. Dabei gibt es sie ja: Die erfolgreichen deutschen Filme.

Ob Fack ju Göhte, Keinohrhasen, Honig im Kopf oder Der Schuh des Manitu. Zumindest an der Kasse lassen einige deutsche Filme die Hollywood-Konkurrenz oft ganz schön alt aussehen – und auch wenn es viele nicht zugeben: Ihr guckt ja doch oft Deutsch.

Ende August startet mit Asphaltgorillas von Detlev Buck ein Gangster-Streifen, der vielversprechend aussieht, und mit Jannis Niewöhner, Samuel Schneider und Ella Rumpf die deutschen Nachwuchsstars am Start hat. Und der Berlin so cool aussehen lässt, wie sonst nur LA oder Chicago. Detlev Buck erzählt die Geschichte um die Kleingangster, die ans große Geld wollen, ziemlich rasant und weit weniger asi, als man es bei dem Thema erwarten würde. Und für uns ist das ein Grund, euch mal 5 Gründe zu nennen, warum man auch deutsche Filme sehen sollte.

Hier kannst du unsere Top 5 auch als Video ansehen:

 

Der gute Ton.

Ja man vergisst ja zu leicht, das man als deutscher Film- und Seriengucker meist nur eine Variante des eigentlich beabsichtigten Films sieht, denn die Hälfte der Performance der Schauspieler bleibt auf der Strecke und wird ausgelöscht. Ersetzt durch die Nachahmung eines Synchronschauspielers. Dabei fallen sprachliche Eigenheiten der Darsteller genauso unter den Tisch, wie Wortwitz und Dialekte. Dass der Mix einer Synchro ganz anders klingt und die Stimmen meist viel zu laut abgemischt sind, kommt noch hinzu. Ein Grund warum viele die mal in die Originalfassung eines Films reinhören oft irritiert sind und denken, die Stimmen wären zu leise. Synchronisationen sind für alle, die nicht gut genug Englisch verstehen natürlich oft die angenehmste Möglichkeit Filme zu sehen, denn nicht jeder liest gerne Untertitel mit. Doch es bleibt eine Annäherung und fast immer bleibt etwas auf der Strecke. Von dem sehr begrenzten Stimmenpool ganz zu schweigen, der dafür sorgt, dass fast alle Comedy-Serien von denselben 8 Sprechern intoniert werden und auch im Kino immer wieder und wieder die selben Stimmen zu hören sind. Das alles fällt weg wenn wir deutsche Filme hören, denn dort gibt es Authentizität statt Synchronstimmen-Einerlei. Deutsche Schauspieler erleben wir so, wie es der Regisseur beabsichtigt hat: Mit Dialekt-Einschlag, mit witzigen Diktionen wie sie zum Beispiel Christoph Maria Herbst oder Bjarne Mädel in jeder ihrer Rollen einüben. Und vor allem: Mit natürlichem Klang.
Dazu passen die Lippenbewegungen zu dem, was die Darsteller sagen, und Stimme und Darstellung bilden eine Einheit. Die Süffisanz eines Christoph Waltz, die joviale Schmierigkeit, die Sky DuMonts Schurken auszeichnet oder die brüchige Unsicherheit in der Stimme, die Tom Schilling seinen Figuren verleiht. Und natürlich auch der grandiose Wahnsinn, den Klaus Kinski als manisches Gesamtkunstwerk verströmte. Wer je im Theater war, der weiß, wie eindrucksvoll alleine die Stimme eines Darstellers sein kann und selbst eine gute Nachahmung bleibt eine Nachahmung. Die Stimme ist die Hälfte der schauspielerischen Leistung und in deutschen Filmen erleben wir sie unverfälscht. Unser Platz Nummer 5

Klaus Kinski

 

Authentizität

Alle reden immer von real und authentisch, doch was wir sehen, hat mit unserem Lebensumfeld meist nicht viel zu tun. Wir kennen zwar jeden Brückenpoller und jede Abfahrt in L.A., jede Kneipe in der Bronx und die Vorstädte mit diesen Sitcom-Häusern, die alle immer gleich aussehen – aber erlebt haben das doch die Wenigsten. Deutschland sieht nunmal deutsch aus und ja wir denken immer, das wäre total uncool, weil es ist ja Deutschland. Unsere Polizeiautos sehen nicht cool aus, unsere Gangster kommen aus Neukölln oder Köln Kalk – aber genau das lässt uns doch eigentlich viel mehr mitfiebern. Der Tatort muß oft einstecken dafür, dass er seine Ermittlerteams mit Lokalkolorit garniert und die unterschiedlichen Städte immer mitinszeniert. Aber im Grunde sind die meisten doch im Herzen eher Kripo Duisburg, als CSI Miami.
Wir kennen unsere deutschen Städten, wir wissen, wie eine Straße in München und in Düsseldorf aussieht. Wir wissen, wie die Bauern in Friesland und die in Franken ticken, denn irgendwie ist dieses Land trotz seiner Uncoolness einfach Teil unserer DNA. Deutsche Filme können uns das zeigen und uns mitfühlen lassen – und ja sie können auch cool sein. Es braucht nicht immer ausländische Filmemacher, damit wir selbst erkennen, dass Berlin genauso für dreckiges Actionkino taugt wie London, Paris oder New York. Wenn US-Regisseure unsere Städte inszenieren, ob nun in Hanna oder in Bourne, dann empfinden wir komischerweise Stolz – doch gleichzeitig vergessen wir, dass auch Tom Tykwer oder Dennis Gansel schon gezeigt haben, wie vielfältig die deutsche Hauptstadt sein kann. Und zumindest versuchen uns deutsche Filme nicht, den Kölner Dom als Wahrzeichen von Frankfurt zu verkaufen, so wie es das A-Team damals tat. Deutschland kann man erzählen. Das bewiesen früher schon Detlev Buck mit seinen Oden an Norddeutschland wie, “Wir können auch anders” und heute wieder mit “Asphaltgorillas” – aber auch Peter Thorwarths Liebeserklärungen an den Ruhrpott oder die filmischen Schrullen von Helge Schneider – die so auch nur hierzulande gedreht werden können.Wir sind für mehr Mut zur eigenen Identität auf Platz Nummer 4.

 

Talentschwund

Die filmische Sprache wurde vielleicht von Eisenstein und Kuleschow definiert, doch es waren die Deutschen, die viele der frühen Meisterwerke schufen. Doktor Caligari, Mabuse, Der Student aus Prag, Nosferatu, Der Golem, Metropolis, Berlin – Sinfonie der Großstadt, Der blaue Engel. Frühe Meisterwerke, die das Kunstkino, aber auch die Genre-Unterhaltung nachhaltig beeinflussten. Dank den Nazis flüchteten aber viele der großen Künstler ins Ausland und nach Hollywood, und diese Vertreibung der talentiertesten Regisseure und Autoren schuf gleichzeitig viele der heutigen Hollywood-Meisterwerke und degradierte deutsches Kino für Jahrzehnte zur Zweitklassigkeit. Da half es wenig, dass das Autorenkino der 60er und 70er auch noch dem Unterhaltungskino den Krieg erklärte und die Zuschauer spaltete in “Angst essen Seele” auf und “Schulmädchenreport”. In “Die Angst des Tormanns vor dem Elfmeter” und “Wenn die tollen Tanten kommen”. Bis heute wird in vielen deutschen Filmhochschulen eher die Nase gerümpft, bekennt sich ein junger Regisseur zur Unterhaltung oder gar zum Genrekino. Das Ergebnis: Auch ohne Nazi-Diktatur flohen die Regisseure, die die großen Bilder und Stories im Kopf hatten, die von großen Kino-Epen träumten, nach Hollywood. Roland Emmerich musste sich erst hierzulande als “Das Spielbergle aus dem Schwabenland” verspotten lassen von Kritik und Publikum, ehe er dann in Hollywood Blockbuster ablieferte. Schon vor ihm rieb sich Wolfgang Petersen, einst gefeiert für das “Boot”, mit “Die Unendliche Geschichte” auf und wurde beschimpft, weil er die Geschichte nicht deutsch genug verfilmte. Auch er drehte danach lieber erstmal in den USA. Bis heute gilt es irgendwie als suspekt, wenn ein deutscher Regisseur keine Liebeskomödie oder Nazi/Stasi-Dramen drehen will, sondern gutes Genrekino. Das Publikum meidet deutsche Horrorfilme und nur selten gönnt es mal ungewöhnlichen Themen den Erfolg. Baran Bo Odar schaffte es mit “WHO AM I?” einen Hackerthriller zu drehen, der auch die Kassen klingeln ließ – was vermutlich auch dem Star Elyas M’Barek zu verdanken war.  Doch großartige Produktionen, wie der deutschsprachige, wenn auch österreichische Film “Ich Seh, Ich Seh” tun sich weiterhin schwer damit, bei den Zuschauern anzukommen. Doch auch sie beweisen: Es braucht keine Hollywood-Budgets für gute Filme, damit sie gut aussehen. Die Genrenale, das Festival des deutschsprachigen Genrefilms kämpft seit einigen Jahren dafür, mehr Anerkennung zu schaffen und dafür zu sorgen, dass Krimi, Thriller, Horror, SciFi auch in Deutschland entstehen können. Doch dazu braucht es eben auch das Publikum, das solchen Filmen eine Chance gibt – damit die Talente hier bleiben. Unser Platz Nummer 3.

 

Szenenbild aus Who am I

 

Alternativen

Und ja: Es gab ja die total massentauglichen deutschen Filme, die das Ansehen lohnen. Und es gab sie immer. Während in den 80er Jahren gefühlt alles noch in der Umklammerung des deutschen Autorenkinos steckte und Filme irgendwie immer auch weh tun mussten, gab es für die breite Masse Alternativen, die sich gar nicht verstecken brauchten. Dieter Hallervorden drehte seine klamaukigen Actionkomödien wie “Didi der Doppelgänger” oder “Didi auf vollen Touren” zu einer Zeit, als Action in Deutschland so unbekannt war, dass es nicht mal Stunt-Teams gab und er für Auto-Action französische Cascadeure heranholen musste, die sonst mit Jean Paul Belmondo drehten. Otto amüsierte ein Millionenpublikum mit seinem inspirierten Nonsense und Loriot lieferte mit “Ödipussi” und “Papa Ante Portas” zeitlose Meisterwerke ab, die das deutsche Wesen immer noch brillant einfangen. Nicht schlecht für ein Land, das keinen Humor hat. Dazu kommen auch noch gelungene Satiren wie “Schtonk” – die bösartige Aufarbeitung des Skandals um die Hitler-Tagebücher oder die Society Satire “Rossini”. Von Gerhard Polts bitter-bösen Filmen “Man Spricht Deutsh” und “Kehraus” ganz zu schweigen. Ja, deutsche Comedy kann lustig sein, jenseits von Mario Barth, Tom Gerhardt und dem Brachialhumor von “Fack Ju Göhte”. Auch der “Schuh des Manitu” und Kalkofes “Wixxer”-Filme darf man gerne witzig finden. “Toni Erdmann” begeisterte weltweit, genau wie der lakonische Witz von “Oh Boy” und “Herr Lehmann”. Überhaupt hat Leander Haußmann über die Jahre immer wieder warmherzige und witzige Filme abgeliefert und auch Coming of Age Dramen wie “Sommersturm”, “Knallhart”, “Crazy” oder zuletzt “Victoria” und “Tschick” sind es wert, sie im Kino zu erleben. Wie die meisten Filme von Fatih Akin – den wir aber gerade wieder fast an Hollywood verlieren, denn er soll dort demnächst ein Remake von Stephen Kings “Firestarter” drehen. Deutsches Kino kann mehr als man denkt, auch wenn uns zuerst immer nur Til Schweiger, Schweighöfer und Co in den Kopf kommen. Und weil uns, je länger wir nachdenken, immer mehr sehenswerte deutsche Filme einfallen, die weit weg sind von elitären Kunstkino, landen diese Erfolge auf Platz Nummer 2

 

Incognito

Deutsches Kino ist so viel mehr als nur deutsche Filme, denn oft schauen wir Filme oder Serien und denken gar nicht daran, dass das, was wir sehen, hier produziert, finanziert und konzipiert wurde. Klar, “Die Unendliche Geschichte” stammte aus Deutschland, aber auch “Der Name der Rose”, “Das Geisterhaus”, “Der Untergang” und “Das Parfüm” sind deutsche Produktionen, die den Vergleich mit Hollywood nicht scheuen müssen. Und auch wenn es vor Hollywood-Stars nur so wimmelte: “Cloud Atlas” wurde aus Deutschland finanziert und einer der Regisseure war Tom Tykwer, der Mann der mit “Lola Rennt” den Durchbruch schaffte – ein Film, der so bekannt wurde, dass ihn sogar die Simpsons verarschten. “Cloud Atlas” ist komplex, versponnen, witzig, futuristisch, verwirrend und vielschichtig und zeigt, wie spannend Kino sein kann – und dass man deutsche Filme nicht automatisch immer als solche erkennen muss. Von den ganzen internationalen Produktionen, die mittlerweile hier gedreht werden, ganz zu schweigen, “Der Vorleser”, “Inglourious Basterds”, “A Cure for Wellness”, “The Hunger Games”, “Grand Budapest Hotel”, “Bridge of Spies” – immer mehr Großproduktionen nutzen das Babelsberger Studio, das größer ist als die Konkurrenz in Großbritannien oder Cinecitta, dem italienischen Hollywood. Und das beweist, dass wir uns eigentlich nicht verstecken müssten. Wenn das Publikum und die Produktionsfirmen tatsächlich wagemutiger werden und mehr Filme und Serien wie “DARK” produzieren, die uns vergessen lassen, dass wir ja eigentlich nur Problemfilme und Beziehungskomödien drehen. Denn die Filme sind nur so erfolgreich, weil dort die meisten Zuschauer reingehen. Es liegt also an jedem einzelnen mit dafür zu sorgen, dass die spannenden, ungewöhnlichen, faszinierenden und guten Filme zukünftig mehr Publikum finden. Noch müssen aber wohl US-Konzerne wie Amazon oder Netflix dafür sorgen, dass wir bald nicht mehr sagen: Sieht aus wie ein deutscher Film. Unser Platz Nummer 1

Wie sieht es bei euch aus? Mögt ihr deutsche Filme, geht ihr dafür ins Kino und wenn ja welche Sachen haben euch am besten gefallen? Was haltet ihr von “Asphaltgorillas” und auf welche anderen deutschen Produktionen wärt ihr gespannt? Sagt es uns in den Kommentaren.

2 Kommentare

  • Antworten Kelzama 7. 7. 2018 an 0:33

    Also ich weiß noch, wie ich in der DVD-Sammlung meiner Eltern: Der Eisbär und Lola rennt gefunden habe. Finde beide auch heute noch großartig. Selbst keinohrhasen kann ich viel abgewinnen (trotz Til Schweiger) und auch anatomie hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
    Also, ich stimme dir absolut zu. Es gibt sie, die guten deutschen Filme :)

  • Antworten Topher 7. 7. 2018 an 16:39

    Zum einen: Ja es gibt die guten, die starken deutschen Filme aber was in diesem Beitrag vollkommen ignoriert wird ist das Budget eines Films. Es gibt nicht nur wenige Genre-Filme in Deutschland sondern die, die es gibt haben oftmals geringe finanzielle Mittel was sie eben oft billig aussehen lässt. Auch gestalterisch ist das deutsche Kino oftmals platt. So etwas wie eine gezielte Shot-Komposition oder Kostümdesign mit subtiler Aussage über die Figuren findet man in einem Tatort nur sehr selten. Man bedenke wie viele Folgen davon jedes Jahr produziert werden und wie eingespielt dementsprechend hier eigentlich die Produktion sein muss. Um so bitterer ist es, dass solchen „Details“ keine Beachtung geschenkt wird.

    Zum anderen: Wer sagt überhaupt das jede Filmnation jede Art von Inszenierung machen sollte? Der deutschsprachige Film brilliert wenn es um Kammerspiele wie die Filme von Michael Haneke oder „Zeit der Kannibalen“ geht.
    Gerade angeführte Beispiele wie Michael Bully Herbig, Detlev Buck und Til Schweiger produzieren Jahr um Jahr oberflächliche und scheinbar identische Streifen, wie sie rudimentärer und un-inspirierter nicht sein könnten. Wenn ein Buck gleich drei „Bibi und Tina“-Filme im Schnelldurchlauf dreht und dabei vollkommen Qualität und Originalität hinten anstellt (weil: ist ja ein Kinderfilm, die merken das ja eh nicht), ist er Teil des Problems.

    Natürlich ist Film ein Wirtschaftszweig. Deshalb gibt es, genau wie in den USA, jede Menge oberflächliche Filme die von einer breiten Maße gesehen werden. Deutsche Produktionsfirmen rühren aber ohne Filmförderfond-Unterstützung erst gar nicht ein Projekt an, welches Anspruch und trotzdem Unterhaltung bietet – trotz entsprechender finanzieller Spielräume durch die Einnahmen des Mainstreamkinos. In den USA bekommt man aber, vllt auf Grund von ernsthaften Preisverleihungen, auch mal eine kleineres Projekt von einem großen Studio zu sehen. Fast alle Filme die im Artikel angeführt werden, fallen entweder in die Kategorie „sehr leichter Klamauk“ oder aber „intensives Personendrama“. Möglicherweise kann der deutsche Film halt nur das. Seltene Genre-Ausnahmen wie „Die kommenden Tage“ werden auch nicht offensiv angepriesen. Wodurch der durchschnittliche Zuschauer auch nicht von solchen Produktionen erfährt. Auch wenn es bitter klingt aber vllt. haben in Deutschland sowohl die Zuschauer als auch die Filmemacher keine Lust auf Kreativität im Film.

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